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am 5. Oktober 2014
ein bizarres Bild bietet Matthew McConaughey als abgemerkelter,aidskranker Texaner.Beeindruckende Performance des ehemaligen sexiest Man alive.Er überzeugt in einer tragischen intensiven Geschichte über Homosexualität ,Vorurteile,Leben und Tod.Im Kampf um ein lebenverlängerndes Medikament für HIV Positive Menschen,streitet er aufopferungsvoll gegen Mediziner und staatliche Barrieren.Sein aufzehrender Kampf ist an seiner körperlichen Verfassung deutlich sichtbar und erschreckend.Großartige Unterstützung erhält er in seinem transsexuellen Geschäftspartner "Rayon". Ebenfalls bewegend gespielt durch Jared Leto (Oskarprämiert als bester Nebendarsteller). Diese beiden Leistungen erfüllen die gesamte Story mit so viel Leben,Tragik und Herz,dass es dem Film mühelos gelingt den Zuschauer zu involvieren und mitfühlen zu lassen.
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am 13. August 2016
Christian Bale, was soll man zu diesem Mann noch sagen. Er lebt und liebt seine Rollen, wird eins mit seinen Charakteren, wirklich, wirklich großartig. Jared Leto spielt auch mehr als beeindruckend und dann noch diese Story, wirklich ganz grosses Kino, intensiv, echt, hautnah...
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am 11. Oktober 2015
Anfangs hatte mich der Film von der Beschreibung her nicht interessiert, meiner Frau zur Liebe habe ich ihn mir aber doch mit angesehen.

Ich muss sagen, dass dieser Film keine leichte "Popkorn-Unterhaltung" darstellt, sondern ein Film mit Tiefgang, der auch im Nachhinein noch zum Nachdenken anregt - zumindest bei mir.

Es handelt sich hier um eine wahre Geschichte, die durch die Schauspieler mit voller Hingabe nacherzählt wird. Die besetzten Schauspieler wurden perfekt besetzt und meine ganz besondere Hochachtung gilt dem Hauptdarsteller Matthew McConaughey, der für diese Rolle sehr stark abnehmen musste, um eben den Krankheitsverlauf der Hauptfigur wiederzuspiegeln.

Ich bin ein bekennender Fan von Action-Filmen á la Stirb Langsam, aber so gut verfilmt, darf es auch mal ein Drama sein. Hut ab!
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TOP 500 REZENSENTam 3. März 2014
Soeben haben Matthew Mcconaughey und Jared Leto die Oscars für die besten männlichen Haupt- und Nebendarsteller erhalten - völlig zu recht. Diese beiden Schauspieler heben diesen Film deutlich über ein (fiktives) Mittelmaß hinaus - und das ist nicht nur dem Gewaltakt von Matthew Mcconaughey geschuldet, für die Rolle mehr als 20 kg abzunehmen. Er spielt den zunächst homophoben, später kämpferischen frühen AIDS-Aktivisten ungemein überzeugend - auch wenn er hinsichtlich der Entwicklung der Persönlichkeit von der Regie eher allein gelassen wird. Gleiches gilt auch für die von J. Leto verkörperte Rolle, der ebenfalls wenig innere Entwicklung zugestanden wird.
Drehbuch und Regie fokussieren doch sehr (zu?!) stark die äußere Handlungsebene (sprich: wie aus einem zunächst Betroffenen ein Kämpfer für eine Öffnung des Medikamentenmarktes wurde - übrigens durchaus auch sehr eigennützig), während die inneren Prozesse der Protagonisten zu kurz kommen. Dabei ist (für einen amerikanischen Film allemal) durchaus positiv zu vermerken, dass die Hauptcharaktere in ihrer ganzen Gebrochenheit ungeschönt gezeigt werden (so ist das alles bei weitem nicht uneigennützig oder gar heldenhaft, was hier geschildert wird). Und dennoch passiert auf der Beziehungsebene zu wenig, als dass man mit den gezeigten Charakteren wirklich warm werden könnte.
Und so zeigt der Film fast schon dokumentarisch anmutend, wie sehr die ersten AIDS-Kranken um ihre Rechte und ihr Leben kämpfen mussten, wie sie von Regierungsinstitutionen alleine gelassen werden und welch "schmutziges" Spiel die Pharmakonzerne spielten. Insofern auch ein wichtiger Film, dem es dann aber doch an dramatischem Geschick mangelt.
Und so sind es für mich v.a. die äußerst überzeugenden Schauspieler, die sich für mich die 4 Sterne erspielen.
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Amerika vor 30 Jahren, AIDS verbreitet seine Schrecken vor allem in der schwulen Community. Im Bundesstaat Texas erfährt der homophobe Macho Ron von seiner HIV-Infektion. Der behandelnde Arzt gibt ihm noch einen Monat. Nach einer Phase der Leugnung und sich in den Suff stürzen hat er nur noch ein Ziel: So lange wie möglich zu überleben.....

Ron ist zunächst alles anderes als ein Sympathieträger. Mir gefällt seine Verwandlung in eine Art Antiheld, der durch seine eigene Krankheitserfahrung eine Form von Katharsis erlebt. Er legt sich mit der mächtigen Gesundheitsbehörde an, zunächst aus egoistischen Gründen, doch diese sind im weiteren Verlauf gar nicht mehr so eindeutig. Bei der Eröffnung seines Clubs hatte er sicherlich auch keine wohltätigen Hintergedanken. Es ging ihm um Profit, seinen Profit.

Ganz besonders ist auch sein Verhältnis zum transsexuellen Rayon. Zunächst eine rein geschäftliche Beziehung, scheint er durch ihn eine größere Portion Toleranz mit zu adoptieren. Ob man den Verlauf ihres Miteinanders freundschaftlich nennen sollte, muss jeder selbst entscheiden.

Matthew McConaughey und Jared Leto haben sehr zu Recht den Oscar erhalten. Hut ab vor beider Einsatz für ihre Rolle.

Die Menüführung der DVD weist Macken auf: Von den Untermenüs keine Weg zurück ins Hauptmenü.

Extras: sehr umfangreich, jedoch manches entbehrlich (z.T. Original bzw. OmU)
Matthew McConaughey beim Fotoshooting in Berlin, 'Featurette' (eigentlich nur erweiterter Trailer), B-roll, div. kurze Interviews mit den drei Hauptdarstellern, den Produzenten und dem Regisseur; Werbeclip '30 Jahre deutsche AIDS-Hilfe', Trailer, Vorschauen

Fazit: Kein Kitsch, keine Tränendrüse, minimaler Patriotismus, ein ziemlich untypischer Film des Genres. Man kann sicherlich kontroverser Meinung sein, aber die schauspielerische Leistung der beiden Hauptdarsteller ist für mich unumstritten herausragend.
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am 18. März 2015
Dass im Jahr 2014 sowohl Matthew McConaughey als auch Jared Leto mit dem Academy Award ausgezeichnet wurden, ist hochverdient. Beide bringen ihre Figuren überzeugend auf die Leinwand und harmonieren hervorragend miteinander. Jennifer Garner fällt hier etwas ab und bleibt den ganzen Film über im Schatten der beiden.

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte und erzählt aus dem Leben von Ron Woodrof (M. McConaughey), welcher die Diagnose HIV-Positiv erhält und händeringend versucht an Medikamente dafür heran zu kommen. Als man ihm in Amerika erklärt, manche Pillen nicht verschreiben zu dürfen, da sich diese noch in der Testphase befinden, beschließt Ron kurzerhand sich seine Medizin aus anderen Ländern zu importieren. Schnell merkt er, dass darin ein gewinnbringendes Geschäftsmodell liegt und so gründet er den Dallas Buyers Club um Leidensgenoßen ebenfalls mit Medizin zu versorgen.

Zusammen mit "Philadelphia" (Tom Hanks, Denzel Washington) bildet Dallas Buyers Club die zwei wichtigsten Filme zum Thema HIV/Aids. Er zeigt wie schwer es infizierte hatten, als die Menschheit gerade dabei war zu realisieren, dass Aids weit mehr als eine Krankheit der Homosexuellen Bevölkerung ist. Wer einen Einblick in diese Welt bekommen möchte, dem seien beide Filme ans Herz gelegt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. August 2014
Der Texaner Ron Woodroof (grandios gespielt von Matthew McConaughey, der für diese Rolle extra 20 kg abgenommen haben soll) ist ein harter Kerl, wie er im Buche steht. Als sich nach einer Schlägerei herausstellt, dass er an Aids erkrankt ist und ihm nur noch 30 Tage bleiben, ändert sich sein Leben dramatisch. Nach einer Phase der Verleugnung beginnt er, verzweifelt nach Heilmitteln zu suchen und findet diese abseits der offiziellen Wege. Unterstützt von dem schwulen Rayon beginnt er, in den USA nicht zugelassene Medikamente unter HIV-Positiven zu vermarkten und kann große Erfolge verzeichnen. Jedoch stößt er auf Widerstand bei der amerikanischen Gesundheitsbehörde. John beginnt nun mit wachsenden Engagement für die Nutzung von Medikamenten abseits des Establishments zu kämpfen und wird zu einem ganz anderen Menschen als vorher.

Dallas Buyers ist eine wahre Geschichte um das Leben eines Aids-Erkrankten. Dennoch ist es kein Aids-Film. Vielmehr ist es die Geschichte einer Wandlung. Getrieben durch eine schreckliche Krankheit wird aus dem Bullenreiter und Schwulenhasser ein Mann, der der eine rührende Freundschaft zu einem Schwulen aufbaut. Der sich über Grenzen hinwegsetzt. Und der für das Leben kämpft. Die Story ist eine Botschaft der Hoffnung und letzten Endes auch die Geschichte eines Erfolges, denn Ron Woodroof lebte nach der Diagnose nicht 30 Tage, sondern noch 7 Jahre.

Ein Film, der nachwirkt.
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Dallas (Texas) 1985. Nach einem Arbeitsunfall wird bei dem exzessiv lebenden Elektriker Ron Woodroof zufällig eine HIV-Infektion diagnostiziert. Der behandelnde Arzt schätzt eine Lebenserwartung von 30 Tagen. Der homophobe Woodroof glaubt zunächst noch an einen Irrtum und flieht aus der Klinik. Langsam erfährt er mehr über die gerade erst entdeckte Krankheit. Bei einem nicht zugelassenen amerikanischen Arzt in Mexiko erhält Woodroof Körperstärkungsmittel, die bei Patienten schon Erfolge zeigten, von der amerikanischen FDA aber bisher nicht zugelassen sind. Da kommt Woodroof eine Geschäftsidee, mit der er sowohl anderen Kranken helfen als auch selbst wirtschaftlich überleben kann. Der in Zusammenarbeit mit dem Transsexuellen Rayon (Jared Leto) bald gegründete DALLAS BUYERS CLUB hat mit dem bösartigen Krankenhaus-Arzt und der FDA bald zwei mächtige Gegner, denen die sichtbare Besserung bei den Patienten wenig zu bedeuten scheint ...

Der kanadische Regisseur Jean-Marc Vallée (*1963) drehte seinen mehrfach preisgekrönten Film unter freier Verwendung der Lebensgeschichte des AIDS-Patienten Ron Woodroof, der in den 1980-er Jahren in großem Stil nicht zugelassene Medikamente von Mexiko nach Texas schmuggelte und seine ursprüngliche HIV-Diagnose noch 7 Jahre überlebte. Seinen Erfolg verdankt der Film vor allem dem herausragenden Spiel von Matthew McConaughey, der ganz bewusst der Versuchung widersteht, den Haupthelden als Sympathieträger zu gestalten und damit die Figur ihrer Glaubwürdigkeit zu berauben. Der Film ist für den Zuschauer eine ähnliche emotionale Herausforderung wie vor 20 Jahren Jonathan Demmes Drama PHILADELPHIA, der die AIDS-Problematik damals erstmals für ein großes Publikum thematisierte.

Die Blu-ray von ASCOT/ELITE bietet den Film in hervorragender Bild- und Tonqualität (Deutsch und Englisch in DTS-HD MA 5.1). Die Extras (deutsch untertitelt) sind mit etwa 25 min Laufzeit nicht sehr umfangreich und bieten typisches Promo-Material (Featurette, Interviews) sowie deutschen und englischen Kinotrailer. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden. In der Startauflage wird die Blu-ray in einem O-Card-Schuber (fest aufgedruckte FSK) ausgeliefert.

Ein empfehlenswerter und emotional bewegender Film mit herausragenden schauspielerischen Leistungen!
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TOP 1000 REZENSENTam 3. Januar 2015
Bei Aids-Erkrankten kommt es zu lebensbedrohlichen, opportunistischen Infektionen und Tumoren. Am 1. Dezember 1981 wurde Aids als eigenständige Krankheit anerkannt. Auch im Jahr 2012 zählt man immer noch beinahe 10.000 Neuinfektionen pro Tag. Seeit Beginn der Epidemie starben mehr als 36 Millionen Menschen an der Krankheit. Der Anteil der HIV-Infektionen liegt weltweit durchschnittlich bei etwa 0,8 % der 15- bis 49-jährigen, ist aber in Afrika mit Werten von ca. 25 % deutlich höher. Immerhin gibt es vor allem in der westlichen Welt eine effektivere Behandlung und dadurch ist die Krankheit in Mitteleuropa seltener geworden. Sie hat auch den Schrecken von Einst verloren - was man einerseits als gutes zeichen betrachten kann, aber andererseits auch dafür steht, dass Verharmlosung und Verdrängung sich breit machen könnte. Die bislang besten Filme über die Immunschwäche entstanden ab Ende der 80er Jahre und in den 90er Jahren. Vor allem "Longtime Companiion" (1989, Regie: Norman Rene) oder "Wilde Nächte" (1992, Cyril Collard) waren für mich beeindruckend. Populärster Film war sicherlich Jonathan Demmes "Philadelphia", der seinem Hauptdarsteller Tom Hanks den Oscar einbrachte. Und genau denselben Triumph erlebte in diesem Jahr ein von 82 auf 62 kg runtergespeckte Matthew McConaghy, der für die Rolle des Aids Patienten Ron Woodroof gegenüber seiner Oscar-Konkurrenz triumphieren konnte. Auch Nebendarsteller Jared Leto, bekannt auch als Leadsänger von "30 Seconds to Mars" erhielt für seine markante Nebenrolle als Transsexueller Rayon die begehrte Trohäe. Beide Darsteller sind es auch, die den Film gemeinsam tragen können und ihre Figuren in intensiver Weise dem Zuschauer nahe bringen. Vermutlich wurden einige Zugeständnisse an den Kinozuschauer gemacht, denn es wirkt einfach dramatischer wenn ein gestandener Heteromann, der als Elektriker arbeitet und in seiner Freizeit gefährliches Rodeoreiten macht, erst einmal dramaturgisch Schwulenhasser sein muss, um dann - geläutert - zum Helden der Aidsbewegung aufsteigt und auch stolz ist mit einem transsexuellen Menschen befreundet zu sein. Aus dieser Konstellation ging dann auch eine der besten Szenen des Films hervor: Als Ron Woodroof im Supermarkt seinen ehemaligen Kumpel wiedertrifft, nötigt er diesen mittels körperlicher Gewalt seinem Begleiter in Damenkleidung die Hand zum Gruß zu reichen. Der echte Woodroof war aber kein Schwulenhasser, sondern war sogar möglicherweise bisexuell und diese Tatsache lässt auch die Ereignisse, die der Film schildert plausibler werden. Denn was "Dallas Buyers Club" ausspart ist das Motiv der Veränderung eines intoleranten und minderheitenfeindlichen Mannes.
Der Film beginnt mit einem Geschlechtsakt, die der Cowboy Woodroof (Matthew McConaughy) kurz vor dem Bullenreiten in einem dortigen Stall mit einer Frau hat. Während der Nummer sieht er auf das Geschehen in der Manege, wo gerade der Stier in Action und seinen Reiter abwirft. Aus dem Sattel wirft ihn dann das etwas später stattfindende Gespräch mit den Ärzten (Jennifer Garner/Denis O'Hare), denn es wird AIDS im Endstadium diagnostiziert und er soll nur noch 30 Tage zu Leben haben. Doch mit diesem Todesurteil erwacht auch der Lebenswille des Mannes und nach einer Krise mit dem bereits zugelassenen aber keineswegs langzeitstudierten Medikament AZT wird er die Vorgaben der Ärzte und der Pharmaindustrie umgehen und importiert illegale Medikamente sowie Vitamine aus Mexiko und verteilt sie über seinen geschaffenen Dallas Buyers Club für eine monatliche Mitgliedgebühr von 400 Dollar an andere Erkrankte. In diesem Zusammenhang lernt er auch den drogensüchtigen Transsexuelen Rayon (Jaret Leto) kennen und später auch sehr schätzen...
Matthew McConaughey und Jared Leto gingen beide durch die erforderliche Gewichtsabnahme nicht nur körperlich an ihre Grenzen, sondern liefern beide auch wirklich bemerkenswerte Darstellungen ab, die von menschlicher Wärme geprägt sind. Nicht ohne Grund räumten beide dieses Jahr einen Preis nach dem nächsten ab. Manche Szenen bleiben haften. So ist es besonders bitter und eindrücklich zu sehen, wie sich Woodroofs vermeintlichen Freunde, Arbeitskollegen oder Kameraden sich abwenden...teils aus Homophobie, teils aus der Angst, sich anstecken zu können von diesem Virus, der in den 80er Jahren tatsächlich das Potential hatte diese hysterische Angst auslösen zu können. Die Geschichte selbst, die auf einem wahren Fall basiert, ist vom kanadischen Regisseur Jean Marc Vallee (Young Victoria) straff und spannend und zum Glück nicht extrem sentimental und kitschig inszeniert worden. Aus der Prognose von 30 Tagen wurden dann immerhin noch 7 kämpferische Jahre, Woodroof starb am 12. September 1992.
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am 21. Juni 2015
Wieder mal hat Matthew McConaughey gezeigt, was für ein begnadeter Schauspieler er ist. Ich finde, er wird immer besser und besser. Aber auch Jared Leto hat uns auch mit dieser schauspielerischen Leistung mal wieder davon überzeugt, dass er mehr als nur sehr gute Musik machen kann. Bitte auch immer gern mehr von ihm.

Matthew McConaughey spielt hier einen Typen in den USA in den 1980er Jahren. Er liebt Rodeos, Frauen, Alkohol und Koks. Das wird ihm leider zum Verhängnis. Er ist HIV-positiv und kann das zunächst gar nicht glauben. Der Arzt gibt ihm 30 Tage.

Diese 30 Tage werden dann runter gezählt und wir sind Hautnah dabei, wie er alles versucht, um seinen Tod hinauszuzögern oder ihn gar zu verhindern.

In den 80ern hatte man noch nicht das Wissen über HIV, das man heute hat und viele Infizierte mussten damals sterben.

Jared Leto spielt den transsexuellen Junkie, dem Matthew erst skeptisch gegenübersteht, aber schon bald entsteht zwischen den beiden sowas wie eine Zweckgemeinschaft, eine gegenseitige Zuneigung.

Ein grandioser, wenn natürlich auch trauriger Film.
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