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Kundenrezension

41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Welt, neues Spiel, 9. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Two Worlds II - [Xbox 360] (Videospiel)
Two Worlds war seiner Zeit ein ziemliches Fiasko. Matschige Charakter-Texturen, schlechte Steuerung, unausgereiftes Balancing und eine Menge Bugs. Ganz zu schweigen von dem städnig zurückweichenden Release-Termin (insgesamt 9 Monate).
Ein paar Jahre später kündigt Topware den zweiten Teil des RPGs an und erneut kommt es zu diversen Release-Verschiebungen. Doch dieses Mal hat sich das Verschieben gelohnt. Nachdem ich das Spiel nun durchgespielt habe und auch den Multiplayer testen konnte, möchte ich meinen ersten Eindruck ein wenig relativieren.

Holpriger Start:
Der Einstieg in die neue Welt läuft überraschend lahm ab. Die Grafik weiß zu Beginn in tristen Kellern nicht zu begeistern und die Handlungsfreiheit ist erstmal gleich Null, doch sobald man aus dem Kerker ist und die Kampf- und Handwerkstutorials hinter sich hat, nimmt das Spiel rapide an Fahrt auf.

Das Handwerk kennt man ähnlich aus anderen Spielen:
PAPAK ist die Kunst der Alchemie und erinnert an Oblivion. Einfach Zutaten zu Tränken zusammenbrauen. Je höher die Fähigkeit, desto besser die Tränke.
DEMONS ist die Kunst der Magie und bietet eine Menge Kombinationen. Über ein komplexes Kartensystem kann man sich Element und Wirkung (Umkreis, Geschoss usw.) mit verschiedenen Modifikatoren (höherer Schaden, mehrere Geschosse usw.) zusammenstellen und so verschiedene Zauber erstellen. Je höher die Fähigkeit, desto weiter können die Zauber aufgebessert werden.
CRAFT ist die Schmiedekunst und bietet die Möglichkeit alte Waffen zu zerlegen, um die Materialien zur Aufbesserung der LIeblingswaffe zu nutzen. Dasselbe klappt auch mit Rüstungen und Schilden. Je höher der Level, desto weiter kann man aufbessern.

Das Kampfsystem:
Das Kampfsystem geht fix von der Hand und verlangt ein gesundes Maß an Taktik, um sich mit den stärkeren Gegnern messen zu können. Man kann ganz nach Belieben auf Fernkampf, Magie oder Nahkampf skillen. Zusätzlich gibt es noch den Weg des Assassinen, der mir allerdings bislang noch nicht richtig einleuchten will. Man ist niemals auf eine Klasse festgelegt, was besonders im späteren Spielverlauf zu interessanten Skillkombis führen kann. So ist es mit weniger Knopfdrücken möglich zwischen zwei kompletten Ausrüstungssets hin und her zu switchen, was es ermöglicht als Bogenschütze die Gegner zu attackieren und dann schnell in den Nahkampf zu wechseln. Da gibt es eben viel zu experimentieren und auszuprobieren.

Die Steuerung:
Hier schleichen sich einige Mängel ein. Insgesamt geht das Spiel flüssig von der Hand, doch ein paar Entscheidungen passen nicht so ganz. So sind laufen, blocken und schleichen alle auf dieselbe Taste gelegt. Das Problem dabei ist, dass man manchmal bei einem Fluchtversuch losschleicht oder bei einem Kampf nicht blockt, weil man beim LT-drücken noch nicht völlig still gestanden hat. Passiert relativ selten, aber lässt sich auch nicht ganz vermeiden. Ansonsten ist es den Entwicklern aber gut gelungen die vielen Möglichkeiten auf die begrenzten Gamepad-Tasten zu bannen.

Der Spielumfang:
Die Mainquest-Reihe hat man ziemlich fix durch, doch es warten am Wegesrand eine ganze Fülle an Nebenjobs, die nicht weniger Spaß machen. Die Landschaft beträgt etwa 12,5 Quadratkilometer und ist gut gefüllt, sodass selten Leerlauf vorkommt. Allerdings sei der euphorische Spieler gewarnt. Die Karte zeigt drei kleinere Inseln, die rund um ein riesiges Areal angesiedelt sind. So denkt man, dass die Hauptinsel auch das Hauptareal sein wird. Doch dieses ist lediglich zu etwa 10% begehbar. Der Rest der Hauptinsel wird nur im Multiplayer erforschbar sein. Doch allein im Singleplayer sollte man etwa 30 Stunden beschäftigt sein.

Multiplayer:
Vorab: Der Singleplayer-Charakter kann nicht importiert werden.
Bei fünf Modi muss man dem Multiplayer zumindest ein Manko unterstellen: Nix los. Die Spielergemeinde ist (noch) zu klein, sodass ich bislang noch keinen Spieler für Duelle, Deathmatches oder die Kristalljagd gefunden habe. Hierzu kann ich also noch nix sagen, außer dass das Balancing wohl ziemlich schwierig sein dürfte (für einen Level 20er Spieler werden Gegner im Levelbereich 10-30 gesucht. Das sind zu große Unterschiede).
Der Village-Modus ist ein Aufbaumodus in dem man sein eigenes Dorf aufbaut, zuschaut wie es ein wenig Geld im Schneckentempo einbringt und wie die Dorfbewohner unzufrieden werden. Sinkt die Zufriedenheit zu weit, geht man auf eine "Quest" und muss vier Gegner besiegen, dann sind sie wieder zufrieden. Klingt nicht sehr spannend und ist es auch nicht. Zumindest mich reizt der Modus kaum.
Der Adventure-Modus ist da schon besser. Hier geht man mit bis zu acht Spielern auf "Aventiure" und muss in einem großen Schlauchlevel von Punkt a nach Punkt b laufen. Dazwischen sind allerdings viele Gegner, die auch in großen Gruppen auftauchen. Habe vier der sieben Missionen trotzdem alleine geschafft. Lediglich eine Mission konnte ich auch mit menschlicher Unterstützung probieren und da spielt es sich gleich viel angenehmer. Zu zweit oder zu dritt kommt man bereits problemlos durch, aber zu acht dürfte es ein einfacher Hack'n Slay-Durchmarsch sein.

Die Grafik:
Nach dem öden Anfang, zeigt sich die volle Pracht der neuen Welt. Die Außenareale haben einige atemberaubende Landschaften und Lichteffekte, das Startgebiet erinnert vom optischen Flair an das erste Assassin's Creed. Die Bäume wiegen sich idyllisch im Wind, das lange Gras umspielt die Beine des Helden, da passt einfach eine ganze Menge zusammen. Umso störender, dass die Gestik der Figuren zu Beginn absolut starr und unglaubhaft wirken. Da kommen sofort schlechte Erinnerungen an Two Worlds Teil 1 wieder hoch. Schön zu sehen, dass diese jedoch im Ansatz erstickt werden.

Der Sound:
Grandios. Man kann es nicht anders sagen. Tolle Synchronsprecher, super Orchestrierung und eine insgesamt stimmungsvolle Soundkulisse. Lediglich die Synchronstimme von David Spade kommt für den Protagonisten nciht ganz glaubwürdig rüber. Man hat immer den Eindruck, er würde nur von der Libido gesteuert und jeder Frau hinterher sabbern.

Fazit:
Die Spielwelt ist riesig, die Quests sind unzählig und abwechselungsreich, die Laufwege meist nur kurz und die Motivation ist konstant hoch. Wenn der Multiplayer nun noch mehr Spieler lockt, steht auch dem Online-Vergnügen nix im Weg, aber das dürfte wohl noch bis zum UK-Release im Februar dauern. Leider muss ich trotzdem sagen, dass Oblivion mir besser gefallen hat und Two Worlds 2 das Spiel (trotz dessen fünf Jahren Alter) nicht vom Genre -Thron stoßen kann. Aber es sitzt direkt daneben und kann das Haupt mit Recht hoch tragen. Ich habe überlegt, ob die Mängel (holpriger Start und Steuerung) ausreichen, um die Bewertung auf vier Sterne zu kürzen, doch das Spiel ist ansonsten sehr überzeugend. 9/10 Punkten und in dubio pro reo. Fünf Sterne für diese Rollenspiel-Perle.
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1-6 von 6 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.11.2010 13:20:23 GMT+01:00
Betatester meint:
Wie steuert sich das Spiel? Beim ersten Teil fand ich die Controllersteuerung im Vergleich zu Oblivion leider sehr schwammig, teilweise hakelig und unpräzise. Ist das nun besser gelöst? Hat das Spiel auch eine Egoperspektive, wie Teil 1?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.11.2010 15:18:15 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.11.2010 15:19:55 GMT+01:00
@ Luther Blisset
Die Steuerung des Spiels ist sehr gut gelöst. Zu Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig, weil man eben das ganze Kampfsystem auf drei Knöpfe und die Trigger gebannt hat, aber dafür ist es überraschend komplex und bietet diverse Möglichkeiten im Kampf. Steuerungsprobleme treten eigentlich nur in zu engen Räumen und bei vielen Gegnern (drei aufwärts) auf. Mangels Zielanvisierung drischt man dann meist auf den Gegner in der Nähe ein, was etwas hektisch sein kann. Sieht aber mMn ziemlich cool aus, wenn man immer den nächstshenden Gegner zurückficht, bis der nächste von hinten kommt und man diesen wieder zurückkämpft. Da wirkt das Spiel etwas gehetzt, kommt aber eher selten vor. Ansonsten bleibt man höchstens mal an kleineren Kanten oder Ecken hängen, aber nach kurzer Zeit hat man ein Gefühl für die reibungslose Bewegung in der Welt. Dann geht alles ganz fix und flüssig von der Hand.
Eine Egoperspektive ist nicht möglich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.11.2010 23:58:52 GMT+01:00
M.S. meint:
Toller Bericht. Darf ich diesen Bericht auf meine Spieleseite als Gastautorenbeitrag hinzufügen?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2010 10:54:54 GMT+01:00
Dürfen Sie gerne, aber ich werde ihn in naher Zukunft nochmals überarbeiten und wahrscheinlich auf vier Sterne herunterschrauben, nachdem ich nun schon einen ganzen Batzen an kleinen Mängeln gefunden habe ^^

Veröffentlicht am 16.11.2010 17:19:20 GMT+01:00
Gareth Evans meint:
HI Mat, you live in London, so do I.

This game is not release in UK until Feb 2011 !!! This is too long to wait. I read you can buy German version, but change language inside game? Is this just PC version? Gamespot.com Forum is full of posts playing English language version. How? Thanks?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2010 18:43:51 GMT+01:00
Hi H. Walters,

I just tried it and actually you can change the language in the german version into english. All you have to do is:

1. Get to your Dashboard
2. Chosse the "My Xbox" Channel
3. Enter the System Settings
4. Enter Console Settings
5. Enter Language and Locale
6. Choose "English" as your Language
7. Choose "United Kingdom" as your Locale

If you´ve done this and put the german version of Two Worlds 2 into your tray, it will be totally in english (menu, audio and quests). Everything will be in english. I think it also works for French, if you choose France and French as Locale and Language ^^. It works, because all three Languages are contained in the game.

PS: If you live in London you probably have already the right settings in your console, so I guess it will work right from the start and can be played in english without even changing anything. ^^ Hope this helped.
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