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Kundenrezension

Anfang '84 trat Eric Clapton an Phil Collins mit der Bitte heran, sein nächstes Album etwas zeitgemäßer zu produzieren als die vorherigen, was dieser auch prompt tat; ihm ist also nicht der eigentliche Vorwurf für das Resultat zu machen, er hat einfach seinen Job erledigt - und mal ehrlich, wie viele Platten Mitte der Achtziger klangen so oder ähnlich? Die Frage war eher, ob Eric sich mit der Wahl seines Produzenten selber einen Gefallen tat.

Warner Bros. teilte Clapton dennoch zu dessen Entsetzen mit, er solle nochmal ins Studio gehen und mangels erkennbaren Hitmaterials ein paar weitere Singles einspielen; widerstrebend beugte er sich Ende des Jahres diesem Wunsch angesichts der Tatsache, dass seine Plattenfirma mit anderen Größen wie Van Morrison auch nicht zimperlich verfahren war.

In der Studioband spielten mit Jamie Oldaker (dr) und Marcy Levy (b-voc) zwei Weggefährten aus seiner Siebzigerband mit, und auch Chris Stainton, der schon bei "Just one Night" und "Another Ticket" dabei war, saß wieder an den Tasten. Auf der anderen Seite tauchten mit Nathan East (Bass) und Greg Phillinganes (keyb) zwei Musiker auf, die ihn bis heute fast durchgehend im Studio und auf Tour begleiten.

Vier Songs ragen aus dem Rest heraus: die beiden Synthis kriegen She's waiting nicht kaputt, und das Ende ist sehr originell; das geniale Riff kann ich mir (ohne die Synthis!) auch gut von den Stones gespielt vorstellen. Wenn man über die Produktion hinweghört, entpuppt es sich als geiler Rocker, ebenso wie mein anderer Favorit, Forever Man (mit Lindsey Buckingham an der Rhythmusgitarre), das Clapton 2008 für sein Konzert im Madison Square Garden mit Steve Winwood wieder rauskramte. Same old Blues leidet ebenfalls unter der etwas synthetischen Begleitung, zeigt aber, so wie Just like a Prisoner, einen wütend und aggressiv singenden und spielenden Clapton. Bei Just like a Prisoner gesellt sich Phil Collins am Schlagzeug dazu, und die Aufnahme hat "Live im Studio"-Feuer.

Der Rest ist fast durchgehend Pop-Meterware, die Claptons Gitarre ständig vorm Absturz bewahren muss; kaum ein Song, der nicht von zwei Synthesizern zugekleistert und vom Schlagzeugsound der Achtziger dominiert wird (darin Dylans "Empire Burlesque" vom selben Jahr nicht unähnlich); Knock on Wood kennt man schon, aber besser; der Titelsong ist ein rührender, stiller Ausklang.

Das Remaster von 2000 ist ein deutlicher Klanggewinn gegenüber der Erstauflage; ein paar Bonustracks aus diesen Sessions hätte ich mir aber gewünscht: Der Single-Edit von She's waiting enthielt die schöne B-Seite Jailbait (mit einem augenzwinkernden Zitat aus dem Layla-Riff). Auf der B-Seite von Forever Man, dem Akustik-Blues Too bad, zeigte Collins, dass er sich auch angemessen zurückhalten konnte. You don't know like I know erschien in Australien als Single, Lovin' your Lovin' landete auf dem "Wayne's World"-Soundtrack und Heaven is one Step away auf dem "Back to the Future"-Soundtrack (ein paar davon finden sich auf "Crossroads").

"Behind the Sun" ist bei weitem nicht Claptons stärkstes Album; ich mag es wegen der vier genannten Songs und aus nostalgischen Gründen. Auf "August" ('86) überließ er Collins dann aber zuviel Kontrolle und erreichte so den Tiefpunkt seiner Veröffentlichungen. Mit "Journeyman" ('89) erholte er sich zum Glück wieder!
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