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Kundenrezensionen

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am 26. August 2014
Eine Zeit lang war die Zukunft dieser Band völlig ungewiss, und als solche auf Eis gelegt. Nachdem dies eine ganze Weile lang so war, hatte ich die Befürchtung, dass sich The Haunted wohl nicht mehr zusammenraffen würden. Ich persönlich bin eher Fan der härteren Seite der Band, und somit ein Aro-Anhänger. Was nicht heißt, dass Peter Dolving nicht auch Qualität gehabt hat, er wusste durchaus auch zu bestechen. Ich konnte auch an sehr umstrittenen Scheiben wie Unseen Gefallen finden. Auch wenn man bei diesem Album hätte meinen können, dass dieses von einer anderen Band stammt, wie z.B. One Kill Wonder.

Von dem sehr alternativen, softeren Sound von Unseen ist nichts geblieben. Exit Wounds hätte ebenso aus der Marco Aro-Zeit stammen können. Nicht nur, dass seine tiefere, aggressivere Stimme (die auch weiterhin keine Experimente wie etwa clean Vocals umfasst) schlicht Akzente setzt, musikalisch ist man zur roheren, direkteren Version von sich selbst zurückgegangen. Das bedeutet, dass man wieder die Vollbedienung in Sachen Thrash bekommt. Das Tempo ist, logischerweise, ein höheres, aber es finden sich dennoch jede Menge groovigere Stücke. Besonders Songs vom Schlage My Enemy oder This War sind messerscharf und treffen ihr Ziel sicher.

Ausgestattet mit einer sehr prallen Produktion, die aber nicht überladen ist, macht es einen Mordsspaß, sich das Album anzuhören.

Insgesamt bekommt man auf jeden Fall überzeugendes Material der älteren The Haunted Marke. Für mich ist nur etwas schade, dass der eine oder andere ruhige Moment fehlt. Mit einzelnen, etwas melodiöseren Songs hätte man auch punkten können. Das hätte mir für ein rundum gutes Album gefehlt.
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Nach einem sehr experimentellen, anstrengenden aber auch recht tollen Album ist Sänger Peter Dolving erneut 2012 bei The Haunted ausgestiegen, es folgten später im gleichen Jahr Anders Björler (Gitarre) und Per Möller Jensen (Drums). Sie ersetzen Originalmitglied Adrian Erlandsson (Drums) und Gitarrist Ola Englund. Auch der neue Sänger ist ein alter Bekannter: Marco Aro (Facedown) der schon von 1999-2003 und zwei Alben lang die Position des Frontmannes inne hatte. So runderneuert steuern The Haunted mit „Exit Wounds“ in ein neues Kapitel und klingen wieder sehr erdig, roh und weniger vertrackt. Sie schaffen es die alten Zeiten mit Aro aufleben zu lassen, ohne aber ganz so stumpf-brachial wie damals zu klingen. Der Teufel liegt ja im Detail! The Haunted 2014 sind schon am Cover wieder mehr Back to The Roots mit ihrem schwarzen Mann und überzeugen mit ihrem mit dem Album da es ehrlich und bodenständig klingt. Aro ist zwar nicht der sensible und klar singende Barde, sondern ein deftiger Thrash Shouter, doch so sollte das auch klingen. Wer die Band schon abgeschrieben hatte, auf den Sound des 2. und 3. Werkes (mit mehr Abwechslung) steht und den Alben der letzten Jahre nicht so prall fand: „Exit Wounds“ ist das Heilmittel.
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am 16. September 2014
Es war lange ruhig um die einstige Thrash-Institution THE HAUNTED, doch dann plötzlich die Überraschung. Nicht nur, dass die Schweden nach drei Jahren Funkstille endlich wieder aktiv wurden, es hat sich auch das Besetzungskarussell gewaltig gedreht. So musste man Gitarrist Anders Björler nach seinem Abgang 2001 erneut verabschieden und auch Drummer Per Möller Jensen reichte seine Sticks weiter an Heimkehrer Adrian Erlandsson. Doch die größte Überraschung ist wohl, dass Gründungsmitglied Peter Dolving erneut das Mikro an den Nagel hängte. Als Ersatz wurde aber niemand geringeres an Board geholt als sein schon damals für ihn eingesprungener Nachfolger Marco Aro (Ex-FACEDOWN, THE RESISTANCE).

So schließt sich auch der musikalische Kreis, denn der atmosphärische Modern Metal von „Unseen“ ist wieder Geschichte, denn auf „Exit Wounds“, dem achten Werk der Herren, herrscht zur Erleichterung der Fans wieder knallharter Thrash. Wer aber eine komplette Rückkehr zu Krachern wie „One Kill Wonder“ oder „The Haunted Made Me Do It“ erwartet, liegt falsch. Die letzten Jahre sind nicht spurlos an THE HAUNTED vorbei gegangen und so weben Patrik Jensen und seine Jungs auch gerne mal etwas mehr Melodien als damals ein, was der Band absolut zu Gesicht steht. Trotzdem haben die Jungs natürlich nicht verlernt wie man richtig holzt. So steigt man mit „Cutting Theeth“ brutal und kompromisslos mit knackigen Riffs, Doublesbassgewitter und einem sichtlich angepissten Marco Aro ein und gibt ein unmissverständliches Statement ab: „wir haben's noch drauf!“ Und so geht es auch bei „My Salvation“, trotz gezügeltem Stampf-Tempo oder dem ultra-cool groovenden „Time (Will Not Heal)“, weiter. Dass man als Thrash-Metal Formation auch in genau 60 Sekunden einfach alles gesagt haben kann, beweist man mit dem Hassbatzen „My Enemy“, während man im Chorus von „All I Have“ in bester Schweden-Marnier intensive Melodien von der Leadgitarre einwebt und in „Kill The Light“ verdammt bedrohlich zu Werke geht.

Im Hause THE HAUNTED ist trotz einigen Umstellungen und schweren Zeiten wieder alles in Ordnung. Klar „Unseen“ war verdammt stark, doch hätte da eigentlich kein THE HAUNTED drauf stehen sollen und so erfreuen wir uns über das reifste und abwechslungsreichste Werk der Nordländer, das zeigt, wo der Thrash-Hammer hängt und trotzdem nichts an Eingängigkeit vermissen lässt.
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am 5. September 2014
Nach Revolver dachte ich dass The Haunted alles schon gegeben hatten. Ich fand immer, dass Marco Aro besser als Sänger passt. Jetzt ist er zurück und auch Adrian Erlandsson als Drummer (bei dem ersten CD von The Haunted gespielt, auch Cradle of Filth, Brujeria und At The Gates) ... boah!
Der Stil hier ist mehr wie Made Me Do it und One Kill Wonder, nicht nur Gesang, sondern auch Riffs. Mehr Thrash/Death, weniger melodisch...
Die letzten CDs fand ich nicht als stark als die erste 3 und hatte schon Interesse verloren. Aber dieses hier... bisher für mich Metal CD des Jahres... (aber bald kommt At the Gates, und mal sehen.. :D )
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am 29. Januar 2016
gutes Album nach viel zu langer Zeit.
Besser von Marco: The Resistance - Coup De Grace.
Dieser Mann ist einfach unersetzlich.
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