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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
8
Sonic Ballroom
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,49 €


am 29. September 2014
Montreal. Die machen einfach "schönen", poppigen Punk-Rock.
Keine tiefgründigen Songs (wer braucht schon Texte über den Wohnungsputz oder das Frühstück) dafür machts einfach Spaß.
Mir gefallen vor allem die Gesänge mit viel Harmonie und vielen Chören.
Von mir gibts 5 Sterne für eine kurzweilige, spaßige Platte, die man mehrmals hören kann und immer wieder neues entdeckt
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am 5. Februar 2015
Super Texte, tolle Riffs und schöne Melodien.
Ich bin jedesmal wieder überrascht, wie gut Montreal sind!
(nachdem sie zufällig als Vorband von Madsen auftraten)
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am 17. September 2014
Montreal haben sich mit diesem Album eigentlich nicht verändert. Ob das gut oder schlecht ist, steht zur Debatte. Ich persönlich finde es gut, denn "if it ain't broke, don't fix it": Das, wofür man sie kennt und liebt - eingängige Melodien, clevere Texte gut umgesetzt, kräftiger Punk-Sound - all das findet sich auch auf "Sonic Ballroom". Ein paar Durchhänger gibt es aber trotzdem.

Die Texte sind größtenteils gewohnt gut - mit kreativen Ansätzen, äußerst cleveren Reimen hier und da, und gelegentlich mit knackigen Aussagen über zwei bis vier Zeilen, die den Nagel so auf den Kopf treffen, dass man einfach schmunzeln muss.

In "Alles wird schlimmer" wird beispielsweise ironisch-augenzwinkernd die Sicht einer meckernden, pessimistischen Person eingenommen, die sich nach einer guten alten Zeit sehnt: "Früher höchstens Sklaverei / heute Christbaumschmuck im Mai". Ein paar schöne politische Momente inklusive.
"Auf der faulen Haut" setzt die originelle textliche Idee um, die Verben "liegen" und "legen" in allen denkbaren Erscheinungsformen - Komposita oder Redensarten - irgendwie zu verwurschteln. Da entstehen aus "auf der Tasche liegen" und "schwer im Magen liegen" doch glatt die Zeilen "Studenten liegen gern mal ihren Eltern auf der Tasche / Denen liegt im Magen schwer die Taschenlieger-Masche".
Auch die Songs, die das Zwischenmenschliche behandeln, sind teilweise textlich ganz originell umgesetzt: "Vorbestimmung" z.B. ist aus der Sicht eines Paares, das sich für unglaublich ähnlich hält: "Du magst keine Mücken und ich brauch' die Viecher auch nicht / Wenn mal jemand stirbt, sind wir beide eher traurig".
Die Generation der Lebenskünstler-Männer kriegt in "Was du suchst" ihr Fett weg: "Sie könn' Computer, aber gar nichts an der Wasserwaage / Ihr Frauen hattet es noch nie so schwer wie heutzutage".
Wenn es aufrichtiger wird und in die echte Lovesong-Ecke geht (das kommt viermal auf dem Album vor), lässt die Dichtkunst etwas zu wünschen übrig: "Du kannst jetzt nicht geh'n / Wer weiß, wann wir uns wieder seh'n", z.B., ist bestenfalls durchschnittlich.
In "Schwiegersohn der Herzen" geht's darum, mit einer Frau im "platonischen Verlies" gefangen zu sein - das haben Die Ärzte mit "Red mit mir" (Planet Punk, 1995) schon besser behandelt.

Musikalisch trifft "Sonic Ballroom" genau die richtige Balance zwischen Abwechslung und dem vertrauten Sound, den man sich bei einem Deutschpunk-Album wünscht.

Wer an den vorigen Alben besonders die etwas unberechenbaren, bisweilen ausschweifenden Instrumental-Passagen geliebt hat, kommt vielleicht nicht ausreichend auf seine Kosten: Oft gibt es nur ein unbedeutendes Mini-Solo.
Schnelles Knüppelschlagzeug, wie es besonders auf dem Debütalbum dominierte, findet sich auch eher wenig. Einige Songs könnten vom Schlagzeug her auch einfach nur als Rock oder Pop-Rock durchgehen. Die hingegen typischsten Montreal-Lieder der "alten Schule" - mit ordentlich BPM, markantem Lead-Riff und viel Snaredrum - dürften in diesem Sinne "Vorbestimmung" und "Was du suchst" sein.
Die Arrangement sind meistens eher abseits des Schema F des Punkrock. Statt einfach nur Powerchord-Begleitung gibt's etwa komplexe Hintergrundmelodien (z.B. "Tag zur Nacht", das Yonas übrigens auch live spielen und singen kann!) oder mehrere gut aufgeteilte Gitarrenspuren.
In der Mitte des Albums ist man am weitesten vom Standard-Sound entfernt, wenn nach dem Mid-Tempo Track "Auf der faulen Haut" mit seinen Offbeat-Strophen direkt "Plädoyer fürs Bleiben" folgt, das es schafft total düsteren Sound und ruhige Strophen (abgefahrener Bass und Schlagzeug, plus Country-mäßige Gitarre!) mit einem kräftigen Wo-oh-oh-ooh-Refrain zu verbinden.
Aber insgesamt ist das Album natürlich - Montreal-typisch - hauptsächlich vom Gesang getragen. Zurecht, denn alle Gesangsmelodien sind wunderbar poppig (im besten Sinne).

Unbedingt zu erwähnen ist aber die Masse (!) an Hintergrund-Gesang, "woho", "schuwappwapp" und so weiter. Es gibt kaum ein Lied, das nicht spätestens im Refrain zu großen Teilen vor einer Wand aus Chorgesang stattfindet. Dieses Bad Religion-artige Element war schon seit dem ersten Album typisch für Montreal, hat aber seit "Malen nach Zahlen" für meinen Geschmack den "zu viel des Guten"-Punkt erreicht. Dies mag auch mit der Produktion zusammenhängen, denn das ganze Album klingt ziemlich aufpoliert und komprimiert. Ich würde mir einen etwas roheren Sound wünschen. Diese bekommt man zum Glück bei Montreals genialen Konzerten geboten.

Ich vergebe 4/5 Sternen. Für den fünften hätte ich mir neben der anderen Produktion etwas mehr Punkrock-Beats und für manche Songs weniger Diskrepanz zwischen Text- und Musik-Qualität gewünscht. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau!

Schwächste Songs: Wie der erste Mensch (Hirsch), Was wir haben (Yonas)
Stärkste Songs: Tag zur Nacht (Yonas), Was du suchst (Hirsch)
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 19. August 2014
...aber Montreal haben es meiner Meinung nach dennoch geschafft und mit "Sonic Ballroom" ihr bestes Album abgeliefert! Auf eigentlich allen bisherigen Alben hatte ich immer 1-2 Songs, die mich nie komplett überzeugen konnten, diesmal gibt es solche Tracks nicht. Der Sound ist natürlich genau das, was man von Montreal erwartet: melodischer Rock mit Ohrwurmgarantie gepaart mit nicht ganz ernst gemeinten Texten.
Kann's kaum erwarten, die neue Scheibe auch live zu hören! Sie ist für alle Fans sowieso ein Muss und hat auf jeden Fall auch das Zeug, die Fangemeinde zu erweitern. Bitte Jungs, macht einfach immer so weiter!
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am 18. September 2014
Sonic Ballroom fühlt sich wie die Staffelfortsetzung einer Herz zerreißenden TV-Serie an. So bleiben MONTREAL ihrem grundsätzlichem Stil „Reden wir über Uns und die Welt“ treu. Die neuen Lieder lassen sich mit den alten somit wunderbar in einer zufälligen Playlist zusammenwürfeln, mischen aber genügend neue Pointen bei, dass keine Langeweile zustande kommt.

Zwar überzeugen mich nicht alle Lieder, sie in Endlosschleife zu nehmen, aber diese Songs stehen bei anderen Leuten lustigerweise unter den TOP 3. MONTREAL trifft damit also eine Bandbreite von Geschmäckern und Enttäuschung ist mir möglich, wenn der Zuhörer sich im Genre vertan hat.
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am 11. Oktober 2014
Die anfänglichen durchaus kritischen Rezensionen haben mich zunächst ins schwanken gebracht ob man dieses Album kaufen sollte. Doch ich finde jeder der Montreal auch zuvor mochte kann dieses Album völlig bedenkenlos kaufen.

Es hat ganz viele Stärken: Die Texte sind gewohnt kreativ und wie immer mit ner großen Portion Ironie versehen.
Der Sound ist spitze. Vorallem die Gesänge haben zig Backings mit ganz vielen Chören. Das klingt einfach schön. Aber auch Drums, Bass & Git. klingen auf diesem Album einfach richtig fett sowie differenziert. Man hört dem Album nahezu an, dass es nicht in nur kurzer Zeit entstanden ist.

Das Songmaterial ist typisch Montreal.

Ein ganz starkes Album in vielerlei Hinsicht!
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am 19. August 2014
Ich bin wirklich Fan der ersten Stunde, besitze alle Alben und mindestens zweimal im Jahr auf einem Konzert der Drei. Jedesmal bin ich begeistert vom Wortwitz der Texte, die Fähigkeit über sich selber lachen zu können und dennoch gesellschaftliche Probleme und sozialpolitische Strömungen mit schnellem (Punk-)Rock anzuprangern...AAAABER...all dies fehlt bei diesem Album total.
Alles klingt gleich, jedes Lied hat irgendwie den "bitte liebe mich doch"-touch und geht um Herzschmerz. Obendrauf hab ich das Gefühl, einige der Melodien schon bei älteren Liedern gehört zu haben.

Zum Beispiel:
Auf die Melodie von Song 5 "Wie der erste Mensch" könnte man problemlos die Text von "Stille Post" (Die schönste Sprache der Welt Album) singen.

Auf die Melodie von Song 9 "Schwiegersohn der Herzen" könnte man problemlos "Die Prinzen - Das ist alles nur geklaut" singen.

Versucht's einfach mal...

FAZIT:
Nett aber nicht mehr und Komisch hochtonig abgemischt. Einzige Lichtblicke (sowohl melodisch als auch lyrisch): "Zucker für die Affen" und "auf der faulen Haut". Beide bringen die erwartete Qualität. Schade.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. Februar 2015
Die neue Scheibe gefällt mir sehr gut. Da kribbelt es in den Fingern und man freut sich wie verrückt auf das nächste Konzert!
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