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am 12. April 2001
Nach langer Pause legen die "vier Fünfer" endlich wieder eine neue Doppelvinyl vor. War die Substanz Sillium noch das Antriebsmittel für das gleichnamige Debut-Album, so müssen hier stärkere Substanzen am Werk gewesen sein. Mit gesampelten orientalischen Saiteninstrumenten bis hin zu wirkungsvollen Analogsynthies sorgt Tobi Tobsen wiederum für den richtigen Funk in den Beats, textlich bleiben die beiden Rapper Bo und Tobi immer gut am Beat und glänzen durch brillanten Wortwitz, wenn sich auch das textliche Gesamtkonzept entschieden zu oft um Alkohol dreht. Um so überraschender ist dabei, daß die vier kein bißchen dem von ihnen mit Sillium mitgeprägten Hamburg-Style treu bleiben, sondern stattdessen eine bunte Reise vom psychedelischem Psycho-Krimi über fetzige Abgeh-Nummern bis hin zu einem wahren Euro-Beat-Revival mit "Toni Europa" unternehmen, wodurch insbesondere die musikalische Vielseitigkeit von Tobi hervorsticht. Für Hiphop-Verhältnisse kein bahnbrechendes Album, aber ein Zeugnis dafür, wie vielseitig Hiphop sein kann.
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am 2. Oktober 2000
Endlich, endlich ist es soweit. Die Tage, die vergehen, vergehen nur noch mit Neo.Now. Fünf Sterne überzeugen in ganzer Länge und nicht gerade dadurch, daß sie an alten Skills festgeklammert hätten. Nein, sie schaffen eine passende, gewollte Weiterentwicklung zu den Stilen, die Sillium ausmachten. Eine noch verstärkte Selbstsicherheit ist dabei nicht zu verleugnen. Tobi und Bo repräsentieren sich stark in Tracks wie "Champangneros" oder "18 Zeilen", erzählen über ihre Sauf- und Raucherlebnisse in dem zum Klassiker anmutenden "Verdammt" oder flashen disco-stylisch ab mit Supermax und der Marcnesium-Erweiterung Discotizer in "Stop Talking Bull". 97'er Fans, die seit Anfang dabei sind, freuen sich über partyuntaugliche, experimentelle Tracks wie "Auf der Yacht nach Dr. Hossa". In diesem Song schaffen Tobi, Bo, Marcnesium und Coolmann (und wer da sonst noch alles spricht) eine völlig neue Art und Weise deutschen Hip Hop zu gestalten. Auch mit Soul ist dieses Lied: "So dumm"; erinnert ein wenig an ältere Fanta-Zeiten. Die wenigen Skits sind mal eine willkommene Abwechslung, dabei steht Qualität wirklich im Vordergrund. "Kill That Rock" und "I Like To Smoke" erinnern an alte Tobi&Bo Tage und sind einfach geil. Eine sehr gute Platte, wirklich. Im Nebenbereich zieht sie auch schöne B-Seiten mit sich ("Newsledder", "Yes Sir, I Can Boogie"). Fünf Sterne deluxe erleben eine wahrlich besondere, besonders gute Entwicklung. Props an die A Tribe Called Quest's Deutschlands.
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am 26. Oktober 2000
Fünf Sterne, so möchten man meinen, übertreffen sich wieder einmal selber. "Neo.Now" ist die passende Fortsetzung zu "Sillium", die damals probierten Stile werden hier fortgeführt und weiterentwickelt. Was Tobi&Bo-Fans gleich auffällt, ist das Fehlen von regelmäßigen Zwischenstücken (Skits), die ja bei "Genie und Wahnsinn" sowie bei "Sillium" etwa 50/50 zu den Liedern standen. Außerdem haben sich die vier, fünf Leute keine gastierenden Rapper eingeladen, sondern rappen alleine. Dabei setzen sie neue Maßstäbe für den deutschen Hip Hop, wie immer, die von anderen noch lange nicht erreicht sind. Mit "Auf der Yacht nach Dr. Hossa" schaffen sie zu dem etwas noch nie Dagewesenes. Bo rappt mit amerikanischen Akzent, Tobi mit französischem und die anderen Beiden probieren ebenso diverse Sprachstile aus (z.B. Friesisch). Dabei erzählen sie auf einem Beat von Roey Marquis II. eine surrealistische, absurde Detektivsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Außerdem erheben sie das Thema Saufen&Rauchen zum Zentrum zweier Lieder, "Champangeros" und "Verdammt". Bei "So dumm" wenden sie sich an alle "neuen" Fans, die versuchen durch anderer Leute Geilheit (die von Fünf Sterne natürlich) vor Freunden besser zu erscheinen. Bei "Die Parawahne zieht weiter" besprechen sie das Thema "Digitalisierung der Gesellschaft" und sind nicht begeistert über die jetzige Situation. Gespannt kann man auch auf die Entwicklung sein, die das Lied "Magie" noch nehmen wird. Die Fünf Sterne haben dem Lied eine "Schweigeminute" eingerichtet, da es nicht veröffentlicht werden durfte. Alles in allem, ein Meilenstein und Pflichtprogramm für alle, die deutschen Hip Hop lieben.
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am 28. März 2001
"HipHop braucht kein Mensch, aber Mensch braucht HipHop". Diese Zeilen stammen aus dem Fünf Sterne Hit "Dein Herz schlägt schneller", als sie noch "so bekannt wie Mega-Kalle auf dem Kiez" werden wollten. 350.000 verkaufte Tonträger später dürfte zumindest dieses Ziel erreicht sein. Die Erfolgsgeschichte der Band ist eng verbunden mit der von Tobi das Bo. Tobi hatte 1992 mit 4 Freunden aus der Hamburger Vorstadt "Fettes Brot" gegründet. Dieses Engagement war jedoch nur von kurzer Dauer. Ab 1994 bringt er dann "Tobi und das Bo" an den Start. Bo ist Mitbewohner von Eißfeldt (Absolute Beginner) und gehört zur sogenannten mongo-clikke (u.a. Dynamite Deluxe, Mr. Schnabel, Absolute Beginner, Ferris MC und andere). Mittlerweile hatte er unzählige Gastauftritte bei anderen Acts wie Fettes Brot, Absolute Beginner, den Stieber Twins oder EinsZwo. Im Winter 1994 kommt die erste Single "Der Racka" von Tobi & Bo raus und läuft bei VIVA und MTV. Es folgte die erste CD "Genie und Wahnsinnn liegen dicht beieinander". Weitere Singleauskopplungen waren "Morgen geht die Bombe hoch", "Wir sind die Besten", "Es ist Zeit sich zu wundern mit" und "Is mir Egal". Schließlich erscheint noch das Remix-Album "Genie und Wahnsinn (Wir sind die Best Ofs)". Obwohl sich das Album relativ gut verkaufte, kommt Ende 1996 das überraschende Aus für "Der Tobi und Das Bo". Mit den personellen Neuzugängen DJ Coolmann und Marcnesium vollziehen die beiden unter dem jetzigen Namen "Fünf Sterne Deluxe" einen Neubeginn. Gemeinsam suchen sie erklärtermaßen nach dem dritten Weg zwischen Fun-Rap und reiner HipHop-Lehre. Ihr erstes Album "Sillium" wird nicht zuletzt wegen der Singles "Willst du mit mr gehen" und "Dein Herz schlägt schneller" ein Bombenerfolg und erhält Lob von allen Seiten. Fette Beats gepaart mit vor Ironie strotzendem Wortwitz - eine unwiederstehliche Kombination, die in dieser Form in Deutschland ihresgleichen sucht. Nach der ersten deutschen Hip Hop-Welle aus Stuttgart (siehe auch FHZ-Ausgabe 3, Mai 1999) hat Hamburg langsam die Nase vorn. Acts wie Fettes Brot, Fünf Sterne Deluxe, Deichkind, Dynamite Deluxe, Absolute Beginner, Doppelkopf, usw. haben mittlerweile ebenfalls den Weg in die Charts geschafft. Genervt vom Medienhype und vom gestiegenen Erwartungsdruck treffen Fünf Sterne deluxe nach über 250 Auftritten in Europa die einzig mögliche Entscheidung und ziehen sich zurück: keine Interviews, keine Auftritte, keine Öffentlichkeit. Es wird ruhig. Gerüchte über zornige Auflösung wegen interner Streitigkeiten, dubiose Wertpapiergeschäfte in Ostasien, internationaler Drogenmißbrauch und Verstrickungen im Budapester Rotlichtmillieu bis hin zu engen Kontakten mit Ghaddafi und Chuck Norris geisterten durch die Medien. Die Pause war wichtig. Dann 1999 erste Lebenszeichen, Auftritte bei allen großen Festivals und dann die Maxi "Ja, Ja... Deine Mudder". Bo veröffentlicht außerdem im Sommer seine erfolgreiche Solo-Nummer "Türlich, türlich - sicher Dicker", kurz danach kam der "Neo.Now."- Appatizer "Die Leude". Um für smoothe Athmosphäre bei den Aufnahmen für das zweite Album zu sorgen, wird kurzerhand das komplette Studio-Equipment der Band in eine 60m vom Strand entfernte, alte Zollstation an der Ostsee gebracht. Produziert wurde in Hamburg und NY. Das Ergebnis kann sich hören lassen: "Neo.Now" ist weit mehr als ein Update von "Sillium". Die Scheibe klingt einfach oberfresh, fette Beats, überraschende Samples, hirnverrenkende Reime und breitärschige Disses von den "vier Typen mit 'nem großen Ego". Klar, das Gequatsche darüber, wie cool, glaubwürdig, einzigartig, dem wahren Hip Hop verpflichtet, die besten Beats bauend, den geilsten Style pflegend, über die unglaublichsten Skills verfügend, usw. ist nicht jedermanns Sache. Wer damit ein Problem ist hier natürlich falsch - witzig ist das Ganze in jedem Fall. Einmal mehr pushen die Fünf Sterne den deutschen Hip Hop in eine neue Dimension. Schlimmstenfalls ist das Album "drei Jahre zu früh"...
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am 10. August 2009
Auf jeden Fall eine Steigerung um 80% im Bezug zum Debüt. Für mich haben die Fünf Sterne Deluxe mit dieser Platte Die Fantastischen Vier überholt. Diese Platte macht einfach Spaß und ist jederzeit hörbar, so sollte es sein. Ob nun Songs mit megacoolen Refrains wie in "Die Leude" und "Verdammt", oder einfach mit verdammt guten HipHop wie bei "Toni Europa" und "Die Parawahne zieht weiter...". Bei "Dreh' auf den Scheiß" kommt man der Aufforderung sofort nach und "So dumm" spricht vielen aus den Seelen, die den Dummköpfen dieser Welt dieses Lied einfach mal vorspielen sollten. In "I like to smoke" wird mal eben ihre Einstellung zu gewissen bewußtsseinserweiternden Substanzen klargestellt und in "Stop talking bull (feat. Discotizer und Supermax)" wird der Disco-HipHop vom Debüt noch perfektionierter vorgetragen. Krassen, aber coolen, Comedy-HipHop liefern sie in "Auf der Jacht nach Dr. Hossa" ab, wo sie eine Geschichte erzählen, die man sich immer wieder gern anhört. Saufgeschichten sind ebenfalls mit "Champagneros" und "Verdammt" vertreten. Das "Ja, ja... deine Mudder" hier in einem weniger guten Remix vorhanden ist, ist nicht so schön, aber seit ehrlich: Wer hat das Original nicht noch in den Ohrmuscheln kleben? Diese Band darf von sich gerne "Wir ham's drauf" behaupten, und das sogar sehr sehr gut. Es lebe der deutsche HipHop!
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am 6. Oktober 2000
Man konnte gespannt sei, ob die NEONOW wirklich besser sein könnte als die Sillium. Denn die Sillium ist schon ein Stück deutscher Hip Hop Geschichte und die Geschichten auf der Scheibe waren allenzu perfekt, fast. ABERRRR die NEONOW ist das Produkt von den 5*****, nachdem sie SILLIUM genommen haben. UND SIE IST PERFEKT.
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am 9. Juli 2013
Ein Knaller. Von schwachsinnigen, aber mit viel Wortwitz vorgetragenen Story's bis hin zu Partykrachern ist alles dabei. Kurz: Kaufen! Es lohnt sich.
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am 19. September 2000
Tja, da ist es nun da, das neue Album und Fünf Sterne legt die Meßlatte wieder einmal höher. Vielleicht hätte man den Ursprünglichen Titel "Wieder 3 Jahre zu früh" doch verwenden sollen, denn die 4-5-Leute halten sich nicht an derzeitige Styles und Regeln. Auch hätten sie vielleicht mehr Zwischenstücke wie bei "SiLLiUM" und "Genie und Wahnsinn" produzieren sollen, doch das macht das Artwork von Marcnesium wieder gut. Einfach wieder Spitzenproduktion aus Hamburg City!
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am 9. Oktober 2000
Die 4 Fünf Sterne blasen mal wieder zum Angriff gegen Mainstream Hip Hop und bringen mit Neo.Now eine CD die vor schrägen Stylez und mächtig Flow geradezu platzt. Nicht ganz so zugänglich wie die erste CD, aber voller kleiner Schätze die sich dem aufmerksamen zuhörer erst nach mehrmaligem hören offenbaren ("my ouzo weights a ton"). Allgemein klingen sie etwas erwachsener aber keines wegs ausgelaugt. Ich sach nur kaufen, 10x hören und geniessen. Pace
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am 8. Oktober 2000
Diese Scheibe ist einfach genial zum Party-machen. Auch die Lyrics sind so richtig fett und man muss manchmal genau hinhoeren um den ganzen Witz zu verstehen (auf der Yach nach Dr. Hossa)! Bei dieser Scheibe hat Dj Coolman wirklich alles aus den Turntables rausgeholt. Tobi hat an den Reglern gezeigt was er kann und außerdem noch super gerappt und natürlich hat auch das Bo wieder was geleistet. Und die Einwürfe von Marcnesium sind auch richtig dick!
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