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5,0 von 5 SternenNEATO BOTVAC Connected – der klügste und leistungsstärkste Staubsaugerroboter!
Vonprof.dr.mam 3. November 2015
Es gibt viele verschieden Staubsaugerroboter – aber was unterscheidet den NEATO Connected (D-Serie) von den anderen?
-- > Das Besondere:
Er verfügt z.B. über eine WiFi App (Apple iOS / Android) mit der man ihn programmieren / steuern kann. Des Weiteren hat er, im Gegensatz zu den anderen Botvac-Modellen, einen Lithium-Ionen-Akku, einen (zusätzlichen) leiseren und längeren ECO-Modus (120 statt 90 Minuten) sowie einen (bei den anderen Botvac nachrüstbaren) Ultra-Performance-Filter serienmäßig. Die Saugleistung wurde ebenfalls noch ein wenig (ca.20% , 38,75 statt 32,7 CFM – Cubic Feet per Minute) gesteigert.
Folgende Funktionen können über die App ausgewählt werden:
Start / Return to Start
Akkuzustandsanzeige
Turbo (70dB , 90 Min) / Eco (67dB , 120 Min , ca. 33% weniger Saugkraft als im Turbo Modus)
Clean House / Clean Spot (*) / Manual Clean
(*) Beim Spot Modus gibt es noch 2 zusätzliche Wahlmöglichkeiten:
1x / 2x
- man kann ihn direkt 2 x hintereinander reinigen lassen, wobei er die Fläche dabei einmal „quer“ und beim nächsten Reinigungsvorgang „längs“ abfährt
Small (2m x2m) / Large (4m x 4m)
Im Gegensatz zu der trägen App die es bei den Vorserien des VR200 gab, reagiert die des Connected äußerst schnell und setzt jede Bedienung sofort in eine entsprechende Bewegung um.
Wer mehrere Connected braucht, kann jedem im WLAN einen eigenständigen Namen zuordnen.
Interessant ist auch eine sogenannte Push-Mitteilung – hier bekommt man z.B. die Meldung
„Ich habe die Reinigung beendet“ oder dass er feststeckt.
Damit weiß man nicht nur dass er fertig ist, sondern auch dass er gut zur Ladestation zurückgefunden hat, da er diese „Gutmeldung“ erst sendet wenn er wieder angedockt hat.
Ansonsten ist er mit der gleichen hervorragenden Laser-Navigations-Technik wie die anderen Botvac D-Serien Modelle ausgestattet.
Der NEATO erkennt sein Revier nicht einfach per “fahren und anstoßen”, sondern kann dank Laserabtastung Wände, Schränke, Stuhlbeine und ähnliches tatsächlich erkennen und umfahren. Er fährt also nicht nur einfach ping-pong mäßig durch die Gegend, sondern er untersucht vor seiner Arbeit seine Umgebung.
Wie macht er das? Über einen drehenden Laser, der in dem kleinen Turm über den Staubsauger herausragt:
Nachdem sich der NEATO also kurz umgeschaut hat, beginnt er mit seiner Arbeit. Dabei wird erneut der Unterschied zu einigen anderen Roboter Staubsaugern sichtbar: Der NEATO fährt sein Revier “Bahn für Bahn” ab, umfährt dabei Stuhlbeine, Tische und erkennt auch (geöffnete) Zimmertüren (bis zu einer gewissen Breite).
Daher benötigt er im Gegensatz zu einigen anderen Staubsaugerrobotern auch keine virtuellen Schranken, die zum einen Batterien benötigen und zum anderen oft ein wenig ungünstig im Weg stehen.
Nachdem er ein Zimmer gesaugt hat, fährt er in den nächsten anliegenden Raum weiter und verrichtet dort weiter seine Aufgabe. Sollte ihm unterwegs der Strom (Akku) ausgehen, teilt er das im Display kurz mit und kehrt zielstrebig zu seiner Ladestation zurück, um sich aufzuladen. Er muss auch hier nicht wie einige andere erst nach den virtuellen Schranken suchen um zurückzufinden, sondern er erstellt beim Reinigen einen „Grundriss“ und fährt so zielsicher zu seiner Ladestation zurück.
Sobald der Ladevorgang abgeschlossen ist, setzt der NEATO seine Arbeit an der Stelle fort, an dem er die Ladepause einlegen musste.
Zusätzlich zu dem Laser helfen ihm auch noch 2 “Taster” an der Vorderseite des NEATO beim Erkennen von Hindernissen, die z.B. niedriger sind, als sein Laser. Dies funktioniert in der Praxis auch sehr gut, da der Staubsauger so ziemlich nahe an Kanten und Wände heranfahren kann.
Ein weiterer Unterschied des NEATO zu anderen Staubsaugerrobotern ist seine D-Bauform - die Vorderseite ist gerade, im Gegensatz zu den meisten, anderen die rund sind.
Hat das einen Vorteil? Oh ja auf jeden Fall! So kann nämlich die eigentliche “Saugeinheit” des Staubsaugers sehr weit vorne untergebracht werden und kommt damit sehr nah an Schränke oder Wände heran.
Die Bürste des Neato ist auch um einiges breiter wie die von runden Robotern, was bedeutet dass er in der gleichen Zeit eine breitere Spur reinigen kann. Aufgrund der breiteren Bürste und seinem systematischen fahren, reinigt er die Wohnung auch wesentlich schneller. Bei mir benötigte z.B. ein Roomba 780 mehr wie doppelt so lange für die gleiche Wohnung.
Wie andere Staubsaugerroboter, erkennt er mit seinen Bodensensoren natürlich auch Absätze wie z.B. Treppenstufen und bremst rechtzeitig vor dem Absturz ab, dreht elegant ab und zieht weiter seine Bahnen.
Durch seine in der Mitte federnd gelagerten Räder, „erklimmt“ er auch Türschwellen oder Teppiche bis ca. 2cm Höhe. Egal ob Hartboden, Fließen, Kork oder Teppiche, der NEATO reinigt überall sehr gründlich. Ich bin immer wieder erstaunt wie viel Staub doch in meiner Wohnung gefunden wird. Ist der Staubsaugerbehälter voll, signalisiert er dies im Display. Dann entnimmt man den Behälter problemlos von oben, nimmt den zusätzlichen Filter ab, leer ihn aus, setzt den Filter wieder drauf und setzt den Behälter wieder ein.
Wenn man mal nicht die ganze Wohnung reinigen möchte, weil z.B. in der Küche eine Packung Zucker oder im Wohnzimmer die Überreste der Chips liegen, gibt es auch einen sogenannten „Spot-Modus“. In diesem Spot Modus reinigt er nur einen kleinen vordefinierten Bereich von 2x2 oder 4x4m (die anderen Botvac haben hier „nur“ eine Fläche von 1,2x1,8m)
Des Weiteren hat der NEATO eine USB Buchse. Mit dieser kann man ihn ganz einfach selbst updaten.
Der NEATO erkennt zwar selbstständig Räume und benötigt daher keine lästigen Lichtschranken, aber trotzdem kann es vorkommen dass man bestimmte Bereiche „absichern“ möchte. Dafür gibt es dann ein dünnes Magnetband, das man auf Länge schneiden kann und einfach auf den Boden legt. Sobald er das Magnetband erkennt, dreht er auch hier wieder ab und lässt diesen Bereich aus. Man kann das Magnetband auch „hochkant“ z.B. an einem flachen Tisch Fuß befestigen, auch dies erkennt er.
Und wie laut ist er? Nun das empfindet sicher jeder etwas anders. Da es ja ein Staub-SAUG-Roboter ist, hört man ihn selbstverständlich, genauso wie man auch jeden kleinen Handstaubsauger hört. Aber im Vergleich z.B. mit dem Roomba empfinde ich ihn als wesentlich angenehmer.
Wer also etwas mehr ausgeben möchte / kann, und einen intelligenten Staubsaugerroboter möchte, dem kann ich den NEATO guten Gewissens empfehlen.
Übrigens, der NEATO funktioniert dank seiner Lasers auch problemlos bei NACHT! Bei anderen Staubsaugerrobotern mit Kameras welche die Decke abtasten benötigt man teilweise Tageslicht.
Da es zwischenzeitlich mehrere verschiedene Modelle gibt (NEATO XV-11 / 12 / 15, XV-21 / 25, Signature, Essential, Botvac, Botvac-D, Connected sowie Vorwerk VR-100 / 200) zum Abschluss noch eine kleine Auflistung:
XV-11 bzw. XV-15/XV-12
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Der NEATO XV-11 (USA) ist technisch baugleich mit dem europäischen Modell XV-15. Der einzige Unterschied ist die Gehäusefarbe (graublau beim XV-15, graugrün beim XV-11), sowie das Euronetzkabel.
Der XV-12 ist der XV-11, aber mit weißem Gehäuse, wie er exklusiv für die amerikanischen Einzelhandelskette Target erhältlich war.
XV-21 bzw. XV-25
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Der NEATO XV-21 (USA) / XV-25 (Europa) ist nichts anderes als ein XV-11 mit anderer Gehäusefarbe (XV-15: weiß mit violett; XV-25: weiß mit blau), sowie der Bürste und dem HEPA-Filter des VR-100. Beide Teile, VR-100 Bürste und Filter kann man auch als Einzelteile nachkaufen, und somit aus einem XV-11 einen XV-21 machen.
Signature / Pro / Essential
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Der Neato Signature / Pro (nur erweiterter Lieferumfang) ist der Nachfolger des XV-21 bzw. XV25. Das Gehäuse ist schwarz mit Silber. Er hat wie seine Vorgänger einen NiMH Akku. Zusätzlich hat er einen HEPA Microfilter eingebaut. Die Bürsten sind kompatibel mit dem XV25. Als Lautstärke wird 70dB angegeben, und hat sich daher zu seinen Vorgängern scheinbar nicht verbessert. Die Saugleistung soll sich im Gegensatz zu seinen Vorgängern allerdings verbessert haben.
Der Essential ist ebenfalls baugleich mit dem Signature, ist weiß mit Akzenten in Grau / Silber und unterscheidet sich ebenfalls nur in der Ausstattung.
Neato Botvac
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Der Botvac ist ein neu entwickeltes Modell von Neato mit seitlicher Bürste.
Das Gehäuse ist weiß / grau mit farbigen Accenten. Als Akku wird wie bei allen anderen Neato Modellen ein NiMH benutzt.
Die Modelle 70e (orangener Laserturm) / 75 (grüner Laserturm) / 80 (violetter Laserturm) / 85 (blauer Laserturm) unterscheiden sich wiederum nur im Lieferumfang, nicht im technischen (wie beim Signature / Pro). Er hat ebenfalls einen HEPA Filter und scheint mit 70dB auch die gleiche Lautstärke zu haben. Im Gegensatz zum Signature hat er:
- größer, ca, 3,5cm breitere Bürste
- größeren Auffangbehälter
- größer Batterie
- effizienteres Gebläse / Sauger
- Seitenbürste
Neato Botvac D-Serie (D75/D85)
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Weiterentwicklung des Botvac aber:
- moderneres Design
- leiser (u.a. durch neue Spiralbürste)
- verbesserte Puffersensoren
- neue Bürste, in deren Endkappen sich weniger Haare verfangen und daher länger sauber bleibt
- Reinigungsgerät mit dem man die Bürste und den Filter säubern kann
- 70dB statt 75dB
Neato Connected
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- basierend auf dem D85 (*)
- ca. 20% mehr Saugleistung
- LiIon statt NiMH Akku
- WiFi
- App Steuerung (IOS/Android)
- ECO Modus (67 statt 70 dB / ca. 33% weniger Saugleistung)
- Ultra-Performance-Filter
(*) nicht auf dem VR200, welcher z.B. zusätzlich noch einen Turmbumper, 3 Ultraschallsensoren, Kletterhilfe und eine IR Fernbedienung hat
Vorwerk VR-100
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Der VR-100 wird ebenfalls von NEATO produziert und basiert auf dem XV-11, allerdings mit einigen Verbesserungen, die ihn sogar höherwertiger als den XV-21/XV-25 machen.
Unterschiede des NEATO XV-11 / 21 zum Vorwerk VR-100
Der VR-100 wird von Vorwerk in weiß-grau mit silbernen und grünen Akzenten verkauft und basiert auf dem
XV-11. Durch technische Änderungen von Vorwerk ergeben sich folgende Unterschiede:
bessere Effektivität des (Saug)Gebläses 12% beim XV-21 gegenüber 28% beim VR100
Seitenbürste beim VR-100, bei NEATO XV-Serie nicht vorhanden
bessere Schalldämmmaßnahmen beim VR-100, die der XV-21 nicht hat.
Akku: NiMH (XV-21) gegenüber Li-Ion (VR100) – dadurch bessere Nutzung und längere Lebensdauer wie bei einem NiMH Akku.
Gehäuse: weichere Materialien, was das „verkratzen“ von Einrichtungsgegenstände zusätzlich verringert.
Zu guter Letzt die Angaben des bisher noch nicht offiziell vorgestellte VR-200, basierend auf den Bildern die im Netz vorhanden sind.
Vorwerk VR200
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Im Gegensatz zum VR100 der auf dem XV-11 basiert und „nur technisch modifiziert“ wurde, ist der VR200 diesmal eine „eigene Produktion“ und ist kein technischer Umbau eines vorhandenen Neato Modell, also auch nicht des vor kurzem erschienenen Botvac.
# Grundsätzlich erkennt man eine völlige andere Gehäuseform.
Während der Botvac (altmodisch) wie die bisherigen XV Modelle (oder Signature / Essential) bzw. der VR100 ausschaut
(Grundform, Seitenbürste, Laserturm), hat der VR200 ein völlig anderes (moderneres) Aussehen.
# Der Botvac hat die Seitenbürste wie der VR100 seitlich nach hinten versetzt,
der VR200 hat sie vorne seitlich am Eck
# Der Laserturm des VR200 sieht völlig anders aus und hat scheinbar einen Bumper integriert
# Der „Zugang“ bzw. die Aufmachung des Staubbehälter ist völlig unterschiedlich.
# Der VR200 hat vorne 3 Ultraschallsensoren
# Der VR200 hat oben einen herausklappbaren Tragegriff
# Der VR200 hat vorne mittig ein ähnliche Ladanzeige wie sie der VC100 hat
# Der VR200 hat sicher ebenfalls wieder einen LiIon Akku und keinen NiMh
# Beim VR200 gibt es eine IR-FB (und vermutlich demnächst auch eine App-Steuerung dazu)
--> Unter „Produktbilder von Kunden“ habe ich 2 Vergleichslisten der verschiedenen Modelle und deren Ausstattung, sowie eine Ersatzteil-Kompatibilitätsliste und ein Schaubild des doppelten Reinigungsmodus eingestellt.