Hier ein kurzer subjektiver Erfahrungsbericht zum LG Hombot 64701LVMP!
Ich überlegte schon seit drei Jahren, mir einen Saugroboter zuzulegen. Nach dem Umzug ins Eigenheim und der bevorstehenden Geburt des Kindes war klar: die Zeit des Staubsaugens kann ich besser mit anderen Haushaltstätigkeiten füllen, oder mich um das Baby kümmern.
Für dieses Modell habe ich mich aus drei Gründen entschieden: 1. Wir haben Katzen. Die spezielleTierhaarbürste klang daher nach einem sinnvollen Feature. 2. Der LG lag in der Preisklasse die ich in Erwägung gezogen hatte. Und da ich eine echte Entlastung von dem Gerät erwartete und keine Lust auf Frust hatte, durfte es dann auch gerne das aktuelle Top Modell sein. 3. Ich konnte dieses Modell auf einer bekannten Auktions - Plattform als Vorführmodell besonders günstig erwerben.
Und was soll ich sagen... er ist ein lieb gewonnener und mittlerweile unentbehrlichenr Helfer. Nie wieder ohne! Einige Nutzer betonen bei anderen, aber auch diesem Saugroboter, dass er das händische Saugen ergänzt, aber nicht völlig überflüssig macht. Stimmt! Der Roboter kommt nicht an die Spinnenweben an der Decke! Aber im Ernst. Wir haben vielleicht nicht den aller höchsten Anspruch an die Sauberkeit des Fußboden, aber das was der rote Flitzer schafft ist wirklich enorm. Gerade auf im Erdgeschoss auf Hartböden verzichten wir fast komplett auf den herkömmlichen Staubsauger. Neben den erwähnten Spinnenweben müssen natürlich die Fußleisten, Treppenstufen und ähnliches noch von Hand gesaugt werden, aber das muss ja nicht so häufig wie der Boden. Im Obergeschoss haben wir ausschließlich Teppich. Hier muss ich sagen, dass er das gröbste schafft, aber von Zeit zu Zeit die Motorbürste vom guten alten Vorwerk doch noch einiges aus dem Teppich holt und auch die Fasern schön aufbürstet.
Im Bekanntenkreis existiert ein Saugroboter von Neato, fast komplett baugleich mit dem Vorwerk VR 100, den ich Jahre lang favorisierte. Und ich bereue nicht, mich für den LG entschieden zu haben. M. M.n. hat der LG einige wesentliche Vorzüge, die andere wie Neato / Vorwerk (und andere mehr) teilweise nicht bieten, oder zumindest nicht in dieser Zusammenstellung oder Qualität :
-vergleichsweise leise
-2 rotierende Bürsten
- HEPA Filter (für Allergiker)
- Fernbedienung (ich muss dem Roboter nicht hinterher laufen, um ihn zu stoppen. Oder unter den Schrank krabbeln unter dem seine Ladestation steht, um ihn händisch zu starten.)
- akustisches Feedback per Sprachausgabe ( nicht über dem Roboter zu knien und auf einem kleinen Display ablesen zu müssen, welchen Modus man gerade gewählt hat (was bei Vorwerk / Neato aus Ermangelung einer Fernbedienung ohnehin nur direkt am Roboter geht))
- sehr gute Navigation mit systematischer Fahrweise(Zickzackmodus), mit sehr wenigen Anstößen an Möbeln.
- sinnvolle Reinigungsmodi (mit "MySpace" einen bestimmten Bereich markieren, der dann gereinigt wird; Spiralmodus, der einen Bereich von ca 1,5m Durchmesser kreisförmig reinigt )
- Open Source Betriebssystem, eröffnet Bastlern und "Technikfreaks" viele weitere Möglichkeiten Dank fleißiger LG Roboter Community im Roboter-forum.com ( U.a. Ausrüstung mit WLAN, Steuerung über Android App bis hin zur Einbindung in Hausautomation)
Einziger Kritikpunkt meinerseits : die Programmierung einer Startzeit für eine vollautomatische Reinigung lässt standardmäßig nur eine Zeiteingabe zu, so dass der LG 7 Tage die Woche zur gleichen Zeit los flitzt. Das kann Mo - Fr ok sein, aber am Wochenende nerven. Mich stört es nicht, da wir den Roboter nicht nach Zeitplan reinigen lassen, sondern ihn händisch los schicken, was die Arbeitsersparnis keinesfalls schmälert. In den meisten Räumen müssen ohnehin nochmal vor der Reinigung ein Paar Dinge zu Recht geschoben oder aus dem Weg geräumt werden. Dieses Manko lässt sich zudem mit dem "WLAN Hack" aus der Community lösen. Über eine im Browser nutzbare Web - Oberfläche, oder über die Android App (nochmal danke an den eifrigen Programmierer!) lassen sich die 7 Wochentage individuell programmieren.
So kurz wie gedacht ist mein Komnentar nun doch nicht geworden. Ich wollte mich kurz halten, aber der LG Hombot 64701LVMP bringt mich einfach immer wieder zum Schwärmen!
Fazit : Der LG ist eine vollwertige Haushaltshilfe und längst keine technische Spielerei. Sollte er irgendwann in den Roboter - Himmel kommen wird er garantiert einen Nachfolger bekommen und gerne wieder einen LG!
Der Roboter und ich. Eine Hassliebe.
Ich unterteile meine Rezension in mehrere Unterpunkte. Wer keine Zeit oder Lust hat alles zu lesen, der scrollt direkt nach unten. Dort fasse ich zusammen. Quasi ein TL;DR.
Warum der LG HomBot?
Unserer Entscheidung für den LG HomBot fiel aufgrund diverser Erfahrungsberichte und Tests im Internet. Uns war wichtig, dass das Teil nicht planlos durch den Raum fährt, sondern die Wohnung strukturiert abfährt. Der Staubsauger sollte möglichst leise sein und mit Hundehaaren klarkommen.
Raumsituation
Wir haben zwei Etagen. Der HomBot war aber von vornherein nur für das EG (rund 50qm) gedacht. Diese setzt sich aus Küche, Flur, Gäste-WC und Wohn-Essbereich zusammen. Unter die Küche kann er fahren, da wir keine Verblendung haben. Die Höhe unter den Schränken beträgt 12cm. Genug für den HomBot, der mindestens 8cm Freiheit benötigt. Zwei Hundenäpfe befinden sich in der Küche, die rund 6cm hoch sind. Im Wohn-Essbereich befinden sich zwei Couches, ein dunkler Teppich, ein Wohnzimmertisch mit schmalen Beinen, vier Stühle, ein Esstisch, ein großes Regal, ein Sideboard sowie ein TV-Board. Der HomBot kann unter sämtliche Einrichtungsgegenstände – nur unter die Couches schafft er es nicht, da diese mit dem Boden abschließen. Wir haben zwei kleine, langhaarige Hunde, eine weitere Herausforderung.
Vorbereitung für den HomBot
Ich wusste bereits aus den Testberichten, dass der HomBot ein wahrer Kabelfresser ist. Dementsprechend habe ich sämtliche auf dem Boden liegende Kabel in entsprechende Kanäle verfrachtet oder unter den Regalen verklebt. Ich habe das Schuhregal aufgeräumt, um auch ja keine Schnürsenkel irgendwo rumfliegen zu haben – denn diese hat der HomBot genauso gern wie Kabel.
Erste Fahrt, erster Eindruck
Der HomBot kam quasi einsatzbereit. Wir haben ihn allerdings zuerst einmal aufgeladen, an der mitgelieferten Ladestation. Diese ist erstaunlich leicht und sollte am besten an der Wand angebracht werden, um nicht zu verrutschen. Zusätzlich sollte rechts und links neben der Ladestation rund ein Meter Platz zum Rangieren sein. Wir haben ihn unter der Küche geparkt, kein Problem. Bei der ersten Fahrt soll der HomBot die Räume kennenlernen und sich Dinge einprägen. Doch schon bei der ersten Fahrt navigierte der Sauger sehr gut durch die Räume und machte ordentlich sauber.
Der Sauger ist wunderbar leise. Fernsehgucken? Kein Problem. Die vorderen Bürsten rotieren und transportieren den Staub in Richtung Hauptbürste unter dem HomBot. Die Saugleistung ist etwas niedriger als gedacht. Er kehrt mehr als dass er saugt, was aber wirklich keine Auswirkung auf das Ergebnis hat. Das war überraschend gut. Nach der ersten Runde war der Auffangbehälter randvoll. Er wird an der Oberseite entnommen und kann im Mülleimer ausgeleert werden. Das sollte man nach jeder Runde tun.
Auf der Oberseite befinden sich mehrere gut reagierende Touch-Buttons. Der Start-Knopf startet den Zick-Zack-Modus. Über die Taste „Mode“ können die Modi eingestellt werden. Neben dem Zick-Zack-Modus gibt es einen gründlichen Modus, in dem der Sauger den Raum in Parzellen aufteilt und diese nach und nach abfährt und gründlich säubert. Im nächsten Modus säubert der HomBot einen Bereich im kreisfahrenden Modus. Außerdem lässt sich das Teil mithilfe der Fernbedienung fernsteuern. Kurzer Spoiler: Wir nutzen ausschließlich den Zick-Zack-Modus. Für uns ausreichend. Mit der „Home“-Taste sucht sich der HomBot seine Ladestation. Der „Turbo“-Modus lässt die Bürsten schneller drehen. Dieser wird automatisch zugeschaltet, wenn der Sauger über Teppich fährt, kann über die Taste aber dauerhaft aktiviert werden, um das Saugergebnis zu verbessern.
Am Hinterteil gibt es einen Kippschalter, mit dem der HomBot ein- und ausgeschaltet wird. Die Bürsten lassen sich mit wenigen Handgriffen abnehmen und mit der beiliegenden Bürste reinigen. Das sollte alle paar Runden gemacht werden – vor allem wenn Hunde oder Katzen im Hause sind.
Zurück zur ersten Runde. Diese absolvierte der Sauger – wie geschrieben – erstaunlich gut. Er stieß kaum gegen Gegenstände und navigierte recht souverän um Hindernisse herum, die er mit den Sensoren an der Vorderseite erkennt. Außerdem verfügt er unten über Sensoren, die verhindern, dass er Treppen hinunterfällt. Wir haben es mal im OG ausprobiert. Funktioniert. In der Praxis benötigen wir diese Fallsensoren aber nicht.
Unter den HomBot lässt sich ein passender Mob klemmen. Dieser muss allerdings trocken sein. Ist dieser eingespannt, fährt der HomBot wohl nicht mehr über Teppich. Für uns ist das nichts. Das liegt vor allem daran, dass „Trockenwischen“ wirklich nicht das Gelbe vom Ei ist.
Langzeiteindruck
Mittlerweile fährt der HomBot seit über zwei Monaten bei uns herum. Und um das mal vorweg zu nehmen: Wir sind nicht uneingeschränkt zufrieden. Doch fangen wir beim Positiven an.
Positiv
Die Saugleistung ist wirklich, wirklich herausragend. Wir haben unseren normalen Staubsauger seitdem nur drei-, viermal eingesetzt. Überraschend! Damit hätten wir nicht gerechnet. Er nimmt einem immens viel Arbeit ab. Wir kochen mittlerweile, während der Sauger die Wohnung reinigt. Oder schauen TV, lümmeln auf der Couch, spielen mit den Hunden oder, oder, oder … Toll! Darüber hinaus wird der Teppich von den Bürsten richtig durchgewühlt. Wir haben das subjektive Gefühl, dass er hier deutlich mehr rausholt als unser normaler Sauger. Auch unter den Schränken etc. war es wahrscheinlich noch nie so sauber wie jetzt. Ich wiederhole mich: Toll!
Er fährt auch unter den Tisch, obwohl die Stühle rangestellt sind. Diese sind breit genug, damit der Sauger (an manchen Stellen) wieder aus dem Labyrinth findet. Das tut er auch in 90 Prozent aller Fälle. Zur Info: Die rund 50qm schafft der Sauger in rund 40 Minuten. Der Akku hat dann meist noch einen von drei Balken.
Sollte ihm der Saft zwischendurch ausgehen, fährt er automatisch an die Ladestation und setzt die Reinigung fort, sobald der Akku wieder voll ist.
Die Saugleistung? Uneingeschränkt grandios. Die Arbeitserleichterung? Hervorragend. Akkuleistung? Für unsere 50qm völlig ausreichend. Auch im Turbo-Modus, der mehr Akku zieht.
Negativ
Kommen wir nun zum Negativen. Das Teil kann einem unheimlich auf den Zwirn gehen. Beispiel: Der Teppich lag zu Beginn rund zehn Zentimeter von der Couch entfernt. Im Zwischenbereich: Fliesen. (Ach ja, wir haben nur Fliesen unten. Das sei vielleicht dazu gesagt.) Dadurch ergibt sich ein kleiner Höhenunterschied mit eingeschränktem Rangierbereich. Wenn ein Rad auf den Fliesen steht, ein Rad auf dem Teppich, dann kommt es vor, dass der HomBot nicht mehr weiter kommt. Vor allem, weil die Couch auf der einen Seite steht und den Rangierbereich weiter einschränkt. Eingreifen ist nötig. Und das Schlimme? Er scheint knifflige Stellen zu lieben. Da meint man manchmal: „Junge, lass es einfach sein!“
Anderes Beispiel: Die Beine unseres Couchtisches sind recht dünn und nach innen schräg ansteigend. Diese Beine erkennt er hin und wieder nicht richtig und fährt sich fest. Und auch hier gilt: Nach dem Eingriff durch mich oder meine Frau fährt er oft schnurstracks zurück. Wie ein sturer Bock. (ARGH!) Das ist dem Umstand geschuldet, dass er nach dem menschlichen Eingriff die letzte ihm bekannte Position aufsucht, um von dort aus weiterzumachen. Prinzipiell nett, bei derlei Stellen aber ärgerlich.
Thema Kabel und Schnürsenkel: Es muss wirklich alles (!) aus dem Weg geräumt werden. Liegt ein Schnürsenkel neben einem achtlos hingeworfenen Schuh? Dann können Sie mit annähernd hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass er es sich um seine vorderen Bürsten wickelt. Erneut ist menschliches Eingreifen notwendig.
Es kommt vor, dass er an unerklärlichen Stellen (Tischbein vom Esstisch) nicht weiter kommt, obwohl eigentlich genug Platz zum Rangieren ist. Auch hier heißt es: Eingreifen.
LG wirbt außerdem damit, dass der HomBot dazulernt und sich das Saugergebnis schneller einstellt. Außerdem soll er angeblich lernen, wo Gegenstände stehen. Rein subjektiv erkenne ich das nicht. Bei der ersten Fahrt hat er fast alles umfahren, ist kaum irgendwo angeeckt. Mittlerweile kennt er kein Erbarmen mehr, nimmt viel mit, stößt öfter gegen Gegenstände. Zwar nicht fest, aber er tut es. Schade. Auch ein Software-Reset hat hier nichts genutzt.
Wir haben einen dunklen, rund anderthalb Zentimeter hohen Teppich. Böse. Er mag keine dunklen Teppiche, weil die Fallsensoren diesen scheinbar als Abgrund wahrnehmen. Die Lösung? Ich habe die Fallsensoren mit dunklem „Panzertape“ abgeklebt. Funktioniert. Außerdem habe ich die Software mithilfe eines USB-Sticks aktualisiert. Anleitung dafür gibt’s bei LG. Verbesserungen? Hab ich nicht feststellen können.
Nervig: Die Ladestation gibt kein Signal ab „Bitte meide mich!“. Wird diese nicht an der Wand befestigt, schiebt der HomBot das Teil einfach beiseite. Das wiederum verhindert oft, dass der Sauger automatisch zurück findet.
Genug genörgelt. Kommen wir zum Fazit.
Fazit / TL;DR
Die Saugleistung des HomBot ist erstaunlich. Das hätte ich so nicht erwartet. Zwar kehrt er mehr als dass er saugt, das Ergebnis ist aber tatsächlich top! Trotz zweier Hunde im Haushalt Akkuleistung? Super. Für unsere rund 50qm völlig in Ordnung. Schade, dass die Software noch nicht ausgereift ist. Der beworbene Lerneffekt will sich subjektiv gesehen nicht so recht einstellen. Bei nahezu jedem Saugdurchgang muss mindestens einmal eingegriffen werden, weil er sich fest fährt, nicht zur Ladestation findet oder sich in Schnürsenkeln verheddert. Nettes Feature für Bastler: Mit einem USB-Dongle kann in die Software eingegriffen werden. Modder haben hier einen Heidenspaß. Außerdem kann über den USB-Anschluss (versteckt neben dem Staubbehälter) ein Software-Update durchgeführt werden.
Würde ich den Sauger nochmal kaufen? Ganz klar: Nein. Für das Geld (rund 500 Euro) hatte ich etwas mehr erwartet. Würde ich den HomBot zurückgeben? Nein. Denn wenn man mit den Einschränkungen leben kann, ist er ein schöner Haushaltshelfer. Klingt widersprüchlich? Vielleicht.
Könnte ich 3,5 Sterne vergeben, würde ich diese zücken. So muss ich 3 Sterne vergeben. Sollte ich etwas nicht erwähnt haben, zögern Sie bitte nicht, mit der Kommentarfunktion Fragen zu stellen. Ich versuche sie gerne zu beantworten.
Wir entschieden uns für diesen Roboter wegen der Form, den zwei seitlichen Bürsten und der Idee von LG, wie sich der Sauger in der Wohnung orientiert.
Im normalen Betrieb funktioniert die Technik der geraden Bahnen in Verbindung mit Decken- und Bodenkamera und Ultraschall-Sensoren an der Front sehr gut. Es werden keine Hindernisse "übersehen". Weder Glas noch Spiegel oder Stuhlbeine. Der Roboter hat seit wir ihn haben keine Gegenstände mit voller Geschwindigkeit gerammt. Auch die Erkennung von Stiegenabgängen funktionierte bis jetzt zu 100%.
Auch sehr gut ist die Speicherung der zurückgelegten Wege in der Wohnung. Wenn er ein Zimmer befährt und fertig gereinigt hat, findet er den Ausgang sehr genau und verlässt es zielstrebig genau mittig durch die Tür um seine Reinigung außerhalb wieder fort zu setzen. Wenn der Roboter mal einen Raum auslässt, dann sollte man ihn trotzdem weitermachen lassen. Er wird ziemlich sicher zurückkehren um den vorher ausgelassenen Raum noch zu reinigen. Mit der Zeit stellt sich ein Muster heraus, nach dem er bei jedem Saugvorgang das Haus abfährt.
Auch Türschwellen und Teppiche meistert er gut. Wir haben in unserem Haus Webteppiche ohne Fransen ausgelegt. Diese haben unterschiedliche Webdichten. Die schwereren kann er problemlos befahren. Die leichteren werden recht häufig zusammengeschoben.
Leider hat die Technik aber auch ihre Schattenseiten:
Bei wechselnden Lichtverhältnissen, auch besonders durch Dachfenster, aufgrund des Sonneneinfalles, tut er sich mit der Orientierung schwer. In diesen Situationen verliert er oft die Orientierung und kann nicht mehr recht unterscheiden wo er schon war und wo nicht. In diesen Situationen findet er auch die Ladestation nicht mehr. Auch eine Abstandsmessung im Bezug auf die Höhe des Roboters wäre nicht schlecht. Er zwängt sich oft unter Möbel hindurch, unter denen er dann stecken bleibt, weil er zu hoch ist.
Besonders ärgerlich ist aber, dass wir bereits den dritten Reparaturfall mit dem Roboter haben. Beim Kauf dieses Gerätes war mir bewusst, dass ich mir ein brandaktuelles Modell kaufe, das viel Technik enthält und die eine oder andere Kinderkrankheit haben wird. Doch hatte ich die Hoffnung, dass der Preis für Qualität spricht und dass LG aus den Vorgängern gelernt hat. Leider haben sich bis jetzt aber meine Befürchtungen bestätigt.
Gleich am zweiten Tag ging er an Amazon zurück und wurde durch einen anderen ersetzt (danke an dieser Stelle für die 30-Tage Rückgabegarantie), weil das Softwareupdate über den integrierten USB-Anschluss fehlgeschlagen ist. Der Roboter "Bootete" nicht mehr.
Nach einigen Wochen täglichem Einsatz stellten wir plötzlich fest, das er sich ziemlich orientierungslos durch das Haus bewegt. Er fuhr keine geraden bahnen mehr, schaute sich immer wieder um und beendete den Reinigungsvorgang immer viel zu früh. Der Roboter war also in die Reparatur zu geben. LG hat diese Reparaturen an Partnerfirmen übergeben. Leider übernimmt die Firma in Österreich, die Kosten des Versandes nicht. Also Paket gemacht, zur Post gebracht, bezahlt und von Linz nach Wien geschickt.
Die Reparatur wurde durchgeführt und der Roboter funktionierte wieder normal. Bis vor einigen Tagen. Diesmal sieht das Verhalten anders aus. Hindernisse werden nicht mehr richtig erkannt. Er dreht viel zu früh ab. Dann schrammt der Roboter andererseits wieder mit durchdrehenden Rädern an der Wand entlang. Auch diesmal scheint er wieder sehr orientierungslos. Die Bewegungen sehen sehr "unsicher" aus und er fährt nur sehr langsam.
Leider trägt LG damit nicht sehr positiv zum, aus meiner Sicht, eher schlechten Ruf von Produkten aus Korea bei. Wir werden aber Geduld beweisen und den Hom-Bot in der Garantiezeit so oft reparieren lassen, wie es nötig ist. Schließlich ist er schon fast ein Familienmitglied :).
Dieses Gerät habe ich gekauft, da ich mir diverse Tests auf YouTube angesehen habe und der Hom Bot der einzige war, welcher nicht das Mobiliar nicht durch permanentes dagegen fahren zerstörte und auch noch intelligent reinigt. Das stimmt auch so, er schützt das Mobiliar, aber leider nicht sich selbst, weshalb ich ihn schweren schweren Herzens heute zurück schicken musste. Es waren genau 2 use-cases bei denen er gescheitert ist. Besteht in der Wohnung / dem Haus keines der beiden unten beschriebenen Szenarien, haben Sie hier den perfekten Roboter zum Staubsaugen gefunden!
1) Hauptproblem - Bild "Abstehende Kante" (weiße Wannenwand)
In meinem Badezimmer steht eine Kante von der Badewanne ab, wie auf dem Bild ersichtlich. Diese Kante ist exakt 8,5cm hoch und der Hom Bot denkt, er könne darunter fahren. Kann er jedoch nicht.. Zwar funktioniert das mit den Außenrändern, an denen auch die Sensoren angebracht sind, allerdings wird der Bot zur Mitte hin höher und verkantet sich dann unter der, in meinem Fall, Keramikkante. Gleiches passiert auch, wenn er beim "um die Ecke biegen" ungünstig unter die Spitzkante kommt. Das verkannten sorgt dann natürlich für entsprechende Kratzer am Bot und lässt den Motor und das Getriebe recht unschöne Geräusche (Untertreibung) von sich geben. Dieses Problem war es was mich dazu zwang den Roboter zurück zu schicken, denn das hätte er u.U. nicht lange mitgemacht befürchte ich. Zweifelsohne die Schuld von Dilettanten der Raumkunst welcher sich in der Disziplin "Stümperei" übten um mich weiter zum Staubsaugen zu zwingen! Wäre die Kante einen cm höher oder tiefer gäbe es das Problem nicht. Ich rate potentiellen Käufern daher, Ihren Haushalt vorher mit einem Zollstock auf dieses Szenario hin zu überprüfen.
2) Nebenproblem - Bild "Bodenhindernis" - (U-förmige Stuhl und Liegebeine)
Ich habe Liegen und Stühle welche nicht einfach auf 4 Beinen stehen sondern auf einem "U", siehe Foto". Das "U" ist genau 2,5 cm hoch an der flachsten Stelle. Leider denkt der Bot er könne darüber fahren, kann er aber nicht. Als Resultat tut der Kleine sich entweder heftig weh, bis er aufgibt, oder er kommt hoch und bleibt auf dem Holzstück stehen da dann beide Räder die Bodenhaftung verlieren. Wie viel höher die Kante sein müsste, damit der Bot sie erkennt weiß ich nicht. Das hier beschriebene Thema ist auch eher sekundärer Art, da es den Bot vermutlich nicht beschädigt. Da die Räder aus Kunststoff sind, verletzt er auch nicht die Möbel. Ich konnte selbst bei aller genaustem Hinsehen keine Beschädigung entdecken.
Wer keinen dieser beiden Fälle in seinem Haushalt vorfindet, möchte den Hom Bot (LG - CE VR 64701 LVMP) sicher ausprobieren! Ich verspreche glaube ich nicht zu viel wenn ich sage das er wirklich toll ist und seinen Job super macht. Er hat sogar unter meinem Bett alles gesaugt und er kommt wirklich an jede Ecke! Sein Kollisionssystem ist wirklich ausgereift, bis auf die beiden Szenarien oben. Eine Klare Kaufempfehlung von mir!
An LG: Bitte versucht die beschrieben Szenarien zu lösen, das wäre echt super! Als kleines Goodie wäre ein erweiterter Timer auch super (also z.B. reinigen in der Woche um 8 Morgens und am WE um 16 Uhr..)
PS: Ihr müsst natürlich alle Kabel vom Boden entfernen!
VonMattam 17. Dezember 2015 Wir haben uns dazu entschlossen, einen Staubsaugroboter zu kaufen.
Nachdem ich einige Geräte ausprobiert hatte, stand folgendes fest:
Die Planlosigkeit der iRobots hat mich schier wahnsinnig gemacht. Natürlich reinigen Sie besser, wenn sie, vollkommen ineffizient, Teilbereiche 5 mal überfahren.
Das erreiche ich mit dem LG auch wenn ich bei ihm den Wiederholungsmodus (reinigen bis der Akku leer ist) aktiviere.
Die Testergebnisse waren deshalb für mich eher Nachrangig da man hier mal wieder offensichtlich Äpfel mit Birnen verglichen hat.
Außerdem verwirft ja auch iRobot allmählich die ach so tolle Reinigung nach dem "Chaos Prinzip" mit dem für die (noch) meisten Modelle geworben wird.
Denn für das aktuelle Modell wird ja nun mit einer (achtung Revolution!) Navigation per Kamera geworben.
Also stand fest es wird ein LG.
Was die vor und Nachteile der verschiedenen Hersteller sind liest man oft genug.
Fakt ist das man in dem LG viel Technik zu einem anständigen Preis erhält.
Da wir uns also für ein LG Modell entschieden haben, stellte sich jedoch die Frage: "Welches?".
Auf der Seite von LG findet man jedoch keine gute Möglichkeit exakt zu vergleichen. Deshalb habe ich selbst recherchiert und bin zu folgendem Ergebniss gekommen:
Der VR64701 ist das aktuelle Top Modell. Der VR6270 ist dessen Vorgänger.
Der VR64701 bietet hier im Vergleich einen "größeren" Akku (VR64701 = 2200 mAh - VR6270 = 1900 mAh) wobei die Laufzeit von 100 Min. bei beiden gleich ist (laut Herstellerangabe).
Außerdem bietet der VR64701 noch die sogenannte "Pet Brush" Bürste (besser für Tierhaare).
Die Varianten VR34406LV & VR34408LV sind meines Erachtens beide gleich und unterscheiden sich selbst lediglich von der Farbe.
Als Nachteil der beiden Modelle zum VR64701 lässt sich folgendes Aufführen:
- Keine Timer Funktion und keine Uhrzeit
- Kein Cell-by-Cell Modus (gründlichere Reinigung bei dem der Raum in mehrere Felder unterteilt wird und diese nach und nach gereinigt werden)
- Kein Display sondern lediglich 5 LED's
- Befahrbare Teppichhöhe liegt bei 15 mm (VR64701= 20 mm)
- Kein Mopp-Aufsatz
Dafür haben die beiden Modelle eine sogenannte "Anti Kidnapping" Funktion. Wie diese Funktioiert und was das sein soll erschließt sich mir nicht (vermutlich eine Art Diebstahlsicherung).
Bei den LG Modellen kann man übrigens für schmales Geld sehr einfach WLAN nachrüsten und es gibt sogar eine kostenlose Android App.
Einfach mal "VR64701 WLAN Hack" googeln ;)
Ich berichte jetzt auch nicht von Details oder dem Lieferumfang - eher von meinem Leben mit ihm:
Meinen Kauf begründe ich natürlich damit, dass auch ich einen Kater habe, der viel haart und hier und da etwas Katzenstreu durch die Bude schleppt. (Aber auch, dass ich einfach zu faul bin aufgrunddessen jeden Tag die Wohnung zu saugen)
Ich habe sogar extra mal ein paar Tage nicht gesaugt, um meinen kleinen Hombot [sprich: Homm-Bott ;)] gleich richtig in Aktion zu sehen. Nachdem ich ihn bereits auf der Arbeit vollständig aufgeladen habe, ging es zu Hause dann auch gleich richtig los:
Ich hab mich auf einen Stuhl gesetzt und hab ihm vergnügt zugesehen - WUSCH - unter das Bett - WUSCH wieder hervor usw. Nachdem er mühelos die ganze Wohnung abgesaugt hat, war ich echt sprachlos wie VIEL Dreck er aufgesammelt hat. Eine Mischung aus Staub, Katzenhaaren, Streu und Futterkrümelchen. Da durfte er gleich nochmal durch die Wohnung düsen und hat auch wieder beachtlich was aufgesaugt.
Der Kater ist nach wie vor skeptisch, aber auch neugierig, was nun durch die Wohnung fährt. Gestört fühlt sich übrigens weder Mensch noch Tier, da er wirklich sehr sehr leise ist.
Das Gerät ist echt super, aber ohne Aufsicht würde ich ihn nicht saugen lassen. Er klettert gern auf Kanten (Kratzbaum) oder Beine (vom Tisch) und auch Kabel sind gern gesehen. Bis jetzt ist meine Sorge und schnelles Hinrennen zu Hombot aber umsonst gewesen - befreien musste ich ihn noch nicht - aber man weiß ja nie, ob er nicht doch mal ein Kabel frisst...
Ich freue mich schon auf meinen Feierabend, wenn Hombot wieder durch die Wohnung fährt (und ich ihn beobachten kann)
Dieser Hombot arbeitet super. Natürlich muss man ihm Dinge, auf die er herauffahren kann, oder herumliegende Kabel aus dem Wege räumen, aber dann arbeitet er emsig und vor allem gründlich. Wenn man genau hinschaut, dann könnte man darüber meckern, dass er man etwas liegen lässt, aber das spielt tatsächlich gar keine Rolle, weil er im Zweifel später wiederkommt und es dann aufnimmt. Bei uns ist es so, dass er nach etwa einer halben Stunde den Staubbehälter voll hat, dass er also am Ende der Akkuladung zweimal voll ist. Da der Staubbehälter relativ klein ist, dachten wir zuerst, dass dieses ständige Entleeren müssen, die Forderung nach einem größeren Behälter provozieren würde. Aber ein größerer Behälter würde den Hombot auch größer machen und das würde bedeuten, dass er nicht mehr so gut in die Ecken und unter flache Möbel käme. Und so wenig ist die Staubmenge gar nicht: ca. ein 10-l-Eimer pro Woche! Wir würden also eine größere Variante nicht wählen.
Wir lassen ihn täglich laufen, Teppichboden, ca. 2 cm dicker Teppich, Fliesen, ... auch wenn alles sauber zu sein scheint. Der Staubbehälter wird immer voll. Probleme bekommt er mit langen Teppichfransen, die habe ich kurzerhand auf einen cm gekürzt und dann konnte er sie nicht mehr mit seiner rollierenden Bürste einwickeln. Blumentöpfe haben wir so verstellt, dass er dazwischen durch und rundherum fahren kann.
Die gesamte Technik wirkt auf mich sehr durchdacht und robust. Seit 2 Monaten arbeitet er auf vier Stockwerken ohne zu klagen. Wir sind wirklich begeistert und geben die Kiste nicht mehr her.
Da mein iRobot 650 in die Jahre gekommen ist, musste ein neues Model her.
"Damals" hatte ich den iRobot mit anderen Modellen (z.B. Deebot) verglichen und er war in Punkto Geschwindigkeit, Navigation und Saugverhalten deutlich überlegen. Allerdings hat der iRobot zwei entscheidende Nachteile: Erstens, er bumst ziemlich heftig gegen Möbel, wenn er diese nicht exakt gerade anfährt und zweitens, er ist ziemlich laut.
Gerade das der iRobot und auch seine Nachfolger sehr laut sind, hat mich im Wesentlichen gestört!
Kurz gesagt, der LG hat diese Nachteile nicht! Er ist super super leise und saugt dabei trotzdem gut und sorgfältig. Im Turbo Modus merkt man schon, wieviel Luft er hinten rausbläst, das ist immerhin die Menge, die er vorne einsaugt - damit ist er dem iRobot schon deutlich überlegen. Er fährt mit einer irren Geschwindigkeit durch die Wohnung und bremst vor Gegenständen super schnell ab. Meisten berührt er diese gar nicht oder fährt sie nur ganz sanft an. Zudem ist das Netzteil in der Ladestation verbaut, was diese schwerer macht und es liegt nicht samt Kabelgewirr lose daneben wie bei den iRobots...
Alles in allem ein super Saugroboter, der die Nachteile des iRobot wet macht. Zudem sind die Ersatzteile günstiger. Allerdings hat er auch leichte Schwächen: Er hat einen super leistungsstarken Akku, der 1 1/2 mal so lange hält wie bei iRobot, beendet aber den Saugvorgang deutlich früher. Er lässt dabei kleine Bereiche aus (wie andere auch). Ich werde demnächst den Cell-by-Cell Modus ausprobieren, vielleicht hole ich somit noch mehr raus.
Eine schöne Funktion, wie bei dem iRobot, dass er Kanten und Kurven entlang fährt, hat er leider nicht. Dafür ist er aber m.E. der chaotischen Reinigung mit seinem Zick-Zack-Modus deutlich überlegen.
Der größte Nachteil ist allerdings, dass er flache Hindernisse wie Stehlampen unnachgiebig zu erklimmen versucht. Da gibt es die Konkurrenz schon was früher auf. Sicherlich schafft er somit größere Teppiche, doch er fährt sich so auch fest. Da muss LG wirklich nacharbeiten!!!
Und zu guter Letzt brettert er mit einem affenzahn zur Ladestation zurück, findet die in der hintersten Ecke, fährt zielstrebig darauf zu, bremst ab um dann "nachzukorrigieren" und diese jedes Mal schief anzufahren. Hat er Angst? Torschlusspanik? Er war doch auf so einem guten Weg...
Alles in allem eine gute Kaufempfehlung mit der Hoffnung verbunden, dass LG die Software noch ein wenig nachbessert...!
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? ) Mein erster Roboterstaubsauger ist dies, aber er wurde heiß ersehnt und hat bei uns ein großes Aufgabenfeld.
Unsere Wohnng ist verwinkelt, es gibt viele Stühle, Ecken und Rundungen, diverse Teppiche auf einem Hochglanzsteinboden – dies ist sein Einsatzgebiet.
Zunächst ist der LG Roboter eine wirkliche Schönheit, wie man schon auf dem Bild sieht - dunkelrotmetalic, damit sieht er schon sehr futuristisch aus. - dies nur nebenbei.
Zu Beginn muss er aufgeladen werden, dazu nimmt man einen freien Platz mit einer Steckdose. Freier Platz bedeutet, nach rechts und links braucht er 1,5m Platz und nach vorne 2m.
Das Kabel darf nicht auf dem Boden liegen und die Station muss einen festen Halt haben, damit das Gerät die Station nicht durch die Gegend schiebt. Auch darf das Kabel der Station nicht auf dem Boden liegen, sonst muss überhalb der Station befestigt sein.
Die Ladestation und der Roboter müssen beide separat angestellt(on) werden, damit geladen werden kann.
Dann muss man vor Inbetriebnahme ganz penibel alles nach Kabeln auf dem Boden absuchen, auch Kabel in 10 cm Höhe sind gefährdet, aber dazu später mehr.
Nach ca 2 Stunden war der Roboter aufgeladen. Versucht man vor der kompletten Aufladung den Roboter in Betrieb zu nehmen, bewegt er sich zwar, aber es wird einem freundlich mitgeteilt, dass man erst den Roboter komplett aufladen soll, bevor er einsatzbereit ist.
Ja - der Roboter spricht, in diversen Sprachen - man kann dies auf der Home-Taste auf dem Gerät einstellen: Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch (soweit ich mich jetzt erinnere).
Er sagt alles an, was er macht und bevor er es macht. Wenn er komplett geladen ist, zeigt er dies im Display an.
Wer eine Betriebsanleitung sucht, findet sie in Form einer CD (was ich persönlich nicht so toll finde, ... ständig zum PC zu rennen) oder an der CD-Hülle eine kurze Übersicht.
Dann ist er einsatzbereit, man hat 4 Modi zur Auswahl:
1) Zickzack-Reinigung - dann zieht der reihensweise seine Bahnen (wobei er sich aber nicht ganz strikt daran hält und trotzdem mal kleine Extrarunden dreht, aber er kommt wieder auf den Zickzack-Kurs zurück)
2) Kreisförmig (Spiralförmig)
3) Programierbar (für einen bestimmten Bereich)
4) Turbo (zB für Teppiche)
In allen Modi ist der Staubsaugerroboter sehr leise. Unser Hund, der vor jedem Besen Angst hat und beim Staubsauger das Weite sucht, blieb seelenruhig auf der Couch liegen ... das will was heißen.
Bei allen positiven Aspekten, gibt es ein paar Dinge, die ich nicht so optimal finde.
Zwar kommt der Staubsaugerroboter dank der Bürsten wirklich in alle Ecken, aber es saugt leider nicht alles auf.
Hundehaare und Staub fängt er ein, aber ein paar einzelne Haferflocken zum Beispiel hat er nur durch die Gegend geschossen.
Auch stellt er sich aus und gibt an fertig zu sein, dabei ist noch nicht einmal die Hälfte des Raumes gestaubsaugt.
Wie gut, dass man mit der Fernbedienung auf Repeat drücken kann, oder aber auf Home, so hat man das Geschehen etwas im Griff.
Die Ladestation findet er übrigens nur, wenn er Sichtkontakt hat (sprich im selben Raum ist), um die Ecke findet er seine Homestation nicht.
Grandios finde ich, wie er sich durch engste Winkel rein und wieder rausmanovriert, hartnäckig dreht und wendet er sich, bis er in der letzte Ecke war.
Aber diese Hartnäckigkeit hat auch einen Nachteil, befindet sich ein Kabel (5-6 cm über dem Boden) erwischt er es und verheddert sich.
Erwischt er etwas zieht er sich quasi daran hoch. Das finde ich sehr gefährlich.
Ein von mir völlig vergessenes Telefonkabel hinter dem Hundekorb (in ca 10 cm Höhe an der Wand entlang) wurde vom Staubsaugerroboter erwischt und kräftig herausgezogen.
Ich bin sofort hinterher und habe das Duell beendet, aber ich habe mich schon erschrocken.
Bevor man nicht jeden Winkel gesichert hat, würde ich den Raum nicht mit einem aktiven Staubsuagerroboter alleine lassen.
Kleinkinder und Haustiere dürfen selbstredend auch nicht mit dem Gerät alleine gelassen werden.
Sehr leicht ist das Gerät zu reinigen: Klappe auf, Gefäß leeren, mit bleiliegendem Bürstchen ausbürsten, Behälter wieder rein, Klappe zu - fertig !
Ab und an kann (und sollte) man auch den Filter auswaschen, der dann aber 12 Stunden trocknen muss..
Ein tolles Gerät, welches mit Sorgfalt und Vorsicht eingesetzt werden sollte, mit noch ein bisschen Platz für Verbesserungen.
Habe ewig recherchiert und mich schließlich für dieses Modell entschieden und bereue es keine Sekunde. Ich bin wirklich pingelig, aber was der noch an Dreck aufsammelt ist der Wahnsinn. Kommt super in die Ecken und bei uns passt er sogar unter die Riesencouch und das find ich besonders toll, denn wer kriecht da schon täglich auf allen vieren drunter um zu putzen. Wechselt problemlos zwischen Fliesen, Parkett, Spielteppich. Saugt fast alle großen Brocken im Flur bei Matschwetter, Hundehaare, Staubmäuse. An einer Kommode fährt er sich immer fest, warum auch immer, aber ich liebe dieses Ding