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Kundenrezension

am 7. Dezember 2011
Zur Kritik, das Papier sei "dünner" oder "leichter":

Ein Druckbogen ist 177 mm x 100 mm groß. Das ist bei der vorherigen Version mit Postkartenaufdruck genau so, wie bei der jetzigen Version mit Logo. Verpackt sind die Druckbogen gewöhnlich in Gebinden zu 18 Stück. Ich habe jeweils ein Gebinde der alten Version und der neuen Version auf die Küchenwage gelegt. Ergebnis: Beide Häufchen wiegen ca. 78 Gramm (+/- 1 Gramm).
Jetzt wird es mathematisch! Denn um wirklich eine brauchbare Aussage über die Stärke des Papiers treffen zu können, sollte man auf das Gewicht pro Quadratmeter Papier abstellen. 18 Druckbögen wiegen 78 Gramm, dann wiegt einer ca. 4,34 Gramm. Die Fläche von 177 mm x 100 mm geht in einen Quadratmeter ca. 56,5mal rein. Also wiegt ein Quadratmeter des Papiers 245,21 Gramm (zum Vergleich: Kopierpapier hat zwischen 80 und 100 Gramm/m²). Geht man jetzt davon aus, dass die Vorgängerversion des Papiers tatsächlich um 1 Gramm schwerer war (pro 18 Blatt!), dann kämen wir auf 248,035 Gramm pro Quadratmeter, also den sagenhaften Gewichtsunterschied von 2,825 Gramm, pro Quadratmeter! Pro Druckbogen wäre das ein Gewichtsunterschied von 0,05 Gramm!!! Und das fühlt jemand durch bloßes "in die Hand nehmen"??? (***minimale Rundungsfehler sind möglich***)

Der "furchtbare" Logo-Aufdruck auf der Rückseite:

Der Canon-Schriftzug ist ca. 15 mm lang und 3 mm hoch und wiederholt sich in mehreren diagonalen Reihen etwa 35 Mal. Tatsächlich ist er dezent, wirkt eher wie ein Wasserzeichen, hebt sich aber auf keinen Fall auffällig vom Untergrund ab. Mit einem handelsüblichen Stift für CDs lässt sich das Bild wunderbar beschriften. Laborbilder haben ja in der Regel auch den Schriftzug von Kodak, Fuji-Film oder sonst wem auf der Rückseite. Wenn's denn unbedingt sein muss, kann man die Canon-Bilder aber immer noch als Postkarte beschriften und versenden.

Zur schlechteren Farbbrillianz:

Das ist ein Drei-Farben-Drucker (CMY, Schwarz muss er sich schon aus den anderen drei Farben zusammenmantschen)!!! Im Vergleich zu den meisten Supermarkt- und Drogerie-Sublimationsdruckern (gleiches Prinzip) macht dieses Gerätchen mit diesem Papier aber immer noch bessere Ausdrucke. Ausgehend davon, dass die meisten Anwender dieses Druckers weder einen farbkalibrierten Monitor zur Bildbearbeitung nutzen, noch sich etwas um den Weißwert der Bilder scheren, sind Aussagen über die "Farbbrillianz" völlig subjektiv und unbrauchbar. Die Bilder, die da rauskommen, taugen völlig als nette Erinnerung oder zur schnellen Dokumentation. Professioneller Bilderdruck beginnt bei vier Farben (CMYK) und hört wohl bei 12 Farben auf (um auch noch feinste Farbnuancen darstellen zu können).

Zum angeblich schlechteren Papierhandling durch den Drucker (Doppeleinzug etc.):

Es sollte erstens immer darauf geachtet werden, dass der Drucker sauber gehalten wird, denn er reagiert auf Staub und Dreck richtig empfindlich. Zweitens liegt das oftmals schlicht an der Adhäsion (schau nach bei Wikipedia!) zwischen den einzelnen Druckbögen. Man kennt das auch von Kunststofffolien die auf Glasscheiben oder anderen sehr glatten Flächen ohne Kleber halten. Bevor man das Papier in den Drucker einlegt, dieses einfach ein paar Mal wie einen Stapel Spielkarten auflockern, dann pappt in der Regel auch nix mehr zusammen. Aber aufpassen, nicht auf die zu bedruckende Seite tappen!

Warum eventuell öfter mal ein Druckbogen übrig bleibt?:

Bei jedem Anschalten des Druckers wird das Farbband einige Millimeter vorgeschoben und damit wieder geglättet bzw. gespannt. Je öfter man das macht, ohne zu drucken, um so mehr Farbband wird verbraucht und es reicht dann meistens nicht mehr für die maximale Anzahl der möglichen Drucke aus. Eigentlich sind die Farbbänder aber genau auf die Anzahl der mitgelieferten Druckbögen abgestimmt.

Vier statt fünf Sterne...

... gibt es von mir, weil das Produkt im Vergleich zu Laborbildern nicht gerade günstig ist. So funktioniert aber halt mal das Geschäft: Wenn man nicht warten will und auch noch am Sonntag nach dem Kaffetrinken selber machen möchte, muss man halt auch etwas draufzahlen. Und wer sagt denn, dass Spass nicht etwas mehr kosten darf?
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Produktdetails

4,4 von 5 Sternen
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