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Kundenrezension

am 27. März 2007
In einer Zeit, in der die Begriffe Exzellenz und Eliteförderung in aller Munde sind, ist es interessant mehr über Intelligenzforschung und die Entstehung von Intelligenz zu erfahren. Heinrich Zankl beschäftigt sich in seinem neuesten Buch mit diesem Thema und formuliert gleich im Titel eine sehr provokante These: Sind Frauen intelligenter als Männer?

Sein Abriss über die Geschichte des Intelligenzverständnisses und der Intelligenzforschung zeigt sehr schnell, dass "nicht sein kann, was nicht sein darf". Die "Chronik der Missachtung weiblicher Intelligenz" beginnt bereits im Altertum und setzt sich bis in die Neuzeit fort. Zankl führt z.B. an, dass erst eine Anpassung der frühen Intelligenztests zu dem gewünschten Ergebnis führten, sodass Jungen im Durchschnitt genauso viele Punkte erhielten wie Mädchen. Dieses ist nicht sein einziges Beispiel für den Missbrauch von Intelligenztests, mit dem er sich sehr kritisch auseinander setzt.

In allgemein verständlichen, sachlichen Texten beleuchtet der Autor des weiteren das Phänomen Intelligenz: verschiedene Definitionen, Intelligenzmodelle, Entstehung und Entwicklung von Intelligenz und schließlich Geschlechtsunterschiede in der Intelligenz und deren Vererbung. Dabei berücksichtigt er auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.

Sehr ausführlich beschreibt er die Geschlechtsunterschiede in der Intelligenz, die damit verbundenen unterschiedlichen Fähigkeiten, die zum Teil durch verschiedene evolutive Anforderungen erklärt werden. Ein ausführliches Kapitel widmet der Humanbiologe der X-chromosomalen Vererbung der die Intelligenz beeinflussenden Gene und die daraus resultierenden Unterschiede bei Männern und Frauen. So sind Männer z.B. häufiger von Fehlfunktionen betroffen, die auf einen Defekt dieser Gene zurückzuführen sind.

Mir persönlich hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich finde es sehr lesenswert. Ein Narr wer Böses dabei denkt? Eine Naturwissenschaftlerin schreibt eine Rezension über ein Buch, in dem der Autor darlegt, dass Frauen im Schnitt nicht nur intelligenter als Männer sind, sondern auch noch für die Vererbung der Intelligenz entscheidend? Ich habe dieses Buch meinem Mann (Naturwissenschaftler) auf den Nachttisch gelegt. Naturgemäß war er an einigen Stellen anderer Meinung als ich. Die sich daraus ergebende Diskussion bei einem Glas Rotwein hat uns doppelten Genuss verschafft.

Dr. Annette Mechel
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