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Kundenrezension

am 12. September 2009
Eine Karriere wie im Bilderbuch haben diese Finnen hinter sich. Ein Debüt, das für Furore sorgte und die Band gleich zu den heißesten Anwärtern im Power Metal machte, unzählige Auszeichnungen, wunderbare Live Performances und zu guter letzt eine stete Weiterentwicklung. SONATA ARCTICA können sicher nicht klagen, wenn auch letzteres mit dem zweischneidigen "Unia" einen kleinen Dämpfer bekam. Chef und Fronter Tony Kakko wollte sich in neuen - genauer gesagt - progressiven Gefilden austoben, doch wirkte alles zu verstrickt, undynamisch und unausgegoren, dennoch fand das Album genügend Anklang.

Viele hofften auf eine Rückbesinnung zu alten Melodic Speed Metal Tagen, doch Kakko stellte schon vor längerer Zeit klar, dass er nicht mehr in diese Richtung verfallen möchte, doch den Kurs von "Unia" weiterführen? Dies wäre sicher nicht der richtige Schritt gewesen, darum machen SONATA ARCTICA das, was sie am besten können und perfektionieren dies! Klingt etwas paradox, aber lasst es mich anhand der Songs erklären:

"Everything Fades To Gray" läutet als überlanges Intro das Album wunderschön mit Pianoklängen ein und lässt eine gewisse Spannung entstehen, bevor das Mammutwerk "Deathaura" sich entfalten kann, denn dies muss man dem 8-Minüter schon gönnen. Um den Song komplett erfassen zu können, braucht es etliche Durchläufe, doch diese sind immer wieder aufs Neue wunderschön und packend zugleich. Es gibt hier 2 Neuerungen zu vermelden, denn nach ein paar verträumten Sekunden, setzen düstere Orchestrale Elemente ein und eine Dame beginnt zu singen, übergibt aber nahtlos an Tony, der abwechslungsreich und ausdrucksstärker denn je auf diesem Album singt. Nun beginnt ein filmreiches, abwechslungsreiches Spiel, das ich hier gar nicht komplett erörtern kann. Vielleicht mutig mit diesem Song zu beginnen, aber dennoch ein starker Schritt.

Viele Songs, wie auch "The Last Amazing Grays", das im Mid-Tempo Bereich angesiedelt ist, beweisen, dass Finnlands finest den Stil der letzten Platte nicht vollends abgesetzt haben, diesen aber etwas dezenter und eleganter einsetzen. Als dann "Flag in The Ground" im Up-Tempo (!) beginnt, stehe ich ratlos da und kann gar nicht glauben, was das für ein wahnsinnig starker Song ist und ob Tony nicht doch etwas auf die sichere Karte setzen wollte. Egal, auf jeden Fall war es richtig. Flitzende Gitarrenläufe, dynamisches Drumming und die Keyboard+Melodien, die SONATA ARCTICA so groß gemacht haben, geben sich die Ehre, nicht zu vergessen der geniale Chorus, der durch die Gehirnwindungen rast und sich dort in jeder Ecke festklammert. Doch dann kommt die eher belanglose Ballade "Breathing", die leider so gar nicht mitreißen kann. Mit dem richtig coolen "Zeroes" wird der kleine Ausrutscher gleich wieder vergessen gemacht. Bei "The Dead Skin" benutzt Tony ein paar Effekte, um seine Stimme nach Grammophon klingen zu lassen und baut zusätzlich ein paar Reverbs ein.

Habe ich schon gesagt, dass sie wieder zu ihren alten Melodien zurückgefunden haben? "Juliet" legt die Beweise in bombastischer Form ohne Skrupel auf den Tisch. Abgesehen von dem theaterreifen Ende kann "No Dream Can Heal A Broken Heart" nicht ganz das in fernen Sphären hohe Niveau halten. "As If The World Wasn't Ending" heißt die zweite Ballade, doch mir scheint, in dieser Sparte haben die Finnen ihr Pulver verschossen und "The Truth Is Out There" wirkt recht unscheinbar. Zu guter letzt kann "Every Fades To Gray" mit einer schönen Dramaturgie das Balladentum doch noch retten.

Ich quassel mich hier tot und will eigentlich nur sagen, dass SONATA ARCTICA ein kleines Meisterwerk geschaffen haben und ihr Songwriting perfektionieren konnten, das nun alle Schaffensphasen der Band zu einem Ganzen verschmelzen lässt.
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