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am 15. August 2014
Ich Kenne Eluveitie seit 2008 von da an haben sie mich voll in ihren bann gezogen, für mich steigern sich Eluveitie album zu album. Sie experimentieren, verfeinern ihren sound und Anna als sängerin kommt mehr zum einsatz was ich absolut toll finde.

Höre das album schon seit erscheinungstag und bin total geflasht, zwar machen sie nicht viel anders als auf anderen alben aber sie haben auf Origin ihren sound weiter geschliffen, schon alleine 'Sucellos, Vianna, Day of scrife' haben mir gänsehaut verpasst, das passiert mir sehr selten.

Wer folk mit modernen harten sound sucht der ist bei Eluveitie richtig.

Origins ist für mich definitiv das stärkste album.
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am 2. August 2014
Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber mit diesem Album ist Eluveitie wirklich was ganz ganz Großes gelungen. Als im Vorfeld bereits "The call of the mountains" auf youtube zu hören und zu sehen war, war ich schon völlig begeistert. Kritische Stimmen in den Kommentaren bejammerten den hohen "Pop"-Faktor, das "Nicht-mehr-wie-früher-Klingen", das "Nicht-Metal-sein". Andere hielten mit: "Klingt seit Jahren alles gleich" dagegen. Alles Kritik, die für die Pfeife ist.
Denn diese Scheibe ist eine extrem gelungene Weiterentwicklung. Man merkt, dass die Band immer mehr reift und sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht, sondern wirklich Arbeit und Herzblut in ihre Werke steckt. Das ganze Album wirkt wie aus einem Guss, nichts ist überflüssiges Füllmaterial. Instrumenten- und produktionstechnisch auf verdammt hohem Niveau, und noch beeindruckender, was Chrigel an Texten aus dem Hut zaubert. In der Digibook-Edition ist ein fettes Booklet drin, in dem zu jedem Text Hintergrundinformationen zu finden sind. Man merkt, da steckt echt Köpfchen drin! Wahrscheinlich ein Grund, warum die Musik so verdammt authentisch rüberkommt. Man hat nie das Gefühl, dass da einer ein Liedchen trällert, das morgen schon wieder Schnee von gestern ist. Das ist Musik für die Ewigkeit! Das Video zu "A call of the mountains" (welches auch auf der Bonus-DVD zu finden ist) vermittelt ein visuelles Bild, dass sich auf die ganze CD übertragen lässt. Wenn ich die Musik höre, fühle ich mich genauso, wie das Video aussieht: Frisch, grün und moosig :D
Einzelne Lieder möchte ich eigentlich nicht herausheben, aber besonders angetan haben es mir neben "The Call of the Mountains" vor allem "The Nameless" und "The King".
Der Vollständigkeit halber sei dazu gesagt, dass das Video zu "The King" meiner Meinung nach nicht ganz so der Brüller ist, was in erster Linie an den sehr schnellen Schnitten und dem fetten Kajal von Chrigel liegt! Sehr schön auch die drei Live-Aufnahmen vom Feuertanz 2013 (da war Mary noch mit dabei)
An dieser Stelle übrigens noch ein Lob an die "Neue" an der Violine, sie macht ihre Sache ganz hervorragend :)
Ein dickes Minus gibts aber!
Auf der DVD wär noch total viel Platz gewesen für mehr Konzert!! :D
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am 12. August 2014
Seit dem Wochenende nenne ich das nun schon sechste Studioalbum der schweizerischen Pagan-Metaller Eluveitie mein Eigen und es ist - soviel sei schon mal gesagt - wieder über jeden Zweifel erhaben. Echt unfassbar, was dieses Oktett (bei dem mit Nicole Ansperger, die als Nachfolgerin für Meri Tadic einen tadellosen Einstand feierte, eine neue Violinistin mit von der Partie ist) auch dieses Mal wieder auf die Beine gestellt haben.
Bevor ich auf die einzelnen Songs eingehe, muss man auch bei "Origins" wieder das tolle Booklet loben, dieses Mal bei der DVD-Edition eingearbeitet in die Papphülle mit den beiden Disks, sodass man wirklich schon fast ein richtiges Buch in den Händen hält, während die Scheibe ihre ersten Umdrehungen im CD-Player macht. Hier besonders erwähnenswert sind die ausführlichen Stories und Hintergrundgeschichten zu jedem einzelnen Song.

Bewerten werde ich im Folgenden nur die vollwertigen Songs:

1. Origins
Schönes Intro, erinnert an das von "Helvetios". Tut seinen Zweck, indem es einen schnurstracks in die Welt der Helvetier zurückversetzt.

2. The Nameless
Fetziger Song zu Beginn. Zeigt sehr früh, dass der musikalische Weg aus "Helvetios" auch auf dieser Scheibe fortgesetzt wird. Harte Death Metal Riffs garniert mit Eluveite-typischen Folkmelodien.
8/10

3. From Darkness
Dieser Track wartet mit einem unheimlich gänsehautmäßigen Refrain auf! Auch er ist wieder sehr schnell gehalten und macht alles richtig.
9/10

4. Celtos
Das erste Mal, dass auf "Origins" die tolle Gesangskombination von Chrigel und Anna Murphy zu Tragen kommt. Auch das erste Lied des Albums, welches nicht auf Englisch geschrieben wurde.
Toller Song, könnte für mich auch auf "Ven" stehen. Hier bekennen sich Eluveitie auf jeden Fall zu ihren Wurzeln. Fans von "Evocation" dürften hier erstmals auch wieder voll auf ihre Kosten kommen!
10/10

5. Virunus
Nachdem "Celtos" eher im Midtempo gehalten war, drücken die Schweizer nun wieder ordentlich auf die Tube. "Virunus" ist wieder schnell, laut, hart. Wieder ein typischer Eluveitie-Song, allerdings ohne das gewisse Etwas.
8/10

6. Nothing (Intermezzo)
Das erste Intermezzo" des Albums, auf dem die Geschichte von Origins" weiter vorangebracht wird.

7. The Call Of The Mountains
Dieser Song war einer derer, die man schon lange vor ET des Albums im Internet anhören konnte. Er wurde auf allen, in der heutigen Schweiz geläufigen Sprachen aufgenommen und ist damit ein Unikum. Hier ist er in der englischen Version enthalten und dürfte durchaus die Geister scheiden. Definitiv ist "The Call Of The Mountains" der poppigste Eluveite-Song, doch er hat eine schöne Melodie, die den Song trägt, außerdem wird auch er von der fabelhaften Stimme von Anna Murphy bereichert. Ich höre ihn sehr gerne. Mal was anderes.
9/10

8. Sucellos
"Sucellos" löst dann auch sogleich alle Zweifel in Luft auf, dass Eluveitie softer werden würden. Im Stile eines "Havoc" oder "The Siege" wird einem hier ordentlich der Gehörgang entrümpelt. Absolute Moshpit-Gefahr ergibt sich aus dem Intro mit nachfolgendem Doppelbass-Gewitter. Dürfte auf Konzerten für Furore sorgen!
10/10

9. Inception
Nicht weniger hart, dafür um einiges düsterer kommt "Inception" daher. Dieser Song ist der wohl am schwersten Zugängliche des Albums. Entfaltet aber nach mehrmaligem Hören eine anziehende Faszination - auch so hat man diese Band bislang sehr selten gehört.
8/10

10. Vianna
Und wieder ist es Anna Murphy, die ihren nächsten großen Auftritt hat. Hier wieder im Duett mit Chrigel in einem Song, der wohl den Part von "A Rose for Epona" übernehmen soll, wenngleich er demgegenüber ein bisschen abfällt. Dennoch sehr atmosphärisch und zerbrechlich. Gefällt mir.
9/10

11. The Silver Sister
Und wie es schon in den vorigen Songs auf "Origins" der Fall ist - nach einem eher langsameren Stück knallt es nun wieder richtig. Bei "The Silver Sister" holt mich Chrigel mit einem sehr verzweifelt und wehklagend klingenden Gesang in den Strophen ab, während der Refrain durch eine weiche Flötenmelodie eine sehr ungewöhnliche aber gleichzeitig für die Band auch wieder typische Note erfährt.
10/10

12. King
Und erstklassig geht es auch weiter. "King" ist eine Wucht. Kurzum. Für mich eines der Überlieder von Eluveitie albumübergreifend. Hier stimmt einfach alles. Ich kann das schwer an bestimmten Dingen festmachen, aber "King" vereint alles, was man an Eluveitie liebt (außer dass dieses Mal Anna als Sängerin nur sehr zurückhaltend am Ende ein paar Akzente beisteuert). Könnte ähnlichen Kult-Status erreichen wie seinerzeit ein "Inis Mona". Meines Erachtens das musikalische Highlight des Albums, trotz dem Umstand, dass es die erste Singleauskopplung war.
10/10

13. The Day Of Strife
Nach zwei so überragenden Tracks ist es natürlich für den darauffolgenden Song schwer, gut wegzukommen. "The Day Of Strife" ist schnell und macht im Endeffekt nichts falsch, ist aber auch nichts Besonderes. Am ehesten von allen Songs auf dem Album ein Skip-Kandidat, andere Bands würden sich für so einen Song allerdings trotzdem die Finger abschlecken.
7/10

14. Ogmios (Intermezzo)
Ein letztes Intermezzo leitet den abschließenden Song des Albums ein...

15. Carry The Torch
Auch "Carry The Torch" beschließt "Origins" jetzt nicht mit einem absoluten Feuerwerk, sondern ist ein solider Eluveitie-Song, hauptsächlich im Mid-Tempo, der ähnlich wie der Track davor, gegen die Wucht, die zuvor "King" erzeugte, etwas alt aussieht. Bei so einem langen Album mit erneut 12 vollwertigen Songs ist es meines Erachtens aber kein Beinbruch, wenn ein oder zwei davon keine Riesen-Hits sind, sondern eher nur das Gesamtkunstwerk abrunden.
7/10

16. Eternity (Outro)
Wo es ein Intro gibt, darf natürlich auch ein Outro nicht fehlen, in dem "Origins" durch ein paar abschließende Worte vor sanften, keltischen Klängen allmählich zu einem schönen Ende kommt.

Gesamtwertung (12 bewertete Songs): 105 von 120 Punkten!

Das würde streng genommen, auf Sterne umgemünzt 4,37 ergeben. Allerdings finde ich "Origins" als Gesamtwerk einfach wieder gnadenlos überzeugend, musikalisch abwechslungsreich und gleichzeitig auch als eine Ode an die eigenen Stärken der Band, die sich unterm Strich treu bleibt. Deshalb gebe ich gerne 5 Sterne für "Origins", wenngleich ich es möglicherweise einen ganz winzigen Ticken hinter "Helvetios" einordnen würde.

Fans, die Eluveitie hauptsächlich für Musik, wie sie auf "Evocation" dargeboten wird, lieben, sollten sich die Platte vor dem Kauf meines Erachtens zumindest einmal anhören. Denn "Origins" ist wieder ein sehr hartes, brachiales Album geworden, zwar garniert mit guten, auch ruhigen Zwischentönen, aber eben doch wie "Helvetios" sehr nah am Death Metal.
Allen, denen wie mir die musikalische Entwicklung, die die Band vor allem seit "Helvetios" gemacht hat, vollends zusagt, dürfen bedenkenlos zugreifen und sich über die beste Folk Metal-Scheibe des Jahres freuen!
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TOP 500 REZENSENTam 23. September 2014
Da ist er wieder, der bretonische Einfluss, die Wurzeln dieser Pagan-Death-Metal-Truppe aus der Schweiz, El-Veiti ausgesprochen. Der Einfluss des bretonischen Barden Alan Stivell, der seinen Höhepunkt im gecoverten Tri Martolod fand, das bei Eluveitie Inis Mona heißt, ging auf dem weiteren Weg der Band immer mehr verloren, und war bei Helvetios gänzlich verschwunden; entsprechend schwer war für mich dieses Werk auf hohem instrumentalen Niveau zugänglich, da ihm das Melodische fehlte.

Die Melodien sind auf Origins zurück, und der Titel hält, was er verspricht: wir hören wieder Death-Metal mit keltischem Einfluss - gewaltig, melodiös mit großen Spannungsbögen.

Und Inis Mona auf diesem Silberling heißt ... na wie wohl? Ganz klar Celtos.
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am 2. August 2014
Noch Anfang dieses Jahres gewannen Eluveitie den Swiss Music Award in der Kategorie Bester Live Act und das als erste Metal Band überhaupt. Mit ihrer Mischung aus keltischem Folk- und Death-Metal haben sie schon längst eine eigene Stilrichtung geschaffen die sie im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt haben. Origins schließt dabei nahtlos an das Vorgängerwerk an und präsentiert 16 abwechslungsreiche und gut instrumentalisierte Songs. Wurde Helvetios schon für das vielleicht beste Album der Bandgeschichte gehandelt, so beweisen die Schweizer, dass sie dieses Niveau halten können. Bagpipes, Geige, Whistles und Co. kommen reichhaltig zum Einsatz und werden dabei von teilweise hämmernden Drums und Bässen unterstützt. Wirkliche Schwächen sind auf diesem Album kaum zu erkennen und meckern wäre hier jammern auf hohem Niveau.
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am 7. Oktober 2014
Lange habe ich auf das Album gewartet. Selbst nachdem es längst auf Soundcloud, Spotify und Co. anhörbar war, habe ich weiter gewartet bis meine Platte kam.
Und ich muss Sagen, das Warten hat sich mehr als gelohnt!!
Ich liebe diese Platte, ihren Sound, die Instrumente, die Lyrics, einfach alles.

Dies ist bisher die beste Vinyl-Platte, die sich in meiner Sammlung befindet.
Nie habe ich eine perfektere Pressung erlebt. Störgeräusche sind während des ganzen Abspielvorgangs kaum bis gar nicht vorhanden.
Dies gibt der Platte eine Atmosphäre die unbegreiflich ist.
Außerdem muss ich ein großes Lob an die Toningeneure geben, die für das Vinyl-Master verantwortlich waren.
Die CD, die zwar auch ein (für heutige Zeiten) relativ gutes Master hat, allerdings voll auf Pegel gestimmt ist, kann gleich wieder einpacken gehen.

Hier ein Vergleich der DR Werte:
Origins [Vinyl]:[...]
Origins [CD]: [...]

Das ist wohl mehr als deutlich. Ein aktuelles Metal Album mit einem derart gutem Master gab es wohl schon sehr sehr lange nicht mehr (hab zumindest sonst keines gefunden)

In diesem Sinne: Absolute Kaufempfehlung

Stop the Loudnesswar!
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Die Schweizer Folk Metaller Euveitie sind für mich ein recht unbeschriebenes Blatt! Ich habe die Band mal vor Jahren auf einem Festival kurz aus der Ferne gesehen und das war es. Ehrlich gesagt bin und war ich der ganzen Folk Rock / Metalbands auch recht überdrüssig. Doch das 2014er und schon sechste Album "Origins" sollte mich eines besseren belehren. Das Teil rockt und ballert gut!
Melodic Death Metal mit Folk und leichtem Heavy Metal Einschlag ist echt mal was anderes als die ganzen Deutsch singenden Mittelalterbands der letzten 10 Jahre. So Pagan wie sie sein sollen klingen die Musiker für mich nicht, aber das kann ja auch bei alten Werken anders sein! Eluveitie haben echt Biss sind flott und nutzen Instrumente wie Violine, Drehleier und Cello eher als Beiwerk denn als Mittelpunkt der Lieder. Das Septett (!) hat auch auch zwei Sänger den gutturalen Christian Glanzmann (das letzte Gründungsmitglied) und Drehleierspielerin Anna Murphy. Wenn man sich die Besetzungsliste der Truppe anschaut sind schon viele Leute gegangen und gekommen, was in diesem tourfreudigen Business keine Seltenheit ist. "Origins" lebt von der sehr großer Abwechslung, drückender Produktion und einer geschickten Mischung bekannter Zutaten die so irgendwie frisch und interessant klingen. Sehr kurze "Hörspiele" mit weiblicher Erzählerstimmen wie bei "Nothing" oder "Ogmios" wirken mit unter einer Minute wie Intros und mystisch. Dazu gibt es noch instrumentale In/ Outros mit männlicher Erzählerstimme, ein Stilmittel was mich positiv an Truppen von Acts wie Rhapsody oder Blind Guardian erinnert. Das riecht nach Fantasy und Konzeptstory und scheint es wohl auch zu sein wie Sänger Christian sagt: ""Origins" beschäftigt sich mit der keltischen Mythologie, oder, etwas präziser, mit ätiologischen Sagen aus Gallien im Besonderen. Noch was zum Gesang: das Zusammenspiel beider Stimmen ist nicht kitschig und auch nicht permanent wie z.B. bei vielen Gothic Metal Bands. "Origins" ist definitiv eine spannende Scheibe die mit vielen Details und zur Geschichte passendem Artwork ("Das Cover wurde unter der wissenschaftlichen Betreuung von Experten der Universität Zürich gestaltet und stellt den Succelus Heiligenschein der gleichnamigen Statue dar").
Folk Metal mit Biss, Melodie und Härte - mehr davon!
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am 3. Januar 2016
So verrückt es klingen mag, so einfach ist die Story dahinter. Den Schweizurlaub habe ich mir extra so gelegt, dass ich dieses Album zum Releasetag in der Schweiz kaufen kann, denn nicht nur Verwandte verbinden mich mit der Schweiz sondern auch Eluveitie.
Das Cover ist im Vergleich zu den Vorgängern sehr schlicht gehalten, das bedeutet aber nicht, dass die Musik auch schlicht ist.

Origins
Intro, was schon Gänsehaut bringt, denn der Sprecher erzählt etwas sehr tiefgründiges, man verliert direkt den Bezug zur Realität und findet sich in Gedanken bei den Kelten wieder - oder in Helvetien, wie man möchte ;)

The Nameless
Einen besseren Einstieg in die Welt der Helvetier hätte es nicht geben können. Hier dominiert Death mehr als Folk, was schon die Richtung des Albums zeigt.
8/10

From Darkness
Im Gegensatz zu Nameless ist dieser Track eher folklastig, was aber nichts negatives ist, gute Fortsetzung.
8/10

Celtos
Das erste Lied in keltischer Sprache, welches Chridel und Anna im Duett singen. Hier spürt man, wo Eluveitie zu Hause sind und mit was sie begonnen haben, dieses Lied passt definitiv in die Ära von Vén und Spirit.
9/10

Virunus
Hier geht es wieder ein wenig vorwärts, die Flöte dominiert hier als folklorisches Instrument, da ich den Klang der Tin Whisle mag, ist das natürlich einer meiner Favs.
10/10

Nothing
Wie kann man so etwas nennen? Zwischenintro? Intro zu The Call Of The Mountains? Ich weiß es nicht aber eins weiß ich - es stört nicht.

The Call Of The Mountains
Das wohl bekannteste Lied von Origins, auch weil es schon einige Monate im Voraus im Internet anzuhören war. Hier singt Anna endlich mal wieder alleine (nichts gegen Chridel).
Bis auf die Thematik ist dort relativ wenig zu hören, was Eluveitie ausmacht, das soll aber nicht heißen, dass das Lied schlecht ist. Auch hier hört man zwischendurch die folkigen Instrumente, die dem Lied Melodie verleihen.
Nicht gerade mein Lieblingssong aber geskipt wird er auch nicht - live macht das Lied vor allem sehr viel Spaß.
8/10

Sucellos
Nach der Verschnaufpause gibt's wieder was auf die Schnauze bzw. auf die Ohren. Jetzt klingt es wieder nach Eluveitie. Ein brettharter Song, der leine Wünsche offen lässt, für mich eine klare 10!
10/10

Inception
"And There Was Nothing"...damit wird man bei diesem Song begrüßt, auch wieder ein eluveitietypisches Lied, schnell und laut.
10/10

Vianna
Ein weiteres Duett mit Chridel und Anna, auch ist dieses Lied etwas ruhiger, wahrscheinlich dient es als weitere Verschnaufpause zu dem, was noch kommt. Auch hier hört man klar die folklorischen Instrumente heraus, dieses Lied muss man eventuell sehr oft hören, so richtig erreicht hat es mich noch nicht, trotzdem ein schönes Stück.
8/10

The Silver Sister
Jaaa, dieses Lied ist Platz 2 des Albums, eines meiner Favs, ein verdammt gutes Stück. Nach Vianna geht's also wieder vorwärts. Ich weiß nicht, wie man es sagen kann, es klingt irgendwie sehr melancholisch obwohl der Text ja eher hoffnungsvoll ist (Dieser handelt von einem großen Fest, bei dem eine ungenannte Gottheit geehrt wird).
Auch hier ist eine perfekte Mischung asu Folk und Metal zu hören, eine weitere 10!
10/10

King
Platz 1 des Albums! Dieses Lied hat mich direkt angesprochen und ist das Lied, was ich wahrscheinlich am meisten gehört habe. Eluveitie sind hier definitiv in ihrem Element, es macht richtig Spaß, dieses Lied zu hören.
Auch hier dürfen Flöte, Drehleier und Geige nicht fehlen, diese rücken bei King etwas in den Vordergrund, Folk und Schlagzeug dominieren den Song, die Gitarren sind eher im Hintergrund - ein bühnenreifes Stück, live der Knaller.
10/10

The Day Of Strife
Auch hier geht es vorwärts, für das Lied ist es allerdings schwer, an The Silver Sister und King ranzukommen. Trotzdem ist es ein super Track, den man definitiv hören kann und auch eine gute Fortsetzung zu den vorherigen Songs abgibt.
8/10

Ogmios
Dasselbe wie bei Nothing, ein Intro vor einem Song, welches perfekt aufgebaut ist.

Carry The Torch
Der letzte Song des Albums, auch hier dominieren die Eluveitie-typischen Instrumente (Geige, Flöte, Drehleier), Gitarren und Drums unterstreichen das ganze.
Das Lied ist nicht schlecht, hat einen eingängigen Refrain und eine schöne Melodie - auch hier kann man Spaß beim Hören haben.
8/10

Eternity (Outro)
Das gleiche wie beim Intro, der Sprecher wird von folklorischer Instrumentierung unterlegt und erzählt etwas interessantes, man muss sich Intro und Outro wirklich mal richtig anhören, das ist kein sinnloses Geschwafel.

Anspieltipps:
The Silver Sister
King
The Nameless
Celtos

Das Gesamtwerk ORIGINS ist Meisterklasse, für mich, wie auch andere schon geschrieben haben, nach Helvetios das Beste!
Es überzeugt vor allem textlich und musikalisch. Die folklorische Instrumentierung rückt hier etwas in den Hintergrund, bei manchen Liedern ist sie aber sehr präsent - Eluveitie eben.
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am 19. September 2015
Für mich sind Eluveitie die beste Band der Welt und Punkt.
Ich kenne sie seit ihrem Album Helvetios und habe mich in kürzester Zeit durch ihre gesamten Werke gehört und sie steigern sich von Album zu Album.
Da die Folk-Passagen auf dem letzten Album etwas den Kürzeren gezogen haben, sind sie auf Origins wieder stärker vertreten und die Band klingt besser den je.
Alleine das Intro "Origins" könnte ich mir Stunden lang anhören, diese Melodie ist göttlich.
Danach geht die Fahrt durch die Zeit der Kelten in 15 weiteren Stücken weiter und es hagelt eine starke Nummer nach der anderen.
Das beste Lied des Albums und für mich der beste Song 2014 ist From Darkness, eingeleitet von einer wunderbaren Tin Whistle Melodie entwicketl sich der Song zu einem richtigen Hit mit einem fetten Geigensolo in der Mitte ;-)
Weitere Anspieltipps sind: The Nameless, Celtos. Sucellos, King oder Carry The Torch.
Wie schon auch auf dem Vorgänger Album Helvetios sind auch auf Origins wieder einige Lyrics in Altgallischer Sprache, wie unteranderem Teile von Celtos, The Day Of Strife oder Carry The Torch.
Fazit: Das bis jetzt beste Eluveitie Album, alles stimmt bei dieser Platte!
Auf der Bonus DVD findet man noch 3 Live Aufnahmen vom Feuertanz Festival, die Musikvideos von King und The Call Of The Mountains und ein Interview.
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am 24. August 2014
Mit dieser Scheibe bringen Eluveitie all das auf den Punkt, woran sie seit Jahren arbeiten. Die Qualität des Sounds ist absolut top. Die Songs stimmig, abwechslungsreich. Die Mischung von Metal und Folk so perfekt, dass es nichts gekünsteltes mehr gibt. Ich möchte den Jungs und Mädels um Chrigel Glanzmann einfach nur gratulieren für diese hervorragende Arbeit.
Was bei Helvetios noch nicht ganz rüber gebracht werden konnte, haben sie nun geschafft.
Mir scheint, dass sie CD für CD auf diesen Höhepunkt hingearbeitet haben.
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