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am 6. September 2015
Als Yesfan der ersten (!) Stunde hatte ich die 'üblen Nachreden' zu diesem Album nicht glauben können/wollen, nur - es stimmt ALLES. Für den gezahlten Schnäppchenpreis hält sich der Ärger über die Ausgabe in Grenzen, nicht aber der über die (Selbst-) Demontage meiner alten Helden...
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am 2. Mai 2015
21.Studio-Album der britischen Prog-Dinosaurier von 2014, dass erzwungenerweise eine neue Ära in der Musikkarriere der Band einleitete, nach dem kommerziellen Flop des teuer produzierten Vorgängers. Sänger "Benoit David" wurde durch den Jon Anderson-Klon "Jon Davison" ersetzt, der sich auch für den Großteil des Songwritings verantwortlich zeigte. Angesicht der finanziellen Katastrophe von "Fly from here" wurde das Band-Budget drastisch gekürzt, was negative Auswirkungen auf die neue Produktion haben sollte. Um die Kosten bei den Studioaufnahmen niedrig zu halten, gestand die Plattenfirma der Band nicht einmal die Hälfte der Zeit zu, die sie normalerweise im Studio benötigten. Anstelle von vier oder fünf Monaten mußte Heaven & Earth in nur zwei Monaten fertiggestellt werden. Die fatale Folge davon war dass die bei der Band üblichen, ausgefeilten Arrangements aus Zeit-und Kostengründen nicht realisiert werden konnten. Diese Zeit-und Kosteneinsparungen konnten an der Musik nicht spurlos vorübergehen. Klang, Produktion, Songs und ihre Arrangements mußten für die Verhältnisse der Band ungemein schlicht bleiben. Notgedrungen entschied mann den Songs durch Einsatz einer Rhythmusgitarre mehr Volumen zu verleihen. Eigentlich unglaublich dass sich gestandene Musiker wie Howe/Squire/White/Downes so etwas von ihrer Plattenfirma bieten lassen. Das künstlerische Endergebnis von Yes-Light kommt einer Demontage der Kultband sehr nahe und polarisiert weltweit die große Fangemeinschaft. Die Band legt wohl einer ihrer schwächsten Werke vor. Das zu schlichte und anspruchslose Songwriting Davisons vermischt mit einer hörbar billigen Produktion und das Ausbleiben von progressiv-rock üblicher aufwendigen Arrangements führte zum künstlerischen Fiasko. Was bleibt ist mit dem neuminütigen "Subway walls" ein progressiv aufwendiger Titel und mit "Believe again"+"Step beyond" zwei prog-angehauchte Pop-Ohrwürmer, die dir einmal gehört nie wieder aus dem Ohr gehen. In Verbindung mit dem einen oder anderen progressiv-anspruchsvollen Song-Teilpart reicht dies objektiv maximal für 3 Sterne. In jedem Fall vielzu wenig für eine Klasseband wie Yes, die mit dieser Veröffentlichung in die künstlerische Durchschnittlichkeit des Seins eintauchte, um hoffentlich irgendwann wie Phönix aus der Asche im Original-Lineup zu entsteigen ......
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am 13. Februar 2015
YES, ja, eine tolle Band und der Sänger macht seinen Job echt gut, schreibt wohl aber zu viele Stücke mit, es driftet teilweise in das Schlagermäßige ab. Ohne Zweifel, YES sind nach wie vor gut, aber topp ist das nicht, im Gegensatz zum Vorgänger "Fly From Here". Aber ich will das Album nicht zerreißen, ist ok, ist auch YES, aber eben zu kommerziell.
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am 26. Januar 2015
Erst wollte ich nicht so richtig, nun schreibe ich also doch noch eine Rezi über die neue Yes. Vorab, ich bin (natürlich) ein Yes-Fan seit der Frühzeit (70er Jahre) und habe bis auf wenige Veröffentlichungen so ziemlich alles, zumindest aber fast alles, dieser grandiosen Brit.-Band. Über Yes braucht man eigentlich nicht allzu viele Worte zu verlieren. Sie waren lange Zeit, eine der prägenden Bands des Progrock und haben sich nach sehr vielen Querelen der vergangenen Jahrzehnte dennoch immer wieder behaupten können. Die letzten Veröffentlichungen, "Fly From Here" (2011), "Yes & Friends" (2008) und "Magnification" (2001) z.B. sind drei gute bis sehr gute Outputs geworden und so freute ich mich auf ihr neues Album "Heaven & Earth" (2014), wie tausende, anderer Yes-Fans auch. Dann kam jedoch leider eine gewisse Ernüchterung... Zur Platte.
"Heaven & Earth", besteht aus 8 Stücke, die auf 51:27 Minuten verteilt sind. Der Gesamteindruck ist nicht so schlecht, wie es einige Rezensenten beschrieben haben, wobei allzu überzeugend ist "Heaven & Earth" auch nicht geraten. Einige Songs sind arg poppig geraten und dazu Instrumental auch etwas einfallslos geworden, wie z.B.: "Stop Beyond", "In A World Of Our Own" und "The Game". Gut gefallen haben mir dagegen "To Ascend", "Light Of The Ages" und auch "Subway Walls". Die restlichen Songs sind eher durchschnittlich und nicht weiter erwähnenswert. Die Produktion ist sehr sauber und klar und auch das Coverartwork gewohnt gut. Was bleibt..??
"Heaven & Earth", ist mit Sicherheit eines der schwächsten Alben in der Yes-Diskografie. Es hat mich im großen und ganzen doch enttäuscht und ich werde es zwar behalten, aber nicht allzu oft in den CD-Player legen. Vielleicht war ja auch meine Erwartungshaltung zu groß, dennoch hätte ich mir unterm Strich, einfach mehr erwartet. U.a. aus nostalgischen Gründen gerade noch knappe drei Sterne, mehr kann ich leider nicht vergeben.
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am 22. Juli 2014
Die alten Herren sind müde geworden. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Songs auf "Heaven and Earth" allesamt so klingen, als ob man eine leere Colaflasche zum Trinken angesetzt hat. Zugegeben, die Stimme von Jon Davison trifft die Tonlage des legendären Jon Anderson und die Sounds ähneln teilweise noch den markigen Orgelkrachern des Rik Wakeman. Aber: Das ganze Album wirkt seltsam uninspiriert und belanglos, obwohl alles gut produziert ist und es vom Sound nichts zu meckern gibt. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die eben besagte Stimme von Jon Davis zwar die selbe Tonlage wie die von Anderson hat, nicht aber die Power, die dieser hatte. Da hat mir dann der Gesang von Benoit David, Sänger von Mystery, schon deutlich besser gefallen. Viele Yes-Fans haben schon die letzte CD, die unter Mitwirken von Trevor Horn produziert wurde, als Rückkehr zum Mainstream verschrien. Mir hat "Fly From Here" sehr gut gefallen. Und so war ich gespannt auf das neuste Werk, bei dem nun auch wieder Geoff Downes mittat. Leider ist von meiner Vorfreude nicht viel übriggeblieben als ein schales Gefühl und die Erkenntnis, dass Musik nur dann funktioniert, wenn etwas Neues passiert.
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am 21. Juli 2014
Irgendwann geht jeder Band die Puste aus. YES gehörten immer zu meinen Lieblingen, die Silberlinge im Regal sind zahlreich. Schön sind auch meine Erinnerungen an gute Konzerte mit der Band. Aber Heaven & Earth ist weder Fisch noch Fleisch. Das Bemühen ist hörbar, aber es fehlen jegliche zündenden Ideen. Schade.
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am 5. Mai 2015
Yes ist vermutlich eine der Bands mit den meisten Umbesetzungen. Daher ist es sinnvoll, vor dem Kauf eines Yes- Albums einen Blick auf die Besetzung zu werfen, um zu ahnen, was man zu erwarten hat. In diesem Fall sind neben Gründungsbasser Chris Squire und Gitarrenlegende Steve Howe noch der langjährige Drummer Alan White, der Asia- Leader Geoff Downes und der neue Sänger Jon Davison an Bord, der sich seine Sporen in Yes- Coverbands und bei Glass Hammer verdient hat. Kein Anderson, kein Wakeman, kein Bruford, kein Rabin, kein Kaye, kein Horn - also weder Quietschesounds noch Discorock. Downes verheißt eher melodisch- eingängige als proggige Elemente, und vom merklich gealterten White kann man auch keine wilden Frickeltakte mehr erwarten. Bleibt als große Unbekannte Jon Davison... dem man auch gleich mal das Songwriting weitestgehend aufdrückte. Yes haben ja schon früher ihren Neueinsteigern das Songwriting überlassen, das war 1980 auf "Drama" so, das wiederholte sich 1983 auf "90125", 1997 auf "Open your Eyes" und 2011 auf "Fly from here".

Die gute Nachricht: Jon Davison klingt stimmlich nicht nur wie Jon Anderson, sondern er schreibt auch ganz ähnliche Songs. Nun die schlechte Nachricht: Damit meine ich aber nicht das, was Anderson mit Yes gemacht hat, sondern seine poppig- esoterischen Soloalben. Und daher klingt das Yes- Album "Heaven and Earth" paradoxerweise... wie ein Soloalbum des ehemaligen Yes- Sängers. Auf früheren Meisterwerken konnten Howe und Squire gegen Andersons harmoniesüchtigen Schönklang erfolgreich kontrastierende musikalische Gegenpole setzen, diesmal haben sie gegenüber Davisons ebenso gefälligem Geplätscher keine Gegenwehr anzubieten. Vielleicht lag es an fehlender Studiozeit, um die Arrangements zu verfeinern und die Komplexität zu erhöhen. Vielleicht wurde die Band auch von Produzent Roy Thomas Baker und Soundmischer Billy Sherwood schlecht beraten. Jedenfalls wird der Gesang klanglich sehr in den Vordergrund gerückt, und dahinter passiert wenig Aufregendes.

So trällert Davison unbehelligt seine Weltfriedenstexte zu eingängig- simplen Melodien, Squire und Howe agieren für ihre Verhältnisse weitgehend unauffällig, Downes legt schönklingende Keyboardteppiche aus, irgendwo im Hintergrund schrammelt eine Akustikgitarre, und White klopft darunter gemütliche Viervierteltakte (außer bei "To Ascend", da darf es auch mal ein gemütlicher Dreivierteltakt sein). Überhaupt könnten die meisten Songs um zwanzig Prozent schneller gespielt werden, wenn man noch jünger wäre und das wollte. Hektische Elemente werden vermieden, vielleicht darf das bei alten Männern so sein. Wenigstens im abschließenden Longtrack "Subway Walls" finden ein paar interessante Wechsel statt, den missverständlichen Begriff "Prog" möchte ich dafür jedoch nicht verwenden, das fände ich gewagt.

Verreißen muss man das Album nicht; es ist einfach nur nett und harmlos. Als Anderson- Soloalbum würde es wohl zu den besseren gehören. Aber von Yes erwartet man mehr, da haben Howe und Squire es sich zu einfach gemacht. Knapp drei Sterne, mehr ist nicht drin. Sorry.
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am 21. Juli 2014
zum glück war meine erwartungshaltung nicht hoch..
die ersten beiden stücke punkten immerhin noch mit gewissen wohlfühlmelodien,die mich bissl an die seichteren supertramp/hodgson werke erinnern.
dann wirds einfach banal. zwar nicht derart unerträgl.,wie sachen,die man auf 1live geboten bekommt,aber eben öde und belanglos. für sekunden horcht man zw.durch auf,wenn mal was interessantes passiert- und dann versandet es wieder
das letzte stück paßt dann überhaupt nicht auf die scheibe- 9 min typischer yesprog in bester tradition! man atmet begeistert auf- gleichzeitig wird einem der kontrast zum rest der scheibe umso schärfer umrissen
es muß ja nicht immer close oder relayer sein- auch auf den spätwerken waren viele starke stücke. aber hier find ich zuwenig interessantes.
die produktion ist ganz ok,wenn auch etwas weich- naja,paßt ja dann..
und das cover hätte dean in rosa gestalten sollen..
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"Heaven & Earth" ist das 21. Studioalbum von Yes und erschien im Juli 2014. Produziert wurde es von Roy Thomas Baker.

"Heaven & Earth" hat mit Yes, wie man sie kennt und liebt, wenig zu tun. Wir hören einen total langweiligen Pop. Es gibt keine Breaks, keine Keyboard-Soli, keine überraschenden Wendungen. Für die wenigen Highlights sorgen Steve Howe, der wenigstens versucht, interessante Gitarrenparts einzubauen und Sänger Jon Davison, der wirklich ähnlich wie Jon Anderson klingt. Am besten gefällt mir noch der Titel `Subway walls`.

Yes sind im Jahr 2014 nur noch ein Schatten ihrer selbst. "Heaven & Earth" ist das schlechteste Bandalbum. 2 (3,5/10) Sterne für dieses Album.
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am 9. Dezember 2014
Mal ehrlich, seit Weggang von Jon Anderson ist die Sache doch sowieso nur noch halb soviel wert,
obwohl das Album Fly from here auch mit dem neuen Sänger noch wirklich echt in Ordnung ist.

Musikalisch ist dies neue Album wirklich eine Bauchlandung, was aber gar nicht unbedingt an der Stimme
liegt. Es sind die Soundcollagen, die wirklich äußerst dünne sind.

Der eine oder andere Part auf dem Keyboard oder der Gitarre klingt teilwiese wie aus dem Musikunterricht
aus der Schule oder einer Selbsterprobungsphase und ist fast schon lächerlich.

Was ist hier eigentlich passiert? Ich, eine 20jähriger Yes-Fan, kann es gar nicht glauben:
Es fehlt an Enthusiasmus, Kreativität und der erforderlichen Muße.

Ich bin enttäuscht und hoffe für die Zukunft, das es wieder in alte und bewährte Bahnen geht!
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