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De rerum natura /Welt aus Atomen: Lat. /Dt. (Reclams Universal-Bibliothek) Taschenbuch – 1986

3.6 von 5 Sternen 8 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Bei Lukrez handelt es sich nicht um irgendeinen verstaubten Literaten des Altertums. Gerade an seinem Werk mag einem bewusst werden, was Kontinuität der europäischen Geistesgeschichte bedeutet. Wenn wir seine Wirkung auf die Humanisten, die französischen Materialisten des 17. Jahrhunderts, auf Goethe und andere hier übergehen, so sei doch etwas ausführlicher daran erinnert, wie gründlich der 'Vater des wissenschaftlichen Sozialismus', Karl Marx, sich mit Lukrez befasst hat. In seiner Doktordissertation aus den Jahren 1840/41, die der 'Differenz der demokratischen und epikureischen Naturphilosophie' gewidmet ist (...), zitiert er den Epikureer Lukrez etwa zehnmal, und in den Anmerkungen im Anhang erscheinen über 50 lateinische Verse des Dichterphilosophen." -- Der Tagesspiegel


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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Lukrez ist ein Autor, den man nicht nebenher liest. Er ist sprachlich anspruchsvoll, seine Hexameter wirken - bei aller Kunstfertigkeit - nicht so ausgefeilt wie die eines Vergil oder Ovid, und doch: Lukrez hat etwas. Da ist zunächst die inhaltliche Seite: Lukrez beginnt ein ehrgeiziges Unterfangen: Er will die Philosophie des Epikur in (lateinische) Hexameter bannen. Man täte Lukrez sicher weh, wenn man in seinem Opus lediglich ein Nachschlagewerk zu Epikur sähe. Trotzdem muss zunächst festgehalten werden, dass er diesem rein inhaltlichen Anspruch durchaus gerecht wird. Gleichwohl bietet er mehr. Sprachlich lehnt er sich an sein Vorbild Ennius an (viele Vorbilder gab es ohnehin noch nicht, was Lukrez in mancher Hinsicht zum Pionier macht). Die Sprache des Lukrez erfordert Geduld, die belohnt wird. Bisweilen schwierig und undurchschaubar, ist seine Sprache dennoch (oder gerade deswegen) kunstvoll und beeindruckend.

Die vorliegende Ausgabe von Karl Büchner bietet eine Übersetzung, die - wie letztlich alle Übersetzungen - als Verstehensgrundlage zu betrachten ist, mit der sich sinnvoll weiterarbeiten lässt. Was ein wenig nervt, sind Büchners schlechte Hexameter in der Übersetzung. Ein Beispiel: II, 449:

"mächtiger Kieselstein, des harten Eisens kernige Masse" Sieben betonte Silben im deutschen Hexameter sind doch recht merkwürdig. Auch wenn Büchners Verskunst in vielen Fällen nicht zu überzeugen vermag (Beispiele wie das o. g. findet man ca. alle 10 Seiten), ist seine Übersetzung brauchbar und ein solides Werkzeug. Wie dem auch sei:

Lukrez' "De rerum natura" ist das einsame Meisterwerk eines dichterischen Könners, das die Bestnote allemal verdient hat.
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Von den antiken griechischen Begründern einer atomistischen Naturerklärung Leukipp, Demokrit und Epikur (500 bis 300 v. Chr.)sind nur geringe Bruchstücke ihrer Werke überliefert. Dem Römer Lukrez (ca. 100-50 v. Chr) gebührt das Verdienst uns ihre Theorien in voller Breite in seinem berühmten Lehrgedicht "de rerum natura" überliefert zu haben.
Es ist ein gigantisches Werk: in der Reclam- Ausgabe fast 300 Seiten, in lateinischen Hexametern geschrieben. Ihnen steht seitenweise mit weiteren 300 Seiten die sorgfältige Übertragung ins Deutsche von Karl Büchner gegenüber, ergänzt durch gründliche Anmerkungen.
Lohnt es sich dieses Buch zu lesen?
Lukrez selbst beklagt am Beginn seines Gedichts die (damalige) Armut der lateinischen Sprache, die es nahezu unmöglich machte den Gedankenreichtum und die Eleganz des griechischen Originals nachzuahmen. Entsprechend spröde kommt einem zunächst der lateinische Text vor, in den man sich einlesen muß, wobei die parallele Übersetzung eine große Hilfe ist.
Wie der Rezensent werden die meisten Leser nur Bruchteile des lateinischen Textes studieren, sich aber schnell von dem Inhalt der deutschen Übersetzung faszinieren lassen. Der hat es in mehrfacher Hinsicht in sich.
1.) Lukrez breitet die Grundgedanken der Atomisten in detaillierten Weise aus, die erkennen läßt, welch großartiges Denkmodell die griechischen Vorbilder entwickelt hatten. Der grundlegende Bruch mit Vorläufertheorien ist, daß die Welt im wesentlichen leer ist (wir würden heute von Vakuum sprechen), in der sich kleinste Teilchen mit begrenzt vielen unterschiedlichen Eigenschaften bewegen und zusammenklumpen können.
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Lukrez "De rerum natura" ist einem breiten Publikum heutzutage fast unbekannt. Und das ist mehr als schade. Die vorliegende zweisprachige Ausgabe (auf jeder Seite findet sich links der lateinische Originaltext und rechts eine deutsche Nachdichtung) ermöglicht nun auch dem Leser, der nicht fließend Latein beherrscht, das Werk auf Deutsch kennenzulernen und zugleich die Sprachgewalt des lateinischen Originals zu erleben.

Lukrez mächtiges Lehrgedicht in Hexametern, eingeteilt in sechs Bücher, entstand im ersten Jahrhundert vor Christus. Über den Autor ist fast nichts bekannt, er lebt allein in seinem einzigen Werk weiter. Thema des Gedichts ist die Philosophie Epikurs (die zu großen Teilen überhaupt nur durch Lukrez überliefert ist). Ausgehend von der für die Antike geradezu visionären Erkenntnissen, das alles, was existiert, aus kleinsten unteilbaren Teilchen besteht, entwickelt Lukrez ein rationalistisches und materialistisches Weltbild. Er zeigt, dass alle Erscheinungen und Phänomene der Natur auf natürlichem Weg, ohne Zuhilfenahme überirdischer oder göttlicher Mächte, erklärt werden können. Auch wenn manche konkreten Erklärungsversuche heutzutage naiv oder sogar abseitig klingen, ist doch das grundlegende Anliegen des Buchs für die Zeit seiner Enstehung revolutionär und einzigartig. Lukrez vertritt ein aufklärerisches Weltbild, das in der Antike kein Gegenstück hatte. Kein Wunder, dass dem aufkommenden Christentum das Werk ein Dorn im Auge war, und dass es keine Chance hatte, sich etwa gegen die idealistische Philosophe eines Plato durchzusetzen.

Das materialistische Weltbild ist für Lukrez jedoch kein Selbstzweck.
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