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am 2. September 2014
Zur Story: „Die Welt liegt in Schutt und Asche, hervorgerufen durch einen nuklearen Atomschlag…Pete, Dan, Jimmy, Jay, Tessa und Sue sind eigentlich „nur“ auf der Suche nach einem Plätzchen, um in Ruhe einen durchzuziehen, dem Alltag entfliehen zu können und landen in dem Luftschutzbunker auf der kleinen, vorgelagerten Insel „Sparrow Rock“ von Sue’s Großvater. Zum Glück, denn kurze Zeit später ist nichts mehr wie es war. Wirklich zum Glück? Denn jetzt beginnt für die 6, die zwar den Erstschlag überlebt haben, der nackte und brutale Kampf ums Überleben.“

Da ich überspitzt gesprochen ein Figuren-Junkie in Romanen bin – gerade wenn das Thema Endzeitthriller auf den Tisch kommt – und extrem großen Wert auf ihre Ausstaffierung, ihr gesamtes Auftreten und natürlich ihre Vergangenheit lege, kam ich diesbezüglich bei „Sparrow Rock“ vollends auf meine Kosten. Gerade bei solch einem Thema gibt es nichts Wichtigeres als Figuren, die den Leser an ihren Ängsten - die aufgrund dieser hier geschilderten Katastrophe selbstredend allumfassend sind – ausnahmslos teilhaben lassen. Ein Leser der sich hier ausgesperrt fühlt, sich auch nur einen Hauch außen vorgelassen fühlt, legt solch einen Roman schnell beiseite und ärgert sich über die vertane Zeit.

Um die Antwort der in der Luft hängenden Frage zu beantworten, wie Nate Kenyon dem Problem des Buch Weglegens aus dem Weg gegangen ist; man nehme einfach eine Gruppe von 6 Jugendlichen, pfercht sie nach einer fatalen Katastrophe auf engstem Raum zusammen, in dem Fall ist es ein Luftschutzbunker, und überlässt sie ihrem Schicksal. Jeder weiß, dass Klaustrophobie, die Angst vor der Zukunft, wenn es überhaupt noch eine gibt, sich des Ausmaßes des Ganzen im Klaren zu werden und die Ängste vor dem plötzlichen Alleinsein Einzug halten werden, und der Roman somit eine gewisse Eigendynamik entwickelt.

Die von Kenyon gewählte Location macht in dem Fall schon den feinen Unterschied aus, denn sie unterscheidet sich gänzlich von vielen anderen Endzeitthrillern. Natürlich geht es auch hier um das nackte Überleben nach einer unvorstellbar grauenhaften Katastrophe, nach der Suche nach dem vielleicht noch letzten sicheren Ort auf der völlig zerstörten Erde. Aber, das wilde Umherirren durch eben dieses alptraumhafte Trümmerfeld, die Hinterlassenschaft der Katastrophe, bildet mehr oder weniger eine Randnotiz und die Scheinwerfer beleuchten die Szenerie im Bunker.
Sparrow Rock lebt zum einen von der Hilflosigkeit, der alles vereinnahmenden Angst, die die Charaktere wie ein von Kopf bis Fuß reichender schwarzer Schleier einhüllt, und zum anderen von den Dialogen innerhalb der Gruppe, die natürlich sehr melancholisch und düster sind.

*Sparrow Rock beinhaltet zwei Geschichten in einem, denn der Atomschlag war zugleich ein Trigger, der eine zweite Story zu Tage förderte.*

Hinzu kommt, dass Kenyon seinen Protagonisten Pete in einen imaginären Sessel verfrachtet, dem Leser direkt gegenüber, und ihn „seine“ Geschichte selbst erzählen lässt. Ihn dazu bringt, die Buchstaben, die Worte und schließlich die ganzen Sätze von seinen Lippen zu klauben, sie im Kopf zu bewegten Bildern zu formen, um ein völliges Eintauchen in die Geschichte zu ermöglichen. Nur so ist es meines Erachtens für den Leser möglich, die Figur Pete zu leben, sämtliche Höhen und natürlich auch Tiefen, von denen es weiß Gott mehr als genug gibt, zu fühlen. Nur so ist möglich zu spüren, wie sich die Dämonen aus Petes Vergangenheit – natürlich der alptraumhaften Situation geschuldet - Stück für Stück nach außen wühlen, sich durch die Eingeweide, die Muskeln und schlussendlich durch die Haut fressen, bis sie an die Oberfläche gelangen, an ihr kratzen und ihre bösen Fratzen langsam aber sicher zum Vorschein kommen.

Mein Fazit: „Sparrow Rock“ zeigt, dass der Blick hinter die Kulissen, der Blick ins Innere der Charaktere immens wichtig ist, denn nur so kann der Leser den Zeitpunkt spüren und fühlen, wenn die Fassade – die irgendwann nicht mehr aufrecht zu halten ist - zu bröckeln beginnt, langsam aber sicher, wie ein Kartenhaus in sich zusammenstürzt.
Aufgrund der Erzählform ist „Sparrow Rock“ ein weiteres, sprichwörtliches gefundenes Fressen für mich. Denn wie unschwer in der Rezension erkennbar, bin ich seit je her ein Freund von Romanen, in denen der Protagonist „seine“ Geschichte dem Leser selbst unter die Nase reiben darf. Um kurz objektiv zu sein, mir hat der Roman von der ersten Seite an Spaß gemacht, und ich kann ihn guten Gewissens an die Fans düsterer Geschichten empfehlen.“
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am 10. August 2014
"Aus der Nacht war Tag geworden... Der Himmel am Horizont präsentierte sich als Gewirr von grellen Weiß-, Violett- und Schwarzschattierungen."

Inhalt:
Als Pete und seine Freunde nicht genau wissen, wo sie ihre Zeit verbringen sollen, berichtet Sue von dem erst kürzlich fertiggestellten Bunker ihres Großvaters, zu dem sich die Jugendlichen kurzfristig aufmachen. Dort angekommen lässt die Katastrophe nicht lange auf sich warten, es gibt eine laute Explosion, Atompilze steigen auf und der Himmel verfärbt sich. Doch als sei der Schaden und die Zerstörung nicht groß genug, hält die Natur noch eine weitaus größere Gefahr bereit. Die Jugendlichen verschanzen sich in dem Bunker, aber ist es nur Zufall dass sie sich zu dem Zeitpunkt dort befinden?

Meinung:
Sparrow Rock hat mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern können. Ich hatte sofort einen Draht zu den Charakteren und hab voller Spannung mitgefiebert, mitgelitten und mitgerungen.
Der Schreibstil von Nate Kenyon war dabei einfach großartig, eine Mischung aus Einfachheit, die zum schnellen Lesen beigetragen hat und Komplexität, wodurch wichtige Informationen gekonnt mit in die Geschichte eingebaut wurden. Es lassen sich sogar einige philosophisch angehauchte Textstellen finden, die zu einem Endzeitroman wunderbar passen, da sie zum Nachdenken anregen und zur bedrückenden Gesamtstimmung beitragen.
Die Aufteilung sowohl einzelner Kapitel in angenehmer Länge, als auch in vier Teile der Geschichte waren logisch gegliedert und sind ebenfalls positiv hervorzuheben.
Ganz besonders bin ich von der außergewöhnlichen und durchdachten Geschichte angetan, die sich von der großen Masse an Endzeit- und vor allen damit verbundenen Zombie-Romanen abhebt. Es geschieht so viel unerwartetes, das man nicht hätte kommen sehen und sorgt damit ungemein für Spannung.
Was mir ebenfalls gut gefallen hat, waren die nicht überplatzierten Schocker und Gewaltszenen. Es waren gekonnt platzierte Momente, die mit den passenden Worten wirklich in Mark und Bein übergingen.
Ein rundum gelungenes Buch von einem talentierten Autor!

Fazit:
Ein Endzeit-Thriller der seinesgleichen sucht! Sparrow Rock hebt sich von anderen Büchern des Genres ab und überzeugt mit einer außergewöhnlichen Story und tollen Charakteren.
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am 6. August 2016
»Sparrow Rock - Der schleichende Tod« ist ein sehr gelungener Endzeitroman, der besonders hinsichtlich des Settings und der Figuren überzeugen kann: Sue und ihre Freunde wollen sich ein wenig »abschießen« und suchen den perfekten Ort dafür. Also schlägt Sue, eine von ihnen, den gerade fertiggestellten Atombunker ihres etwas paranoiden Großvaters vor. Doch was als spaßiges, vielleicht etwas bizarres Ambiente dienen sollte, entpuppt sich zufällig als Rettung. Denn während sie sich dort unten befinden, fallen Bomben; alles liegt in Trümmern, die Welt an der Oberfläche ist komplett verstrahlt. Das ist aber nicht die einzige Gefahr für die Gruppe aus Freunden ... noch etwas anderes hat (s)einen Weg in den Bunker gefunden.

Wie bereits im Einleitungssatz geschrieben, gefiel mir der Roman außerordentlich gut für das Genre. Der Autor schafft ein Grüppchen aus Freunden und Akteuren, die alle auf ihre eigene Weise charakteristisch sind und Wiedererkennungswert besitzen. Die klaustrophobische Stimmung des Bunkers wird gekonnt in Szene gesetzt, die weitere Gefahr - auf die ich hier nicht näher eingehen will - verstärkt dieses Gefühl und sorgt für enorme Spannung bis zum Ende. Okay, was die andere Gefahr angeht, die mit ihnen da unten ist, kann man vielleicht sagen, dass es an der einen oder anderen Stelle vielleicht etwas »too much« wird. Mich hat das aber nicht wirklich gestört. Wer sich darauf einlassen kann, wird einen spannenden Lesetrip vor sich haben.

Auch stilistisch empfand ich das Buch als sehr positiv. Im Endzeitgenre wird häufig eher ein Schwerpunkt auf Spannung und Atmosphäre gelegt - hier wird all das aber auch noch von einer sehr ansprechenden, stets flüssigen, überhaupt nicht platten oder kargen Sprache getragen. Sehr schön.

Leider sind die anderen bisher auf Deutsch vorliegenden Bücher des Autors allesamt Geschichten, die in verschiedenen Spieleuniversen spielen ... die ich in diesen Fällen nicht spiele und somit auch nicht lese. Ich hätte gerne mehr in der Art von »Sparrow Rock« zu lesen bekommen.
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am 25. August 2015
Pete und seine fünf besten Freunde erkunden gerade einen Bunker auf der Insel Sparrow Rock als draußen plötzlich das Chaos losbricht. Sie begreifen schnell, daß es sich um einen Atomangriff handelt und die Welt bald nicht mehr so ist, wie sie einmal war. Deshalb beschließen sie so lange wie möglich im Bunker zu verharren. Doch bald stellt sich heraus, dass die Gefahren nicht nur draußen lauern.

Die Geschichte beginnt zunächst spannend und interessant und wird mit einem ansprechenden, flüssigen Schreibstil erzählt. Die Szenerie im Bunker wurde gut eingefangen und gekonnt beschrieben, so daß man sich gut in die Lage der Personen versetzen kann. Es werden Theorien aufgestelt und nach und nach bauen sich gegensätzliche Spannungen auf. Doch leider wurden die Kapitel immer langatmitger, da kaum etwas passiert. Natürlich gibt es diverse „Angriffe“ in einer Form mit der man als Leser zunächst nicht rechnet (ich umschreibe dies absichtlich, für all jene die das Buch noch lesen wollen). Dennoch wiederholt sich alles immer wieder systematisch, so daß letzten Endes nichts Neues passiert. Erst als die Freunde nach draußen aufbrechen kommt die Story nochmal etwas in Fahrt, konnte mich jedoch insgesamt nicht überzeugen.
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am 8. September 2014
Klare Empfehlung für Fans von Endzeit-Romanen und umfangreicher Charakterzeichnung.

Zur Story möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen. Da ist es wesentlich besser sich selbst beim Lesen ein Bild der Ereignisse zu machen.

Jemand, der schon mehrere Bücher aus dem Festa-Verlag gelesen hat könnte eventuell einen brutaleren Schreibstil erwarten. Bei "Sparrow Rock" sind die Gewaltszenen eher punktuell, dafür aber sehr wirksam und dem Handlungsverlauf angemessen eingefügt.

Die große Stärke des Romans liegt in der Charakterzeichnung der Protagonisten. Jeder Einzelne ist sowohl in seinem individuellen Verhaltensmuster als auch optisch eindeutig beschrieben. Man merkt deutlich, dass dem Autor viel daran zu liegen scheint seinen Akteuren Leben einzuhauchen. Vor allem das gruppendynamische Verhalten der Freunde im Laufe der Zeit und angesichts ihrer ganzen Herausforderungen wird in einem ausführlichen Spannungsbogen dargestellt. Dementsprechend kann man den Zitaten auf der Rückseite nur zustimmen, dass der Leser mitfiebert und zum Teil auch mitleidet.

Weiterhin ist positiv anzumerken, dass die Handlung zeitlich mehrdimensional stattfindet, da immer mal Rückblenden, die für das weitere Verständnis nötig sind, beschrieben werden um sich nach und nach wie ein Puzzle zusammenzufügen. Vor allem die Rolle eines der Protagonisten, die sich erst am Ende offenbart empfand ich als eine sehr gute Idee . Am Schluss habe ich dann einige Textpassagen mit dieser Person noch einmal nachgelesen und es ist dem Autor wirklich gelungen die Rolle bis zum Schluss geschickt zu verschleiern.

Die Handlung liest sich sauber und stetig herunter, allerdings wird auch dem geistigen und seelischen Innenleben der Akteure viel Beachtung geschenkt.
Hierbei handelt es sich um ein Buch, das einen nach dem Zuklappen am Ende mit einem aufgewühlten Gefühl zurücklässt.

Einziger Kritikpunkt ist die personelle Konstellation bezüglich des Hintergrunds der Katastrophe. Diese wirkt etwas wirr konstruiert. Andere Aspekte der Katastrophenhintergründe wie z.B. die Rolle der Tiere sind hingegen interessant beschrieben.

Fazit: Einer der etwas unblutigeren aber dafür psychologisch umso tiefgreifender verfassten Festa-Romane.
Wer Endzeitszenarien und umfassend gestaltete Charaktere mag wird mit diesem Roman sehr zufrieden sein.

4/5.
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am 12. Februar 2016
Als Fan solcher Endzeit-Storys hat mich das Buch schon sehr runtergezogen. Eine gewisser Bann strahlt diese Geschichte im Stil von "5 Freunde (Enid Blyton)" im Atombunker schon aus. Insgesamt aber, kein Buch für abends im Bett, denn die beschriebene Stimmung und Atmosphäre ist beklemmend und macht depressiv . Ich tendiere eher zwischen 2-3 Sternen.
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am 6. Februar 2016
Eigentlich war es nur ein Spaß als die Freunde Pete, Jimmie, Jay, Dan, Tessa und Big Sue in den Luftschutzbunker von Sues Großvater einsteigen, doch als die Erde erzittert und Atompilze am Himmel zu sehen sind, da wissen alle, dass es mehr als glücklich gelaufen ist, dass sie anscheinend bei einer der größten Katastrophen sich an einem sicheren Ort befinden. Anfangs scheint alles gut zu sein, denn es gibt genug Nahrung, frisches Wasser und die Luftzufuhr ist ausreichend. Doch als sie eine Geheimtür entdecken, die gleichzeitig die Verbindung zum Haus von Sues Großvater herstellt, treffen sie auch auf den alten Mann, und dieser scheint bereits verwest zu sein. Aber er ist nicht tot. Und auch die Ratten, die sich dort unten aufhalten, verhalten sich für Nagetiere ungewöhnlich, denn es herrscht eine fast schon militärische Ordnung. Jay, der seine Medikamente nicht mehr einnehmen kann, da er keine dabei hat, was ihn langsam aber sicher wahnsinnig werden lässt, vermutet eine Art biologische Kriegsführung dahinter, damit auch der letzte Rest der Menschheit ausgerottet werden kann. Was alle erst für einen schlechten Scherz halten, zeigt sich aber in bitterem Ernst, denn Jimmie wird von einer Ratte gebissen, Diese kann zwar erledigt werden, doch in ihm selbst breitet sich ein Grauen aus. Und dieses Grauen juckt...

Wertung:

Man kann nur sehr schlecht eine Inhaltsangabe für diesen Roman abgeben, da das Setting auf den Bunker beschränkt ist, und damit ist der Rahmen sehr begrenzt. Allein aufgrund des zu Beginn vorhandenen Atombombenabwurfs weiß man direkt, dass es sich um einen Endzeit-Roman handelt. Doch hier ist noch mehr vorhanden, denn ähnlich, wenn auch nicht so umfangsreich wie in "Swans Song", ist hier eine gute Portion Horror enthalten, wenngleich es an "Schockmomenten" fehlt. Dennoch gehört dieser Roman absolut in diese Reihe, denn das, was dort beschrieben wird, ist eher der subtilere Horror als das Offensichtliche. Dabei generiert Kenyon aus meiner Sicht eine exzellente Atmosphäre, die insgesamt von Angst geprägt ist. Und er schafft es an einer Stelle so extrem das vorherrschende Gefühl zu transportieren, wie kein anderer (Stichwort: Jucken).

Hätte ich nicht ein Abonnement dieser Reihe über den Verlag selbst abgeschlossen, dann wäre dieser wunderbare Roman wahrscheinlich an mir vorüber gegangen, denn Kenyon sagte mir bisher gar nichts. Es gibt zwar auch einen Diablo-Roman sowie auch einen aus dem Starcraft-Universum, beides ist jedoch nicht unbedingt ein Aushängeschild für gute Literatur. Was jedoch eher für gute Literatur spricht ist der "Bram Stoker Award". Er hat ihn zwar nicht gewonnen, aber er war für "Bloodstone" nominiert. Bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft auch weitere Werke von ihm über den großen Teich bis zu uns nach Deutschland schaffen. Für Sparrow Rock gibt es von mir 4/5 Sterne, und er sei jedem Endzeit-Fan wärmstens empfohlen, aber auch Horror-Fans dürfte die Thematik gefallen. Klare Leseempfehlung!
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am 10. September 2014
Sparrow Rock ist toll geschrieben. Der Spannungsaufbau ist überaus gut gelungen. Für Zarte ist dieses Buch jedoch nichts, denn es geht sehr blutig zu! Die Ideen sind kreativ, wenn auch das Thema mit den "Bösen Deutschen" schon sehr ausgelutscht ist. Gibt es denn nicht auch andere sehr böse Menschen, mmhhh?? Immerhin, das Buch hat kein Ende, oder wie immer man das nennt. Oder doch? Das darf ein jeder selbst bestimmen!
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Mit diesem Band bringt Festa einen weiteren, vielversprechenden Horror-Autor aus Amerika in die heimischen Bücherregale. Dabei ist Kenyon in den USA kein unbeschriebendes Blatt mehr und sein Debütroman wurde sogar für den begehrten Bram Stoker Award nominiert. „Sparrow Rock“ gehört bereits zu seinen späteren Werken und der Stil des jungen Schriftstellers ist schon sehr ausgefeilt und besticht durch eine gefällige Prägnanz, die den Leser sofort in ihren Bann schlägt.
Die Ich-Perspektive, die der Autor gewählt hat, tut ihr Übriges, um sofort eine Nähe zu dem Protagonisten herzustellen, einem Teenager mit alltäglichen Sorgen, der sich plötzlich mit einer absoluten Ausnahmesituation konfrontiert sieht.

Meine anfänglichen Befürchtungen, hier wieder einen der mittlerweile unvermeidlichen Endzeit-Zombie-Schocker serviert zu bekommen, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Zwar ist auch das Genre des postapokalyptischen Thrillers auch ohne menschenfleischfressende Untote nicht gerade neu, doch Kenyons Variante setzt den Fokus auf die Charaktere und schildert die wachsenden Spannungen innerhalb der Gruppe, die sich mit unerklärlichen Phänomenen konfrontiert sieht, die aus einem Lehrbuch für Horror-Autoren ausgebrochen zu sein scheinen. Sicher, dabei greift Kenyon schon einmal tief in die von diversen B-Movies inspirierte Klischee-Kiste, doch die mutierten Ratten und ihre gliederfüßigen Kollegen sind schlussendlich nur mehr Staffage.
Der Großteil des Buches spielt sich ausschließlich im Bunker ab, so dass „Sparrow Rock“ fast wie ein altpraumhaftes Kammerspiel daherkommt.
Der Roman gliedert sich in vier Teile, wobei der erste lediglich der Einführung der Charaktere dient und die Ausgangssituation schafft. Dass es trotzdem nicht langweilig wird, liegt an der lebendigen Schreibe des Autors. Nur Zwischendurch hätte es an einigen Stellen etwas flotter vorangehen dürfen. Erst im letzten Teil, ab Seite 280, trauen sich die Protagonisten schließlich aus dem Bunker heraus, was die Angelegenheit für sie aber auch nicht besser macht …

Am Ende zieht die Story noch einmal richtig an und präsentiert dem Leser eine Wendung, mit der er in diesem Setting wohl nicht so schnell rechnet. Das Besondere daran ist, dass man fast schon gewillt ist, den Roman gleich noch einmal zu lesen, weil man doch im Laufe der Handlung längst hätte auf den Trichter kommen müssen.
Dank Michael Krug (ja, dem von Otherworld bzw. mkrug) kommt der Leser außerdem in den Genuss einer wunderbaren Übersetzungsarbeit.
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am 17. Juni 2015
Sue, Jimmie, Dan, Tessa, Jay und Pete suchen eigentlich nur einen Ort zum Feiern, da kommt der Luftschutzbunker auf der Insel, den Sues paranoider Großvater bauen ließ, natürlich cool, dumm nur, wenn gleich nach der Ankunft da die Welt untergeht...
Während die sechs den Bunker inspizieren, spüren sie ein Beben und als man oben einen Blick aus der Luke wirft, prangen am Himmel 3 riesige Rauchpilze, was passiert ist, ist klar, das warum erstmal nebensächlich.
Nachdem sich der erste Schock gelegt hat, werden Inventarlisten erstellt und die Zeit mit Kartenspielen totgeschlagen.
Als es nach einigen Tagen an der Tür klopft, ändert sich alles.
Sue ist sich sicher, das es nur ihr Opa sein kann, denn es ist der Zugang von seinem Haus und den kennt sonst keiner.
Man einigt sich darauf, die Tür zu öffnen, ein katastrophaler Fehler, wie sich herausstellt, im Gang liegt zwar Sues Großvater, aber der scheint schon länger tot zu sein, dennoch hat er ihnen etwas mitgebracht - massig Ratten und die sind verdammt zäh.
Eine schafft es ins Innere des Bunkers und greift Jimmy an, der einige Bißwunden davonträgt und damit beginnt der Anfang vom Ende...

Nate Kenyon weiß zu unterhalten, das Buch hat mich gleich in seinen Bann gezogen, denn man befindet sich sofort mitten im Geschehen.
Allerdings wird das Ganze nach hinten raus immer unglaubwürdiger und das kostet einen Stern.
Den Liebhabern von Weltuntergängen lege ich es dennoch ans Herz...
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