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Customer Review

on May 6, 2012
Format: CD-ROM|Vine Customer Review of Free Product( What's this? )
Auf meinem IMAC 27 Zoll (kalibriert) mit 3.06 GHz Dual-Core und 8GB RAM (soviel RAM sollte man schon haben) läuft jetzt auch Lightroom 4. Als Mac-Besitzer hat man es gut, denn man bekommt die schon gute Software IPhoto mit dem MAC geliefert. IPhoto ist zwar sehr einfach zu bedienen. Bei mittlerweile 20.000 Fotos hätte ich gerne eine verschachtelte Unterteilung meiner Fotos in "Unterereignisse" gehabt. Außerdem hätte ich auch gerne an den Fotos selbst mehr verändern wollen. Insbesondere bei Bildern im RAW-Format ist hier wenig zu bewerkstelligen.

Professionelle Bildbearbeitungs und -verwaltungsprogramme, wie z.B. Aperture (nur Apple) oder jetzt hier Adobe Lightroom 4, sind mittlerweile deutlich im Preis gesunken. Dabei ist Aperture 3.0, wenn man es als App im Apple-Store kauft nochmals günstiger als Lightroom. Dieser Punkt geht an Aperture.

Lightroom kann man sich von der Adobe Internetseite als 4 wöchige Testversion kostenlos herunterladen und ausprobieren. Diese Punkt geht an Adobe.

Lightroom ist vom Design sehr modern und klar gegliedert und etwas "windowslike". Es gab keinerlei Abstürze und läuft flott auf dem IMAC. So muß es sein.

Die Einstellungen für Bildmanipulationen in Bezug, z.B. auf Weißabgleich, Farbe, Kontrast, Rauschen etc. sind bei Lightroom sehr umfänglich und äußerst professionell. Besonders überbelichtete Areale werden mit Lightroom 4 sehr effektiv dargestellt. Wer als Gelengenheitsknipser nur an Kontrast und Bildhelligkeit grob dreht und seine Fotos nur einfach abspeichern will, der wird eher durch die Vielzahl von Funktionen verwirrt und sollte sich überlegen, ob er so ein Programm braucht. Lightroom kann auch Fotos retuschieren (Korrekturpinsel, Verlaufsfilter). Lightroom hat die Kameras und Objektive der bekannten Hersteller, Canon, Nikon, Sony etc. gespeichert und man kann objektivspezifische Bildfehler, z.B. Verzerrungen korrigieren, oder eine Vignettierung (Farbsaum) entfernen. Jenseits der großen "Zwei" Canon und Nikon, können hier jedoch Objektive fehlen. So einige bei der beliebten Sony NEX-Serie, wie z.B. das vorzügliche Zeiss Sonnar 24mm. Für Panasonic bzw. Lumix sind überhaupt keine Objektiveinstellungen vorhanden. Man kann sich in diesen Fällen selber eine Objektivkorrektur in Lightroom erstellen, was natürlich schon gewisse Kenntnisse voraussetzt und Arbeit macht.

Der Bildausdruck ist bei Aperture und Lightroom sehr umfänglich und mit verschiedensten Formaten und Bildrändern etc. möglich. Hier übertreffen sie einfache Programme, wie IPhoto, erheblich und sie insgesamt praktisch gleich ausgestattet. Bei der Bucherstellung kann man einiges machen. Wer allerdings ein Desktop-Publishing Programm erwartet, ist enttäuscht. Aus Lightroom werden die Buchvorlagen an den kommerziellen Anbieter Blurb direkt online geschickt und dann dort gedruckt. Lightroom zeigt hier schon bei der Auswahl des gewünschten Fotobuchs an, was dies etwa kosten könnte. Das ist hilfreich, da es schon ärgerlich ist, ein Fotobuch mühsam zu entwerfen und dann paßt der Preis nicht. Auch die Funktionen "Diashow" und Web-Publishing sind heute Standard für ein gehobenes Bildbearbeitungsprogramm und für ambitionierte Amateure absolut ausreichend.

Wie bekomme ich meine Fotos jetzt in Lightroom. Wer über die Funktion"Importieren" hofft, die Iphoto Library ins Lightroom Format umwandeln zu können (wie im Programm eigentlich explizit vorgesehen ist!), der geht fehl. Man gelangt hier zwar in das Verzeichnis "Bilder", wo die zugehörige Library steht. Man kann sie aber nicht anwählen (Iphoto 11). Weiterhin wäre es natürlich auch schön die bestehende Bibliothek, die in Ereignisse schon geordnet ist, so übernehmen zu können. Ich habe die Ereignisse jeweils in einen Ordner kopiert und den jeweiligen Ordner mit Lightroom importiert. Das ist umständlich und macht viel Arbeit. Die Anbindung bei Aperture ist hier besser. Aber ohne Nacharbeit geht es auch nicht. Wer also das Bildbetrachtungsprogramm wechseln will, sollte es sich gut überlegen. Der Vorteil von Aperture und Lightroom liegt übrigens auch darin, daß man Fotos (auch teilweise) leichter auf andere Festplatten auslagern kann. Dies kann bei größeren Mediatheken notwendig werden, wenn die interne Festplatte " aus allen Nähten platzt". Ich finde es übrigens sehr gut, daß Lightroom die Bilder extra auf der Festplatte (im Ordner Eigene Dateien --> Bilder -->Ordner) und nicht zusammen mit ihrem Katalog speichert. So machen es IPhoto und Aperture. Man kommt deshalb an die Bilder sehr einfach und direkt heran. Man kann mit Lightroom auch beim Importieren gleich eine Kopie auf einem weiteren Datenträger/Festplatte, z.B. als Sicherheitskopie anlegen.

Extra Tip: Bei dem großen gebotenen Funktionsumfang Video-Tutorial empfohlen!

Resumee
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Der ambitionierte Amateur/Profi wird mit Lightroom 4, das ein etwas moderneres Design als Aperture aufweist, vom Funktionsumfang sehr gut und zu einem mittlerweile sehr vernünftigen Preis bedient. Da Lightroom auch unter Windows läuft, ist dieses weiter verbreitet als Aperture und, z.B. der Austausch von Bildern und Katalogen mit Freunden oder Kunden problemlos. "Knochenarbeit" ist es, die vorhandenen Fotos aus einem anderen Programm, z.B. IPhoto, zu importieren. Wer Bedenken hat, kostenlose Testversion bei Adobe downloaden und beim großen Funktionsumfang am besten ein Lernvideo dazu!

Nachtrag: Auf dem Mac können Fotos n i c h t von Lightroom 4 nach Photoshop Elements 10 übergeben werden (auch wenn man alles richtig in den Voreinstellungen eingegeben hat!).
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