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Kundenrezension

am 12. November 2011
Ein weiteres Album der finnischen Superstars und einer meiner absoluten Lieblingsband. Mit neuem Sänger und veränderter Stilrichtung. Sie sind immer noch Humppa, aber viel ernster. Das Intro wird mir nicht so ganz klar, es hat starke Anlehnung an einen Harry Potter Film. Doch schließlich machen sie doch ernst mit 'Stäng'. Das folgende 'Korpens Saga' erinnert stark an 'Trollhammaren' des Vorgänger-Albums 'Nattfödd'. Ein ziemlich guter Song mit Mittanzcharakter. Das folgende 'Nedgång' geht nach etwa 22 Sekunden in einen geheimnisvollen Part über, wie man ihn bereits vom Intro von 'Jaktens Tid' kennt. Eine beschwörende, brüchige Stimme raunt sicherlich bedeutendes. Hier wird sehr deutlich, dass Finntroll die Handbremse stark anziehen, wenn die Musik etwas zu fröhlich zu werden droht. Der Sound erinnert hier etwas an das großartige Debüt, ohne dessen Klasse wirklich zu erreichen. 'Midnattens Widunder' war doch noch sehr folkig, und das vermisse ich hier. Track Nr. 5 schließlich beginnt sehr ernst und düster, beinahe schon dramatisch. Man ist diese Art von Musik von den Finnen nicht gerade gewohnt. Aber es klingt nicht schlecht. Man ist von den Vorgängeralben wohl zu sehr von fröhlicher Humppa ' Gaudi verwöhnt. Oha, mit Track Nr. 7 'En Mäktig Här' wird es dann doch noch typisch frech böse-lustig, ein sehr verspielter Anfang, und man befindet sich im gewohnt fiesen Finntrollsound. Auch im anschließenden 'Ormhäxan' kommt das typische Klimperdiklim zum Einsatz, und das ist nun mal stark. Jedoch ist der stärkste Titel meiner Meinung nach 'Maktens Spira', welcher vor Kraft, Schnelligkeit und der für Finntroll so typischen, frischen und frechen Art nur so strotzt. Endlich haben sie den fünften Gang eingelegt und flitzen davon. Einfach klasse. Auch die ruhigen, jedoch keineswegs langsameren Momente fügen sich hervorragend in das Gesamtgebilde ein. Ein typischer Finntrollkracher, mit fiesem Solo. Doch mit Track Nr. 10 wird deutlich die Bremse angezogen und es folgt ein folkiger, schleppender Song, der zum Träumen anregt. Man hört Windrauschen und den Ruf eines Uhus. Dann jedoch gibt man wieder Stoff. Der letzte Track wird sehr melancholisch und feierlich. Man bekommt Gänsehaut. Und dann endet das Album. Oder? Das Knistern eines Lagerfeuers und schaurige Geräusche der Nacht folgen. Vor meinen Augen taucht eine weitläufige Wiese auf, auf der ich mich alleine an einem Lagerfeuer befinde. In der Nähe befindet sich die finstere Mauer des Waldes, aus welchem jene schauerlichen Geräusche zu hören sind. Eine bedrohliche, böse Atmosphäre bemächtigt sich meiner. Doch dann verebbt das Lied. Zurück bleibe ich, mit Kopfhörern auf dem Haupt und einem mulmigen Gefühl. Das jedoch ist den Finnen zuwider, sie wollen den Hörer nicht so verängstigt zurück lassen. Und so hört man nach etwa 11 Minuten eine sehr ulkige, typisch trollische Session mit einer übelst folkigem Nummer, die zum Mitgröhlen und Saufen einlädt. Man sieht sich beinahe in die Höhlen der Trolle versetzt zu einem Saufgelage der übelsten Sorte. Unglaublich. Finntroll sind stets für eine Überraschung gut. Abschließend bleibe ich denn nun, etwas verwirrt, zurück. Gehen wir mal weg von der üblichen Betrachtungsweise und schauen uns das Album aus einer Perspektive an, ohne die Vorgänger zu beachten. Dann ist 'Ur Jordens Djup' ein sehr, sehr starkes Album. Hier ist kein Fehltritt vorhanden, die Qualität ist hoch, wie man es von Finntroll gewohnt ist. Auch wenn es vielleicht nicht den hochwertigen Charakter der Vorgängeralben erreicht. Es hat viele starke Momente, und somit haben Finntroll ihren Status gesichert. Jedoch hat sich in meinen Augen (oder besser gesagt: Ohren) der Wechsel am Mikro sehr stark bemerkbar gemacht. Vreth's Stimme ist Klasse, keine Frage. Aber für die Trolle, die wüsten Haudraufs, ist sie vielleicht meiner Meinung nach etwas zu viel Black Metal. Katla war DER stimmige Troll schlechthin, Wilska kam diesem Status sehr nahe. Doch Vreth ist noch nicht so ganz zum Troll geworden, zumindest auf 'Ur Jordens Djup' nicht.
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