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am 4. Januar 2000
Auch wenn bald auf jedem der neueren Scheibenweltromane "Pratchett auf dem Höhepunkt seines Schaffens" oder etwas ähnliches steht, gefallen mir seine frühen Romane immer noch am besten - vielleicht, weil die Idee damals noch neu war. Der Zauberhut von 1988 gehört zu diesen frühen Meisterwerken. Zum ersten Mal seit Urzeiten wandert wieder ein kreativer Magus über die Scheibenwelt, der fähig, neuen Zauber zu erschaffen. Damit bringt er nicht nur Unruhe in die ehrwürdigen Hallen der unsichtbaren Universität, sondern stürzt auch noch die gesamte Scheibenwelt in einen magischen Krieg. Und wer wäre besser geeignet, die Welt zu retten, als ausgerechnet Rincewind, der Zauberer, der von Magie keinen blassen Schimmer hat? Unterstützung erhält er dabei unter anderem von seiner magische Truhe, einem Möchtegernhelden und anderen seltsamen Gestalten. Im Verlauf des mit 365 Seiten viel zu kurzen Buchs zieht Pratchett alle Register der Parodie und hat somit ein Buch geschaffen, das mehr als nur gute Unterhaltung ist. Als Einstieg in die Scheibenwelt sehr zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 23. Dezember 2012
Es gibt nichts auszusetzen, Qualität und Lieferumstand stimmen immer.
Terry Pratchen hat mich noch nie enttäuscht. Es sind fantasitsche Geschichten.
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am 13. September 2004
... und wieder eine wunderbar fabulierte Geschichte von der Scheibenwelt. Neben alten Bekannten wie RINCEWIND der Zauberer und TRUHE (aus intelligentem Birnbaumholz!) treffen wir auch ein paar neue Helden an, als da wären CONINA (die Tochter von Cohen der Barbar), NIJEL (der auszog um nach den Anleitungen im Lehrbuch von Cohen ein barbarischer Held zu werden) und KRÖSUS (der der Lyrik und Prosa verfallene schwerreiche Serif von Al Kahli) und einige andere mehr.
Die Story (auch wenn sie bei den Scheibenweltromanen nur eine untergeordnete Rolle spielt):
... und wieder einmal hatte ein achter Sohn eines achten Sohnes einen achten Sohn. Dieser war Zauberer (was sonst?). Auch dessen bisherige sieben Söhne waren Zauberer. Sein zum Schluß geborener achter Sohn aber war mächtiger. Ein Zauberer hoch zwei, eine Quelle der Magie, ein Kreativer Magus. Eigentlich ist Kreative Magie auf der Scheibenwelt schon lange ausgestorben. Wird sie freigesetzt, kommt es zwanglos zur Ap(r)okalypse mit der Konsequenz einer neuen Herrschaft der Eisriesen und dem Tod allen Lebens auf der Scheibenwelt. Als nun die Zeit des Vaters des Kreativen Magus namens MÜNZE abläuft, gelingt es ihm doch allen Ernstes, GEVATTER TOD ein Schnippchen zu schlagen: als TOD ihn holen kommt, "schlüpft" er in seinen Zauberstab, den er zuvor seinem achten Sohn MÜNZE vererbt hat. So etwas hatte TOD auch noch nicht erlebt. Angetrieben von seinem Vater (durch den Zauberstab) macht sich MÜNZE auf den Weg zur Unsichtbaren Universität um sich den Zauberhut des Erzkanzlers zu holen und damit seine Macht über die gesamte Scheibenwelt zu entfalten. Dem Zauberhut gelingt es aber noch rechtzeitig mit Hilfe CONINA's aus der Unsichtbaren Universität in die Geflickte Trommel, der bekanntesten Spelunke Ankh-Morpork`s, zu fliehen. Dort treffen sie auf RINCEWIND. Gemeinsam mit RINCEWIND dem Zauberer, dessen TRUHE und den sich im Verlauf der Geschichte hinzugesellenden NIJEL und KRÖSUS beginnt der Wettlauf gegen die Weltherrschaft MÜNZE's und dem sich immer mehr andeutenden Weltuntergang ...
Fazit:
Auch der 5. Scheibenweltroman ist wieder köstlich zu lesen, voller witziger Ideen und skurriler Einfälle, wobei der Wortwitz häufig auf der Verdrehung der eigentlichen Bedeutung der Wörter beruht und sich damit häufig in den Assoziationen des Lesers abspielt. Dies so zu übersetzen ist gewiß keine leichte Aufgabe, weshalb Andreas Brandhorst (der Übersetzer) mit Sicherheit auch einen großen Anteil daran hat, daß die Geschichte so locker und witzig 'rüberkommt. Zudem begegnen wir altbekannten Dingen auf der Scheibenwelt wieder. Gleichzeitig baut Pratchett aber auch sein prosaisches Universum der Scheibenwelt kontinuierlich weiter aus. Also ein "alter ego" zur guten alten Mutter Erde (?), nur, daß dort eben alles anders ist; selbstverständlich auch die physikalischen Gesetze. Für mich ist es der beste, weil in sich überzeugendste und geschlossenste, der ersten 5 Scheibenweltromane.
Viel Spaß beim Lesen!
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am 28. April 2007
Der fünfte Roman der Scheibenwelt-Reihe ist meiner Ansicht nach immer noch sehr gut, aber nicht so herausragend wie andere.

Ich möchte der Story nicht zu sehr vorgreifen, daher hier nur das Nötigste: Bekanntlich werden immer die 8. Söhne eines 8. Sohnes Zauberer. Ein besonderer Fall tritt jedoch ein, wenn der achte Sohn eines achten Sohne eines achten Sohnes geboren wird. Dieser ist dann ein "Kreativer Magus", der praktisch pure magische Macht ist und es sogar mit den Göttern aufnehmen kann. Allesweiß der Rote war bereits ein mächtiger Magier und der achte Sohn eines achten Sohnes. Sein achter Sohn mit Namen "Münze" ist nun aber ein solcher Kreativer Magus, der von Allesweiß ausgesandt wird, sich an den Zauberern der Unsichtbaren Universität in seinem Namen dafür zu rächen, daß sie ihn einst aus der Fakultät ausgeschlossen haben.

"Der Zauberhut" ist ein weiterer Rincewind-Roman, was bedeutet, daß Welt einmal mehr von unfähigsten Zauberer aller Zeiten gerettet werden muß. und das kann heiter werden!
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am 15. Januar 2000
Wie rette ich eine Jungfrau aus den Klauen eines Drachen? Der achte Sohn eines achten Sohnes eines achten Sohnes wird ein Zauberer ... zumindest auf der Scheibenwelt. Und Münze, Sohn von Allesweiß dem Roten, ist eben so einer. Er ist sogar noch mehr, er ist ein kreativer Magier! Und Allesweiß der Rote ist sehr clever: er schafft es sogar den Tod zu überlisten indem er sich vor ihm versteckt. Als seine Seele den Körper verließ, flüchtete er in seinen eigenen Zauberstab, den er vorher seinem Sohn vererbt hat. Dies ist der einzige Ort, an dem Tod ihn nicht heraus hohlen kann und somit hat Münze jemanden, der ihn zu einem Magier ausbildet, zum mächtigsten Magier der Scheibenwelt. Als der Leiter der Unsichtbaren Universität verstirbt, erscheint Münze, um seinen Platz einzunehmen. Doch das wichtigste Utensil des Leiters, ein alter Zauberhut wurde gestohlen. Besser gesagt, der Hut ließ sich stehlen und zieht nun mit Rincewind, Cohen dem Barbar und dessen Tochter Conina über die Scheibenwelt. Zusammen suchen sie einen Weg, die kreative Magie aufzuhalten, da diese das Ende der Scheibenwelt bedeutet ... Es ist eine schöne verwirrende Story a la Terry Pratchett, mit viel Witz und seinem herrlichen Humor. Eine weitere Bereicherung für die Leserschaft seiner Bücher. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 22. April 2013
... dann kann es sehr schnell zu einer "kritschen Masse" kommen. Auf der Scheibenwelt ist allgemein bekannt, dass der achte Sohn des achten Sohnes eines Zauberers in die Fußstapfen des Vaters tritt und ebenfalls ein Zauberer wird. Und nun wird's richtig kompliziert, denn der achte Sohn dieses achten Sohnes wird ein kreativer Magus und ist mit Kräften ausgestattet, die eigentlich nur den Göttern zustehen. Um das zu vermeiden, wird von Zauberern ganz allgemein verlangt, dass sie enthaltsam leben. Doch nicht jeder Zauberer hält sich an dieses Gebot. Und es kommt, wie es kommen muss: irgendwann wird ein kreativer Magus geboren, der bereits im zarten Alter von 10 Jahren nicht nur das Regiment in der Unsichtbaren Universität übernimmt sondern auch die Scheibenwelt nach seinem Gusto gestalten will. Ausgerechnet Ricewind, als Zauberer ein absoluter Versager, soll nun das Schlimmste verhindern. Conina, die Tochter des Barbaren Cohen und die unberechenbare Truhe aus intelligentem Birnbaumholz stehen ihm dabei zu Seite. Da kann man nur hoffen, dass die Bemühungen Ricewinds und seiner Verbündeten von Erfolg gekrönt sein werden. Denn Ricewinds Stärken bestehen nicht gerade in Heldenmut und Entschlusskraft...

Auch diese Scheibenwelt-Story ist wieder ein vergnüglicher Parforce-Ritt durch die Scheibenwelt und zeichnet sich durch Einfallsreichtum und Sprachwitz aus.
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am 11. Juli 2014
Ich bewerte hier ausdrücklich NICHT die Geschichte, sondern die unsagbar unerträgliche Umsetzung des Hörbuches, die es praktisch unmöglich macht, die Geschichte zu genießen.
Möglicherweise bin ich auch einfach nur extrem verwöhnt von anderen Hörbuchadaptionen mit Boris Aljinovich, Katharina Thalbach oder Peer Augustinski. Selbst Dirk Bach lieferte völlig unerwartet absolut exzellente Lesungen ab und auch in Rufus Beck konnte man sich sehr gut einhören. Volker Niederfahrenhorst ist aber, zumindest für mich, nicht nur schwer, sondern gar nicht zu ertragen. Und leider wird es auch nicht besser, wenn man es länger versucht. Es schafft es leider im Gegensatz zu den früheren Lesern absolut nicht, Stimmung aufkommen zu lassen oder die Figuren lebendig werden zu lassen. Für mich eine bodenlose Enttäuschung, da leider offenbar ausgerechnet dieser Sprecher der Auserwählte zu sein scheint, der ab jetzt alle Pratchetts einliest. Vielleicht leiste ich mir das Buch lieber als e-Book und lasse es von Siri vorlesen - das dürfte allemal angenehmer sein...
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am 28. Dezember 2002
Wie alle Scheibenweltromane ist auch der Zauberhut fesselnd, spannend, und voller Zwerchfellprovokationen. Das Zusammenspiel der Charaktere ist hier außergewöhnlich gut gelungen und zaubert bei den Dialogen ein breites Grinsen auf das Gesicht des Lesers.
Wieder ist der sympathische Rincewind - er spricht in diesem Buch sogar mit seinem Gewissen und mit seiner Libido - mit von der Partie. Da darf natürlich auch Truhe nicht fehlen, deren Wesenszüge man im Zauberhut besonders gut nachvollziehen kann.
Bevor ich aber ins Schwärmen gerate, fasse ich schnell zusammen indem ich eine echte Empfehlung ausspreche, dieses Buch zu kaufen. Viel Spaß also beim spannenden Vergnügen mit außergewöhnlichen Magiern, betrunkenen apokralyptischen Reitern, Möchtegernhelden, Heldinnen mit Hang zum Frisieren und weise sprechenden Kopfbedeckungen!
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am 10. Januar 2005
Dies ist der 5. Roman der Scheibenwelt, mit dem Originaltitel " Sourcery".
Zum Inhalt:
Es war einmal ein Mann, der hatte acht Söhne, und dessen achter Sohn hatte ebenfalls acht Söhne. Und wie es der "Zufall" will, erwartet den 8. Sohn eines 8. Sohnes ein ganz besonderes Schicksal - er wird ein kreativer Magus, eines jener Individuen, welche die Scheibenwelt vor langer Zeit beinahe zerstörten. Der kreative Magus, von dem diese Geschichte handelt, wird zudem noch von seinem toten Vater kommandiert, welcher sich vor TOD in seinem Stab aus schwarzem Oktiron versteckte, was wiederum Tod nicht gerade begeisterte.
Für die Zauberer der Universität brechen Augenblicke des Grauens an, als der junge Magus die Macht übernimmt. Der neue Erzkanzler wird kurzerhand zu Asche verwandelt, ebenso ein anderer Magier. Doch kurz darauf sind die Zauberer begeistert - oder zumindest die meisten. Und jene, welche Bedenken haben, sind klug genug sie nicht zu äußern! Der Magus verspricht ihnen die Herrschaft über die Welt und plötzlich kann jeder einzelne mehr Magie in einer Sekunde wirken als zuvor auf der ganzen Scheibenwelt gewirkt wurde.
Der magische Hut der Erzkanzler findet diese Aussicht allerdings gar nicht gut. Er lässt sich von einer Diebin, der Tochter Cohens, stehlen. Zusammen mit Rincewind, welcher sich gerade in einer Taverne betrinkt und Truhe reist sie fort, um den Hut zu schützen. Dieser wird jedoch von Piraten gestohlen und landet schließlich auf dem Kopf des Großwesirs von Al Khali - und übernimmt diesen kurzerhand. Alles läuft auf einen erneuten Krieg der Magie hinaus, denn der Großwesir - ODER DER HUT - errichtet sogleich einen Turm...
Es hat den Anschein als stünde tatsächlich die Apokralypse bevor, da sich HUNGER, KRIEG, PESTILENZ und TOD schon einmal in eine "Ankh-Morpokianische" Taverne gesetzt haben, um vor ihrem großen Auftrag noch auszuspannen. Zwar ist Rincewind sich sicher, dass die Apokralypse unausweichlich ist, aber dennoch zwingt ihn etwas, zu versuchen die Welt zu retten. Zusammen mit Conina - in die er sich verliebt hat - , dem Serif Al Khali's und einem angehenden Barbarenhelden versucht er das auch. Allerdings sind die Aussichten auf Erfolg denkbar schlecht, wenn jede Sekunde die verrücktesten Zauber über den Himmel jagen und die Bevölkerung einer Stadt ständig in irgend etwas anderes verwandeln...
Wie man es von Pratchett gewohnt ist, eine herrlich verrückte Geschichte voller Anspielungen und schräger Witze. Jedoch ist sie an einigen Stellen leicht vorhersehbar, was ihr in der Gänze jedoch nicht allzusehr schadet. Schließlich lebt die Scheibenwelt mitunter davon, dass sie die "Fantasy" Literatur unserer Welt karikiert. Also wieder einmal ein Glanzstück vom Kultautor der etwas anderen Fantasy...
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am 16. November 2005
Wenn der achte Sohn eines achten Sohns einen achten Sohn bekommt, wird dieser ein kreativer Magus. Kreative Magie war verantwortlich für einige der Zaubererkriege und größten Ökokatastrophen der Scheibenwelt, so dass sie irgendwann verbannt wurde und durch eine zahmere Variante ersetzt wurde. Die Gefahr des achten Sohns ist auch einer der Gründe, warum Zauberer zölibatär leben sollen.
Ein Zauberer, Allesweiß der Rote, verliebte sich, zeugte acht Söhne und nutzt nun seinen zehnjährigen Sohn, Münze, für die Rache an den Zauberern. Münze kommt nach Ankh-Morpork, übernimmt die Unsichtbare Universität und beginnt von dort aus die ganze Scheibenwelt nach seinem Interesse neu zu formen.
Nur Rincewind, der Zaubberer, Conina, die Tochter Cohens, des Barbaren, die lieber eine Friseurin wäre, und Cejil, ein barbarischer Held im Training, können sich der geballten Macht der kreativen Magie entgegenstellen. Und natürlich Truhe, die man nicht vergessen darf, und die sich in dieser Geschichte mit unerwarteten Gefühlen konfrontiert sind
Auf dem Wege zum alles entscheidenden Kampf rottet Truhe einige Fabelwesen aus, lernen die drei Helden Krösus' Sohn und einen viel beschäftigten Dschinn kennen und leihen sich von den vier Reitern der Apokralypse drei Pferde.
Allein die letzte Kurzfassung einiger der Highlights des Buches zeigt wieder die Stärken von Terry Pratchett. Geschickt vermischt er Zivilisationskritik, alte Mythen und einen einzigartigen Sinn für Humor. Den einen Reiter und die drei Fußgänger der Apokalypse werde ich so schnell nicht vergessen.
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