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Kundenrezension

37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Packende Vorgeschichte zu "Game of Thrones" (ggf. Spoiler), 20. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Heckenritter von Westeros: Das Urteil der Sieben (Broschiert)
Der Heckenritter von Westeros. Das Urteil der Sieben ist eine Sammlung von drei Kurzgeschichten, welche in George R. R. Martin's Fantasy-Welt Westeros angesiedelt ist und rund 100 Jahre vor der Haupthandlung, welche aus Das Lied von Eis und Feuer bekannt ist, spielt.
Die Geschichten (Der Heckenritter, Das verschworene Schwert und Der geheimnisvolle Ritter) erzählen die Abenteuer des Ritters Ser Duncan des Großen und die seines Knappen Ei, welche auf der Suche nach Abenteuern und Aufträgen durch die sieben Königslande ziehen.
Dunk, geboren und aufgewachsen in Flohloch, im Armenviertel von Königsmund, war Knappe des Heckenritters Ser Arlan, bevor dieser von einer Grippe dahingerafft wurde. Ohne zum Ritter geschlagen zu werden, beschloss Dunk, welcher sehr groß, stämmig und noch keine 20 Jahre alt war, sich selbst zum Ritter zu ernennen und künftig den Namen Ser Duncan der Große zu tragen. Auf der Suche nach Anerkennung und Ruhm will Ser Duncan am Ritterturnier in Aschfurt teilnehmen, wo er den acht-jährigen Ei, ein kleiner, dünner und sehr vorlauter Junge mit violetten Augen, kennenlernt und diesen kurzerhand zu seinem Knappen ernennt. Erst während des Turniers stellt sich heraus, dass Ei nicht der ist, der er zu sein vorgibt, sondern von königlicher Blut abstammt.
George R. R. Martin gelingt es wieder einmal sehr gekonnt, den Leser in die faszinierende Welt von Westeros zu entführen. Obwohl diese Handlung nur wenig mit dem Epos aus Das Lied von Eis und Feuer zu tun hat, streut Martin viele Hinweise und Verweise auf die später stattfindende Geschichte. So ist Ei, wie sich in der ersten Geschichte zeigt, von königlichen Blut und entstammt der damaligen Königsfamilie der Targaryen ab. Er ist nämlich Aegon V. Targaryen, Bruder von Maester Aemon von der Nachtwache und der Urgroßvater der aus Game of Thrones bekannten und beliebten Mutter der Drachen Daenerys Targaryen. Wie man an diesem Beispiel sieht, lernt man sehr viel über das große Haus Targaryen, was mir sehr gut gefallen hat.
Darüber hinaus trifft man auf weitere bekannte Häusernamen, wie die Lennisters oder die Freys, bekommt aber auch völlig neue Orte zu sehen, da diee Handlung hauptsächlich in der Weite angesiedelt ist. So lernt man, trotz einer bekannten Welt immer noch neue Orte und Adelsfamilien kennen und erfährt allerlei wissenswertes über die Konflikte und Entwicklungen, die vor Das Lied von Eis und Feuer gespielt haben.

Wie für George R. R. Martin typisch, ist die Handlung sehr packend und mitreißend, die Charaktere sind sehr detailliert beschrieben, können mit ihren Reaktionen überzeugen und wirken von Beginn an sympathisch. Es ist einfach toll, viele interessante Details aus der Vergangenheit von Westeros zu erfahren, die Einfluss auf die spätere Handlung ausüben. Trotzdem funktioniert dieser Roman als ein eigenständiges Werk hervorragend und kann mit vielen tollen Geschichten und Personen überzeugen.
Lediglich die etwas schwächer ausgeprägte Komplexität und die Tatsache, dass es "nur" Kurzgeschichten sind, die allerdings aufeinander aufbauen, schmälern den ansonsten sehr gelungenen Gesamteindruck etwas, da dadurch kein Gefühl einer gesamten Geschichte zustande kommt sondern eher einer Ansammlung von aufeinanderfolgenden Handlungen entsteht.
Zum Abschluss möchte ich noch die tolle Gestaltung des Buches lobend erwähnen, da es den gewohnten Stil der "Das Lied von Eis und Feuer" Reihe beibehält, sich aber durch eine andere Farbwahl doch leicht von dieser Reihe unterscheidet. Außerdem ist das Motiv toll gestaltet, da es die Rüstung von Ser Duncan zeigt, bevor er sich sein eigenes Wappen gewählt hat. Sehr schick und toll im Regal anzusehen!

Fazit:
Alles in allem ist Der Heckenritter von Westeros. Das Urteil der Sieben von George R. R. Martin wieder einmal hervorragende Fantasy-Literatur, der für viele Stunden großes Lesevergnügen bereitet und ein Muss für jeden Fantasy und Game of Thrones Fan ist.
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1-10 von 16 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 20.09.2013, 19:40:48 GMT+2
Das in der Rezension der Großteil der Handlung der 1. Kurzgeschichte, inklusive eines Twists, der erst im letzten Drittel aufgelöst wird, verraten wird, sorgt sicherlich für große Freude bei Menschen, die die Geschichten noch nicht kennen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.09.2013, 19:50:07 GMT+2
Es ist leider sehr schwer etwas über dieses Buch zu sagen ohne auch ein wenig auf den Inhalt einzugehen. Das tut mir leid. Allerdings bin ich zumindest der Meinung das ich nicht (viel) mehr verraten habe als der Verlag selbst es in der Produktbeschreibung auch getan hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2013, 10:32:36 GMT+2
Simone Sommer meint:
Naja, der Knabe hat violette Augen und heißt "Ei". Wer Game of Thrones auch nur ein bisschen kennt, weiß spätestens jetzt, um wen es sich handelt und Neueinsteiger werden eher mit Band 1 der Haupthandlung und nicht mit diesem Prequel einsteigen.

Veröffentlicht am 21.09.2013, 16:04:12 GMT+2
Melanie meint:
Aber wieso die deutsche Übersetzung der Namen? Besonders im Fall "Ei" vollkommen sinnfrei.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2013, 16:19:43 GMT+2
Das habe ich mich auch gefragt. Bei Egg wäre man auf jeden Fall auf aegon gekommen, naja. So ist das nun leider gelöst

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2013, 20:57:49 GMT+2
Im englischen besitzt der Spitzname eine Doppeldeutung... Einmal für Aegon, und einmal weil sein kahlrasierter Kopf wie ein Ei aussieht. In der deutschen Übersetzung macht das natürlich nur bei dem zweiten Fall Sinn.

Veröffentlicht am 25.09.2013, 22:27:12 GMT+2
V. Dahmen meint:
Ich könnte mich ja eh immer wieder aufs neue stundenlang über die besch.... Übersetzung aufregen, aber ich lasse es jetzt einfach...
Ich habe auch den Verlag angeschrieben, warum sie das ganze Werk verhackstückeln, natürlich keine Antwort bekommen. Wie trauere ich um die alten Ausgaben......

Es ist schon merkwürdig, vor 15-20 Jahren, als Englisch noch nicht von der breiten Bevölkerung gesprochen wurde, wurden Namen und Orte nicht übersetzt, jetzt, wo eigentlich so ziemlich jeder zumindest nicht mehr über die Wörter stolpert, wird auf einmal übersetzt, was das Zeug hält. Naja.......

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2013, 22:40:47 GMT+2
"Ich könnte mich ja eh immer wieder aufs neue stundenlang über die besch.... Übersetzung aufregen, aber ich lasse es jetzt einfach..."

Dein ganzer Kommentar dreht sich doch um dieses Thema o.O

Wenn ich immer dieses Gejammere der Nostalgiker lese. Furchtbar. Die neue Übersetzung ist wunderbar. Darüber zu lamentieren warum einige Begriffe neu eingedeutscht wurden bringt doch nun eh nichts mehr. Als alter Fan hat man die Originalbände (welche die Mehrzahl sind und das auch so bleiben wird) sowieso zu Hause. Viel mehr würde ich mich als Nostalgiker darüber beschweren, dass es nun neue Cover gibt, und auch die neuen Bände nur noch einheitlich verkauft werden.

Nun beschwert man sich darüber bereits, weil sich eine Übersetzung zur Deutschen Sprache bekennt. Luxusprobleme, die man Heute hat.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.09.2013, 23:10:46 GMT+2
V. Dahmen meint:
Hallo Aufziehvogel,

da hast du schon recht, ich hab mich leider wieder total reingesteigert... :-) Kann einfach nicht damit aufhören.

Natürlich ist das ein Luxusproblem, aber dann können wir jetzt auch noch mit ganz anderen Dingen anfangen, die eigentlich genau genommen nicht wichtig sind... Das würde jetzt echt den Rahmen sprengen.

Ich kanns nur einfach nicht verstehen, sorry. Natürlich habe ich die alten Bände Zuhause und die alten Namen sind mir so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich so oder so im Kopf automatisch übersetze.

Ich verstehe einfach nicht, wieso die Übersetzung ist, wie sie ist. Es macht absolut keinen Sinn... Völlig unverständlich ist mir immer noch Lannister und Lennister... Hallo?!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.09.2013, 00:08:18 GMT+2
V. Dahmen: Mein Kommentar war auch etwas markanter, als geplant^^ Ich lese es halt so oft, was ich persönlich etwas schade finde. Ich muss zugeben ich kenne Game of Thrones erst seit der neue Übersetzung, bin aber auch dementsprechend informiert über die Originalnamen weil ich die Serie auch auf Englisch schaue. Ich finde zum Beispiel das Jon Schnee wirklich Stil hat. Zumal Snow ja nicht einmal ein Name ist, sondern lediglich der Begriff für einen Bastard aus dem Norden. Über Greyjoy/Graufreud lässt sich natürlich streiten, ob man das nun gut findet oder nicht.

Von diesen wirklich wenigen Änderungen jedoch, würde ich mir nun das Lesevergnügen nicht ruinieren lassen. Da finde ich, wenn da plötzlich so Moderne Cover in meiner Sammlung wären, schon eher etwas, worüber man sich ärgern kann. Aber diese Diskussion wird wohl auch weiterhin bestehen bleiben ;)
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