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Kundenrezension

24 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Hey! This is not first class!", 23. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Madagascar 3: Flucht durch Europa [+ DVD, Blu-ray 3D] [Blu-ray] (Blu-ray)
Erst einmal kann ich Entwarnung geben: der oben zitierte Spruch King Juliens trifft natürlich nicht auf die Qualität des dritten Madagagascar-Abenteuers "Madagascar 3: Europe's Most Wanted" zu. Das lange Warten von 4 Jahren seit 2008 bis 2012 hat sich Gott sei Dank gelohnt. Trotzdem kann Teil 3 nicht ganz mit "Madagascar" und "Madagascar: Escape 2 Africa" in einer Liga spielen.

Die Handlung setzt direkt nach dem zweiten Film an: Die Senhsucht von Löwe Alex nach dem geliebten New Yorker Central Park Zoo verstärkt sich immer mehr und auch Zebra Marty, Griaffe Melman und Nilpferddame Gloria würden die Wildnis Afrikas gerne gegen die Gehege im Big Apple als Lebensraum eintauschen. Also beschließen die Vier samt den drei Lemuren King Julien, Maurice und Mort nach Monte Carlo zu schwimmen um dort die im Casino niedergelassenen Pinguine Skipper, Kowalski, Private und Rico und die verkleidungsfreudigen Schimpansen Mason und Phil um eine Transportmöglichkeit in die Heimat zu bitten.
Diese willigen ein, die Tiergruppe muss jedoch erst einmal eine rasante Verfolgungsjagd mit Monaco Animal Control Officer Captain Chantel DuBois überleben.
Gerade so gelingt ihnen die Flucht mit dem altgedienten Flugzeug aus Madagascar, die Freude währt jedoch nicht lange. Nach nur kurzer Zeit stürzt das Flugzeug über Frankreich ab und landet inmitten eines Schienennetzes. Bevor die Polizei und DuBois die Tiere einfangen können schlüpfen diese in einem Wanderzirkus namens Zaragoza unter.
Von dem schusseligen Seelöwe Stefano erfahren sie, dass der Zirkus eine Tour nach Amerika plant und so geben sich Alex, Marty, Melman und Gloria als Zirkustiere in Not aus, um von der Gruppe rund um den Sibirischen Tiger Vitaly und die Jaguardame Gia aufgenommen zu werden sowie nach New York zu gelangen.
Doch dies gestaltet sich schwieriger als gedacht. Um in die USA zu gelangen müssen sie erst einen amerikanischen Promoter mit ihrer Show überzeugen. Der mittlerweile von den Schimpansen aufgekaufte Zirkus aber scheint aufgrund einer miserablen Vorstellung in Rom seine besten Tage hinter sich zu haben.
Das gesamte tierische Zirkusteam muss an einem Strang ziehen und den Spaß an der Arbeit wieder aufflammen lassen, um nach Proben in der Schweiz in England's Hauptstadt London alles bisher Gesehene in einer wahnsinnigen Show in den Schatten zu stellen.

Die drei Regiesseure Eric Darnell, Tom McGrath und Conrad Vernon inszenieren einen gewohnt familientauglichen Trickspaß mit jeder Menge spaßigen Momenten.
Der Humor steht selbstverständlich an erster Stelle, seien es Slapstickeinlagen, Runnig Gags, verrückte Einfälle oder die phänomenalen popkulturellen Spitzen (z. B. bezüglich "Mission Impossible", "Back To The Future" oder "Matrix") präsentiert von liebenswert chaotischen Charakteren, zu deren Gruppe mit Teil 3 nochmals Mitglieder hinzustoßen(Allen voran: Stefano und Sonya.), jedoch auch Bekannte aus Teil 2 leider grundlos unerwähnt bleiben. Durch die genannte Vielfalt und das Facettenreichtum an komischen Momenten wird für Familienmitglieder jeden Alters ein herrlicher Spaß geboten.
Durch Anspielungen und Weitererzählungen der Handlungsstränge werden erneut auch Elemente und Personen aus den ersten beiden Abenteuer auf witzige Art eingespannt, jedoch gehen wird durch die Vielzahl an Figuren auch weniger auf jede einzele eingegangen sowie Charakterzüge teilweise eher blass gezeichnet, die Palette dieser wirkt so eher überladen als gelungen aufgefüllt.
Trotz all der gelungenen Witze ist festzuhalten, dass es in meinen Augen weniger als bisher zu Lachen gibt. Das liegt in erster Linie daran, dass der für das Franchise eigentlich kennzeichnende Wortwitz etwas zurückgeschraubt und traurigerweise hin und wieder durch plumpe Situationen und viel zu simplen Klamauk (z. B. Alex knallt mit dem Kopf mehrmals gegen eine Stange.) ausgetauscht wurde.
Selbstverständlich dürfen auch Gefühl sowie die Botschaft der Freundschaft, des Zusammenhalts und des Selbstvertrauens keinesfalls fehlen. Wirklich enttäuscht war ich beim Kinobesuch, als im Film schlussfolgernd ein Zoo tierrechtlich schlechter als ein Zirkus dargestellt wurde, setzte man sonst in den "Madagascar"-Filmen doch noch auf Untertöne bezüglich des Tierschutzes. Dabei hat ein Zoo einen zoologischen und tierschutztechnischen Sinn, wobei ein Zirkus reine Tierquläerei zur Belustigung von Menschen ist. Diese Botschaft nicht korrekt an Kinder zu vermitteln empfand ich als ein wenig traurig und trübte meine Stimmung.
Auch im Love-Sektor konnte man mich diesmal nicht wirklich zufriedenstellen. Im zweiten Teil gefiel mir die Liebesgeschichte Melman - Gloria sehr gut, da sie überraschend anders war. Diese wird auch in Teil 3 gut fortgeführt, nur wieso die Macher gleich noch zwei weitere Beziehungen aufkeimen lassen mussten verstehe ich nicht. Da wäre zum einen die Lovestory King Julien - Sonya, welche durchaus herzerfrischend sowie lustig ist, und zum anderen die Liebelei Alex - Gia, welche völlig einfallslos und unnötig erscheint.
Wie bei jeder Fortsetzung muss auch im Kriterium Action nachgelegt werden, so gibt es so manch rasanten Moment mit interessanten Effekten zu bestaunen und das erstmals in 3D. Höhepunkt hierbei stellt neben der detailverliebt rasanten Verfolgungsjagd in Monte Carlo die wahnsinnig farbenfrohe, spritzige sowie mit Katy Perry's "Firework" perfekt untermalte Show in London dar. In dieser grandios inszenierten Szene kracht es an allen Ecken und Enden, der Zuschauer wird nahezu überwälltigt von der gebotenen Farbenpracht und fühlt sich in eine spaßige Party versetzt.
Selbst die Spannung konnte im Vergleich zu den Vorgängerfilmen ausgebaut werden, was nicht zuletzt an der charismatisch bösartigen Gegenspielerin Chantel DuBois liegt.
Hervorragend sind die detailverliebten sowie lohnenden 3D-Effekte, die Gestalltung der abwechslungsreichen Landschaften und natürlich der Mengen an Tieren und Menschen. Obwohl diese ihren unvergleichlichen und gewollten Comicstyle besitzen wirken sie aufgrund ihrer realen Gestaltung natürlich und lebhaft.
Hans Zimmer veredelt, wie eigentlich jeden Film an dem er mitwirkt, "Madagascar 3" mit bereits bekannten genialen Tönen sowie neuen Varianten und Kompositionen.
Da King Julien's "I Like To Move It" nicht unbedingt ein drittes Mal in Reinform präsentiert hätte werden können, entschieden sich die Macher für einen coolen Mix aus diesem und Marty's "Afro Circus" und landen damit erneut einen kultigen Ohrwurm-Hit der sich in aller Munde befindet.
Wie bereits in Teil 1 und 2 versammelte sich eine Riege an großartigen Synchronsprechern hinter den Mikrofonen. Vor allem diesen ist es zu verdanken, das der Film trotz der ein oder anderen Schwäche Spaß macht und sich dank seines Charmes aus dem Einheitsbrei heraushebt.
Wobei wie die US-Vertonung alleine aufgrund der grandiosen Sprachkunst Sacha Baron Cohens sowie Martin Shorts und der namenhafteren Stars vorzuziehen ist, obwohl im deutschen Lager vor allem Bastian Pastewka seinen Job gewohnt gut macht.
Angeführt von Ben Stiller als Alex versammelten sich erneut Chris Rock als Marty, David Schwimmer als Melman, Jada Pinkett Smith als Gloria, Sacha Baron Cohen als King Julien, Cedric the Entertainer als Maurice, Andy Richter als Mort, Tom McGrath als Skipper, Chris Miller als Kowalski, Christopher Knights als Private, John DiMaggio als Rico, Elisa Gabrielli als Nana und Conrad Vernon als Mason sowie Second Policeman.
Neu hinzu stießen diesmal Martin Short als Stefano, Bryan Cranston als Vitaly, Jessica Chastain als Gia, Frances McDormand als Captain Chantel DuBois, Frank Welker als Sonya, Paz Vega als die Andalusian Triplets (Esmeralda, Esperanza und Ernestina), Vinnie Jones als Freddie, Steve Jones als Jonesy, Nick Fletcher als Frankie, Eric Darnell als Comandante, Zoo Official und Zoo Announcer, Danny Jacobs als Croupier sowie Circus Master und Daniel O'Connor als Casino Security sowie Mayor of New York City.

Der dritte Teil der Reihe stellte sich unter anderem aufgrund des 3D-Bonuses als erfolgreichster für das Studio Dreamworks heraus. Alleine in den USA spielte der $145 Millionen teure Film gute $216,391,482 ein. In den anderen Ländern der Welt kamen weitere $525,718,769 hinzu, sodass insgesamt eines tolles Ergebnis von $742,110,251 erzielt werden konnte.
"Madagascar 3: Europe's Most Wanted" gewann einen Kids' Choice Awards Argentina als "Best Animated Film" und erhielt außerdem Nominierungen für zwei Kategorien der Teen Choice Awards, vier Kategorien der Annie Awards, zwei Kategorien des Satellite Award sowie eine Kategorie der Critics Choice Awards.

Die Blu-ray Disc befindet sich bezüglich Bild und Ton für Animationsfilme üblich im erstklassigen Techniksegment. Der hervoragende 3D-Effekt kann ebenso überzeugen und lohnt sich bei diesem Film aufgrund der vielen darauf zugeschnittenen Szenen besonders.
Die Extras sind routiniert jedoch gut ausgewählt sowie inszeniert und runden den Spaß gekonnt ab.

Bewertung:
Story: 3/5 Sterne
Schauspieler/Regie/Soundtrack: 5/5 Sterne
Humor: 4/5 Sterne
Action: 3/5 Sterne
Spannung: 1/5 Sterne
Gefühl: 3/5 Sterne
Anspruch: 0/5 Sterne
Effekte: 5/5 Sterne
Blu-ray Disc:
Bild/Ton: 5/5 Sterne
Extras/Menü/Cover: 5/5 Sterne
Gesamt: 4/5 Sterne

Fazit: Dreamwork's "Madagascar 3: Europe's Most Wanted" gleicht einer riesigen Party voller verrückter Späße, flotter Action und erstklassiger 3D-Effekte. Leider konnte aber aufgrund des zeitweise auftretenden platten Klamauks, einer überfüllten Figurenpalette und dem daraus resultierenden zu mindest teilweise eingebüsten Charme trotzdem nicht mehr ganz die Qualität der Vorgänger erreicht werden.

Vielen Dank für das Lesen meiner Rezension.
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 18.02.2013, 14:41:13 GMT+1
Zwar teile ich Ihre Meinung nicht vollumfänglich, aber die Rezension ist hervorragend geschrieben und liest sich toll!
Mehr davon und vielen Dank!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.02.2013, 16:25:00 GMT+1
rdj4ever meint:
Vielen Dank meinerseits. :)
Es freut mich stets, wenn mein Hobby anderen ebenso Spaß macht und ich mich dann auch anhand derer Rezensionen informieren kann.

MfG rdj4ever

Veröffentlicht am 04.08.2013, 16:29:30 GMT+2
Anita Hübner meint:
Ich sage mal, diese "Bewertung" ist nicht "echt". Woher sonst die ganzen Daten und die Aussprache... Ich sage die ist nicht echt!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.08.2013, 20:33:49 GMT+2
rdj4ever meint:
Das ist bereits das zweite mal, dass mir jemand dies "unterstellt". Die Rezension ist aber "echt".
Ich bin Ihnen da auch nicht böse, da ich den Eindruck verstehen kann.
Nur bevorzuge ich es eben Fachbegriffe zu bewerten und für mich interessante Zusatzinformationen wie das Einspielergebnis mit einfliessen lasse.
Die Informationen habe ich übrigens von verschiedenen spezialisierten Seiten, eine davon boxofficemojo.com (Einspielergebnisse) welche sehr zu empfehlen ist.

Meine Bewertung ist voll und ganz echt, das versichere ich Ihnen. :)

Tschü u MfG

Veröffentlicht am 27.12.2014, 22:34:19 GMT+1
Kompott meint:
Tatsächlich, das war der finanziell erfolgreichste Teil? Unglaublich. Also nachdem ich den Film gesehen habe, war ich mir ziemlich sicher, dass das wohl der letzte Madagascar Teil sein würde, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass der erfolgreich war. Für mich zweifellos der schlechteste Teil der Reihe und insgesamt einfach kein guter Film.
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