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am 27. September 2014
Ein wunderschönes Buch und eine tolle Geschichte. Ich brauch nichts mehr über die Story schreiben, Ihr wisst schon alles. :-)

Anne Lück hat mich bereits mit der Endless Life Reihe überzeugt und auch bei diesem Buch wurde ich nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist super. Ich liebe es wenn mich ein Buch ab dem ersten Kapitel fesselt und ich nicht mehr aufhören möchte zu lesen.
Ich bin ein echter Fan von Anne!
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Zum Inhalt:
Ein Mädchen,Johanna, das durch die Berührung seiner Hände Visionen vom Tod des anderen erhält und es doch nicht verhindern kann. So sieht sie u.a. ihre Eltern sterben. Sie verschließt sich vor anderen Menschen, vor Berührungen und letztlich vor dem Leben selbst. Ihr einziger "Freund", ihr Psychotherapeut. Zumindest der Mensch, der sie am meisten zu verstehen scheint, obwohl sie ihm ja auch nur die Hälfte erzählt.
Sie lebt bei ihrer Tante, die ein wahrer Drachen ist und sie offenbar verabscheut. Die Schule eine Qual. Sie lernt ein Mädchen kennen, das auch eine Sozio-phobie hat und es beginnt eine zarte Freundschaft. Doch der plötzliche Tod der Freundin zerstört alles und Johanna nimmt sich das Leben....!

Der Einstieg war wahnsinnig spannend und bei ihrem Tod war ich sehr betrübt und hatte eigentlich das Gefühl das Buch ist zu Ende. Johanna ist verschlossen, kratzbürstig und erst auf den zweiten Blick sympathisch. Wer kann schon verurteilen, wie sie ist, wenn sie den Tod ihrer Eltern mitansehen mußte, ohne es verhindern zu können und dann lieblos bei einem Drachen aufwächst. Sich jeder körperlichen Nähe entziehen muß um das Grauen nicht immer wieder erleben zu müssen? Ich kann das nachvollziehen.
Der Einstieg ist bombastisch und verstörend. Traurig und beklemmend.
Als johanna in der Zwischenwelt erwacht und entscheiden darf, als Todesengel zu arbeiten oder direkt in Hölle zu fahren, entscheidet sie sich für die Zwischenwelt. Ihre Arbeit ist einerseits entsetzlich, andererseits sinnvoll und wichtig. Ich finde die Idee mit den Todesengeln und den Himmelsengeln sehr gut. Sowohl deren Arbeit, als auch die einzelnen Charaktere. Allesamt sind gut ausgearbeitet und bleiben ihrer Linie treu. Jedoch ein Himmelsengel sollte lieber in die Hölle, finde ich....! Aber jede gute Geschichte braucht einfach einen Bösewicht.
Das Buch ist ein Pageturner, einmal angefangen, habe ich es in einem Rutsch durchgelesen. Es hatte mich total gepackt.
Die Autorin hat einen roten Faden und verfolgt ihn bedingunslos. Die Geschichte hat einen gut aufgebauten Spannungsbogen und bleibt in sich schlüssig und logisch. Sicher gibt es, realistisch gesehen, Logikfehler, jedoch nehme ich diese Geschichte als das was sie ist, eine Fantasy-Erzählung. Und da ist alles erlaubt. Sicher muß die Logik in sich erhalten bleiben, aber das ist hier ja der Fall.
Die Charaktere sind recht gut ausgearbeitet und das Ende nimmt nochmal richtig an Fahrt auf und wird ein gutes, nein, ein sehr gutes Ende. Besser als ich erwartet hätte. Ein Buch über Hoffnung, Freundschaft, erste (absolut unschnulzige) Liebe und eine zweite Chance. Fantastisch. Ich bin sehr begeistert und hoffe Frau Lück schreibt noch mehr. Das Buch gehört auf jeden Fall nicht zum gängigen Einheitsbrei.
Fazit: tolle, spannende und besondere Fantasy-Geschichte mit Suchtfaktor. Glasklare Kaufempfehlung!
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Kurzbeschreibung
Hier geht es um Johanna, die seit Ihrer Kindheit unter einer Sozialphobie leidet und bei Ihrer Tante wohnt, die nach dem Tod Ihrer Eltern das Fürsorgerecht hat.
Ihre Tante ist aber nicht sehr gut zu Johanna, da Ihr das junge Mädchen unheimlich ist und beschimpft Sie als Hexe.
Der einzige zu dem Johanna vertrauen hat ist Ihr Therapeut Sebastian.
Und auf die Treffen mit Ihm freut sich Johanna sehr, bis Sie eines Tages auf Carla trifft, die bei Sebastian ist.
Genau wie Johanna ist Carla bei Sebastian wegen Ihrer Sozialphobie in Behandlung.
Und was am Anfang ausgeschlosen war, den das die Mädchen Freundinnen werden, passiert wegen der hartnäckigkeit Carlas und dann nimmt das Schicksal seinen lauf, den Carla hat einen Unfall und stirbt, deprempiert und am Boden zerstört nimmt sich Johanna das Leben.
Um eine Entscheidung nach dem Tod zu treffen das Ihr leben gründlich durcheinander bringt.....

Cover
Das Cover ist sehr anprechend mit dem Mädchen mit den Engelsflügeln und fasziniert durch das harmonische Farbzusammenspiel der Sonne am Horizont! :D
Ein richtiger Eyecatcher der mich zum sofortigen Coverkauf animieren würde.

Charaktere
Johanna hat es nicht leicht im Leben und ist sehr unglücklich keine Freunde zu haben. Sie leidet unter einer Sozialphobie.
Denn Johanna kann bei Berührung der Menschen Ihren Tod kommen sehen.
Aber Sie entwickelt sich im laufe der Geschichte und wird eine selbstbewusste Frau werden.

Carla ist am Anfang sehr ängstlich und leidet wie Johanna unter Sozialphobie, aber Sie hat einen eiserenen Willen und wird nicht nur die beste Freundin von Johanna, sondern entwickelt sich zu einem starken Charakter im laufe der Geschichte.

Than ist ein Todesengel und bekommt Johanna an die Seite gestellt. Und Than ist ein wundervoller Begleiter.

Schreibstil
Der Schreibstil der Autorin Anne Lück ist nicht nur wunderbar flüssig und sehr bildhaft, man fühlt und leidet mit den Charakteren und Ihrer Geschichte die so einfühlsam und spannend ist.
Ich bin schwer begeistert von dieser Fantasy Geschichte.

Meinung
Johanna ist ein Einzelgänger was teils an Ihrer Sozialphobie und andererseits an Ihrer Gabe liegt. denn Johanna kann bei Berührung anderer Ihren Tod sehen und wann sie sterben.

Deshalb vermeidet Sie jede Berührung und fast jeden Kontakt, bis auf Sebastian.

Denn Ihren Therapeuten Sebastian hat Johanna ins Herz geschlossen und vertraut sich ihm an.
Aber Sebastian möchte Johanna aus Ihrem Schneckenhaus befreien und bringt Carla und Johanna zusammen die beide unter einer Sozialphobie leiden.

Am Anfang ist Johanna nicht begeistert von Carla aber im Laufe der Zeit und Dank Carlas Hartnäckigkeit werden die zwei sehr gute Freunde und erleben einige Dinge die sehr erschreckend sind.
Und Johanna weiht Ihre Freundin ein in Ihre Gabe.
Dann passiert was passieren muss, Johanna sieht den Tod von Carla und Sie kann ihn nicht verhindern.

Aus Verzweiflung hin bringt sich Johanna um und trifft nach Ihrem Abbleben auf den Todesengel Than, der sie an seine Seite gestellt bekommt und zwischen denn weit beginnt als eine Partnerschaft die nicht nur Intrigen der Engel standhalten muss!
Und Johanna trifft jemanden der Ihr sehr am Herzen liegt........

Fazit
Absolut sehr empfehlenswert da ich sagen muss ich war und bin schwer begeistert von dieser fantastischen gefühlvollen Geschichte die einen mitnimmt! :D

Und vielen Dank der Autorin Anne Lück für das von Ihr gestellte Leseexemplar! ;)

5 von 5 Sternen
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am 28. Juli 2014
Cover:
Das Cover an sich finde ich wunderschön. Das Mädchen im Sonnenuntergang / Sonnenaufgang wie es die Hände streckt und man die Engelsflügel sieht. Zauberhaft. Nur die Schrift dazu gefällt mir nicht, ist mir zu groß und aufrdringlich für das schöne Motiv.

Erster Satz:
Es war ein regnerischer Sonntag und damit eigentlich kein Tag, an dem Anke Thomas ihre Wohnung verließ.

Meine Meinung:
Im Prolog lernt man Johannas Tante kennen, bei der sie seit dem Tod ihrer Eltern lebt, und lernt diese gleich hassen. Sie hat ihre Nichte nie gemocht und ist sichtlich froh, diese loszuhaben. Dass Johanna durch ihren Selbstmord auch noch ein schlechtes Bild auf ihre Tante wirft, muss diese ständig erwähnen.

Johanna erzählt aus ihrer Sicht ihr Leben, aber es ist kein schönes. Schlecht behandelt von ihrer Tante und ausgestoßen von den Mitschülern, lebt sie sehr zurück gezogen. Nach und nach kristallisiert sich auch raus warum das so ist. Johanna kann durch eine Berührung eines anderen Menschen dessen Tod sehen. Auch den der Eltern hat sie so miterlebt. Deswegen kann sie keine Menschen um sich herum ertragen. Nur ihren Therapeuten Sebastian, der ohne es zu wissen natürlich vergeblich versucht ihr zu helfen. Denn wie kann man eine solche Gabe heilen?

Als dann ihre beste Freundin Carla, die sie über Sebastian kennen gelernt hat, stirbt und Johanna dieses Ereignis auch mit ansehen musste nimmt sich das Mädchen das Leben. Doch sie landet in einer Zwischenwelt und muss sich entscheiden: Wird sie ein Todesengel oder geht sie wegen ihrem Selbstmord in die Hölle.

Johanna mochte ich als „Mensch“ erst einmal nicht. Oder anders, ich habe mir wirklich schwer getan sie zu mögen, da sie sich ja selbst nicht mag und auch keinen an sich heranlässt. Bis Carla kommt. Doch diese tolle Freundschaft währt nicht lange, denn kurze Zeit später sind ja beide tot. Erst als Todesengel blüht Johanna richtig auf, ab da an mochte ich sie wirklich sehr, man merkt wie schwer sie es bis dato hatte mit dieser verfluchten Gabe. Ihr gefällt ihr neues Leben und ihr Mentor Than auch. Er war auch einmal ein Mensch, der es vorgezogen hat über die Toten zu richten, statt in den Himmel / die Hölle zu gehen.
Wenn da nicht die Engel wären, hätten die beiden ein tolles Leben.

Carla ist von Anfang an sympathisch und einfach ein herzensguter Mensch. Und das bleibt sie auch nach ihrem Tod. Denn auch für sie hat das Schicksal einen anderen Weg vorgesehen. Doch Carla beginnt ihr neues Leben als Engel und holt von nun an tote Seelen in den Himmel.

Anne Lück hat einen wunderbaren, leichten Schreibstil. Die Geschichte über das Leben nach den Tod, die Engel und die Todesengel, die darum wetteifern die Seelen zuerst zu finden und zu richten, ist wirklich toll und die ganze Zeit spannend. Vor allem das Ende hat es in sich, die Geschehnisse überschlagen sich, es wird noch einmal richtig dramatisch um dann mit einem wirklich wunderbaren Happy End aufzuwarten. Einfach genial. Ich musste das Buch verschlingen und konnte dieses mal wirklich erst aufhören als ich die letzte Seite zu Ende gelesen hatte.

Fazit:
„Das Mädchen mit den Engelshänden“ ist eine wunderschöne Geschichte über das Schicksal, wie grausam es sein kann und dass es doch etwas gutes hat. Eine tolle Geschichte die man einfach genießen muss!
Wer Bücher und Geschichten über Engel liebt, der sollte dieses hier in seiner Sammlung auf keinem Fall fehlen lassen!

Ⓒmichasbuechertraeume.blogspot.de
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am 14. Juli 2014
Zum Inhalt:
Johanna kann seit ihrer Kindheit den Tod von Menschen mittels einer Berührung sehen. Als sie auf diese Weise ihre einzige Freundin Carla verliert, ist Johanna vollkommen am Ende. Sie begeht Selbstmord.
Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod trifft sie auf Than – einen Todesengel, der ihr anbietet, ihr Leben ebenfalls als Todesengel fortzuführen. Als Johanna das Angebot annimmt, ahnt sie noch nicht im Geringsten, was sie erwarten wird – die Intrigen der Engel, eine neue Liebe und eine Freundschaft, die weit über den Tod hinausgeht.

Ich muss sagen es ist mein erstes Fantasy Buch gewesen und ich bin total begeistert. Damit hätte ich nie gerechnet. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen, es war super flüssig zu lesen. Der Anfang der Freundschaft, als Johanna und Karla noch 'gelebt' haben, war sehr schön zu verfolgen, dann der Übergang in die Engelswelt und auch zum Ende hin, welches ich ja nicht verraten möchte, hat mich das Buch begeistert. Das könnte mein Start in die Fantasy-Lesewelt bedeuten. Ich hatte nicht allzu viel erwartet und bin jetzt total begeistert von dem Buch und kann nur eine klare Leseempfehlung geben, wie gesagt auch für Fantasy-Anfänger.
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am 31. Juli 2014
Wundervolle Charakter, toller Schreibstil, wirklich großartige Handlung! Ich tauchte in eine Welt ein, die äußerlich so ist wie unsere...und doch...ganz anders! Absolute Leseempfehlung!

Inhalt:
Johannas Leben ist nicht gerade einfach. Durch ihre Fähigkeit, den Tod von Menschen mittels einer Berührung zu sehen, ist sie nicht gerade beliebt. Ihre Tante sieht sie als Hexe, ihre Eltern sind Tod und Freundschaften geht das Mädchen aus dem Weg.
Doch Johannas Leben ändert sich, als sie Carla kennenlernt. Carla, die ihre einzige Freundin wird und...und stirbt.
Vollkommen aus der Fassung begeht Johanna Selbstmord, doch anstatt zu sterben und direkt in die Hölle zu kommen, wird ihr ein Angebot gemacht:
Sterben oder ihr Dasein als Tote als Todesengel zu berbringen.
Als Johanna das Angebot annimmt weiß sie nicht, wie sehr ihr (totes) Leben dadurch durcheinander gebracht wird, denn plötzlich findet sich Johanna inmitten von Freundschaft, Liebe und Intrigen wieder....

meine Meinung:
Das hier ist mein zweites Buch von Anne Lück und ich bin begeistert!
Ich gebe es zu, ich liebe Engelsgeschichten!
Egal ob Engel die "Guten" oder eben die "Bösen" sind, mag ich die Thematik mit diesen Fantasiewesen.
Großartig ist in diesem Buch auch, dass man nicht direkt sagen kann, wer jetzt "Gut" ist, denn - klar - als Leser steht man auf der Seite von Johanna, aber die Engelswesen bekommen in diesem Buch nicht das gleiche Gesicht, ich meine damit, dass nicht jeder Engel gleich ist. Ein Engel böse ist nicht gleich alle Engel böse.
Es gibt hier "normale" Engel und die Todesengel. Es gibt Engel mit einem falschen Weltbild, wie welche, die sich gerne etwas besseres Belehren lassen. Genau das hat mir so gut gefallen. Die Engel sind (hört sich jetzt komisch an) menschlich. Sie haben Charakter und sind keine "perfekten" Wesen.

Aber ich darf natürlich die eigentliche Hauptperson dieses Buches nicht vergessen: Johanna!
Johanna ist (sehr) temperamentvoll, zurückgezogen und auch, wenn sie immer taff wirkt, ist sie in Wirklichkeit ein sehr einsames Mädchen. Sie hasst ihre "Fähigkeit". Ihre Tante. Ihr Leben?!
Doch dann lernt sie Carla kennen. Carla, die das glatte Gegenteil von Johanna ist, denn Carla ist immer freundlich, zuvorkommend und lässt sich nicht reizen.
Ganz nach dem Motto: Gegensätze ziehen sich an!

In diesem Buch geht es aber nicht nur um Johannas "Fähigkeit" oder der tatsache, dass sie nach ihrem Tot als Todesengel arbeitet. Es geht um Freundschaft, Liebe und dem Weg, den Johanna hinter sich bringen muss, um endlich sie selbst zu sein. Um endlich glücklich zu sein!

Die Schreibweise ist angenehm und locker. Die Erzählperspektive ist in der dritten Person Einzahl und man liest so nicht nur etwas über Johannas Leben, sondern "taucht" ab und an auch in die Welt der anderen Charaktere ein.

Die Geschichte ist wirklich mitreißend, gut durchdacht, auch wenn der Schluss etwas zu schnell abgehandelt wurde, fand ich das Ende wirklich wunderschön :D .

Fazit:
Ein wirklich wundervolles Buch, dass dir beim Lesen ein dickes Grinsen ins Gesicht zaubert oder dich mit großen, erschrockenen Augen zurücklässt (^^) je nachdem.
Ich kann es besten Herzens empfehlen und gebe dem Buch volle 5 von 5 Sternen, dass es sich wirklich verdient hat!
Ich hatte (großteils) ein dickes Grinsen auf den Lippen und das zog sich bis zur letzten Seite durch!
Großes Lob an Anne Lück und an die Tatsache, dass das nicht das letzte Buch von der Autorin gewesen war!

Inhalt: packend
Charaktere: authentisch
Handlung: anders als gedacht
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am 2. Oktober 2014
Johanna hat eine außerordentliche Begabung: Wenn sie einen Menschen berührt, sieht sie dessen Tod. Um sich selbst zu schützen, wendet sich Johanna von den Menschen ab und entwickelt eine ausgeprägte Sozialphobie. Ihr Therapeut versucht sie daher in einem Projekt mit Carla zusammen zu bringen, die auch soziale Kontakte scheut. Nach anfänglichem Streuben, lernen sich die Mädchen näher kennen und entwickeln eine tiefe Freundschaft. Bis Carla Johanna darum bittet, sie zu berühren, um ihren Tod zu sehen. Als Johanna dem Wunsch nachkommt, sieht sie, dass Carla bei einem Autounfall ums Leben kommt. Trotz größter Anstrengungen gelingt es Johanna nicht, Carla davor zu bewahren. Am Unglücksort trifft Johanna einen wunderschönen Mann in Weiß, der ihr vorwirft, Johanna getötet zu haben. Mit diesem Wissen kann Johanna nicht leben und begeht Selbstmord. In einer Zwischenwelt wird sie nun vor die Wahl gestellt, in die Hölle zu kommen oder als Todesengel die Macht ihrer Hände zu nutzen. Johanna entscheidet sich dazu, Todesengel zu werden, kommt jedoch schon bei ihren ersten Einsätzen in einen Konflikt mit den Himmelsengeln.

Mir hat der Anfang des Buches sehr gut gefallen, als Johanna lebte. Mir hat der psychologische Hintergrund gefallen, wie ein Teenager mit solch einer Begabung umgeht. Als Johanna dann aber zum Todesengel wurde, triftete mir das Ganze zu sehr in das Kitschige und zu Fantastische ab. Wir waren hier auch die Charaktere zu platt. Das Buch ist mit seinen gut 200 Seiten sehr kurz und gerade im zweiten Teil hätte etwas mehr Ausarbeitung und Differenzierung dem Buch gut getan.
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am 17. Juli 2014
Cover:

Das Cover wirkt sehr harmonisch. Die untergehende Sonne verleiht dem äußeren ein schönes Farbspiel und die Engelsflügel der jungen Frau kommen schön zur Geltung.

Meinung:

Johanna trägt eine schwere Last mit sich herum, weshalb ich ihre Sozialphobie gut nachvollziehen kann. Auch den Hass den sie Menschen gegenüber verspürt kann man ihr nicht verübeln. Vor zehn Jahren hat sie ihre Eltern verloren und lebt seit dem bei ihrer Tante, die sie für den Teufel hält. Wenn man keine Unterstützung und aufbauende Worte erhält wenn man sie am nötigsten hat und vor allem in dem jungen alter von Johanna sind Folgeschäden sehr wahrscheinlich.

Johannas Abneigung Menschen gegenüber verspürt sie jedoch nicht bei ihrem Therapeuten Sebastian, denn sie merkt wie viel Mühe er sich mit ihr gibt und dass sie so gerührt davon ist, ist einerseits schön andererseits auch sehr traurig. Ein Außenstehender sollte einem nicht den nötigen Halt zum überleben geben, er kann ein Freund sein, aber doch nicht ausschließlich. Auch die Mitschüler sind furchtbar, sie zielen immer auf die Stelle die am verwundbarsten ist.

>>Wozu denn? Denkst du etwa, dass ich den Tod dieser Menschen verhindern könnte? Wenn uns Final Destination irgendetwas gezeigt hat, dann doch wohl, dass man sich lieber nicht in so etwas einmischen sollte!<<

Mit Clara hat Johanna eine wundervolle Freundin getroffen, die sich nicht von den Vorurteilen der anderen Leute beeinflussen lässt und sogar ein offenes Ohr für sie hat, als Hannah ihr ihr dunkelstes Geheimnis anvertraut. Anstatt wie man es wahrscheinlich erwarten würde, erklärt Clara sie nicht für verrückt sondern glaubt ihr und das finde ich einfach mutig und sehr bewundernswert. Clara wirkt so unscheinbar und zerbrechlich, aber sie weiß dennoch was sie will und vor allem steht bei ihr Loyalität an erster Stelle.

Selbstmord ist in der Öffentlichkeit noch ein Tabu-Thema, doch ich finde man sollte sollte nicht schlecht über diese Menschen reden. Wir können uns nur schwer vorstellen, was die Menschen empfunden haben und wie viel Leid sie ertragen mussten. Manchmal sieht man einfach keinen anderen Ausweg mehr. Es gibt zwar ein Lied das sagt "Was dich nicht tötet macht dich stärker", aber was ist wenn einen jede Situation nur noch weiter zur Verzweiflung treibt? Bei Johanna war das so, doch bei ihr war es der Anfang etwas tollem, was ihr geholfen hat Leben zu wollen. Denn nach ihrem Tod lernt sie Than kennen und verliebt sich in ihn.

>>Und jetzt? Brechen wir da ein?<< [...] >>Hey, wir sind mehr oder weniger von Gott geschickt. Wir haben Klasse, und deshalb brechen wir auch nirgends wein.<< >>Und wie kommen wir sonst in das Haus?<< >>Wir gehen durch die Tür.<< >>Einfach so?<< >>Natürlich einfach so.<< Johanna musste ein Schmunzeln unterdrücken.>>Ich weiß ja nicht, wo du herkommst, aber bei mir nennt man so etwas einbrechen.<< >>Unsinn, wir sind schließlich aus einem guten Grund hier. Geschäftlich sozusagen.<< >>Ich wette, das Einbrecher das auch so bezeichnen würden.<< >>Ach, halt die Klappe<<, knurrte Than, aber es klang nicht unfreundlich [...]

Than und Hannah haben es in ihrem neuen Job nicht leicht, denn immer wieder stellt sich ihnen der Himmelsengel Michael in den Weg. Die beiden müssen noch viele Hürden überstehen. Doch ist ihre Liebe starkt genug um den Tod zu überdauern?

Charaktere:

Johanna hat in ihrem Leben viele schreckliche Erfahrungen gemacht. Der Tod ihrer Eltern hat dazu geführt, dass sie eine Sozialphobie entwickelt hat. Seit diesem Zeitpunkt besucht sie regelmäßig ihren Psychologen Sebastian, der eine wichtige Stütze in ihrem Leben geworden ist. Hannah hat ein dunkles Geheimnis und fürchtet sich davor, dass man sie für verrückt halten könnte, doch mit Clara verliert sie all ihre Ängste.

Clara hat ebenfalls negative Erfahrungen gemacht, sie lernt Johanna bei Sebastian kennen. Sie lässt sich nicht von Johannas anfänglicher ruppiger Art verscheuchen und bringt dadurch ein Teil der alten Hannah zum Vorschein.

Than wird er von allen genannt, doch dies ist nicht sein richtiger Name. Er arbeitet als Todesengel und hat einen sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt, der so ausgeprägt ist, dass er sein Leben vor das eines anderen stellt.

Schreibstil:

Anne Lück hat einen sehr schönen Schreibstil. Sie beschreibt sehr bildlich und mit einem hohen Spannungsaufbau. Jedoch hat mir die Geschichte nicht ganz so zugesagt, erst als sich zwischen Than und Hannah eine Liebesgeschichte angebahnt hat und die beiden zusammen wirklich süß waren, hat mir das Buch richtig gut gefallen. Doch diese Zeit wurde schon nach wenigen Seiten wieder beendet und es hat sich wieder ein wenig gezogen. Das Ende hingegen war wieder sehr schön, wobei ich mir gewünscht hätte dass das Ende weiter geschrieben worden wäre, denn ich hätte zu gerne gewusst, wie Than Hannah noch ein zweites mal von sich überzeugen wollte.
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am 20. August 2014
Das Cover ist auf jeden Fall auffällig und zeigt sehr schön, um was es geht.
Johanna, hat eine Gabe, mit der sie nicht glücklich ist, im Gegenteil, sie empfindet sie eher als Fluch. Durch Berührung eines Menschen sieht sie dessen Tod voraus. Dazu kommt noch, daß sie nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer ungeliebten Tante wohnen muß. Auch die Tante mag sie nicht, hält sie für eine Hexe. So hat Johanna eine Sozialphobie entwickelt, wegen der sie bei Sebastian, einem Therapeuten behandelt wird. Bei ihm lernt sie Carla kennen. Beide freunden sich an und Johanna hat zum ersten Mal wieder eine Freundin, die auch gut mit ihrer Gabe zurecht kommt. Carla sieht das als Gabe Gottes und bittet sie eines Tages sie zu berühren. Johanna tut sich schwer, macht es aber. Nach Carlas Tod bringt sie sich selber um, so will sie nicht weiterleben. Sie kommt in ein Zwischenreich, wo sie Than kennenlernt. Dieser bietet ihr an, bevor es direkt in den Himmel oder die Hölle geht, eine Arbeit als Todesengel zu verrichten. Sie nimmt nach einiger Überlegung an. Im Zwischenreich lernt sie Lilith, den obersten Todes engel kennen und Michael, den Erzengel, der die Menschen in den Himmel bringen will.... und auch Carla sieht sie. In welcher Funktion, soll sich der Leser bitte selbst erlesen. Wie das letztendlich alles ausgeht, möchte ich offen lassen.
Mir hat die Geschichte ganz gut gefallen, es ist sicherlich eine neue Geschichte. So etwas habe ich noch nie gelesen. Der Kampf um die guten Seelen wird sehr schön dargestellt. Es geht auch um eine zarte Liebesgeschichte und eine ganz starke Freundschaft.
Das Buch ist durchaus lesenswert, für mich hätten es ruhig 100 Seiten mehr sein können. Die Geschichte läuft sehr zügig durch, ich hätte gern mehr erfahren, vom Zwischenreich!
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am 10. August 2014
Die 16-jährige Johanna hat eine ungewöhnliche Gabe, die ihr nur Kummer bereitet. Sie sieht den Tod von anderen Menschen voraus, indem sie sie berührt. Sogar den Tod ihrer Eltern hat sie bereits einen Tag vorher gesehen und seitdem versucht sie alles, um Berührungen zu vermeiden. Ihre Tante, eine ziemlich biestige und gemeine Frau, bei der Johanna seit dem Unfall ihrer Eltern lebt, hält sie für eine böse Hexe und möchte mit dem Mädchen am liebsten gar nichts zu tun haben. So lebt Johanna also in einer lieblosen Umgebung auf und der einzige Mensch, der sie versteht und ihr helfen will, ist ihr Therapeut Sebastian.
Doch selbst vor ihm hält das Mädchen diese beängstigende Gabe geheim, denn sie hat Angst, sonst für verrückt gehalten zu werden.
Dann lernt sie Carla kennen, ein Mädchen in ihrem Alter, das ebenfalls bei Sebastian eine Therapie macht. Er hat die Idee, die beiden Mädchen zusammen zu bringen, weil er denkt, das könnte ihnen eine Hilfe gegen ihre Sozialphobie sein. Zuerst blockt Johanna völlig ab, aber mit der Zeit werden die beiden Mädchen dann doch Freundinnen und Carla ist auch die Einzige, der Johanna sich anvertraut.
Eines Tages passiert dann etwas ganz schreckliches, Johanna sieht den Tod von Carla und sie versucht alles, um ihn zu verhindern. Als ihr das nicht gelingt und ihre einzige Freundin tatsächlich stirbt, ist Johanna so verzweifelt, dass sie sich umbringt. Und damit beginnt dann die eigentliche Geschichte, denn Johanna landet nicht, wie andere Selbstmörder in der Hölle, sondern in einer Art Zwischenwelt, in der sie dann die Bekanntschaft von netten und auch nicht so netten Engeln macht. Außerdem bekommt sie dort eine Aufgabe, die sich leider als sehr schwer herausstellt, lernt die Liebe kennen und erfährt, dass wahre Freundschaft sogar über den Tod hinausgeht.

Was für eine wunderbare, herzzerreißende Geschichte. Mir hat die Leseprobe ja schon sehr gut gefallen , aber meine hohen Erwartungen an dieses Buch wurden sogar noch übertroffen. Diese Geschichte ist spannend, traurig und schön zugleich und sie geht richtig zu Herzen.
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