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Kundenrezension

am 29. November 2013
Und schon wieder Henrik Freischlader! Keine 3 Monate nach dem Live-Doppelalbum folgt das neue Studiowerk. Kommen wir zu den vielen erfreulichen Konstanten des neuen Albums: Freischlader spielt mit dem Organist, mit dem er seit Jahren zusammenarbeitet und fungiert erneut als Produzent und übernimmt im Studio weitere Instrumente.

Wer die Kombo bereits live erleben durfte teilt vielleicht meine Meinung, daß das Zusammenspiel der Musiker nicht mehr als eingespielt sondern eher als traumwandlerisch bezeichnet werden kann. Die eine oder andere Kritikerstimme mag dem Musiker vorhalten, doch mal ein wenig über den Tellerrand zu schauen und sich mit Themen wie Jazz auseinander zu setzen.

Richtig ist, daß das aktuelle Album „Night Train to Budapest“ keine Überraschungen oder Erfindungen in Sachen Komposition hervorzaubert, der Hörer bekommt eine gute und bekannte Mischung aus Blues, Rock und Soul, hier mit 11 Titeln, durchgehend Eigenkompositionen. Neben der versierten wie extrem abwechslungsreichen Gitarrenarbeit finde ich, daß auch die Stimme mehr und mehr als sein Erkennungszeichen hervortritt. Auch wenn Kollege Bonamassa ihm nach wie vor freundschaftlich verbunden ist wünsche ich mir doch mal ein gemeinsames Konzert der beiden. Beim Spiel auf den Instrumenten dürften sich die beiden nichts schenken, doch Freischlader hat das bessere Stimmvermögen und auch die deutlich interessantere Stimmfarbe.

Aus der Tracklist stellen die Titel“caroline”, “thinking about you” und “my woman” die ruhigeren Baladen dar. Schlichtes und ehrliches Songwriting mit Lyrics ohne Schmalz und Plattitüde! Hier und da ganz behutsam eine zweite Stimme im Chorus, besonders zu erwähnen ist die Hammond B3 Orgel im Lied „my woman“.

„Gimme all you got“ steht stark in Tradition des Southern Rock, besonders mit dem Refrain hätten Dickey Betts und Duane Allman ihre Freude gehabt. Der Song hat auch einige starke Anleihen von Free.

Viel Soul hören wir beim Song „this ain't love“, Highlight der Scheibe ist für mich das treibende „point of view“. Sehr anspruchsvolle Breaks bei den Refrains und richtig harter Rock.

Die exemplarischen genannten Musiker bzw. die Höreindrücke sollen unterstreichen, daß Henrik Freischlader ein großes Spektrum souverän bedienen kann, ohne auf Plagiatsjagd zu gehen. Das bekannte Gitarrenspiel auf hohem Niveau habe ich bereits erwartet, richtig punktet Freischlader durch gutes Songwriting und durch mittlerweile schon jahrelange Tour- und Produzentenerfahrung.

Danke Henrik Freischlader für die gute neue CD!
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