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Kundenrezension

am 14. September 2009
Als alter hardcore RPG Fan, gefiel mir Divinity 2 eigentlich nicht schlecht... was mir wirklich positiv auffiel, war das nach dem Intro doch richtig Stimmung aufkommt, man sich in die Welt verliebt und man (zumindest Anfangs) den Eindruck bekommt, darin etwas zu bewirken. Das Spiel hat Stimmung, die Vertonung ist gut. Die Graphik ist nicht weltbewegend, aber eigentlich ebenfalls gut.
Nett ist auch eine gute Anzahl an Neben-Quests, die man teils selbst "entdecken" muss und die man oft auf eine Vielzahl von Arten lösen kann... wenngleich die Entscheidungen leider keine weitere Auswirkungen zu haben scheinen - außer evtl. ob man ein item oder einen skillpunkt mehr oder weniger bekommt.

Die (sehr lineare) Haupt-Story ist leider nicht der Hammer - auch wenn sie ein paar nette Überraschungen bietet (bitte keine Spoiler lesen - cheaters never win ;))... aber selbst diese sind irgendwo vorhersehbar und es bleibt bei einigen massive Widersprüchen, die sich nicht erklären.
Weiters ist das Spiel (richtig geskillt) doch ziemlich leicht... wäre ich nicht einmal durch den Hinterausgang eines Kellers in die Mitte einer Monster-Armee teleportiert worden (was füer HP-vernachlässigende Magier ja nur selten gesund ist) wäre mein Held mit einem einzigen Leben und sogar ohne Heiltränke Tränke ausgekommen... wobei ich von anderen Klassen ähnliches las.

Wo das Spiel leider wirklich enttaeuscht, ist in der Phase als Drache... Das Fluggefühl ist noch irgendwie ok, aber wer also glaubt, als Drache über das Schlachtfeld zu gleiten und dabei die Gegnerhorden in Asche verwandeln zu können täuscht: eigentlich schaltet das Spiel mit der Verwandlung in einen zweiten Modus und alles was am Boden läuft wird ausgeblendet, sobald man sich verwandelt. Die Funktion des Drachen beschränkt sich somit in Folge darauf, auf höhergelegene Plattformen zu kommen bzw. in "Drachen-Level-Gebieten" merkwuerdige Flaktürme und Schutzschilde (die den Weg versperren) abzuschießen, welche wie bei einem Shooter oder online RPG in großen Mengen irgendwo in der Landschaft platziert (=verloren) wurden. Werden einem die Gegnerhorden als Drache zuviel, gilt weiters auch das Gegenteil: man kann man sich jederzeit wieder retour verwandeln, woraufhin einen die Geschütztürme und deren Flugmonster erstmal wieder völlig in Ruhe lassen (?!). Für mich selbst fühlte sich das Drachendasein damit nur "richtig" an, wenn ich die Form nutzte um in einem bereits gesäuberten Gebiet mal schneller von A nach B zu kommen... ansonsten wird man damit eher aus dem Spiel gerissen und fühlt sich wie in einem schlechten Ballerspiel; zerstoert ist die bis dahin doch recht gute Atmosphäre.
Wobei hier interessant ist, das Monster nicht respawnen... prinzipiell kann das ja durchaus gut sein, allerdings vereinsamen manche der Gegenden dadurch doch zunehmends. Aber gut... wer will schon nochmal zurück ;)
Letztlich bleibt noch der eigene Drachenturm - der aber sicher Geschmacksache ist: Solange ich nichts customizen kann ist das ganze für mich nichts weiter als ein Dungeon mit ein paar Händlern der sich für mich nicht wie ein "Zuhause" anfühlt... aber anderen mag es ja gefallen. Auch hatte ich hier leider mit einigen Bugs zu kämpfen: so kann man für den Ort z.b. eine Hintergrundmusik aussuchen was ich sehr nett fand... nur leier spielten die Songs bei mir nur einmal und nie wieder. Schade.

Summary: Als Überbrückung für den nächsten Titel durchaus zu empfehlen... ein Solider und weitestgehend Bug-Freier Titel, mit dem man je nachdem wie intensiv man jeder Subquest nachgeht, doch etliche Tage beschäftigt ist... Als großer Klassiker, wird das Spiel aber eher nicht in die Geschichte eingehen.
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