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  • Dirt
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
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am 9. November 2016
Nicht alle Kult-Platten meiner Jugend hatten unbedingt eine lange Halbwertszeit. Ganz anders "Dirt", das auch nach 25 Jahren immer noch seinen besonderen Reiz verströmt - ich muss sogar zugeben, dass mir das Album heute (im "gesetzten Alter") noch sehr viel besser gefällt als damals, als ich als beinharter "Metaller" nie so richtig zugeben wollte, dass mir die "Grunge"-Band ALICE IN CHAINS ebenfalls ziemlich zusagt.

An dieser Stelle fällt auf, wie unsinnig der von der Plattenindustrie geschaffene Begriff "Grunge" doch ist, denn völlig zu Unrecht werden und wurden Bands in einen Topf geworfen, die sich musikalisch doch erheblich unterscheiden. Einzig die Tatsache, irgendetwas mit Seattle zu tun zu haben, reichte damals schon aus, um in dieser Schublade zu landen. So auch ALICE IN CHAINS, die seit jeher mit einem Bein im Doom-Metal standen und mit tonnenschweren Riffs aufwarten konnten, die auch von Tony Iommi hätten stammen können. In meinen Augen haben AIC schon immer sehr viel mehr mit SOLITUDE AETERNUS und CANDLEMASS zu tun gehabt als mit vermeintlichen Genre-Kollegen wie MUDHONEY oder gar CREED.

"Dirt" ist dabei eine deutliche Weiterentwicklung des ohnehin schon sehr guten Vorgängers "Facelift", vor allem was das Songwriting betrifft. Und auch der typische "Signature-Sound" der Band ist hier in seiner endgültigen Form zu hören. Bekanntermaßen haben es auch die morbiden, mitunter depressiven Texte ziemlich in sich, die allerdings nie in den Klischeetümpel fallen (was auch eine Kunst ist). Neben der erwähnten Heavyness und der wirklich originellen Melodieführung sind natürlich der legendäre mehrstimmige Gesang (des leider verstorbenen Layne Staley, im Wechsel mit Jerry Cantrell) sowie die interessanten (mitunter exzentrischen) Energieeruptionen die Elemente, die dieses Album zu einem Meisterwerk machen. Gewürzt mit einer Prise Psychedelik (z. B. im Intro von "Rooster") ähnelt die Scheibe einem musikalischen Sog, in den ich mich immer wieder gern hineinziehen lasse.

So funktioniert die Platte in meinen Augen am besten am Stück, wenngleich die bekannten Single-Hits ("Would?, "Them Bones", "Down in a Hole" und auch das bereits genannte "Rooster") auch für sich genommen große Freude bereiten. Sogar Slayer-Frontmann Tom Araya hat einen kurzen Auftritt im Hidden Track "Iron Gland" (nicht "Iron Man"!), wenngleich man den Titel eher als (wenn auch gelungenen) Scherz betrachten muss.

Weniger als fünf Sterne kann ich diesem Knalleralbum nicht geben.
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am 17. April 2017
Über diesen Klassiker des Grunge von 1993 muss man nicht mehr viele Worte verlieren. Alice in Chains sind mit "Dirt" auf "Überholspur" unterwegs und schaffen in den USA den absoluten Durchbruch. Musikalisch teilweise echt Brett hart von den Gitarren Riffs her. Andere Fans auf Online Heavy Metal Enzyklopädien wie metal-archives.com bezeichneten ALICE IN CHAINS als Heavy Metal/Grunge, was wohl an den heavy Riffs von Gitarrist Jerry Cantrell liegt. Unbedingt reinhören, lohnt sich.
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am 3. Dezember 2007
1992 war der Grunge auf einem Höhepunkt Nirvana hatten zuvor mit ihrer "nevermind" richtig Staub aufgewirbelt und nun legten Alice in Chains mit ihrem zweiten offiziellen Studioalbum nach und um es gleich vorweg zu nehmen ich habe noch nie eine so intensive und düstere Platte gehört die eine solche Endzeitstimmung verbreitet, Sänger Layne Stayley ist Heroinabhängig zu dem zeitpunkt als man die Platte aufnimmt, und das spiegelt sich in vielen songs wieder vorallem in den texten wie z.b. in den liedern "Sickman", "Junkhead", "Dirt," "God Smack," "Hate To Feel" und "Angry Chair" werden die Heroinerfahrungen des Sängers verarbeitet. Der Song "Rooster" basiert auf den Erfahrungen des Vaters von Jerry Cantrell, der im Vietnamkrieg kämpfte. Im zugehörigen, von Mark Pellington gedrehten Musikvideo erzählt er zu Beginn von seinen Erlebnissen. In dem auf der Platte nicht aufgeführten Song "Iron Gland" ist Tom Araya von der Band Slayer als Gastsänger zu hören; das Video zu Would? enthält Szenen aus dem Film Singles – Gemeinsam einsam von Cameron Crowe, in dem die Band einen Gastauftritt hatte.

Das Album selber beginnt mit "Them Bones" das in 2:30 recht flott daher kommt und vom treibenden Drumming sowie den fetten Gitarren getrieben wird."Dam That River" ist die heftigste Nummer der Platte hab selten so ein genial fettes riff gehört.Was bei der Platte auffällt ist das ausser den Veröffentlichten singles alle anderen songs um einuges mehr zeit brauchen bis man sie wirklich ins herz schließt so z.b. Rain when i die für das ich mich zuerst nich begeistern lassen konnte doch mit zeit und geduld öffnet sich einem auch ein solch abstakter song ähnliches kann ich über Sickman sagen das ein cooles Jungle Groove Schlagzeug am anfang hat."Rooster" ist der nächste Song und was soll man sagen der song ist absolut genial und gehört zu dem besten was die band je ausgekoppelt hat ähnliches kann man über die drei letzten songs sagen "Angry Chair,Would u. Down in a hole" die allesamt düstere Mesiterwerke sind.

Fazit:Die "Dirt" von Alice in Chains ist für mein Geschmack die beste "Grunge" Platte die es je gab und das vorallem weil sie zum teil so erdrückend traurig ist und einen in ihren Bann zieht und einen bis zum ende nicht mehr loslässt, die texte waren noch nie so schön und gleichzeitig niederschmetternd wie hier absolut genial gesungen von Stayley.Cantrell spielt genial Riffs, und Sean Kinney einige sehr interessante Drum Licks.Ich kann die Platte nur jedem empfehlen der auf Grunge Musik steht und wird hiermit sicher glücklicher als mit anderen Platten anderer bands.
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am 23. Februar 2005
Dieses Album ist so düster, dass man es nicht mal auf einer Beerdigung spielen mag. Songs die vor Todessehnsucht nur so strotzen, harte abwechslungsreiche Riffs von dem sehr begabten Gitaristen Jerry Cantrell und selten klang eine Stimme leidender als die von Layne Staley. Dieses Album will gehört werden und ist für Leute, die nur mal so neben bei lauschen, viel zu schade. Jeder Song ist ein kleines schwermütiges Meisterwerk und die Platte als ganzes lässt sich nur schwer erschließen. Die Faszination dieses Albums besteht vor allem im Zusammenspiel von Staley und Cantrell, die sich perfekt ergänzen. Die Ausdruckskraft in der Kombination von Stimme und Gitarre verläuft zwischen gedrückt über störrisch bis hin zu wütend und aggressiv. So erlebt man lange verzehrte Gitarenläufe und depressivmelodisch klagende Laute in Songs wie "Rain When I Die" oder "Down in the Hole" wohingegen man in "Them Bones" und "God Smack" mit schrägen abgehackten Riffs von Cantrell und einem ständig zwischen melodisch und schreiend wechselndem Staley, die ganze Wut der Protagonisten zu spüren bekommt.
Die depressive Stimmung des Albums ist vor allem der Gemütsverfassung Staleys geschuldet, dessen Heroinsucht diesem sehr begabten Sänger und Songwriter vor wenigen Jahren das Leben kostete. Sein früher Tod stellt einen schweren Verlust für die Musikwelt dar.

Mit "Dirt" haben sich Jerry Cantrell und Layne Staley in die Hall of Fame des Rock gespielt. "Dirt" ist ein ganz großer Meilenstein im Rock der 90er! Ebenfalls sehr gelungen ist die EP "SAP" die klanglich sehr ruhig im Akustikbereich angesiedelt ist aber mit Songs wie "Am I Inside" oder "Brother" textlich nicht minder die Zerrissenheit Staleys preisgibt.
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am 18. Januar 2009
Die Krönung des Grunge...und darüber hinaus ist "Dirt". Ob nun Metallica's Hetfield, Pantera's Anselmo oder Nickelback's Schroeder...alles Sänger mit Hammerstimmen...sie alle versuchten sich an Songs von Alice In Chains...mit debattierwürdigem Erfolg! Was Frontmann Layne Staley und Klampfer Jerry Cantrell hier der Welt beschieden haben, reserviert ihnen auf jeden Fall einen Platz auf dem Rock-Olymp. (...wo es sich Staley jetzt ja sicher schon seit nunmehr 7 Jahren gut gehen lässt...dein Verlust ist schmerzlich, Mann).
Diese Scheibe strotzt nur so vor geiler Riffs und Melodien mit hohem Wiedererkennungswert...sage nur "Rooster" oder "Would". Meine Favoriten sind allerdings "Them Bones" und "Dam That River". Selten haben die ersten zwei Stücke eines Rockalbums so sehr Ass gekickt (Okay...Rage Against The Machine haben es auf ihrem Erstling mit "Bombtrack" und "Killing in the Name Of" geschafft), dass man noch Jahrzehnte später denkt, man wäre gerade von einem Laster gestreift worden. Apropos Laster...das der Musikanten zu dieser Zeit hört man in jeder Note und haufenweise in den Lyrics...das Cover sagt ja wohl auch alles. "Since she called my name I think it's gonna rain when I die" besingt jedenfalls keine Frau und rangiert für mich persönlich auf derselben Genialitätsstufe wie "The End" von den Doors...nicht länger zögern! Kaufen, Bildungslücke schließen und die Anlage aufreißen...
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am 23. März 2001
stellt Alice in Chains' "Dirt" dar. 13 wunderbare hochqualitative Songs(bes.:"Would","Rooster","Down in a Hole") die ihr hohes Niveau zum einen durch Jerry Cantrells fantastische Songschreiber- qualitäten, zum anderen durch Layne Staleys morbid -bellenden Gesang erhalten. Selbst das Handwerkliche (sprich die Instrumentation) wirkt dermaßend beeindruckend, dass man kaum die Kinnlade wieder hochbekommt. Es ist zwar nun schon einige Jahre her, dass dieser Geniestreich ver- öffentlicht wurde (1992), doch selbst heute, fast 10 Jahre später, wirkt diese Platte derart modern und doch so zeitlos, dass ich sie mir praktisch täglich anhören könnte, ohne das sich dieses "Ich kann diesen Song nicht mehr hören"-Gefühl einstellt. Dieses Album ist mehr als nur ein Album, es ist Trostspender, Lebenshilfe und bester Freund zugleich; ein Begleiter für das restliche Leben.
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am 14. Juni 2005
"Dirt" ist und bleibt auch 13 Jahre nach Veröffentlichung eines meiner all-time-favs. Selten ist es einer Band gelungen, ein derart intensives und kreatives Album aufzunehmen. Dies ist unbestritten das Hauptwerk von Alice in Chains.
Ohne Zweifel: Das Album ist traurig, melancholisch und verzweifelt. Aber gerade daraus wird dem Hörer eine Intensität an Gefühlen zuteil, die seinesgleichen sucht! Gänsehaut garantiert. Aber: Wers eher fröhlich mag, wird von dem Album enttäuscht sein, da die Musik eine Nervenbahn anspricht, die nicht jedem zugänglich ist.
Fazit: Ein Meilenstein der 90er, ein Trostspender, eine Philosophie.
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am 30. April 2000
ein erstklassiges grunge-album, in daß man sich allerdings erst hineinhören muß, da der stark heavy-rock-orientierte sound selbst für metaller zu anfang etwas schwer zu verkraften ist (finde ich jedenfalls ;). ansonsten gibt's hier eine großartige mischung aus härte und melodik. die songtexte sind nicht gerade lebensbejahend, vor allem "dirt" ist von frustration und todessehnsucht gekennzeichnet.
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am 23. Februar 2011
...denn Sie werden von der Wucht der Musik und der mächtigen Stimme des Layne Staley weggeblasen werden und nie wieder einen Boden unter den Füßen fassen. Was kann man über Alice in Chains SAGEN, wenn die Lieder einen derartigen Sog ausüben, dass man nur FÜHLEN kann. Z.B. vorrangig eine endlose Fassungslosigkeit, Traurigkeit und Wut ob des Umstands, dass wir nun für immer der Gelegenheit beraubt sind, weitere Meisterwerke aus der Feder des Jerry Cantrell und der talentierten Kehle des Layne Staley zu hören. Gleichzeitig aber auch eine ewige Dankbarkeit für die musikalische Supernova, der man zumindest als ergebender Hörer (wenn auch nie wieder als Konzertbesucher) durch eine glückliche Konstellation der Sterne am Musikhimmel für eine kurze Zeit beiwohnen durfte. Das Album ist ein Meisterwerk des Grunge...and then some. Ich kenne kein anderes Werk, das mit einer derartig düsteren Atmosphäre um sich schlägt und gleichzeitig ungeahnte Potenziale und schiere rohe Genialität einer Band offenlegt - nimmt man den gewaltigen stilistischen und technischen Sprung, den AIC zwischen "Facelift" und "Dirt" vollbrachte in Betracht.
Einem neuen Fan der Band wird daher ein oberflächliches Reinhören genau den morbiden, depressiven Vibe vermitteln, der AIC Anfang der 1990er in den Grunge-Olymp katapultierte. Bleiben Sie dabei, denn die Erleichterung - und gleichzeitig eine enorme Hilfe bei dem Versuch, in der Agonie der Texte, der Dysharmonie der Riffs, dem wuchtigen Bass und schliesslich der suchterzeugender Macht des Staley-Vokals nicht vollends zu ertrinken - besteht in der Erkenntnis, dass die Bandmitglieder selten witzige, auf dem Boden gebliebene, sympathische & bis zur Schmerzgrenze ehrliche Menschen gewesen sind - vor allem Layne Staley - wie ja aus ihren wenigen Interviews deutlich wird.

Kaufen Sie daher die CD - Sie sollten wissen, dass es neben Nirvana, Pearl Jam & Soundgarden eine weitere - (ich sage es jetzt endlich mal, Frauen dürfen ja emotional werden:) NOCH BESSERE - Band der Grunge-Ära gab. Sie sollten wissen, dass diese Band Alice in Chains heisst und dass "Dirt" ihr wichtigstes Werk ist. Vor allem aber - Sie sollten, nein, Sie DÜRFEN nicht sterben, ohne einmal Layne Staley sein berühmtes und leidendes "Yeeeeaaahooouuuu" ins Mikrofon schreien zu hören (and he "does it a lot"). Es ist nur ein Wort, es wird aber Ihre Trommelfelle für immer verändern.
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am 27. September 2003
Nun ist es also passiert. Layne Staley ist tot, aufgrund seiner Drogensucht. Und es scheint so, als finge alles mit dieser Platte an.
"Dirt" ist nicht einfach ein Stück Musik, es verkörpert ein Stück Lebensgefühl. Mehr als "Nevermind" (Nirvana) oder "Core" )Stone Temple Pilots) dringt dieses Album tief in die Seele des Hörers ein. Die charismatische Stimme von Layne, das imponierende Gitarrenspiel von Jerry Cantrell machen dieses Album zu einem Hörgenuss, der bis heute seinesgleichen sucht. Ruhige und betörende Songs wechseln sich ab mit wutschnaubenden, zynischen Songs. Fast könnte man meinen, hier agiert eine Blues-Band. Vielleicht wollten sie auch diesen Eindruck damit erwecken.
Das hier ist nichts zum nebenbei hören, und auch kein Soundtrack für irgendeine Werbung... diese Platte zwingt zum Zuhören, zum Nachdenken.
Und diese Zeit sollte man sich dafür nehmen.
Für dieses Stück Musik ist für mich nur ein Fazit möglich - "einzigartig".
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