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Kundenrezension

am 25. März 2012
... wirft der israelische Historiker Martin van Creeveld in seinem Buch "Kriegs-Kultur. Warum wir kämpfen: Die tiefen Wurzeln bewaffneter Konflikte."

Creveld stellt in seinem Buch die These auf, Krieg führen gehöre zum Menschsein dazu und Krieg habe seit jeher eine besondere Anziehungskraft auf die Menschen, insbesondere die Männer, ausgeübt und sei keineswegs "Die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln", wie Clausewitz den Krieg einmal definierte. Auf etwas mehr als 400 Seiten entwirft van Creveld dann auch ein Panorama der Entwicklung des Krieges im Laufe der letzten drei Jahrtausende und zeigt auf, welche Gemeinsamkeiten zeitübergreifend bestehen, unabhängig von Techniken, Taktiken und Waffenentwicklungen. Dezidiert beschriebt van Creefeld die kulturelle Welt, die der Krieg hervorgebracht und setzt sich in fünf Hauptkapiteln "Vorbereitung auf den Krieg", "Im Krieg und in der Schlacht", "Gedenken an den Krieg", "Eine Welt ohne Krieg" und "Kontraste" mit dem Thema auseinander. Von der Entwicklung der Kriegsbemalung bis hin zum Tarnanzug, der Ausbildung der Krieger bis zur Kriegsspiel, institutionalisierten Regeln für Kämpfe, der Verarbeitung von Krieg in Literatur, Film und Denkmälern, bis hin zum Ende der großen Kriege im Atomwaffenzeitalter, van Creveld beschreibt nahezu alle denkbaren Facetten des Krieges intensiv und kann seine These plausibel begründen, das Krieg im menschlichen Miteinander jederzeit eine gewichtige Rolle gespielt hat. Dieses Buch regt zum Nachdenken an. Folgt man Creveld Thesen in letzter Konsequenz, ist ein vollständiger Frieden auf der Welt nicht möglich, weil er der menschlichen Natur widerstrebt.

Dieses gut verständlich geschriebene Buch ist ein neuer Blick auf das Thema Krieg und daher sehr empfehlenswert, da van Creveld einen sehr nüchternen und ideologiefreien Blick auf diesen Themenkomplex wirft. Vorzuwerfen sind dem Autor eine Reihe kleinerer Fehler, die einem sorgsam recherchierenden Historiker nicht gut zu Gesicht stehen. So ist Magdeburg 1631 und nicht 1635 geplündert worden, der kaiserliche General Tilly wurde 1632 tödlich verwundet und die entscheidende Waffengattung unter Friedrich dem Großen war die Infanterie und nicht die Kavallerie, um hier nur zwei Fehler aufzuzeigen. Aber die kleinen Fehler mindern den Gesamtwert des Buches nur Minimal.
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