Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? ) So in etwa lässt sich das Einsatzgebiet für den neuen Haushaltshelfer bei meinen Eltern im Erdgeschoss eines Reihenhauses beschreiben.
Das ganze auf etwa 70qm, verteilt auf mehrere Räume, zwischendrin Fliesen, Parkett und jede Menge Möbel und Kabel.
Meine Eltern waren nach dem Auspacken sehr skeptisch, meine Mutter wünscht sich zwar schon lange so einen Helfer, mein Vater hat dem Braten aber nie wirklich getraut, ob ein Saugroboter den normalen Staubsauger weitestgehend ablösen kann, und war entsprechend zu geizig.
Der kleine Vorgänger der Konkurrenz für weniger als die Hälfte des Preises ist aber an der oben genannten Aufgabe schon vor Jahren kläglich gescheitert.
Die Erwartungen waren also hoch.
Aber von Anfang an.
--Versand und Verpackung--
Zweimal in Karton gepackt, und eine Umverpackung in Form eines schicken schmalen Kartons zum Aufklappen, schützen den Roomba sehr gut, den Versand hat das gute Stück einwandfrei überstanden. Das Gewicht ist schon etwas höher, der ganze Karton mit Inhalt passt aber zb in eine blaue I*kea-Tasche, und kann von einer Person von der Post abgeholt werden.
Beim Auspacken fällt dann auf, dass keinerlei Zubehör enthalten ist, es finden sich in der Verpackung die Anleitungen, eine Ladestation, und der Roomba selbst.
Beim Roomba muss man dann ein paar Papierstücke entfernen, welche den Akku während des Transportes schützen, dieser ist bereits im Roomba eingelegt, was auf diese Art Verpackungsvolumen spart. Welche Papierstücke wo rausgezogen werden müssen, findet sich genau erklärt in der Anleitung.
Der Roomba ist sofort nach dem Auspacken startklar, und auch der Akku hat genug Strom, um gleich mal das Wohnzimmer zu säubern.
--Das Gerät--
Alles ist sehr hochwertig, und sehr gut verarbeitet, es stinkt nicht nach Plastik oder Chemie nach dem Auspacken, auch die Abluft im Betrieb stinkt nicht. Die Tasten lassen sich gut drücken, die Anzeige für Uhrzeit und die Einstellungen ist sehr gut erkennbar
--Inbetriebnahme und Anleitung--
Die Anleitung ist sehr gut und sehr verständlich geschrieben, und deutlich bebildert. Es finden sich die Hinweise, wie die Uhrzeit und der Tag und der Putzplan programmiert werden, wie der Roomba gesäubert werden muss, wie oft der Filter gewechselt werden muss, etc
Da bleibt keine Frage offen.
Und nach der Anleitung gehend lässt sich der Roomba genau einstellen, und programmieren, das ist wirklich kinderleicht. Nur die Quick-Anleitung ist an manchen Stellen etwas ungenau, für Kenner der Roombas reicht wahrscheinlich dieser Quick-Start, Neulinge sollten gleich die normale Anleitung zur Hand nehmen.
Der Roomba kann gleich losfahren, man muss keine Uhrzeit einstellen, um ihn in Betrieb zu nehmen.
Die Einstellung des Putzplanes ist ebenfalls sehr einfach, und funktioniert hervorragend.
Für jeden Tag der Woche kann eine eigene Startzeit eingestellt werden, dieses Einstellen ist ebenfalls extrem einfach und übersichtlich, hier ein grosses Lob an iRobot.
--Reinigungsleistung--
Um es kurz zu machen: TOP. Ich hatte schon ein paar Staubsaugerroboter, aber der Roomba schlägt sie um Längen.
Hundehaare saugt er fast besser weg, als der normale Staubsauger, vor allem auf den kurzflorigen Perserteppichen.
Unsere Hunde hier sind zwei Jack-Russell-Terrier und ein Labrador; der Labi verliert gerne mal sein langes Unterfell.
Auf den Teppichen hat der 856 erstmal ein paar Runden gedreht, und gleich mal intensiv gereinigt, obwohl die Teppiche mehrmals in der Woche gesaugt werden. Und hat jede Menge Dreck rausgeholt.
Mit einem Mal Durchsaugen des Erdgeschosses ist der Staubbehälter dann aber brechend voll, selbst wenn Robbi jetzt jeden zweiten Tag reinigt, holt er eine halbe Füllung eines Staubbeutels raus, das ist schon sehr krass, weil man per Augenschein denkt, dass alles einigermassen sauber ist.
Hier liegt klar der grosse Pluspunkt des doch etwas teureren Modells im Roomba-Sortiment.
Auch an den Kanten wird alles sehr gut sauber.
--Die Technik--
An der Unterseite gibt es keine Bürsten, sondern Gummirollen, die Seitenbürste für die Kanten ist erhalten geblieben.
Diese Gummirollen scheinen in Verbindung mit dem Saugmotor perfekt zu funktionieren, ich hätte nicht gedacht, dass selbst Tierhaare so zuverlässig im Schmutzbehälter landen.
Der grosse, grosse Vorteil ist, dass sich auf den Gummirollen lange Haare nicht mehr verknoten können, die man dann mühevoll wegschneiden muss. Hier sehe ich den eigentlich Bonus gegenüber den günstigeren Modellen, diese Walzen funktionieren perfekt, und sind sehr pflegeleicht, im Vergleich zu den Bürstenrollen.
An dem Gummimaterial der Walzen bleibt auch kein Dreck kleben, es muss also ein hochwertiges Material sein, alles andere würde auch keinen Sinn machen.
Robbi zeigt zuverlässig an, wenn er pappsatt ist, dann leuchtet ein kleines rotes Symbol auf, dass man bitte den Behälter leert, allerdings kehrt er dann nicht auf seine Station zurück, sondern fährt noch eine ganze Weile weiter durch die Wohnung, hier bin ich noch am Rätseln, weil mein Modell prinzipiell ungern auf die Station zurücksteuert, was aber evtl am Standort der Ladestation liegt, hier sind wir seit Tagen am Rumprobieren, weil kein Platz in der Nähe einer Steckdose so frei ist, wie es in der Anleitung vorgegeben ist. Hier würde ich mir, wenn überhaupt, 30cm mehr Kabel an der Ladestation wünschen.
(Nachtrag: inzwischen findet er seine Ladestation einwandfrei, das Kabel kann durch ein längeres Kabel ersetzt/ausgetauscht werden)
Der Schmutzbehälter lässt sich einfach entnehmen, und wieder einsetzen, ohne zu haken. Und der Schmutz lässt sich komplett entleeren, und bleibt nicht an irgendeiner Kante hängen.
Ein kleiner Filter reinigt die Abluft, hier war ich allerdings überrascht, wieviel Dreck dieser Filter in kurzer Zeit ansammelt, bei jeder Leerung des Schmutzbehälters sollte auch der Filter ausgeklopft werden.
Ich bezweifele allerdings, dass die angegebene Zeit in der Anleitung ausreicht, um den Filter zu erneuern, hier schätze ich, dass der Filter spätestens alle 4 Wochen gewechselt werden muss, weil das Schmutzaufkommen einfach sehr hoch ist.
6 Filter kosten 23 Euro. Was ich recht günstig finde, weil man sich hier dann dafür die Staubsaugerbeutel spart. Und bei der Leistung ist auch ein Wechsel alle paar Wochen komplett nachvollziehbar.
Robbi erkennt zuverlässig alle Möbel und Kanten/Ecken, und kracht nirgendwo dagegen, selbst dunkle Möbel werden erkannt.
--Spezielle Aufgaben--
Fransen und Kabel sind für den Roomba überhaupt kein Thema, zuverlässig fährt er sich los, und ist bisher kein einziges Mal hängen geblieben, oder hat irgendwas beschädigt, oder runtergerissen.
Das ist schon sehr faszinierend zuzuschauen, wenn er in ein Kabelknäuel reinfährt, und mit einer kurzen Bewegung alles wieder hinter sich lässt.
Die Fransen der Perserteppiche werden geradezu durchgekämmt.
Der 865 ist recht flach und passt hier unter Couch und Sessel, wo er auch gerne saugt. und kein einziges Mal stecken bleibt, obwohl zb die Sessel unten rum zu den Standecken abflachen.
Auch an Absätzen, oder Kanten, oder Wellen im Teppich hängt sich Robbi nicht auf, der flache Teller am Boden des Fernsehsessels wird zuverlässig umrundet.
--Nachteile im Vergleich zu anderen Modellen--
Es sind keine Virtual Walls dabei, auch keine Fernbedienung, beides ist optionales Zubehör; soll Robbi stehen bleiben, muss man ihn einfangen und auf Clear drücken, um ihn anzuhalten. Und das mit dem Einfangen ist durchaus wörtlich gemeint, Robbi ist schnell.
Die Lade-Station muss fest fixiert werden, am besten an einer Wand, und mit doppelseitigem Klebeband festgeklebt. Rutscht die Station beim Einparken nur ein Stückchen weg, legt Robbi hier den Rückwartsgang ein, und fährt weiter durch die Wohnung.
Robbi merkt sich nicht, wo er schon gesaugt hat, er rotiert durch die Wohnung, und reinigt mal hier, und mal da, was natürlich die Laufzeit verlängert. Andere Modelle, auch der Konkurrenz, merken sich, wo sie schon waren, und fahren die Wohnung schneller ab.
Die Lautstärke ist wahrnehmbar, zwar nicht unangenehm, weil nichts pfeift, oder quietscht, aber leise ist was anderes. Wer ein leises Modell benötigt, wird hier nicht glücklich werden. Nebenbei Fernsehen ist zb nicht möglich.
Der Preis ist sehr viel höher als für die Standard-Roombas, wer keine Haustiere hat, und vor allem Parkett, ist auch mit einem günstigeren Modell ausreichend bedient.
--Wichtig zu wissen--
Die Reinigung des Staubbehälters und des Filters sollte man man immer einhalten, gerade ein verstopfter Filter mindert die Leistung, und kann schlimmstenfalls zu einer Beschädigung des Motors führen. Wer Folgekosten in Form der 23 Euro für 6 Filter scheut, sollte sich nach einem anderen Modell umsehen (letztlich kommt man mit Sicherheit auf einen Filter pro Monat, also 46 Euro pro Jahr Folgekosten).
Auch die Walzen und die Bürste müssen ab und zu gereinigt/erneuert werden, es wird zwar alles in der Anleitung erklärt, aber der Pflegeaufwand ist höher als bei einem normalen Staubsauger.
--Restliche Anmerkungen--
Auf den angehängten Fotos kann man gut sehen, dass alles sehr hochwertig wirkt, die Rollen lassen sich leicht entnehmen, und wieder einsetzen, ein loser dicker Wollfaden hatte sich um das Ende einer Rolle gewickelt, was jedoch keine Probleme verursacht hat.
Laut Anleitung soll man regelmässig die Rollen herausnehmen und reinigen, nach dem Fund mit dem Wollfaden kann ich dem nur beipflichten.
Auf dem Foto mit dem ganzen Dreck kann man gut sehen, dass die Zusammensetzung dem entspricht, was sich in normalen Staubsaugerbeuteln findet, für einen Akku-Roboter-Sauger ist das eine tolle Leistung ( diese Menge Dreck ist das, was er jeden zweiten Tag raus holt!).
Weil der Roomba nicht in die Ecken kommt, muss man alle Wochen mit dem normalen Sauger einmal grundreinigen; was aber die Reinigungsleistung auf gerader Fläche betrifft, nimmt es der Roomba mit einem echten Staubsauger locker auf.
Nur hochflorige Teppiche sind nach wie vor nicht machbar.
--Fazit--
Um es kurz zu machen, meine Eltern sind super glücklich. Die Hundehaare werden zuverlässig selbst von der Perserteppichen entfernt, der Roomba zieht von alleine seine Kreise und das Ergebnis kann sich komplett sehen lassen. Nur die Hunde sind nicht ganz so glücklich, der Labrador hat Angst, ein Jack-Russell-Weibchen sitzt auf dem Sofa und bellt runter, wenn Robbi vorbei saust, und meine Hundedame hat nichts besseres zu tun, als ständig hinterherzulaufen, und reinzubeissen ( was der Kunststoff erstaunlicherweise ohne Kratzer übersteht). Mit empfindlichen und ängstlichen Haustieren ist es also evtl besser, den Roomba ausserhalb der Reichweite von Hund und Katze fahren zu lassen.
Sonst kann ich so gar nichts zu meckern finden; wie sich der Roomba im Langzeittest schlagen wird, bleibt abzuwarten.
Das Modell mit der Nummer 865 ist ein Spezial-Modell, wer einen Roomba sucht, der mit Tierhaaren, Perserteppichen und Kabeln zurecht kommt, kann hier zugreifen.
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung, und 5 tierhaarfreie Sterne.
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? ) Ich habe den Roomba 865 nun seit einiger Zeit im Test und habe hier mal einfachheitshalber nach Stichpunkten meine Erfahrungen zusammengefasst.
Optik und Haptik
Der kleine Roboter wiegt fast vier Kilo und hat einen Durchmesser von 35 cm. Das Material ist durchgehend aus schwarzem und grauem Plastik. Die Blenden rund um den Roboter sind sehr stoß- und kratzfest, da der Roomba schon das ein oder andere Mal gegen Möbel oder Wände fährt.
Bedienung und Funktion
Die Handhabung ist kinderleicht. Wochentag und Uhrzeit sollten eingestellt werden und auch die Sprache kann auf Deutsch festgelegt werden. Und damit ist der Roomba per Knopfdruck sofort einsatzfähig. Durch den Timer kann man für jeden Tag eine Uhrzeit festlegen, an welcher der Roomba seinen Reinigungszyklus startet. Er hört erst dann auf, wenn die Wohnung seiner Meinung nach sauber ist, wenn der Behälter voll oder der Akku leer ist. Man kann den Reinigungszyklus aber auch selber jederzeit starten und abbrechen.
Ein Absturzsensor verhindert, dass der Roomba Treppen herabstürzt. Funktioniert auch auf dem Sofa.
Wie der Roomba saugt sieht manchmal etwas wirr aus. Er dreht sich im Kreis, fährt an den Wänden entlang oder im ZickZack. An besonders schmutzigen Stellen fährt er mehrmals drüber.
Auch über Fußleisten fährt der Roomba drüber und die meisten Teppiche sind kein Problem. Lediglich mit der Badezimmermatte streitet er sich gerne, woran man schon die starke Saugkraft erkennen kann.
Probleme hat der Roomba dann, wenn ein Raum sehr verwinkelt ist oder zu viele Hindernisse im Weg stehen. An einem Tisch mit sechs Stühlen rundherum ist nun mal kein Durchkommen, auch wenn der Roomba mehrmals dagegen „rammt.“ Stellt man einen Stuhl weg, dann bahnt er sich seinen Weg. Die Winkel von offenen Türen überfordern das Gerät öfters und er dreht einfach um oder fährt so oft dagegen, dass die Tür dann komplett auf oder zu ist. Bei letzterem versperrt er sich natürlich selbst den weiteren Weg durch die Wohnung. Auch wenn er schon viel Schmutz aus Ecken und Kanten herausholen kann, würde ich behaupten: Immer wenn man mit einem herkömmlichen Staubsauger die Spezialdüse aufsetzen müsste, ist auch die Kunst des Roomba am Ende.
Saugleistung
Der Roomba erkennt kleinste Staubkörner und saugt diese auf. Auch mit größeren Krümeln hat er keine Probleme. Zerbrechliche Gegenstände oder solche, die den Sensor irritieren sollte man vorher hochstellen. Auch Kabel auf dem Boden können gefährlich werden. Die kleine dreiseitige Bürste am unteren Rand fegt den Dreck zum Gerät hin und dieser wird dann aufgesaugt. Was die Saugleistung betrifft, kann ich kaum einen Unterschied zwischen meinem herkömmlichen Beutelstaubsauger feststellen.
Ich habe zwei Meerschweinchen, die gerne Streu und Heu aus dem Gehege werfen. Der Roomba saugt ohne zu Zögern alles auf und auch mit kurzen Haaren hat er keine Probleme. Wie das bei größeren Tieren ist, kann ich leider nicht sagen. Laut Anleitung durchläuft das Gerät dann mehrere Durchgänge. Auch am Gerät selbst kann man einen „Spot“ einstellen, sodass im Radius von einem Meter besonders intensiv gesaugt wird. Im Badezimmer verfangen sich die längeren Haare hin und wieder in den Walzen, die man dann nur noch mit den Fingern wieder rausbekommt. Durch den Filter und die Lüftung am Gerät wird kein Staub aufgewirbelt, ideal für Allergiker. Eine Geruchsbelästigung konnte ich bei regelmäßiger Leerung des Behälters nicht feststellen.
Lautstärke
Ich muss sagen, er ist deutlich leiser als ich gedacht hatte. Sehr viel leiser als ein herkömmlicher Staubsauger. Ich würde ihn mit einem Föhn auf niedrigster Stufe vergleichen. Saugt er zwei Zimmer weiter, hört man ihn gar nicht mehr. Man kann problemlos nebenbei fernsehen, telefonieren oder sich unterhalten. Durch das Rotieren der Walzen bzw. Extraktoren vibriert Laminatboden ganz leicht, wenn der Roomba direkt neben einem läuft. Beim Start spielt das Gerät eine kurze Melodie. Sollte ein Fehler am Gerät auftauchen (verfangene Gegenstände in den Rädern, Behälter voll etc.), spricht der Roomba mit einer Frauenstimme und teilt direkt mit, was man zu tun hat. Kein lästiges Blättern in der Anleitung bei Fehlermeldungen!
Akku
Vor dem ersten Gebrauch sollte man den Roomba 12 Stunden an die Ladestation setzen. Die Akkulaufzeit wird mit neun Stunden angegeben. Ein kompletter Reinigungszyklus meiner 50 m² Wohnung dauert ca. zwei Stunden. Danach kehrt der Roomba selbstständig zur Ladestation zurück. Diese muss allerdings frei genug stehen, dass er auch problemlos andocken kann.
Reinigung
Das Gerät lässt sich relativ einfach reinigen. Den Auffangbehälter am besten nach jedem Gebrauch leeren. In diesem Behälter befindet sich auch der Filter, welcher ein Mal in der Woche gereinigt werden sollte. Haare sollten man von den Walzen bzw. Extraktoren herausziehen. Niemals mit Wasser arbeiten, sondern über dem Mülleimer ausklopfen oder mit Tüchern oder Pinseln arbeiten. Die Unterseite des Geräts wasche ich zudem mit einem trockenen Tuch ab, um die Sensoren sauber zu halten.
Wartung
Laut Anleitung sollten alle 12 Monate der Filter sowie die Extraktoren gewechselt werden. Ich persönlich bin bei der Seitenbürste etwas skeptisch, dass diese bei mir schon nach kurzer Zeit sehr mitgenommen aussieht. Diese dürfte sicherlich im selben Zeitraum ersetzt werden müssen, wenn nicht früher.
Ein 3er Set Filter kostet bei iRobot selbst derzeit 25 Euro, drei Seitenbürsten gibt es für 12 Euro und einen Satz Extraktoren gibt es für 30 Euro, oder alles im Set für 60 Euro.
Sehr viele Module des Roomba können ausgetauscht werden, so auch Behälter, Akku, Blenden oder Radmodule. Sollte also mal etwas wirklich kaputt gehen, ist nicht direkt das gesamte Gerät defekt.
Optionaler Zubehör
Es kann eine Fernbedienung dazu gekauft werden. Empfinde ich aber als nicht wirklich nötig. Zudem kann man für 80 Euro eine „Virtual Wall“ kaufen, die den zu reinigenden Bereich einschränkt. Sehe ich ebenfalls nicht unbedingt eine Notwendigkeit für. Ich setze den Roomba einfach in den Raum, wo ich ihn gerade am dringendsten brauche und von dort aus arbeitet er sich durch die komplette Wohnung.
Zusammenfassend ein richtig gutes Gerät, welches mir im Haushalt doch einige Arbeit erspart. Selber staubsaugen tue ich nur noch ein Mal in der Woche und dann auch nur dort, wo der Roomba nicht richtig hinkommt. Der Roomba ist vor allem interessant, wenn sich schnell Schmutz ansammeln kann, z.B. durch Tiere und man nicht täglich selber staubsaugen will. Auch für Allergiker ist der Roomba sehr, sehr hilfreich, da er problemlos dort hinkommt, wo man mit einem üblichen Staubsauger nur mit großem Aufwand drankommt, z.B. unter dem Bett oder Sofa. Er ist seinen Preis definitiv wert, auch wenn der einen herkömmlichen Staubsauger nicht völlig ersetzt.