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Kundenrezensionen

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am 12. September 2014
Die Scheibe packt einen vom ersten bis zum letzten Ton. Selten so eine geniale, will sagen stimmige und gleichermaßen zeitlose Verbindung von Text und Musik erlebt. Niels Frevert ist ja ohnehin in Sachen deutschsprachige Popmusik für Erwachsene ein Garant für Qualität. Und nach den letzten beiden Veröffentlichungen dachte man schon: besser geht's nicht. Falsch. Niels legt noch 'mal einen drauf. Besser geht's jetzt aber wirklich nicht - oder? Ich bin schon jetzt mehr als gespannt auf das nächste Werk. Bis dahin werde ich mir noch das ein oder andere Live-Konzert dieses Ausnahmekünstlers geben. Freverts CD's laufen bei mir ohnehin in "Heavy Rotation";-) Sehr zu empfehlen.
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am 22. August 2014
Etwas opulenter und extrovertierter kommt es daher - das neue Album von Niels Frevert. 'Paradies der gefälschten Dinge' gefällt mir noch besser als 'Zettel auf dem Boden'. Intelligente, hintergründige, subtile Texte gepaart mit ungewöhnlichen Songs und tollen Arrangements. Da freue ich mich jetzt schon auf's nächste Album - aber erstmal wird dieses gehört.
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am 4. September 2014
Was für eine großartige Platte.
Frevert ist einer der wenigen Künstler der es immer wieder schafft den Alltag und die kleinen Geschichten die das Leben schreibt in ganz große Songs zu verwandeln, auf deutsch und trotzdem total unpeinlich und frei jeder aufgesetzten Gefühlsduselei.
Und trotz einer eher aufwändigen Produktion incl. Streicher und Bläser geht nichts von der Unmittelbarkeit und Direktheit verloren, welche alle Veröffentlichungen dieses außergewöhnlichen deutschsprachigen Künstlers auszeichnen.

Mehr davon!
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am 27. November 2014
Schon seit über 2 Monaten läuft sie nun in meinem Player: "Das Paradies der gefälschten Dinge" von Nils Frevert. Und ich könnte noch immer heulen bei einigen seiner Songs, denn sie zwingen einen zwangsläufig zurück zu schauen und das eigene Leben zu betrachten. Da sind so viele Szenen, Momente, kleine Geschichten in den Liedern von Herrn Frevert, die so persönlich und intim besungen und instrumentiert werden, dass man fast das Gefühl hat, mit Nils in einer kleinen Hamburger Eckkneipe zu sitzen und mit ihm wie mit einem alten Kumpel das Leben Revue passieren zu lassen.
Nils erzählt von seinem Sohn, seinem Kumpel aus der Psychiatrie, seinem Unfall, den Tagen im Koma und alles könnten Geschichten und Ereignisse aus dem eigenen Leben sein. Kennt man alles, ist einem alles irgendwie vertraut. Man findet sich selbst in den wunderschönen Bläser-Arrangements oder in den vom Klavier begleiteten Melodien.
Einen Monat nach dem Erscheinen dieses großartigen Albums starb mein bester Freund und ehemaliger Lebensgefährte. Er beging Suizid. Der Song "Schwör" könnte von ihm handeln, so vertraut sind mir diese Zeilen. - Ohne dieses Album hätte ich sicherlich nicht so viel Trost und Wärme gefunden. Nils Frevert war immer da und trocknete die Tränen. Ich weiß nicht, ob ich die harten Stunden und die vielen Tränen so gut weg gesteckt und verarbeitet hätte, wenn ich diesen "Freund", dieses Album nicht gehabt hätte. Danke, Nils Frevert! Ich hoffe, Du begleitest uns mit Deinen wahren und wahrhaftigen Worten und Deiner Musik noch eine ganze weitere Weile!
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TOP 500 REZENSENTam 25. August 2014
Es gibt wirklich nicht viele wie Niels Frevert. Jemanden, der die Worte mit viel Bedacht ordnet und zusammensetzt und sie am Ende doch so klingen läßt, als hätten sie sich in einem unbeobachteten Moment heimlich aus seinem Kopf gestohlen, als wären die seltsam holprigen Sätze, scheuen Gebilden gleich, gar nicht für uns da draußen gedacht. Es ist ein eigenartiges Vorurteil, dass (auch) ein guter Popsong nur in gereimter Form funktionieren kann – Frevert ist ganz sicher kein Anhänger dieser plumpen These. Er zwingt nichts ins Verskorsett, schlägt seine Gedanken nicht mit dem Holzhammer in Passform – er läßt sie für sich stehen, im besten Falle sogar schweben. Man kann das schwer beschreiben, aber vielen Dingen, die man zu kennen glaubte, gibt er eine neue Betonung, einen anderen Zungenschlag mit auf den Weg und schon klingen sie anders, auf einmal sind die Geschichten solche, denen man wieder zuhören mag.

Lieder also vom Wunder, wenn sich der eine zum anderen fügt („…plötzlich will ich irgendwann mal alt werden“, Das mit dem Glücklichsein ist relativ), vom berührenden, bedrückenden Anruf des Freundes aus der Psychiatrie (Schwör), die schelmisch lächelnde Betrachtung der „sternhagelvollen“ Heimatstadt Hamburg, die sich eines Kirchentages erwehren muss (UFO), ein Song, der einem nicht mit den üblichen Sarkasmen kommt, sondern gern auch mal eine Ecke weiter gedacht werden möchte. Frevert bleibt, trotz der ungewöhnlichen (und somit neuen) Opulenz der Stücke ein Kammermusiker und ein stiller Zauberer der Nachhaltigkeit, der einen mit dem Nachhall, auf zweiten Schlag erwischen will.

Manches muss man dann mehrmals hören, um hinter den Sinn zu kommen, den er gut zu verstecken weiß, er zwingt einen zum Aufmerken. Das windschiefe „Muscheln“ zum Beispiel von einem Unfall und seinen Folgen, „Alles muss raus“, eine Entgiftung, gesungen mit der Leidenschaft und Sinnlichkeit eines Rufus Wainwright und nicht zuletzt „Die Abbiegung“ – Abrechnung, Schlussstrich und traurige Kapitulation, verbunden mit der wagen Hoffnung „dass man sich irgendwann neu begegnen kann“. Frevert hat in einem Interview zu seinem letzten und ebenso großartigen Album „Zettel auf dem Boden“ gesagt: „Das Leben ist zu kurz, um eine halb gute Platte abzuliefern“, er meint es ernst damit und hat sich selbst beim Wort genommen – mehr als viele andere Sachen, die man sonst zu hören bekommt, ist das „Paradies der gefälschten Dinge“ eine Aufforderung zum Nachhören und -denken, eine, der man gern nachkommt. mapambulo:blog
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am 17. Dezember 2014
Niels' Musik begleitet mich seit nunmehr fast 20 Jahren. Ein sympatischer Typ, der sich nicht zu schade ist, nach dem Konzert Platten zu verkaufen und ein paar Worte mit seinen Fans zu wechseln. Seine Musik hat er weiter entwickelt ohne den Zwang, sich ständig neu zu erfinden.

Das Paradies der gefälschten Dinge empfinde ich in der Reflektion der letzten Alben als eine feine Evolution. So fand ich gleich zu Anfang Elemente wieder, die ich schon zu hören geglaubt habe, denn bei der "Nadel im Heuhaufen" klingen trotz des fulminanten textlichen Einstiegs "Herzlichen Glückwunsch - Sie haben die richtige Tür eingetreten" ziemliche Parallelen zu "Schlangenlinien" an. Das "Glücklichsein" strahlt die Wärme des genialen "Wann kommst du vorbei" aus. So könnte man jetzt weiter machen, denn in vielen Songs findet man Parallelen zu früheren Songs, sei es vom musikalischen Aufbau oder von der Stimmung her, seltener vom Text, der wieder neue Pointen bietet. Insgesamt wirkt das Paradies der Dinge auf mich wie eine positive Melange vorhergehender Alben.

Das ist aber überhaupt nicht negativ zu verstehen, denn ich beschreibe hier weder Stillstand noch ein sich-im-Kreis-drehen. Niels ist auf einem Weg, seine Musik immer weiter zu perfektionieren, ohne dass sie ihre ursprüngliche liebevolle Kratzbürstigkeit verliert. Dabei werden meistens vertraute Elemente neu interpretiert, hier und da auch mal ein sanftes Experiment gewagt, was am deutlichsten bei "Speisewagen" wird, das herausstechend groovt und - ja - auch mal wieder die Füße zum Taktwippen reizt.

Am Ende steht die Nachricht, die mit dieser unbeschreiblich unarroganten Lässigkeit transportiert wird. Zeilen wie "Als dein Feind werde ich Dir nicht mehr zur Verfügung stehen" oder "du stehst vor der Tür und mein Herz klingelt Sturm" sind einfach einzigartig. Mit der Zeit sind textlich neben den Beziehungsthemen, die immer noch eine Rolle - wenn auch nicht unbedingt immer eine negative - spielen, mehr und mehr Themen um Freundschaft hinzugekommen. Das stimmt manchmal traurig, manchmal versöhnlich, und ist meist äußerst relevant. Ich wünsche mir jedenfalls, in den nächsten Jahren noch viele Alben von Niels entdecken zu können.
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am 3. Oktober 2014
Ich war, bin und bleibe Fan von von Niels Frevert. Was der Mann in seinen Songs zu sagen hat trifft mich immer wieder voll und ganz.

Die ersten Songs zündeten nach dem dritten (wörtlich gemeint) Hören:
Alles muss raus, Die Abbiegung oder Loch in der Atmosphäre.

Mittlerweile haben ich auch großen Gefallen an den anderen Songs gefunden. Hier seien vor allem UFO, Nadel im Heuhaufen und Speisewagen - der mir besonders durch seinen Rythmus gefällt - erwähnt.

Eins ist mir aber aufgefallen - die Songstrukuren scheinen etwas simpler, die Texte etwas einfacher als bei den Vorgänger Alben. Das hat mich Anfangs gestört aber die Qualität ist aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Mein persönlicher Favorit bleibt aber "1m2 Regenwald" von dem Album "Zettel auf dem Boden". Aber der stammt aus einer anderen Zeit und daher vllt. einer anderen Schaffensphase des Musikers.
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am 4. Oktober 2014
Wie auch die beiden Platten davor. Zeitlos gut, ständiger Begleiter und so weiter. Möchte man an jeden, den man mag, verschenken.
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am 10. September 2014
Ich weiß nicht was ich zu diesem Album schreiben soll. Ich habe es seit dem Erscheinungstag und es ist bisher kein Tag vergangen, an dem ich es nicht gehört habe - immer komplett.
Reicht das? Es regt mich zum Träumen, Nachdenken und Schwelgen an. Es ist aus meiner aktuellen Sicht sein schönstes Album. Vielleicht trifft es ja auch nur meine momentane Stimmungslage, aber die Alltagsmelanchonlie ist so literarisch feinsinnig präsentiert, dass keine Längen aufkommen.
Der Frevert hat mir schon viele schöne Momente beschert, z.B. Live im Sommer an der Spree.... ein Traum.
Der einzige Kritikpunkt, den ich habe ist, dass dieses Album ist viel zu kurz ist!
Kein Stern Abzug.
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am 1. November 2014
Niels Frevert hat es wieder getan: Er haucht, seufzt, schreit uns zehn neue Songs um die Ohren und wir Fans können nur staunen, wie sehr uns das alle paar Jahre aufs Neue berührt - und wie wenig das in der deutschen Poplandschaft bzw. in der breiteren potenziellen Hörerschaft gewürdigt wird.

Es bestätigt sich leider immer wieder:
Das Glück der erfolgreicheren Künstler im Popbizz ist eben nicht ihre "Qualität", sondern die Tatsache, dass sie den inhaltlichen und musikalischen Geschmack einer möglichst weit gestreuten Zielgruppe teilen. Etwas, das du, lieber Niels, leider nicht tust – was für ein Glück für uns anderen. :-)
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