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Kundenrezension

am 29. Juni 2007
Die ursprüngliche Idee des Filmes, einen größenwahnsinnigen, aber dafür umso zielstrebigeren Irren am Amazonas von großen Operninszenierungen träumen zu lassen, ist sicherlich zunächst sehr interessant und weckt gespannte Erwartungen. Dieses Machwerk von Werner Herzog lebt jedoch einzig und alleine von Klaus Kinski. Er spielt hier wahrlich meisterhaft und verkörpert einmalig authentisch einen von Besessenheit getriebenen Menschen, der selbst vor unglaublichsten Herausforderungen nicht zurückschreckt.

Das war es aber auch schon, was es an Positivem über diesen Film zu sagen gibt. Werner Herzog hat nicht einmal ansatzweise die Fähigkeit, der Thematik seines Filmes als Regisseur gerecht zu werden. Seine Bildsprache hat nichts Charakteristisches oder Prägendes, vielmehr ist sie vollkommen lapidar und ausdruckslos. Dadurch erreicht der Film fast unerträgliche Längen. Vieles wirkt sogar außerordentlich laienhaft und notgedrungen inszeniert. In vielen Bildern soll augenscheinlich eine Botschaft an den Zuschauer übermittelt werden, durch die vollkommen unbeholfene Darbietung vermag einem das aber in keiner Weise zu berühren.

Etwa der Handlungsstrang, in dem das Schiff den Urwaldhang hochgezogen wird; das alles ist einfach uninteressant, weil hier auch ganz einfach nur ein alter Dampfer eine Dreckhalde hinaufgezogen und auf der anderen Seite wieder hinuntergelassen wird. Das soll nun eine Metapher sein, zumal am Ende alles umsonst gewesen ist. Man soll nun also an Albert Camus oder an griechische Mythologie denken, schön, das wird man aber ganz sicher nicht, wenn man diesen Film sieht. Da kann man auch selbst irgendwo an einem bewaldeten Hügel mit einer Videokamera filmen, das Resultat wäre etwa dasselbe. Lediglich eben Kinski macht das Ganze dann doch etwas einzigartig, aber auch ist irgendwann nicht mehr in der Lage, dieses filmische Desaster zu retten.

Es scheint eher, als sei Herzog irgendwo in der südamerikanischen Wildnis versauert und habe irgendetwas auf die Beine stellen müssen.

Das erklärt auch, warum Kinski und Claudia Cardinale die einzigen professionellen Schauspieler in diesem Streifen sind und zwischen all den Laiendarstellern seltsam fremd wirken.

Diesen Film braucht man sich nicht auf DVD zu kaufen, man wartet besser, bis er im Fernsehen ausgestrahlt wird. Zweimal sieht man ihn sich ganz sicher nicht von vorne bis hinten an.
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