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Customer Review

TOP 1000 REVIEWERon March 19, 2014
Das kleine Jubiläums- Hörspiel beginnt in Paris spektakulär mit einer Ankündigung der Rückkehr des Dämons Belphegor und endet -- ebenso fulminant -- mit einem Aufeinandertreffen von John Sinclair mit seinem alten Widersacher.

Mit einer Spieldauer von 46 Minuten finde ich das Hörspiel genau richtig -- es gibt keine langatmigen Nebenhandlungen oder überzogenen Dialoge (wie oft zuvor), die vom eigentlichen Kern der Handlung ablenken. Die Rückkehr Belphegors wird auch, finde ich, spannend vorbereitet, obwohl er, der "lederne Hexer" oder "Flammen- Dämon", gleichzeitig als nicht so groß und mächtig wie Izzi, der "Höllenwurm", oder die "Großen Alten" beschrieben wird.

Die drei erzählerischen Rückblicke finde ich durchaus okay, sie verleihen einen roten Faden; man sollte sie aber nicht zu ausufernd betreiben (Hinweis auf die Leichenstadt etc.), um evt. Neueinsteiger nicht zu sehr zu verwirren.

Erstmals seit dem mittlerweile gut zweijährigem Regie- Wechsel konnte ich mich so EINIGERMAßEN mit der Erzählerin "arrangieren"; einige ihrer Passagen werden -- spannungsfördernd -- von effektvoller Musik begleitet. Sie, die Sprecherin, ist eine Hochkaräterin, völlig unbestritten (!), sie würde aber eher zu Mystery- oder Thriller- Serien oder der Dämonenjägerin Faith van Helsing passen, nicht aber zu einer verstärkt actionbetonten Serie wie John Sinclair. Durch ihre langsame, gedehnte Sprechweise nimmt sie die Spannung aus dem (Hör-) Spiel.

Ebenso erstmals -- interessanterweise -- fand ich Vampiro del Mar als einigermaßen eigenständig und gefährlich in Szene gesetzt. In allen Auftritten zuvor -- egal unter welcher Regie ! -- wirkte er auf mich (`tut mir leid) wie eine Art Pausenclown, der zu den Ausführungen von Dr. Tod oder Lady X gelegentlich bestätigend knurren oder auch mal leise lachen durfte. Selbst in der zuvorigen Folge, seinem ersten Groß- Auftritt, wirkte er, der große "Kaiser der Vampire", viel zu unterwürfig, sogar unbeholfen, ja, beinahe wie ein Prügelknabe von Lady X, selbst wenn er manchmal doch jemandem den Kopf abbeißen durfte. In der aktuellen Folge Nummer 90 lässt sich zum ersten Mal erahnen (oder besser : hoffen !), dass sein dezentes Verhalten auch eine raffinierte abwartende Taktik sein könnte. Dieses Spannungsfeld zwischen ihm und seiner "Herrin" Lady X sollte man in Zukunft weiter fördern.

Wenn ich nun vergleichsweise die alten Folgen -- in diesem Falle Belphegors Erst- Auftritt, gemeinsam mit dem Schwarzen Tod -- anhöre, wirft es mich auch rückwirkend immer wieder aus den Socken :
Das wuchtige hineinschmetternde Intro ("Das Jahrtausend war noch jung ....") und der dynamische vorantreibenden Erzählstil von Joachim Kerzel (selbst vertretungsweise von Wolfgang Pampel, bei ihm mit leichten Abstrichen) ....
DAS war Weltklasse (!), unschlagbar (!), es war unmöglich, gedanklich abzuschalten !
Die jetzige Erzählerin wie auch das zunächst nur dezent einsetzende neue Intro -- obwohl es sicherlich als kreativer Gegenpart zum früheren Intro gedacht war -- bremsen die Handlung und auch das Zuhören jedes Mal aus.

Was mir am neuen Intro ebensowenig gefällt (und das wollte ich schon lange mal loswerden) ist, dass das Kreuz und dessen Macher zu sehr in den Vordergrund gestellt wird, nicht aber John Sinclair selbst. Die allerspannendsten Momente sind doch die, in denen Johns Kreuz mal eben nicht von vornherein zur Wirkung kommen kann (.... wie herrlich waren beispielsweise die Verfolgungsjagden mit Tokata !) Das stets wiederholende Augenmerk sollte also nicht zu sehr auf dem Kreuz liegen.

Insgesamt hätte das Hörspiel ziemlich wohlwollend bis zu vier Sterne verdienen können (und dies wäre eine durchaus gute Bewertung gewesen); in meiner Eigenschaft als (grundsätzlich verwöhnter) Noch- Fan und Noch- Sammler der gesamten Serie muss ich aber aufgrund der genannten (leider grundsätzlichen) Kritikpunkte auch bei dieser Folge unbedingt mindestens einen Stern abziehen.
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