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Kundenrezension

am 9. April 2014
Warum sollte ich einen weiteren Home-Invasion-Horrorfilm anschauen, bei dem der/die Täter Masken tragen?

Weil er gut ist.

Ach so...

Anfangs nervt die Wackelkamera etwas, während der Fokus wird auf die Einführung diverser Figuren gelenkt wird: ein Familienfest soll stattfinden, bei dem mehrere bis dato unbekannte Freunde/Partner teilnehmen, was schon mal für Nachdenken und Zündstoff sorgt, sind sich doch die altbekannten Familien-Members untereinander nicht unbedingt grün, und auch die Neuankömmlinge können nicht immer bei allen Anwesenden punkten.
So ist schon mal Spannung geboten, denn es wird häufig im Unklaren gelassen, was eigentlich alte und neue Animositäten auslöst, was in der Vergangenheit wohl los war, um diese Familien-Interaktion so schräg wirken zu lassen, und teilweise wirkt es so, als hätte Lars von Trier bis zu jenem Moment das Drehbuch geschrieben als das Grauen von ausserhalb des Hauses zuschlägt und man jäh aus seinen Überlegungen rausgerissen wird...

Es gibt den ein oder anderen spannenden Twist, eklige Tötungs-Methoden und eine Heldin (wider Willen?) als Überraschung. Sogar die Tier-Masken funktionieren als Grusel-Effekt, was ich so gar nicht erwartet hatte.

Da die Charaktere halbwegs glaubwürdig und interessant eingeführt wurden und es sich dabei nicht um nervige Teenager vom Fliessband handelt, ist durchaus Mitgefühl für die Leute in dem Haus vorhanden, was die Spannungskurve noch mal nach oben hebt.

Diese zeigt ab ungefähr der Hälfte des Films kurz mal nach unten, da die Filmemacher offensichtlich das Genre lieben, aber einiges ander machen wollten, was dem Film vom ersten Moment anzumerken ist. Das ist löblich, funktioniert meistens auch gut, aber nicht bei der sehr frühen Offenbarung...das hätte ich anders gemacht.

Von dieser Enthüllung erholt der Film sich nicht, auch wenn er bis zum Ende spannend bleibt.

Ein Minus: ein paar Logiklöcher. Beispiel: was macht eigentlich Oberbösi und Freundin, während sich draussen gerade ein Showdown abspielt?

Ein Plus: der gut und offensichtlich handgemachte Synthesizer-Score.

"You're next" bleibt bis zum letzten Moment spannend und es gibt hie und da dann doch noch einen unerwarteten Twist.

Das Slasher-Genre ist um einen guten Film reicher geworden.

Zeit wurde es.
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