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Kundenrezension

TOP 1000 REZENSENTam 6. Dezember 2013
Neue Erkenntnisse und Entdeckung auf dem Gebiet der Grundlagen Wissenschaften erregen in der Regel keine besondere öffentliche Aufmerksamkeit oder Interesse – die Entdeckung des 'Higgs' am CERN ist dagegen eine Ausnahme; bereits die Bekanntgabe am 4. Juli 2012, dass die beide LHC Experimente ATLAS und CMS das lang gesuchte Teilchen mit großer Evidenz gefunden haben, schaffte es als Meldung bis in die Tagespresse; und anlässlich der Verleihung des Nobelpreise am 8. Oktober an Peter Higgs und François Englert für die Entwicklung dessen, was man heute 'Higgs Mechanismus' nennt, wiederholte sich dieses Medien Interesse erneut. Der Grund dafür mag einerseits an den enormen Aufwand liegen, der getrieben werden musste, um das theoretisch postulierte Teilchen tatsächlich dingfest machen zu können, zum anderen natürlich auch in der besonderen Rolle, die das Higgs unter allen Elementarteilchen spielt, da es manchen von ihnen erst ihre Rujemasses verleiht, es mag schließlich auch der PR Trick von Leon Ledermans Verleger dazu beitragen, der den Titel dessen populärwissenschaftlicher Schrift über die Suche nach dem Higgs 'the goddamn particle' kurzer Hand in 'the god particle' änderte, diese Etikett haftet dem Higgs seitdem fast in jeder Pressemeldung an.

Das vorliegende Buch „Die Entdeckung des Higgs Teilchens. Oder wie das Universum seine Masse bekam“, herausgegeben von Harald Lesch, Astrophysiker an der Universität München, ist eine Sammlung von Beiträgen seiner Studenten, und beginnt mit einer Ruflektion über diese merkwürdige Medien Resonanz der Entdeckung eines Elementartteilchens. In den folgenden Kapiteln wird ein kurzer Überblick über das Standardmodell der Elementarteichentheorie und den LHC und seinen Detektoren, die zur Entdeckung des Higgs notwendig waren, gegeben, schliesslich gefolgt von einem Beitrag zur Physik des Higgs Mechanismus; gerahmt werden diese Artikel von einer Einleitung und einem Ausblick von Harald Lesch.

Das Buch ist leicht verständlich und flüssig geschrieben und ist sicher eine gute erste populärwissenschaftliche Einführung in das Thema, leider bleibt die Darstellung etwas mager, man vermisst Leschs originellen Erklärungen, wie man sie etwa von seinen alpha centauri Beiträgen kennt. Hier ist Lisa Randalls schmales Bändchen „Higgs Discovery“ – erschienen 2012 in Englisch – eher zu empfehlen, auch Don Lincolns „Die Weltmaschine“, das den LHC und seine Experimente detailliert beschreibt.

Eine ausgezeichnete populär verständlichen Erklärungen des Higgs Mechanismus, die aber ohne metaphorische Umschreibung auszukommen sucht, ist auch die Higgs Vorlesung von Leonard Susskind (Stanford Universität), die online als Video- Stream verfügbar ist.
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