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Kundenrezension

am 5. April 2005
System Of A Down offenbarten bereits mit ihrem Debut ein ungeheures Potenzial, welches sich durch nachfolgende Werke und Konzerte bestätigen sollte. Aus dem Leid der Welt geboren und durch die leblose Entwicklung der Globalisierung und Wirtschaftspolitik begünstigt macht deren Musik vor nichts halt und räumt auf eleganteste Art und Weise mit der Zeitepoche auf. Interessant ist hierbei vor allem die gewählte Ausdrucksform, die sich nicht (nur) durch brutale Aggro-Vocals und niederschmetternde Texte definiert, sondern ganz im Gegenteil bewusst auf die Ambivalenz skurril bis lustig arrangierter Kompositionen und beängstigender offensiver Aussagen. Das lyrische Vermögen der Band lässt ein hohes Maß an Intellekt vermuten, denn im Gegensatz zu vielen gehypten New-Metal Bands, die sich ganz obligatorisch und distanziert mit den Problemen der Gesellschaft auseinander zu setzen versuch und dabei am eigenen beschränkten Horizont scheitern, besticht System zum einen an einem ausgeprägten Repertoire an sprachlichen Mitteln und bezüglich der Wortwahl, zum anderen fehlt ihnen nicht der Bezug zu den besungenen Aspekten, denn hier hat man es bestimmt nicht mit einer der Möchtegern-Punkband aus wohlhabendem Elternhaus zu tun.
Die musikalische Palette reicht von verrückt anmutende Stücke wie dem schrägen Opener, dem hektischen wie witzigen "DDevil" und dem verspielten "CUBErt" über typische wechselwirkende System-Songs wie "Suggestions" oder "Peephole" bis hin zu solch wegweisenden direkten Bombastern wie dem zynischen und extrem gesellschaftskritischen "Sugar", dem Sinn hinter- und Rechtfertigung erfragendem "War?" und schließlich "P.L.U.C.K.", welches mit dem Genozid an eineinhalb Millionen Armeniern (die Bandmitglieder haben dort ihre Wurzeln) anfang des 20ten Jahrhunderts aufräumt.
Desweiteren gibt es mit dem langatmigen "Mind" und dem düsteren "Spider" zwei sehr andere Songs. Ersterer erscheint sehr verzwickt, wechselt sich mit leisen Passagen und plötzlichem unerwartetem Gebrüll und Intrumentenwirbel ab. Zweiterer ist eine einzige Metapher mit einzigartig herausgearbeiteter Atmosphäre und perfekt inszeniertem Video (hier nicht vorhanden).
Bleibt nur zu sagen, dass System hier eine Perle sondergleichen geschaffen haben, die als solche ihre Jahrzehnte auch überdauern wird und bereits ansatzweise Kultstatus annimmt. Wer es nicht glaubt, überzeuge sich selbst (empfehle daher "Suite-Pee", "Sugar", "War?") oder aber bleibe aber Opportunist und Authoritätsdiener. Denn unter diesen machen sich System Of A Down sicher keine Freunde.
"How do I feel? What do I say? In the end it all goes away.."
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