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am 11. Februar 2016
Inhalt:
In einem Auenwald beim nordbadischen Philippsburg wird die skelettierte Leiche der Schülerin Stella gefunden. Das Waldstück gilt als verflucht, seit im späten Mittelalter eine vermeintliche Hexe zu Tode gefoltert wurde. Die Polizei findet Hinweise auf einen Ritualmord und ermittelt in diese Richtung, leider ohne Erfolg.
Stellas Mutter fürchtet um ihre jüngere Tochter Annie und bringt das Mädchen bei ihrer Tante unter, wo Annie aufwächst.
Jahre später kehrt Annie in ihre Heimatstadt zurück. Sie spürt, dass Stellas Mörder immer noch hier ist. Er verfolgt sie, stellt ihr nach, ist ihr dicht auf den Fersen.

Zum Buch:
Interessanter Schreibstil, es wird Neugierde geweckt und wir haben einen Sichtwechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was einem hilft die Ereignisse etwas besser zu verstehen.

Die Protagonistin Annie, wirkt anfangs sehr fürsorglich, verantwortungsbewusst und selbstlos. Doch je weiter die Geschichte ihren Lauf nimmt, umso mehr merken wir das mit ihr etwas ganz und gar nicht stimmt. Sie ist von der Vergangenheit in mehrerer Hinsicht sehr stark geprägt, wird sogar von ihr verfolgt. Ihre etwas anstrengende Persönlichkeit, wirkt manchmal etwas unerfahren und merkwürdig. Was man schnell merkt, ist das der äußere Schein oftmals sehr täuschend sein kann und in jedem Menschen etwas dunkles stecken kann.

Meine Meinung:
Im Grossen und Ganzen fanden ich das Buch sehr verwirrend, durch manche Rückblenden war es schwer zu folgen, aus wessen Sicht denn nun Grade erzählt wird. Dadurch ging für mich etwas das flüssige Lesen unter und ich fand es etwas zu viel für das Buch. Trotz des interessanten Schreibstils und der guten Idee des Buches konnte es mich nicht ganz beeindrucken.
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am 23. November 2014
Kurze Inhaltsangabe:
In einem Auenwald beim nordbadischen Philippsburg wird die skelettierte Leiche der Schülerin Stella gefunden. Das Waldstück gilt als verflucht, seit im späten Mittelalter eine vermeintliche Hexe zu Tode gefoltert wurde. Die Polizei findet Hinweise auf einen Ritualmord und ermittelt in diese Richtung, leider ohne Erfolg. Stellas Mutter fürchtet um ihre jüngere Tochter Annie und bringt das Mädchen bei ihrer Tante unter, wo Annie aufwächst. Jahre später kehrt Annie in ihre Heimatstadt zurück. Sie spürt, dass Stellas Mörder immer noch hier ist. Er verfolgt sie, stellt ihr nach, ist ihr dicht auf den Fersen.
(Quelle: Klappentext "Schlechtes Blut" von Martina Bauer)
Schreibstil, Charaktere, Sonstiges:
Der anfangs etwas wirre Schreibstil, fesselt den Leser an das Buch und zwingt ihn fast dazu weiterzulesen. Die Adaption eines bekannten Märchens ist wirklich gut gelungen - der Gruselfaktor hoch. Die Protagonisten sind gut beschrieben und man erfährt nicht zu früh, um was es eigentlich geht. Die Story beschreibt die Ängste der Menschen vor Legenden sehr gut. In fast jedem Ort gibt es eine unheimliche Geschichte, die einen wahren Kern beinhaltet, aber wie wahr sind sie wirklich???
Eigene Meinung:
Mich hat die Story überzeugt. Die Ausarbeitung ist gut gelungen. Anfangs fand ich es etwas schwer, der Geschichte zu folgen, es lohnt sich aber, dran zu bleiben und weiter zu lesen. Das es sich um eine Märchenadaption handelt, eröffnet sich recht weit am Schluß und ich werde hier nicht verraten, um welche es sich handelt. Das dürfen die Leser gerne selber herausfinden. Die Story ist gruselig, manchmal erschreckend und ich würde gerne mehr über die regionalen Legenden herausfinden. Mal sehen, ob bei uns etwas zu finden ist :) .
Ich war wirklich über die überraschenden Wendungen erstaunt, da ich damit nicht gerechnet habe, was das Lesevergnügen noch erhöht.
Ich gebe dem Buch vier Sterne und empfehle es gerne weiter!
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am 10. August 2014
Annie durchlebt die Hölle: 2003 wird ihre Schwester auf grausame Weise in einem Hexenwald in Phillipsburg ermodet; kurz darauf geschieht ein tödlicher Unfall im Haus ihrer Mutter und ihres Großvaters. Zehn Jahre versteckt sich Annie vor den schrecklichen Erinnerungen bei ihrer Tante in Heilbronn und bricht den Kontakt zu ihrer Mutter ab. Als sie zehn Jahre später eine Nachricht über den Tod ihres Großvaters erhält, beschließt sie, nach Phillipsburg zurückzukehren. Doch mit Annies Heimkehr, kommt auch das Grauen zurück ...

Die Figuren lernt der Leser durch geschickt platzierte Andeutungen in der Ich- bzw. personalen Erzählsituation kennen.
Die Nebencharaktere werden liebevoll in die Geschichte eingewoben. Schnell gelingt es dem Leser, sich die Figuren bildlich vorstellen zu können.

Die Sprache ist technisch einwandfrei. Der Autorin gelingt es, subtilen Horror in hübsche Worte zu kleiden und somit verwebt sich der Schreibstil mit dem Inhalt der Geschichte! Wow!

Dass die Kapitel um Annie aus der Ich-Perspektive geschrieben sind, und die Kapitel um Emiliy (und anderen Figuren) aus der personalen Erzählsituation, nutzt die Autorin geschickt, um den Leser nur allmählich mit Informationen zu füttern.

"Subtiles Grauen in hübsche Worte gekleidet." Das umschreibt meinen Eindruck zu diesem Werk ziemlich treffend.
Zunächst dachte ich: Oh nein, eine Erzählung einer jungen Frau in "Ich-Form" ... Aber als ich schon nach wenigen Kapiteln erkannt habe, dass es sich dabei um ein Stilmittel handelt, dessen sich die Autorin bedient, war es schon um mich geschehen ... Die Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich mein Kindle kaum weglegen konnte.
Trickreich versteht es die Autorin auch, den Leser im Glauben zu lassen, man wisse, was 2003 geschehen ist. Doch schon auf den nächsten Seiten stellt sich alles ganz anders dar ... oder doch nicht?!
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am 27. August 2014
Die Sprache ist sehr gut, Spannung wird durchgehend gehalten, habe das Buch an einem Abend durchgelesen.
Nachdem Annies Schwester im Jahr 2003 auf eine extrem grausame Art im Hexenwald ermordet wurde, stirbt kurz danach in ihrem Beiseinein ein Schulkamerad bei einem tragischen Unfall in ihrem Elternhaus.
Zehn Jahre lebt Annie nach diesen schrecklichen Ereignissen bei ihrer Tante in Heilbronn und will keinen Kontakt mehr mit ihrer Mutter. Erst als ihr Großvater stirbt, kehrt sie zurück, doch die Ereignisse der Vergangenheit holen sie ein. Ohne die mystische Komponente, als reiner Psychothriller hätte mir das Buch noch besser gefallen.
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am 21. Juli 2014
Schlechtes Blut entführt den Leser nach Philippsburg, wo sich die Einheimischen seit Generationen Geschichten von einer blutrünstigen Hexe erzählen und sogar an manchen Tagen ihre Schreie zu hören glauben.
Annie ist noch ein Kind, als ihre geliebte Schwester Stella tot aufgefunden wird. Die Polizei steht vor einem Rätsel. Annie kann den Verlust Stellas nicht überwinden und verlässt ihren Heimatort, um zu einer Verwandten zu ziehen. Als die erwachsene Annie nach Philippsburg zurückkehrt, ranken sich immer noch Mythen und Geheimnisse um Stella, deren Mörder nie gefunden wurde. Annie beginnt nachzuforschen, und gerät dabei selbst in Gefahr. Ahnt sie bereits etwas? Kommt sie hinter das Geheimnis von Stellas Tod, gibt es wirklich eine Sumpfhexe? Selbst lesen, es lohnt sich!
Wer den blanken Horror sucht, ist hier fehl am Platz. Dabei gibt es durchaus deftige Szenen, die nicht unbedingt für schwache Nerven gedacht sind. Mich fasziniert immer wieder das sprachliche Talent dieser Autorin. Nicht nur, dass sie sich wunderbar in ihre Figuren einfühlen kann, sie bringt Stimmungen und Gefühlslagen excellent zu Papier, und es macht einfach Spaß, weiterzulesen. In Schlechtes Blut gibt es reichlich Mysteriöses, aber auch den stinknormalen Alltag einer bürgerlichen Kleinfamilie, eingebettet ins Philippsburger Lokalkolorit.
Mein Fazit: Die Geschichte hat mir gefallen und ich wurde gut unterhalten.
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am 7. September 2014
Das war mal ein gutes, gelungenes Stück Gegenwarts-Horror.
Zwei Schwestern, ein Zauberwald und eine unheilvolle Offenbarung.

Anni kehrt nach zehn Jahren in ihren Heimatort zurück. 10 Jahre, in denen der Mord an ihrer Schwester Stella zurückliegt, den sie nie verkraftet hat. Nun ist sie wieder bei ihrer Mutter, die zunehmend Pflegebedürftigkeit aufweist.
Schritt für Schritt wird in einer gegenwärtigen, aktuellen Sprache der Leser in das Geheimnis eingeführt, dass dieser Ort und deren Bewohner in und mit sich tragen.

Die Auflösung des Mysteriums ist genau richtig dimensioniert - nicht zu kurz, nicht zu lange und auch nicht zu unglaubwürdig. Die knapp 200 Seiten sind es wert gelesen zu werden. Ein sehr flüssiger Schreibstil, nicht aufgesetzt und kein Teil im Buch, an dem ich wegen Langatmigkeit darübergeflogen bin.

Gelungen.
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am 6. September 2014
Kurz zum Inhalt: In Annies Kindheit passiert etwas Furchtbares. Ihre Schwester wird brutal ermordet, der Mörder niemals gefunden. Doch wer genau steckt hinter alldem und kann es sein, dass sich alles zehn Jahre später wiederholt? Diese Fragen beantwortet uns Martina Bauers Roman.

Ich mochte den Roman für seine überzeugend düstere Sprache, die mich vollständig mitgerissen hat. Man taucht gleich zu Beginn mitten ins Geschehen ein und will wissen, was passiert. Als einzige Kritik würde ich die kürze der Kapitel erwähnen. Ab und an wurde ich dadurch aus dem Lesefluss gerissen, was schade ist, denn so kam mir einiges gestückelt vor.

Ich würde Martina Bauers Roman all jenen empfehlen, die auf lokale, kriminalistische Romane stehen, die eine Note Mystik haben. Allerdings ist dies kein nervenaufreibender Thriller, der im Stil eines "Splatter"-Films daherkommt. Trotz Mord, trotz Brutalität, steckt hier viel Liebe im Detail.
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am 29. September 2014
„Schlechtes Blut“ ist ein Thriller, der geschickt die Gegenwart mit Mystik und Legende zu verknüpfen versteht. Es handelt sich nicht um einen Horrorschocker; dennoch ist Gänsehaut garantiert.
Der Prolog fesselt und schockiert. Dann wird es ruhig, und die Geschichte baut sich Stück für Stück auf. Dennoch schwelt immer die Ungewissheit: Was ist passiert, was wird passieren und wann wird es geschehen? Das Ende ist sehr überraschend.
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am 20. August 2014
Eine dramatische Geschichte von der ersten Seite an. Annie und auch ihre Mutter sind sehr überzeugend gestaltet. Man kann sofort mit ihnen mitfühlen. Der Wechsel zwischen zwei verschiedenen Erzählzeiten strukturiert die Geschichte sehr gut und lässt den Leser nach und nach Vergangenheit und Erzählgegenwart zusammensetzen. Es macht Spaß, auch wenn die Geschichte nun wirklich nicht lustig ist.
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am 13. August 2014
In einer deutschen Kleinstadt geht seit Generationen die Grusellegende von der Sumpfhexe um. Daher meiden die Einwohner eine bestimmte Insel im Altrhein, weil von dort schaurige Schreie zu hören sind und eine Frau dort vor zwanzig Jahren den Tod fand. Zwei Schwestern im Teenageralter, Annie und Stella, wagen sich eines Tages dennoch in die Nähe des Hexenwaldes. Nur Annie kehrt zurück, steht aber unter Schock und kann nichts von dem berichten, was sie sah. Die Polizei tappt im Dunkeln, und an Stellas Tod zerbricht die Familie.

Jede der Figuren wird mit ihrem ganz eigenen, unverwechselbaren Gesicht ausgestattet, wobei das Aussehen eigentlich gar nicht so wichtig ist. Vielmehr ist es ihr Wesen, das physisch sehr greifbar aus den Protagonisten dringt. Man glaubt, jeden dieser Menschen zu kennen, weil jeder von uns solche Menschen in seinem Umfeld hat; es gibt sie überall. Da ist das etwas ungleiche Schwesternpaar: Stella, die Strahlende, Lebhafte, der Sonnenschein der Familie, die allseits Beliebte, die Intelligente, Strebsame und dennoch in der Schule nie Verachtete. Kein Wunder, dass der Untergang ihres Sterns eine solche Dunkelheit zurücklässt. Und Annie, die Unscheinbare, Unspektakuläre, auf deren Aura schon früh ein Schatten zu liegen scheint, die im Glanz ihrer Schwester verblasst und der es nicht gelingt, ihrer schicksalsgebeutelten Mutter ein Trost zu sein. Die Mutter selbst, Sinnbild der Geborgenheit, mit ihrem "Nestgeruch", die langsam an den Schlägen des Schicksals zerbricht. Der brummige, etwas linkische Opa. Die unsensible Mitschülerin Alice, biggest bully in the playground, wie es sie an jeder Schule gibt, und Kerstin, die ewig zur Loserin Abgestempelte. Und viele andere, nicht minder vertraute Gestalten.

Mit passenden, poetischen Bildern und treffender Wortwahl versteht es die Autorin, Stimmungen aufzubauen, Schauplätze zu zeigen, Prozesse und Gefühle zu analysieren (z.B. die subtile Schattierung der Trauer oder den gesundheitlichen und geistigen Verfall der Mutter) und natürlich diese unbeschreibliche Spannung aufzubauen. Als ganz besonders wohltuend empfand ich auch die absolut fehlerfreie Orthographie in diesem Werk.

Ich konnte dieses Buch nicht wieder aus der Hand legen und habe es in einem Rutsch durchgelesen! Die Spannung, die hier erzeugt wird, spielt mit den Nerven und der Neugier des Lesers. Geschickt dosiert gibt die Autorin ihre Informationen frei und lässt der Phantasie des Lesers damit genug Spielraum, bevor sie sie wieder in neue, teilweise unerwartete Bahnen lenkt. Man ist sich seiner Sache nie ganz sicher. Ich mag auch die Verknüpfung von "Realität" und Legende, wie sie hier praktiziert wird. Nicht zuletzt finde ich das dramatische Cover sehr gelungen.
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