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Kundenrezension

am 15. Januar 2013
"Taste the Waste" zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie sinnlos täglich Tonnen von Lebensmitteln mutwillig vernichtet werden, die eigentlich noch absolut genießbar sind. Es wird gezeigt, wie Produkte bereits eine Woche vor Ablauf des MHD aus den Regalen geräumt und auf den Müll geworfen werden, da es keiner mehr kaufen will. So sieht man ganze Lagerhallen vergammelnder Waren und fragt sich zwangsläufig - muss das sein?
Der Film schafft es, beide Seiten - Lebensmittelindustrie und Endkonsument - gleichzeitig ins Gebet zu nehmen. Es wird viel zu viel produziert, das sollte sich ändern. Aber sichtbar wird auch, wie fern jeder Realität inwzischen die Ansprüche der Verbraucher geworden sind und welche Konsequenzen das hat. Man muss sich schon selbst einmal hinterfragen, warum wir so selten Produkte kaufen, die kurz vor dem Ablauf des MHD stehen. Diese Waren sind nach wie vor genießbar, lediglich eine willkürlich festgelegte Zahl (die in den wenigsten Fällen zutrifft) trennt uns davon? Ist es wirklich sinnvoll dem optischen Gesichtspunkt eine solche Macht zukommen zu lassen, dass ganze Ladungen an Obst und Gemüse täglich vernichtet werden, nur weil sie nicht dem "Ideal" des Kunden - ein Produkt diverser Einflüsse - entsprechen?
Ich habe für mich meine Schlüsse aus diesen Aufnahmen gezogen und mein Kaufverhalten angepasst. Kein Joghurt oder Käse muss 2 Wochen haltbar sein, wenn man ihn kauft. Keiner unter uns plant derart detailliert seinen Speiseplan im Voraus. Habe ich nicht vor, unmittelbar in den nächsten Tagen diese Ware zu konsumieren, bleibt sie eben im Regal. "Vorratskäufe" sind aufgrund der flächendeckenden Versorgung mit Lebensmitteln überflüssig geworden und werden immer mehr zum Problem. Letztlich trägt jeder einzelne durch gewissenhafteres Kaufverhalten ein Stück dazu bei, dieses Problem anzugehen - und schont dabei sogar noch den eigenen Geldbeutel. Denn wer weniger wegwirft, muss weniger kaufen.

Ich hoffe, dass dieser Film einen winzigen Teil dazu beitragen kann, die Verschwendungssucht unserer Gesellschaft zu ändern. Verdient hätte er es.

Zum Film noch an sich: "Tase the Waste" setzt hauptsächlich auf Bilder. Kommentator oder Erzähler wird man vergeblich suchen, stattdessen sind die Bilder oft mit Interviews der jeweiligen Betroffenen hinterlegt. Das ist anfangs gewöhnungsbedürftig und zu manchem Themengebiet hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Letztlich aber ist diese Mischung der Bilder/Aussagen der Betroffenen derart wirksam und gewaltig, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt.
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