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Kundenrezensionen

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Ich weiß nicht, was Amazon dabei geritten hat, diese vollkommen unverschämte Mogelpackung mit in ihr Produktportfolio aufzunehmen. Und es tut mir auch in der Seele weh, gegen die Regeln guter Produktrezensionen zu verstoßen, in dem ich hier ein Produkt rezensiere, das ich nicht persönlich besitze. Das möge man mir in Anbetracht des Umstandes, dass die Käufer hier meines Erachtens nach hinters Licht geführt werden, allerdings nachsehen.

Der Rooma 871 wird als "Special Edition" beworben, die es ausschließlich über Amazon zu beziehen gibt. Ohne weiteres Nachdenken oder recherchieren mag man sich da denken: Na, wunderbar! Da werde ich als treuer Kunde von Amazon sogar noch belohnt und erhalte etwas, das die Kunden der regulären Elektronikmärkte nicht erhalten.Aber: Weit gefehlt! Und zwar ganz weit ...

Zum Einen lese ich in den bisher eingestellten Rezensionen immer wieder "Das Flaggschiff von Roomba". Stimmt nicht! Ein Blick auf die Webseite des Herstellers zeigt schnell, dass es zwei Modelle der aktuellen 8er Serie gibt: Einmal den 870er, und einmal den 880er. Unterschied ist unter anderem, dass dem 870er die Virtual Lightwall Funktionalität fehlt, und das Gerät lediglich die Virtual Wall Funktion nutzen kann. Weiterer Unterschied: Der 880er und der 871er (auf Amazon) sind preisidentisch. Der 870er jedoch, der scheinbar hinter diesem ominösen Amazon-Special-871er steckt, kostet geschlagene 100,- € weniger - ganz gleich, ob ich ihn nun beim Hersteller direkt bestelle oder im Elektronikfachmarkt kaufe.

Aber damit noch nicht genug: Ein weiterer Unterschied versteckt sich im Detail. Der Amazon-Rooma kommt nur mit einer Virtual Wall daher, der Original 870er jedoch mit zwei Stück! Kauft man die fehlende Virtual Wall nach, schlägt diese nochmal mit knapp 40,- € zu Buche.

Insgesamt wird dem Käufer hier also das "kleine" Modell der aktuellen Serie präsentiert, nochmal schnell eine Virtual Wall aus dem Karton geklaut, und zur Kasse wird man dann ganz regulär zum Tarif des großen Bruders gebeten. Hallo, Roomba - geht's noch? Wer beim Hersteller direkt kauft, oder in einem x-belieben anderen Markt, spart sich so mindestens 140,- € (oder mehr, wenn der Roomba - wie aktuell - auch noch rabattiert wird). Das hat dann auch nichts mit Preisvergleich zu tun, da es den 871er ja nur auf Amazon gibt - sondern mit einer besonders eklatanten Form der Kundenverarsche. Man erfinde eine neue Produktnummer und juble dem nichtsahnenden Kunden dann ein kleineres Modell mitsamt verringertem Leistungsumfang untern. Na, Bravo.

Scheinbar aber nur ein typisch "deutsches" Problem. Auf Amazon.com (USA) und Amazon.co.uk (England) gibt's die Roombas nicht nur schon deutlich länger (die Geräte sind schon über ein halbes Jahr am Markt, nur hat Amazon.de scheinbar keine bekommen), sondern dort sind beide 8er-Geräte im Original erhältlich. Und dort lässt sich auch der Preisunterschied nachvollziehen. Zudem sind auf den anderen Amazon-Seiten bei den Roombas ganz regulär jeweils zwei Lighthouses mit dabei. Ich vermute übrigens, dass dieser Geniestreich nicht auf dem Mist von Amazon gewachsen ist, sondern durch Roomba selbst verschuldet sein dürfte (nach dem Motto: Entweder ihr bekommt die 'Special Edition', oder eure Kunden gehen auch das nächste halbe Jahr leer aus) ...

Ich hoffe, meine Rezension lässt die/den einen oder anderen Leser/-in hellhörig werden und hinter die Kulisse dieser "Special Edition" blicken. Sollte ich irgendwo im Irrtum liegen, so bitte um einen kurzen Kommentar und selbstverständlich werde ich meine Rezension entsprechend anpassen. Das Gerät selbst mag ganz hervorragend sein (siehe meine Rezension zum 780er), allerdings nützt das alles nichts wenn die Gutgläubigkeit der potentiellen Kunden dermaßen ausgenutzt wird und man ein abgespecktes Produkt für mehr Geld untergejubelt bekommt.
1717 Kommentare| 1.187 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 1. Dezember 2015
Seit über einem Jahr fährt bei uns zuhause ein Roomba 780 durchs Haus und verrichtet seine Arbeit tadellos. Für das Haus meiner Eltern hatte ich nun zunächst getestet, ob es auch ein günstigerer Saugroboter wie der Medion MD 16192 tut. Wer gibt schon gerne mehr Geld aus als nötig? Leider musste ich feststellen, dass das nicht der Fall ist. Der Medion-Roboter ist ausschließlich für harte Böden geeignet und selbst dort ist die Leistung nicht vergleichbar mit einem teureren Modell. Bei Teppichen, vor allem solchen mit Fransen bekam er arge Probleme und wickelte sich mit einer seiner Seitenbürsten fest oder klappte den Läufer um und blieb hängen. Ich erwähne das deshalb so ausführlich, weil der Roomba 871 in einer ganz anderen Liga spielt.

Der Roomba 871 entspricht in weiten Teilen dem Roomba 780. Wesentlicher Unterschied ist die weiterentwickelte Bürste. Während der 780 noch eine Bürste mit Borsten hat, um die sich gerne Haare und Flusen wickeln, sind beim 871 beide "Bürsten" aus einem festeren Material mit kleinen Lamellen. Dadurch wird der Wartungsaufwand wirklich auf ein Minimum reduziert. Haare werden zuverlässig in den Staubbehälter befördert und bleiben nicht mehr an der Bürste hängen. Wo wir gerade bei der Wartung sind: Roomba empfiehlt, den Staubbehälter nach jedem Saugvorgang zu entleeren, die Bürsten, den Filter und die Sensoren einmal pro Woche zu reinigen, den Filter alle zwei Monate zu ersetzen und die Bürsten alle zwölf Monate zu ersetzen.
Den Filter würde ich tatsächlich nach jedem (größeren) Einsatz kurz ausklopfen, das ist schnell erledigt. Bei unserem 780 hielten die Filter deutlich länger als zwei Monate. Wir haben sie nach über einem Jahr zum ersten Mal ersetzt und selbst dann wäre es wohl noch nicht unbedingt nötig gewesen. Das lässt hoffen, dass auch beim 871 die Filter nicht so schnell ersetzt werden müssen.
Ein Tipp an dieser Stelle: Mit einem Druckluftspray aus der Dose puste ich gelegentlich (ca. einmal im Monat) alle Teile durch. Vor allem beim Filter bringt das sehr viel, aber auch beim Staubbehälter und bei allen Öffnungen des Roboters. Es ist erstaunlich, wie viel Staub da manchmal rausgepustet wird.

Beim 871 wird eine Fernbedienung mitgeliefert. Wie in einer anderen Rezension erwähnt, ist es eine Infrarot-Fernbedienung, man braucht also "Sichtkontakt" zum Roboter. Für das Gelegentliche manuelle Manövrieren reicht es aber aus. Der Haupteinsatzzweck dürfte ohnehin darin bestehen, den Saugvorgang zu starten oder das Andocken auszulösen, ohne sich dafür bücken zu müssen. Gerade für den Fall, dass der Roboter seinen Parkplatz unter einem Möbelstück hat, ist das praktisch.

Weiterhin ist eine virtuelle Wand dabei, also eine Lichtschranke mit der man einzelne Bereiche oder Räume abtrennen kann. Der Roboter erkennt sie zuverlässig und kehrt entsprechend um. Bei einer Tür oder einem Durchgang empfiehlt es sich, die Lichtschranke so zu platzieren, dass sie hinter der Wand zum gesperrten Bereich steht und in Richtung Öffnung zeigt. So entsteht eine relativ gerade Lichtschranke, die sich ansonsten konisch verbreitert.
Für unsere Zwecke reicht eine virtuelle Wand. Die Funktion des "virtuellen Leuchtturms" haben wir beim 780 praktisch nicht genutzt. Sie kann aber sinnvoll sein, wenn man automatisch mehrere Räume saugen lassen möchte. Dann bearbeitet der Roboter die Räume nacheinander, was zu einer gründlicheren Reinigung führen kann. Diese Funktion ist beim 871 nicht möglich, man kann sie auch nicht nachrüsten, indem man einen virtuellen Leuchtturm dazukauft. Dessen sollte man sich bewusst sein.

Der Standard-Reinigungsmodus ist das, was man am häufigsten nutzen wird. Der Roboter fährt dabei durch den Raum und zwischendurch an den Kanten entlang. Teppiche sind dabei in den allermeisten Fällen kein Problem, da der Roomba Fransen erkennt und die Seitenbürste bzw. die unteren Bürsten dann anhält oder kurz rückwärts laufen lässt, so dass sich keine Bürste verfangen kann. Liegt ein kleinerer Teppich sehr locker auf dem Boden kann es vorkommen, dass der Roomba ihn ein Stück vor sich herschiebt. Dann liegt er aber so rutschig, dass man besser eine Anti-Rutsch-Matte drunter legen sollte. Sehr hohe Teppichkanten (höher als ca. 1,5-2 cm) könnten ein Hindernis sein. Dann schafft es der Roboter unter Umständen nicht aus allen Winkeln auf den Teppich. Extrem langflorige Teppichen konnte ich bisher nicht testen, ich gehe aber davon aus, dass dort auch die Anti-Aufwicklungstechnik gut funktioniert.
Es ist ohnehin erstaunlich, wieviel Staub der Roomba gerade bei den ersten Fahrten aus Teppichen holt. Hatte man nicht vorher einen extrem guten Handstaubsauger mit ordentlichen Teppichbürsten, wird man überrascht sein.
Erkennt der Roboter an einer Stelle mit seinen entsprechenden Sensoren mehr Staub, fährt er an dieser Stelle einige Male vor und zurück, immer etwas versetzt. Roomba nennt das "Dirt-detect-Modus".
Der Roomba erkennt, wie groß ein Raum ist und passt die Reinigungsdauer entsprechend an.

Mit dem Spot-Reinigungsmodus kann man gezielt einen Bereich von ca. 1 m Durchmesser saugen lassen. Dazu fährt der Roomba eine größer und dann wieder kleiner werdende Spirale. Das funktioniert sehr gut.

Wir starten den Roomba in der Regel manuell. Man kann aber natürlich auch einen Zeitplan erstellen, an welchem Tag er wann automatisch anfangen soll. So oder so, zu seiner Ladestation findet er in der Regel problemlos zurück. Diese sollte an einer Wand stehen, mit etwas Platz links und rechts und einer freien "Einflugschneise" für den Roboter. Man kann die Station auch mit etwas Klebeband fixieren, das war bei uns aber nicht nötig, er dockt zuverlässig an und hält auch während des Saugens einen gewissen Abstand, verschiebt dadurch die Station also nicht.

Zum Schluss noch ein Tipp: Schaltet man den Roboter nicht ganz aus, bevor man ihn z.B. zum Reinigen auf den Rücken dreht, kann es leicht mal passieren, dass man einen der Knöpfe drückt, auch etwas länger. Bei unserem Roomba 780 habe ich mich dann eines Tages gewundert, dass er nicht mehr so gefahren ist wie vorher. Er drehte plötzlich immer wieder Halbkreise und er fuhr auch nicht mehr beim Erkennen von Staub vor und zurück. In diesem Fall ist eine Funktion schuld, die Roomba nicht offiziell dokumentiert und die einem auch der Kundendienst nicht verrät (ich hätte den Roboter einschicken sollen). Mit dieser Funktion schaltet man den Dirt-detect-Modus aus, indem man etwa fünf Sekunden auf den Spot-Knopf drückt. Sollte also Ihr Roomba einmal ein komisches Verhalten zeigen, könnte es daran liegen. Ein weiterer langer Druck auf den Spot-Knopf schaltet den Modus wieder ein.

Mein Fazit: Der Roomba 871 ist durch seine nahezu wartungsfreien Bürsten eine sinnvolle Weiterentwicklung der früheren Modelle. Durch seine gute Fransenerkennung ist er im Gegensatz zu günstigeren Robotern auch gut für Teppiche geeignet. Der automatische Reinigungsmodus läuft zuverlässig und sorgt für saubere Böden. Durch den relativ hohen Preis lohnt es sich, immer mal wieder in die Amazon-Blitzangebote zu schauen, wo der Roomba 871 gelegentlich auch für deutlich unter 500 Euro zu haben ist.

Ich hoffe, dass meine Rezension für Sie hilfreich war.
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am 12. Mai 2016
Also ich habe den Sauger hier auf Amazon für 479 Euro in einer Sonderaktion zu Weihnachten 2015 bekommen .
Lieferung und Verpackung ,war wie so oft ,einwandfrei.
Die negativen Bewertungen kann ich nicht verstehen,denn der Sauger macht was er soll, er saugt halt.
Den "Schnickschnack" den man so dazu bekommt (Ferbedienung und die Wall)braucht kein Mensch,dafür gibt es Türen.
Bei uns saugt er 3 mal die Woche ,wenn wir nicht da sind, den Wohn-,Ess- und Küchenbereich ca 60 qm² zu unserer vollsten Zufriedenheit.
Auch den ca 1,5 cm hohen Teppich überquert er problemlos,ebenfalls die Glasplatte vorm Kamin,unterm Sofa sowie unterm Esstisch auch kein Problem.Man muss halt nur für ein bischen Ordnung im Bereich sorgen, denn ansonsten verschwinden Kleinteile von Lego
etc. Spielsachen meines Sohnes halt ,auf nimmerwiedersehen.
Auch mit unseren Stühlen hat er nicht wirklich ein Problem,werden sauber umkurft und das war es.
Nur auf die relemäßige entleerung und ggfls. Reinigung der Rollen und des Filters kommt man nicht herum.Wenn er aber regelmäßig fährt hält es sich in Grenzen.
Auch das selbständige finden der Doking-Station klappt einwandfrei.
Kratzer kann ich ,ausser an dem Sauger selber, nicht bestätigen,habe allerdings auch Holzstühle im Esszimmer.
Wenn er im Obergeschoß ausgesetzt wird hält er nach ca. 1,5 Stunden an ,da er keine Dokingstation findet,da muss man auch schon mal unterm Bett nachschauen...wo er sich versteckt hat....:-).
Treppe überhaupt kein Problem....er hält an und fährt woanders hin.
Also ich bin für den oben genannten Preis süper zufrieden und gebe eine klare Kaufempfehlung für diesen Artikelk ab.
Gruß Ralph
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am 20. September 2015
ein zuverlässiger Helfer, der definitiv viel Arbeit abnimmt.
Manche Teppiche, die etwas höheren und dichteren, schafft er nur mit "Aufsteighilfe".
Aber im Grossen und Ganzen ein für mich unentbehrlicher Helfer geworden.
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am 8. Dezember 2015
Ich habe nun den Roomba 871 ein paar Tage. Er läuft täglich und braucht für eine Fläche von 65qm rund 70 Minuten. Mit der Putzleistung bin ich echt zufrieden. Haare wickeln sich wirklich überhaupt nicht um die Walzen. Wir haben einen Labrador, der natürlich ordentlich haart und Dreck mit in die Bude bringt.

Natürlich ersetzt das Gerät nicht zu 100% einen Staubsauger. Es gibt Ecken wo er einfach schlecht hinkommt. Aber das war mir auch vorher bewusst. Dafür macht er ohne Murren und Knurren auch unter Möbeln sauber (was er in den ersten Reinigungszyklen darunter weggeholt hat beschreibe ich mal lieber nicht hier ;) )

Zu dem Thema "das Model 871 ist eine Mogelpackung":

In vielen Elektrogeschäften wird mittlerweile das Model 866 zum selben wie hier auf Amazon verkauft. Das Model hat überhaupt kein Zubehör dabei!

Fazit: Bis jetzt bin ich rundum zufrieden. Mal sehen wie es mit der Haltbarkeit des Gerätes aussieht. Dazu dann in paar Monaten mehr.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Dezember 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Seit ziemlich genau einem Jahr tut hier ein Staubsaugroboter seine Dienste, seinerzeit nach möglichst günstigem Preis und unabdingbarer Leistung ausgesucht. Der Deebot D54 kostete damals nur 189 Euro und hat exakt unsere Erwartungen erfüllt: Er ist ein automatischer Helfer für das schnelle Saugen mal eben zwischendurch, das bei zwei Katzen im Haushalt einfach nötig ist, aber natürlich ist er kein perfekter Reinigungsspezialist. Dafür sind seine Fähigkeiten zu beschränkt.

Seit nunmehr zwei Wochen hat er Konkurrenz bekommen: den neuen Roomba 871 von iRobot, der hier künftig die Hauptarbeit übernehmen wird.

Die Stärken des Roomba 871:

1. Lautstärke: Roomba ist relativ leise - erkennbar leiser als Deebot.

2. Inbetriebnahme: Die Bedienungsanleitung ist ausführlich und leicht verständlich, die Ersteinrichtung - Uhrzeit- und Spracheinstellung - geht schnell von der Hand. Die Programmierung von Reinigungszeiten und die Wahl der Reinigungsart ist beinah schon selbsterklärend. Im Prinzip kann man ihn nach dem Entfernen der Transportsicherungen einfach mit einem Knopfdruck loslaufen und machen lassen. Er kommt nämlich schon recht gut vorgeladen an. Und während er arbeitet, kann man sich in Ruhe mit der Bedienungsanleitung befassen.

3. Programmierbarkeit: Er hat zwei Reinigungsmodi - einmal Raumreinigung, d.h. an den Wänden entlang und im Zickzack durchs Zimmer. Einmal Intensivreinigung, d.h. spiralförmige Abdeckung von etwas mehr als einem Quadratmeter bei stärkerer Verschmutzung. Des weiteren können für sieben Tage die Woche jeweils unterschiedliche Startzeiten eingegeben werden, zu denen Roomba selbsttätig die Arbeit aufnehmen soll. Bei uns tut er das derzeit Montag-, Mittwoch- und Freitagmorgen.

4. Sensorik: Roomba verfügt über optische und Ultraschallsensoren, mit denen Hindernisse und Schmutzansammlungen einwandfrei erkannt werden. So stößt er zwar beim Reinigen noch gegen Möbel und Wände, aber er bremst vorher sichtlich ab, dotzt nur ganz sanft an und das obendrein nur, weil er an Wänden und Möbelfüßen entlang bis in die Ecken kehrt. Dabei orientiert er sich an der Wand bzw. an Stuhl- und Tischbeinen, fegt mit der kleinen horizontal rotierenden Seitenbürste den Schmutz in Reichweite der Saugvorrichtung und lässt daher anders als der Deebot nirgends einen ungesaugten Streifen stehen. Über Sensoren, die Treppenstürze vermeiden, verfügt er natürlich auch, und die funktionieren ebenfalls einwandfrei. Wenn man einen Bereich für ihn sperren möchte, kann man zur mitgelieferten Virtual Wall greifen, und wenn man ihn gezielt irgendwohin lenken möchte, hilft eine Fernbedienung (Batterien für beides liegen bei).

5. Flache Bauform: Roomba kommt mit seinen knapp 9 cm Höhe unter fast alle Schränke, darunter auch welche, bei denen Deebot passen muss.

6. Saugstärke: Während Deebot in erster Linie bürstet und seine Saugvorrichtung eher zur Unterstützung der Schmutzaufnahme dient, ist Roomba ein "echter" Staubsauger. Was bei jedem Saugen an Staub und Flusen in seinem Auffangbehälter landet, ist umwerfend, um nicht zu sagen: erschreckend.

7. Intelligente Zeiteinteilung: Roomba erkennt/berechnet, wie lange er braucht, um einen Raum zu säubern, bzw. wann er fertig ist. Er saugt also nicht wie Deebot, bis sein Akku am Ende ist, sondern nur so lange, bis er seine Arbeit für getan hält. Und liegt dabei mit seiner Einschätzung richtig. Den Weg zurück zur Ladestation findet er sicher, dockt aber "vorsichtiger" an als Deebot, weil seine Ladekontakte kleiner sind und er daher genauer zielen muss.

8. Geländegängigkeit: Glatte Böden und hindernisfreie Räume meistert er mit Bravour, aber auch mit Kabeln und "Kabelsalat" kommt er erstaunlich gut klar, ohne sich zu verheddern. Selbst bei seinem allerersten Arbeitsgang durchs Wohnzimmer - noch ohne hochgestellte Möbel und beiseitegeräumte Hindernisse - hat er sich nicht ein einziges Mal irgendwo verfangen.

9. Teppichtauglichkeit: Er saugt auch auf Teppichboden und Einzelteppichen, sogar wenn letztere lange Fransen haben, und das tut er gut und gründlich. Für diesen Test haben wir ihn extra bei Verwandten laufen lassen, weil es bei uns nur Holz- und Fliesenböden gibt. Obendrein schafft er sogar hochflorige Badematten, ohne außer Gefecht gesetzt zu werden. Deebot arbeitet nur auf glatten Böden gut, mit Teppichboden ist er überfordert.

10. Alltagstauglichkeit: Da er nicht mit einer rotierenden Bürste kehrt, in der sich Haare verfangen, sondern mit zwei gegenläufig rotierenden Gummi-Extraktoren, an denen praktisch nichts hängenbleibt, ist er genial leicht zu reinigen. Der Staubbehälter ist ausreichend groß, ganz einfach zu entnehmen und leicht zu öffnen. Den Staub herauszubekommen ist schon etwas schwieriger, weil die Öffnungsklappe im Weg ist, aber Ausklopfen über der Mülltonne funktioniert trotzdem gut. Ganz großer Pluspunkt, der ihn allergikergeeignet macht: der kleine Hepa-Filter, der ebenfalls nach jedem Saugdurchgang ausgeklopft werden sollte und für den ein Ersatz gleich mitgeliefert wird.

11. Stromverbrauch: Die Ladestation wird derzeit noch von einem Energiekostenmessgerät überwacht, und das Ergebnis finde ich ausgesprochen erfreulich. Der Standbyverbrauch, wenn Roomba 871 an der Ladestation hängt, ohne zu laden, schwankt zwischen 3,8 und 4,2 Watt. Der Ladeverbrauch betrug im gesamten Messzeitraum von knapp zwei Wochen maximal 28,9 Watt. Damit landen wir bei dreimal wöchentlicher Reinigung des Erdgeschosses bei einem prognostizierten Jahresverbrauch von unter zehn Euro, wenn wir 30 Cent pro KWh zugrundelegen.

Die Schwächen des Roomba 871:

1. Das Kabel für die Ladestation ist zu kurz für Steckdosen in Lichtschalterhöhe. Man braucht also entweder eine freie - auch ringsum Manövrierraum bietende - Steckdose in Bodennähe oder ein längeres Kabel. Geeignet sind Anschlusskabel mit Euro-8-Buchse.

2. Stühle hochstellen, Hindernisse wie bspw. Katzenspielzeug vom Boden wegräumen, Fenster putzen und Staub wischen muss immer noch ich ;)
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am 8. Oktober 2015
Ich habe mich lange zu dem Thema informiert, bevor ich letztendlich bei den Blitzangeboten für 499,- hier bei Amazon zugeschlagen habe. Für den Preis ein unschlagbares Angebot. Aber auch für den bei Amazon angebotenen Normalpreis von mittlerweile 599,- ist es ein gutes Angebot.
Ja, das Sondermodell von Amazon unterstützt die Lighthouses nicht - diese würden bei mir aber auch keine Verwendung finden. Auch die beigefügte virtuelle Wand habe ich nicht im Einsatz. Der Roomba erreich in unserer 100 m² Wohnung jeden Winkel. Und nachdem wir die Hürden in den ersten 2 Tagen beseitigt haben, bleibt er seitdem (3 Wochen) auch nirgendwo mehr stehen oder hängen.

Die Hürden waren in meinem Fall herunterhängende Ladekabel für mein Smartphone, die ich mal ganz gern in der Steckdose hängen lasse. Hier hat der Roomba es nicht geschafft, wie von iRobot versprochen, dass er sich von den Kabeln befreit. Er hat zwar den Kabel-Entwirrungsmodus aktiviert und ist fleißig in alle Richtungen gefahren, versucht die Bürsten in die andere Richtung zu drehen usw.. Aber er hatte keine Chance zu entkommen. Fazit: die Erkennung funktioniert hier zwar und funktioniert vielleicht bei anderen Kabeln, meine Kabel ist er allerdings nicht los geworden.

Deshalb: 1 Stern Abzug.

Das war es aber schon an Abzügen und zu allen anderen Features wurde hier schon genug gesagt und berichtet. Deshalb im Folgenden nur noch meine persönliche Meinung und Ergänzungen:

1. Oft wird über den Rowdy-Roomba berichtet, der mit voller Wucht gegen alle Gegenstände stößt. Das macht er bei mir nur manchmal und dann auch nicht so wild, wie es hier oft dargestellt wird. Der kleine schwarze Aufsatz vorne auf dem Roomba erkennt wohl sehr gut, wenn sich ein Gegenstand oder eine Wand nähert und der Roomba verlangsamt seine Geschwindigkeit und fährt sehr behutsam dagegen. Außerdem ist um den Roomba herum am Gehäuße ein Gummi angebracht. Damit federt er jeden Stoß ab. Manche Gegenstände erkennt er nicht und fährt schneller dagegen. Da kann es dann schon sein, dass der Stuhl mal um 1cm verrückt wird. Aber das finde ich nicht schlimm.

2. Die Rollen musste ich nach 3 Wochen noch kein einziges Mal reinigen. Er fährt hier noch wie am ersten Tag. Ist also wirklich wartungsarm.

3. Wir haben auch seit 3 Wochen nicht mehr normal gesaugt, da er bei uns wirklich sehr gut alle Stellen erreicht. Meine Frau hat Hausstaub-Allergie und würde es sofort merken, wenn es staubig wäre. Aber im Gegenteil: seit der Roomba bei uns putzt, hat sie weniger Beschwerden. Mit der seitlichen Bürste putzt er sogar unter den Fußbodenleisten heraus. Hier sind wir vorher noch nie ran gekommen.

4. Wir haben ein pech-schwarzes Kuhfell in unserem Wohnzimmer liegen. Hier hatte ich Angst, dass der Roomba das Fell knickt, vor sich herschiebt oder das Schwarz als Abgrund erkennt und meidet. (so stand es zumindest in der Anleitung, dass das mit dunklen Teppichen passieren kann). Bei uns ist zum Glück keines der Probleme eingetreten. Er fährt brav über das Fell, das seither immer makellos sauber ist. (Auf pech-schwarzem Fell sieht man jedes kleinste Staubkorn).

5. Die Reinigung nach dem Chaos Prinzip stört nur, wenn man dem Roomba bei seiner Arbeit zusieht (weil man sich immer denkt: fahr' doch jetzt hier oder da hin..). Bei uns saugt er aber nur, wenn keiner zu Hause ist und als Ergebnis sehe ich nur eine saubere Wohnung:
Was will man mehr?

6. Kleinere Schwellen und Hürden nimmt der Roomba ohne Probleme. Er fährt sogar über die Beine vom Wäscheständer und saugt dazwischen heraus (Leifheit Pegasus, falls sich jemand ein genaueres Bild machen will, was er so überfährt).

Fazit: würde den Roomba jederzeit weiterempfehlen
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am 29. Dezember 2014
Ich habe lange überlegt welcher Roomba es werden soll. Zuerst war ich von Neato sehr angetan da dieser nach System reinigt und nicht wie die Roombas, nach dem Chaosprinzip. Jedoch sind die Neato Modelle für unsere Couch knapp zu hoch und daher kam nur ein Roomba in Frage.

Da ich es als langfristige Investition sah, wollte ich nicht nur das Basismodell haben, außerdem haben sich die technischen Spezifikationen des aktuellen Spitzenmodells recht gut gelesen. Also ab in den Shop in meiner Nähe und nach kurzer Beratung habe ich mich für den Roomba 870 entschieden.

Über Nacht geladen, habe ich mich am nächsten Tag auf den Einsatz des Roomba gefreut.

Erster kleiner Dämpfer war schonmal dass der Roomba 870 (zumindest mein Gerät) in der Ladestation einen sehr hochfrequenten Pfeifton abgibt, ähnlich dem eines Tinitus. Dieser ist durchgängig und wenn der Akku geladen wird puliserend in der Lautstärke. Da der Roomba bei uns im offenen Wohn-/Essbereich steht, war das mit der Zeit extrem störend.

Der zweite Dämpfer war, dass sich der Roomba bei 2 von 5 Läufen an einer Ecke unseres Teppichs aufgehängt hat, um Hilfe rief und sich danach abgeschalten hat. Außerdem meidet der Roomba 870 unseren Fransenteppich im Wohnzimmer wie der Teufel das Weihwasser.

Bereits nach 5 Läufen hatte der Roomba 870 schon sichtbare Gebrauchsspuren: Kratzer an seiner Front und Oberseite. Grund hierfür dürfte die Metallverriegelung unserer Couch (L-Form) sein. Der Roomba 870 checkt also offensichtlich keine Hindernisse die sich in der Höhe befinden bzw. bemerkt diese erst wenn er dagegen gefahren ist. Die Kratzer an seinem Bumper dürften daher stammen dass der Roomba gegen ein Hindernis fährt, sich AM Hindernis dreht und erst dann wieder weg fährt. Während er sich dreht streift er permanent am Hindernis. Manche (dunkle) Hindernisse checkt der Roomba nicht und fährt ohne abzubremsen dagegen. Ist nicht weiter schlimm aber ist für die Abnutzung auch nicht gerade förderlich.

Laut Beschreibung soll die 800er Roomba Serie 50 % effektiver und 1/3 schneller bei der Reinigung sein. In der Praxis merkt man davon aber leider nichts. Größere Krümel schiebt der Roomba 870 gerne vor sich her und manche engen Stellen saugt er oft Minuten lang bis er es dann irgendwann schafft sich da wieder hinaus zu manövrieren.

Desweiteren verfängt sich der Roomba angeblich nicht in Kabel. Das mag für dicke Stromkabel zutreffen, das dünnere Kabel unseres Babyphones hat der Roomba 870 jedoch genüsslich bis zum Ende aufgerollt und sich nach einem Hilferuf abgeschalten.

Wäre das hier das Basismodell oder meinetwegen der Roomba 650 dann könnte ich darüber hinweg sehen. Aber hier handelt es sich um das aktuelle Spitzenmodell von iRobot und der Roomba 870 kostet zumindest hier bei Amazon fast 700 Euro! Aber selbt mit einem Aktionspreis von 520 Euro bin ich von der Leistung des Roomba 870 nicht überzeugt, ja eher sogar enttäuscht.

Offenes, wenig verwinkeltes Gelände schafft der Roomba 870 prima und da ist das Ergebnis auch sehr gut, auch unter dem Tisch navigiert der Roomba gekonnt um die Stuhlbeine solange soviel Platz ist dass er durch passt. Aber sobald es etwas verwinkelter wird, stößt die Technik sehr schnell an ihre Grenzen und der Roomba 870 braucht teilweise sehr lange bis er sich daraus wieder befreien kann.

Ich werde mir den Roomba 620 oder 650 kaufen denn an sich ist so ein Staubsaug-Roboter eine echt coole Sache. Vom aktuellen Spitzenmodell um 700 Euro darf man sich jedoch mehr erwarten, daher gibt's von mir für den Roomba 870 nur 3 Sterne.

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UPDATE 2.1.2015:

Wir haben nun den iRobot Roomba 620 und diesen in denselben Räumen wie den Roomba 870 eingesetzt. Uns ist weder eine schlechtere Intelligenz noch schlechtere Reinigungsleistung aufgefallen. Zwar ist auch der Roomba 620 bereits jetzt nach nur wenigen Arbeitsläufen vorne am Bumper schon ordentlich verkratzt, da beim 620 aber durchwegs nur dunkelgraues, unlackiertes Kunststoff verwendet wurde, fällt es weniger auf als bei der silbergrauen Lackierung des Roomba 870 wo bei einem Kratzer die darunterliegende, dunkle Kunststoffoberfläche sichtbar wird.

Außerdem ist der Bumper des Roomba 620 dicker als beim 870 und ein paar Millimeter höher als der Body sodass ein verkratzen der Saugroboteroberseite sehr unwahrscheinlich wird. Beim Roomba 870 ist der Bumper gleich hoch wie der Body. Im schlimmsten Fall wird die gesamte Oberseite des Roomba verkratzt!

Klar, optisch kann es der Roomba 620 keinesfalls mit dem 870 aufnehmen aber primär geht es um die Reinigungsqualität und diese ist bei beiden Geräten ident. Was sicherlich Pluspunkte für den Roomba 870 sind: es wickeln sich weniger oft lange Haare um die Bürsten, was beim Roomba 620 doch öfter vorkommt. Und natürlich die Programmierung und für Allergiker der HEPA Filter. Wer das aber nicht braucht ist mit dem Roomba 620 ebenso gut bedient für einen Preis von nur 270 Euro! Und wenn es rein um die Programmierung geht, gibt es noch den etwa 80 Euro teureren Roomba 650.

Für mehr als das Doppelte des Preises im Vergleich zum Basismodell, kann der Roomba 870 aber nicht doppelt überzeugen. Keineswegs. Und da auch ein Roomba 870 den konventionellen Staubsauger nicht ersetzen kann, hat es für uns mehr Sinn gemacht mit dem Roomba 620 einen günstigen Saugroboter und dazu noch einen handlichen Akkustaubsauger zu kaufen für die Stellen wo der Roomba nicht saugen kann (Fransenteppiche als Beispiel) oder nicht hinkommt.
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am 26. Dezember 2014
Ich habe mir den Roomba 870!! (ich weis jetzt nicht genau den unterschied zwischen 871 und 870) für 599€ (100€ weniger?!) im Media Markt gekauft. Das Gerät muss laut Anleitung vor dem ersten mal benutzen im Dock aufgeladen werden. Wie viele Nutzer habe ich die Ladestation mit doppelseitigem Klebeband festgeklebt. Unser Roobi wie wir ihn nennen steht in einer Nische im Flur, so findet er bisher auch immer zuverlässig sein zu Hause wieder, da er dort während einer Reinigung mehrfach vorbei kommt.

Nach einem Durchgang war ich selbst erstaunt wie viel er zusammen gesammelt hat. Seine Gründlichkeit erkenne ich auch daran das wenn wir morgens Frühstücken die Täglich anfallenden Brötchen Krümel ZUVERLÄSSIG, und das muss ich wirklich noch mal betonen jeden Tag alles weg. Ich habe manchmal den Eindruck das dieser "An der Wand entlang fahren Modus" bisschen zu viel ist, aber die Sauberkeit gibt ihm nur recht. Jetzt muss man nur noch ein mal die Woche putzen und der Boden ist blitze blank! Im Gegensatz zu unserem Vorgänger Model 620 hat der Roboter keine Bürsten sondern walzen, was für mich der non plus ultra Punkt ist. Die walzen sammeln lediglich am Lager Haare an (ein mal die Woche sauber machen reicht, und das geht im Vergleich zum alten super einfach und schnell). Ich kann aus unserer kurzen Erfahrung sagen, das ein mal Pflege pro Woche ausreicht, und die Pflege dauert maximal 5 Minuten + jeden zweiten bis dritten Tag mal den Staubbehälter ausleeren.

Der Roboter ist leiser als das alte Model & gründlicher. Für 629€ bekommt man im Media Markt den Roomba 880, welcher noch einen Room to Room modus hat, welchen ich allerdings wirklich nicht brauche, da meine 85qm Wohnung ohne Probleme gereinigt werden.

Ich bin sehr glücklich mit meinem Roboter und kann jedem nur empfehlen sich für dieses Modell und nicht für die Vorgänger Modelle zu entscheiden, der Vorteil mit den Reinigungswalzen statt Bürsten ist eine Innovation, die den Roboter nun wirklich zu einer großen Hilfe machen!

** einzigste Nachteil den ich bisher entdecken konnte: unsere Couch ist zu flach das Roobi drunter fahren kann, nun fährt er immer dagegen. Da der Roboter nach ein paar Tagen selbst immer ein bisschen Staubig ist ist an unserer Couch die unteren zwei Zentimeter auch immer der Staub vom Roboter, was allerdings auch bei allen anderen Modellen der fall ist.
33 Kommentare| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2015
Mir wurde der (neue?) Roomba von Freunden empfohlen. Ich habe zwei Katzen und die "älteren" Roomba-Versionen kamen mit den Bürsten für mich nicht in Frage. Dieser Roomba hat keine Bürsten mehr, sondern Silikon? Lamellen. Durch diese erzeugt er eine starke Saugwirkung.

Ich habe mir den Roomba 871 vor etwas mehr als einem Monat gekauft. Seit dem läuft er jeden Tag um 9 Uhr in der Wohnung herum. Vom Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Im Detail: Der Roomba 871 wird täglich auf eine 95m² Wohnung ohne Treppen losgelassen. Er fährt dabei etwa 2 Stunden durch die Wohnung bis entweder die Batterie leer ist, oder der Roomba wieder zur Ladestation findet. Seinen Kurs ermittelt er, so wie es für mich aussieht, aus einer Kombinationen von Zufall und geschicktem um Hindernisse herumsaugen. Das bedeutet, wenn er auf ein Hindernis trifft, kann er es sehr schön umfahren, da er dafür an der Seite entsprechende Sensoren hat. Auf offener Fläche fährt er zügig aber einfach kreuz und quer.

Für Bereiche in der er nicht rein soll, kann eine entsprechende Schranke hingestellt werden, die mit Batterien arbeitet und verhindert, dass der Roomba diese imaginäre Line überschreitet. Funktioniert super!

Negativ:
- Der Roomba merkt sich seinen Raum nicht, so dass er immer wieder von neuen Zufällig über die gesamte Fläche fährt.
- In meinem Fall ist das so, dass der Roomba ab und an die Ladestation nicht findet, da diese in einem separaten Raum steht. Mangels "Karte" findet er nicht immer in den Raum zurück.
- Der Sensor, der "frontal" angebracht ist, reagiert nur auf zum Teil starken Druck. Bedeutet, dass Gegenstände, wie Gießkannen oder Futternäpfe durch die Wohnung geschoben werden.

Positiv:
- Die Saugleistung ist bemerkenswert. Speziell in meinem Fall mit zwei Katzen. Auch auf Läufern, Fliesen und Parkett.
- Sensoren melden dem Roomba, wenn er auf eine Stelle mit viel Dreck kommt, so dass diese intensiv gesaugt wird.
- Er saugt überall dort, wo er aufgrund seiner Maße auch hinkommt. Und dann geht er auch dahin. (Sehr cool: Zwischen und unter den Stühlen und so).
- Wenn der Roomba versehentlich ein Kabel schluckt, so hat er eine Funktion, die es ihm erlaubt sich in den meisten Fällen davon zu befreien. Wenn er es nicht schafft ertönt ein Signal mit der Bitte ihm zu helfen.
- Sprachausgabe bei Fehlern: "Bitte Roomba laden..."
- Konfiguration für automatisches Saugen (Uhrzeit + Wochentag(e))
- Super leicht zu reinigen, da eben keine Bürsten da sind. In den Lamellen verfangen sich so gut wie keine Haare.
- Leeren des Auffangbehälters ist super leicht.

Neutral:
- Ist natürlich ein Staubsauger und daher nicht unbedingt super leise. Aber meistens egal, da er ehh nur dann Läuft, wenn niemand zu Hause ist.
- Mit Fernbedienung, damit kann man den Roomba auch steuern, wenn man will.

Beim drüber lesen habe ich gesehen, dass ich sehr oft das Wort "zufällig' verwende. Natürlich hat der Roomba ein entsprechendes Programm nachdem er die Räume durchgeht. Für den Beobachter sieht dies aber eher nach Zufall aus. In der Bedienungsanleitung ist dieser Zufall aber beschrieben.

Mir ist aufgefallen, das er nicht jeden Tag wirklich die gesamte Wohnung schafft. Das ist aber für mich egal, da der Roomba täglich läuft und die fehlenden Bereiche in den folgenden Tagen übernimmt.

Ich kann von meiner Seite nur zu einem Kauf raten. Besonders für Haustierbesitzer.
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