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Kundenrezension

am 24. November 2005
Für Dylan-Fans ist Weihnachten bereits im November. Nach dem grossartigen Soundtrack von Martin Scorseses Portrait des alten Meisters in seinen Wunderjahren 1961-66, als die Welt mit seinen Entwicklungen kaum Schritt halten konnte (siehe Kritik in NOW# 41), ist nun auch die DVD erhältlich. Für No Direction Home (Paramount) wurden faszinierende Zeitdokumente ausgebuddelt, die - nach mühsamer Restaurierung – nun in überraschend toller Bild- und Tonqualität eine 3½-stündige Dokumentation ergeben, welche ein einmaliges Bild von Dylans Weg von Protestsong zum Rock’n’Roll zeichen. Das Material reicht von frühen akustischen Auftritten, darunter einer bei Martin Luther Kings berühmter „I Have A Dream“ Rede, über den ersten legendären elektrischen am Newport Folk Festival mit der Butterfield Blues Band (an der Gitarre der grosse Mike Bloomfield), bis zu Dylans stürmischen Englandauftritten 1966 mit The Band, als das Publikum auf seine Wandlung mit Enttäuschung, Zorn und Verzweiflung reagierte, Dylan und Band ausbuhte und mit „Judas!“-Rufen bedachte (was zu Dylans berühmter „Play fucking loud!“ Anweisung an Robbie Robertson und seine anderen Begleiter führte). Scorsese, der beriets den legendären Abschied von The Band („The Last Waltz“, 1978), filmte, zeigt zusätzlich Ausschnitte aus D.A. Pennebakers „Don’t Look Back“ (Dylan in England) Film und aus Andy Warhols Dylan-Screentest, höchst amusante Interviews mit perplexen Reportern und Fans sowie, allzu kurz, Dylan am Piano mit dem (nicht nur von ihm) hochverehrten Johnny Cash. Dazwischen gibt es aber auch jede Menge erhellende Interviews mit Weggefährten wie Pete Seeger Joan Baez, Allen Ginsberg, Al Kooper (besonders unterhaltsam) und, nicht zuletzt, solche mit dem Meister selbst, der sich nach seinen schriftlichen Chronicles nun bereits zum zweiten Mal unerwartet offen über seine Vergangenheit auslässt, dabei aber genug Lücken lässt, um Dylan-Fans und Forschern noch Jahrzehntelang weiterrätseln zu lassen. Als Bonus enthält die DVD noch 7 weitere komplette Songmitschnitte (darunter eine phantastische Version von „Like A Rolling Stone“) die im Film selbst nicht zu sehen waren. Von der historischen Bedeutung her die wichtigste Musik-DVD des Jahres und ein Muss nicht nur für Dylan-Fanatiker sondern auch für alle, die einen Zeitraum portraitiert sehen wollen, der die Geschichte der Rockmusik singulär mitzuformen half, mit Auswirkungen, die bis heute anhalten. Essentiell.
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