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Kundenrezension

150 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikkor AF-S 50 mm 1.8 G - Dieses Objektiv hält was versprochen wird, 1. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv (58mm Filtergewinde) (Camera)
Schneller als erwartet, hatte ich das Nikon-Objektiv bei mir zu Hause. Es grenzt schon fast an Zauberei, wie schnell Amazon die Artikel liefert. Dickes Lob an dieser Stelle.

Nun zum Objektiv - Zu meinen beiden Nikon-Objektiven 18-105 VR und 55-300 VR, die beide eine Eingangslichtstärke von F 3.5 aufweisen, habe ich eine lichtstarke Ergänzung gesucht. Ferner wollte ich ein Objektiv haben, dass mehr kreativen Spielraum mit der Tiefen(un)schärfe bietet, als mein 18-105er Zoom. Denn dieses bietet da aufgrund der Eingangsblende von 3.5 (bzw. bei 50mm ist es schon bei F 5) nicht sehr viel kreativen Freiraum.

Das Nikkor 50 mm 1.8G ist ein Leichtgewicht. Obwohl es überwiegend aus Kunststoff gefertigt ist, aber ein Metall-Bajonett hat, macht es einen durchaus wertigen Qualitätseindruck. Der Entfernungsring ist schön straff und zeigt beim Drehen einen angenehmen Widerstand, der ein sehr genaues manuelles Fokussieren ermöglicht - wenn man das denn mal will. Da es ein AF-S Objektiv ist, verfügt es über einen A/M - M Schalter. Dies bedeutet, dass man auch im AF-Betrieb manuell in die Fokussierung eingreifen kann. Dies ist eine tolle Sache, die auch dann sehr zweckdienlich ist, wenn man die Kamera mal zum Filmen "missbraucht". Ich betreibe es an der D90, und die hat im Videobetrieb noch keine automatische Schärfenachführung. Bei diesem Objektiv kann ich daher die Schärfe dann manuell korrigieren, auch wenn ich mal wieder vergessen habe, das Objektiv vorher auf M umzustellen.

Das Objektiv wird mit Sonnenblende geliefert. Neben dem eigentlichen Zweck, damit das Streulicht zu vermeiden, verleiht die Sonnenblende dem eigentlich recht kleinen Objektiv auch eine kleine optische Aufwertung.

Das Wichtigste ist natürlich die BQ. Ich hatte früher schon mal das Nikkor 1.8 D und habe auch noch die beiden o.g. Objektive, die ja ebenfalls den 50mm/55mm Bereich abdecken. Also konnte ich drei Objektive miteinander vergleichen. Hinsichtlich der Lichtstärke ist das 1.8 G schon klasse. Die Blende 1.8 ist bei Abendlicht und/oder Zimmerbeleuchtung eine feine Sache für Available-Light Aufnahmen - andererseits natürlich aufgrund der extrem geringen Tiefenschärfe auch nur bedingt einsetzbar. Aber auch der Blendenbereich von 2-2.8 ist für Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen noch hervorragend geeignet. Und bei Blende 2.8 hat man auch schon einen sehr brauchbaren Tiefenschärfenbereich. Scharf ist das Objektiv ab Eingangsblende - wobei der Fotograf im Blendenbereich 1.8, 2 und 2.2 schon genau wissen muss, was er tut und mit dem Autofokus oder ggf. auch manuellen Fokus gut wissen muss damit umzugehen. Es erfordert in diesen Blendenbereichen ein bisschen Übung um die Aufnahmen auf den Punkt scharf zu bekommen, wie man es sich vorstellt. Aber das ist völlig normal für diesen Blendenbereiche und mit Übung auch recht schnell hinzubekommen. Ich jedenfalls spiele sehr gerne mit diesen Blendenbereichen, da man die Motive so wunderbar freigestellt bekommt und der Hintergrund so wunderschön verschwimmt.

Im Vergleich mit meinen beiden anderen Objektiven ist das 1.8 G im 50mm Bereich dem 18-105er VR in der BQ bei allen Blenden weit überlegen (obwohl auch das 18-105er ein durchaus ordentliches Zoom ist, und mit Sicherheit kein schlechten Bilder abliefert). Selbst bei Blende 8, 11 und 16 ist eindeutig ein Qualitätsunterschied zugunsten des 1.8G festzustellen. Erstaunlicherweise ist die BQ bei dem 55-300 VR ab Blendenstufe 5 fast ebenbürtig zum 1.8 G. Auch das 55-300 macht im Unschärfebereich ein recht schönes Bokeh, welches aber an das Bokeh des 1.8G nicht ganz herankommt. Das Bokeh bei meinem früheren 1.8 D fand ich persönlich nicht so toll - es wirkte ein wenig kantig und unruhig. Das Bokeh des 1.8 G hingegen ist wunderbar weich und bringt Ruhe in den Hintergrund. Aber mit dem Bokeh ist das ja auch so eine Geschmacksfrage.

Kurzum - ich bin hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und vor allem von der Bildqualität des Objektivs hellauf begeistert und habe viel Spaß daran, neue kreative Fotoexperimente damit zu machen. Wer nicht unbedingt eine 1.4er (doppelt so teuer) oder gar 1.2er (dreimal so teuer) Lichtstärke benötigt und wer mit der festen Brennweite (Turnschuhzoom) klarkommt, erhält mit dem Nikkor 50mm 1.8 G ein Objektiv, welches ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hat.

Da ich trotz intensiver Suche überhaupt nichts Nachteiliges an dem Objektiv finden kann, gibt es von mir die vollen 5 Sterne. Und - Nein, ich bin kein Mitarbeiter der Firma Nikon.
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1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.10.2011 12:31:58 GMT+02:00
Guten Tag Michael Hein,
Ihre Rezension gefällt mir sehr gut und regt mich auch zum Kauf des 50 1.8G an. Als Besserwisser möchte ich nicht verstanden werden, dennoch ist der von Ihnen verwandte Begriff "Tiefenschärfe" nicht korrekt. Nach der deutschen Rechtschreibung ist "Schärfentiefe" richtig, denn es geht um die (räumliche) Tiefe der Schärfe. Maßgebend ist die Regelung für die Zusammensetzung zweier selbständiger Wörter (Kompositum). Beispiel: die Eier von Hühnern. Richtig ist nach der Rechtschreibung Hühnereier. Falsch ist danach Eierhühner. Mir ist bewusst, dass "Tiefenschärfe" sehr oft verwendet wird und die richtige oder falsche Bezeichnung keinen Einfluss auf das Bildergebnis besitzt.

Veröffentlicht am 02.10.2011 12:34:01 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 02.10.2011 12:34:49 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 05.10.2011 18:30:38 GMT+02:00
Michael Hein meint:
Hallo Holger Lebrenz,
vielen Dank zunächst für den sicherlich nett gemeinten Hinweis, den ich auch so verstanden habe. Ich beherrsche die deutsche Sprache in Wort und Schrift ganz gut. Ich bin jedoch absolut schlecht darin, anhand der Rechtschreib-und Grammatikregeln zu begründen, warum ich was wie schreibe oder spreche. Deshalb vielen Dank für den Hinweis auf die Anwendung des Kompositums. Nun ist die Diskussion Schärfentiefe vs. Tiefenschärfe mir auch nicht neu. Treffend und nachvollziehbar begründen Sie ja die Richtigkeit von Schärfentiefe - zusammengesetzt aus der (räumlichen) Tiefe der Schärfe. Mir hat es jedoch dazu mal jemand genau andersrum erläutert - nämlich dass sich das Wort Tiefenschärfe aus der Schärfe der (räumlichen) Tiefe zusammensetzt. Setzt man die beiden selbständigen Wörter aus dieser Sicht heraus zusammen landet man bei Tiefenschärfe. Hm, welche Sichtweise ist hier nun richtig ? Ehrlich gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher. Ich mache es mir einfach und schließe mich Ihrer Argumentation an. Ich werde dann von nun an auch den Begriff Schärfentiefe verwenden. Irgendwie erscheint er mir letztendlich doch ein wenig korrekter. Aber wichtig ist ja letztendlich, dass das Bildergebnis stimmt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2011 11:08:17 GMT+01:00
Scheidenmann meint:
Hallo Michael Hein!
Danke für Ihre Stellungnahme zu dem besserwisserischen Geschreibsel von Herrn Lebrenz. Es ist richtiggehend unerträglich, daß es immer wieder Leute gibt, die glauben, in Oberlehrer-Manier andere korrigieren und belehren zu müssen. Jeder, aber wirklich jeder, der sich auch nur ansatzweise mit der Fotografie auseinandersetzt, weiß zu 100% was Sie mit Tiefenschärfe meinen. Und noch ein Danke für Ihre ausgesprochen gute Rezension.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.12.2011 21:00:39 GMT+01:00
Hallo Herr Scheidler,
Ihren pädagogisch geschei(d)ten Beitrag zu dem Dialog mit Herrn Hein nehme ich zur Kenntnis. Allerdings sind Sie keinesfalls berechtigt, sich in diesen mit derartig grenzwertigen Formulierungen einzumischen. Wenn Sie meinen Kommentar und die Antwort von Herrn Hein unvoreingenommen lesen, sollte sich Ihnen erschließen, dass es keinesfalls um Besserwisserei geht. Zumindest Herr Hein hat mein Anliegen verstanden.
Mit freundlichen Grüßen
Holger Lebrenz

Veröffentlicht am 26.02.2012 14:45:37 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.02.2012 14:47:17 GMT+01:00
Foe meint:
Hallo Michael Hein,

vielen Dank für Ihre ausführliche Rezension. Besonders die Vergleiche zwischen den Objektiven hat mir sehr gefallen und hat viele Fragen beantwortet. Meine Entscheidung fiel damals auf das 35mm Prime, was ich bisher keinen Moment bereut habe. Entgegen der geläufigen Meinung kann man es auch für Portrait Aufnahmen benutzen, aber nach einigen Vergleichen mit dem 50mm ist mir aufgefallen, das der Bokeh des 50mm doch etwas schöner ist. Ferner muss man mit dem 35mm nah an die Person heran, wenn das Gesicht das Foto ausfüllen muss. Wie hier schon angemerkt kann das bei Kindern zu unnatürlichen Stadtfotografie führen. Um Missverständisse vorzubeugen: Trotzdem hat das 35mm seine Daseinsberechtigung. In der Streetfotografie möchte ich es auf keinen Fall missen.

Kurzum, nochmals vielen Dank. Das 50mm kommt bei mir auch auf die Einkaufsliste.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 08.10.2012 04:29:24 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 08.10.2012 20:52:30 GMT+02:00]

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.03.2013 00:51:57 GMT+01:00
Also eigentlich müsste es wirklich Schärfentiefe heißen (man sagt ja auch Wassertiefe und nicht Tiefenwasser).
Aber selbst Nikon hat in der Anleitung meiner D800 den Begriff Tiefenschärfe benutzt und es war mir eigentlich auch völlig egal, weil ich weiß was die meinen.
Übrigens: Toller Beitrag (thumbs up).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.06.2013 09:50:23 GMT+02:00
MasterMind meint:
Hallo!? Es geht hier um die Festbrennweite! Bewertet bitte das Objektiv und nicht irgendwelche Kleinigkeiten, die mit der Rechtschreibung oder der Grammatik zu tun haben.
Scheinbar ist es manchen Leuten hier langweilig...

Veröffentlicht am 20.11.2013 11:36:37 GMT+01:00
Abseits der Diskussion um scharfe Tiefen und tiefe Schärfen würde ich gerne wissen, ob das 50mm im Vergleich zum Micro 40mm auch als Makroobjektiv tauglich ist?
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