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Kundenrezension

18 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannender Plot mit ganz vielen Ungereimtheiten, 6. Juni 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Codename Tesseract (Taschenbuch)
Victor ist Auftragskiller. Er tötet einen ehemaligen russischen Marineoffizier und nimmt ihm einen USB-Stick ab, den sein Auftraggeber haben möchte. Als er ins Hotel zurückkommt wartet eine ganze Horde anderer Killer auf ihn. Victor tötet alle. Ihm wird klar, daß sein Auftraggeber ihn aus dem Weg räumen will. Und dieser läßt nicht locker, so daß Victor weitere Attentate überstehen muß. Über Umwege findet er heraus, wer sein Auftraggeber ist und fängt an, den Spieß umzudrehen. In Tansania kommt es zu einem Showdown, an dem gleich mehrere Parteien beteiligt sind.

Keine Frage, dieses Buch hat das Potential für 5 Sterne. Dennoch gebe ich nur 3 - auch wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt der einzige bin -, weil dieses Buch so unglaublich viele Ungereimtheiten, Fehler und logische Schnitzer aufweist. Das habe ich selbst bei Lee Child, der immer für Fehler gut ist, nicht erlebt.
Es fängt schon im ersten Kapitel an, als Victor viel länger bei seinem Opfer verweilt, als es nötig wäre. Das hätte bei einem Profi schneller gehen müssen.
Im Prinzip stimmt die ganze Prämisse nicht. Der Stick beinhaltet die Koordinaten eines russischen Kriegsschiffes mit einem Raketentyp, den die Amerikaner unbedingt haben wollen. Warum setzen sie keine Satelliten zur Überwachung des indischen Ozeans ein? So wichtig, wie dieses Thema genommen wird, wäre das doch das mindeste. Als die Raketen vor Tansania entdeckt werden, tauchen zwei Taucher mal schnell runter, so daß man meinen könnte, die Raketen lägen im Flachwasser (wo sie mit Sicherheit schneller entdeckt und geborgen worden wären). Hier hat Wood schlecht oder gar nicht recherchiert, sonst hätte er gewußt, daß man nicht mal schnell runter- und wieder auftauchen kann. Stichwort Dekompression! Auch die Bergung der Raketen wird mal eben schnell abgehandelt. Unglaubwürdig!
Lt. Plot war der getötete Marineoffizier der Kapitän eines Bergungsschiffes. Er hat die Koordinaten des gesunkenen Kriegsschiffes für sich behalten, um sie zu verkaufen. Das ist vollkommen unglaubhaft. Es muß andere Besatzungsmitglieder gegeben haben, die die Koordinaten mitbekommen haben. Diese hätten nicht so ohne weiteres geheim gehalten werden können. Nicht bei so einem sensiblen Thema wie den Raketen.
Im Detail liegt Wood immer wieder daneben. Beispiele:
Zitat: "Das Zeug (gemeint ist Kaffee) war bitter und völlig geschmacklos" (S. 144). Was ist denn "bitter", wenn nicht Geschmack?
Zitat: "Die Temperatur lag etwas über dem Gefrierpunkt, das war der Durchschnitt für diese Jahreszeit." (S. 265). Zitat (weiterführend): "Es war harte Arbeit, aber er war froh, dass der Regen die Erde, die um diese Jahreszeit normalerweise fest gefroren war, in halbwegs brauchbaren Matsch verwandelt hatte." (S. 267) Kleiner Widerspruch, oder?
Dann stellt sich die Frage, warum ein russischer Offizier seinen Vorgesetzten mit "Sir" anredet, wie es mehrfach bei Gesprächen zwischen Oberst Aniskowatsch und dem SVR-Chef Prudnikow vorkommt.
Weiter: Daß in Paris ein Sondereinsatzkommando eingreift, paßt auch nicht. Kaum einer weiß, wie Victor aussieht, aber er soll am Flughafen Charles De Gaulle von einem französischen Geheimagenten erkannt worden sein. Bis dahin hatte nur die französische Polizei mit Victors Fall zu tun. Wie kann ihn dann ein französischer Agent erkennen?

Das sind nur die Dinge, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Hätte ich mir jede Ungereimtheit aufgeschrieben, wäre die Liste länger, aber ich hätte dauernd die Lektüre unterbrechen müssen.
Von daher: Aus meiner Sicht nur eingeschränkt zu empfehlen!
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.06.2011 13:56:41 GMT+02:00
McDuncan meint:
Mit Blick auf Ihre Rezension stelle ich fest, dass ich bei derartiger Literatur wirklich recht anspruchslos bin. Sie haben im Detail völlig Recht, die Fehler sind vorhanden. So bin ich z.B. auch über den russischen "Sir" gestolpert. Ich muss aber zugeben, dass ich diese Ungereimtheiten nicht so intensiv bewerte, dass ich mir dadurch den Lesespaß verderben lasse. Für mich ist Lesen in erster Linie Ausgleich zum Berufsalltag und soll mich ohne große Anstrengung unterhalten. Das ist diesem Roman vorzüglich gelungen, daher meine Rezension. Ich kann allerdings auch Ihre Bewertung gut nachvollziehen und die Ungereimtheiten bestätigen.

Veröffentlicht am 09.06.2011 19:03:35 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 09.06.2011 21:10:06 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2011 20:03:47 GMT+02:00
ccheesy meint:
@McDuncan
Vielleicht sehe ich das kritischer als andere, weil ich ein Vielleser bin (ca. 120 Bücher pro Jahr) und somit ein andere Vergleichsbasis habe. Thriller/Krimis sind mein Hauptgenre. Mir fallen die Ungereimtheiten einfach auf - und im Falle von "Codename Tesseract" sind es einfach mehr als gewöhnlich. Die Spannung bleibt natürlich hoch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.06.2011 20:05:05 GMT+02:00
ccheesy meint:
@AmazonFan86
Ich habe deine Antwort schon unter deiner Rezension gesehen und inzwischen dort auch geantwortet. Nicht nötig, sie hier noch mal abzustellen.

Veröffentlicht am 04.05.2012 11:36:57 GMT+02:00
Dave meint:
ja es gibt einige patzer, aber diese sind sehr gut versteckt und werden sich dem durchschnittsleser nicht unbedingt offenbaren.
anderen mögen eher unstimmigkeiten in der geschichte auffallen, mich störten aber vor allem ein paar technische details (waffen/tauchen/...).
eine schallgedämpfte "five seven" mit unterschallmunition? da hätte er besser eine kleinkaliberpistole genommen, die hat mehr energie, ist leise, weit verbreitet (schwer zurückverfolgbar),...oder eine 9mm, die fliegt mit schwerer muni ohnehin imunterschallbereich
ansonsten: das buch kann man schnell runterlesen und man hat viel spaß dabei.
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Rezensentin / Rezensent

ccheesy
(VINE®-PRODUKTTESTER)   

Ort: Erftstadt

Top-Rezensenten Rang: 10.005