flip flip Hier klicken Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 2. März 2015
Ich habe inzwischen dreimal das TAAB2 Konzert besucht, nicht, weil ich ein nimmersatter Fan bin, sondern weil es sich durch FReunde so ergeben hat. Ich war jedesmal von neuem fasziniert. Ian Anderson spult nicht ein einziges Mal ein immergleiches Programm ab, er variiert, hat unterschiedlich Spass und es ist ein Genuss. Ich habe vor einigen Jahren Konzerte mit ihm erlebt, da war die Stimme dünner, er musste mächtig arbeiten und das tat der Musik nicht gut. Jetzt, mit vokaler Unterstützung, kongenial gewählt, bekommen die Stücke wieder einen ganz eigenen Reiz. Ich habe mich gefreut, dass es diese Live Platte gibt und ich würde sogar eine weitere kaufen, wenn es z.B. eine Aufnahme vom letzten TAAB2 Konzert in Montreux wäre. Das war ein sensationelles Konzert, ein akustischer Genuss....
Ich empfehle allen, die Andersons Musik mögen, diese Live CD anzuhören. Gerade wenn man sich auf die Studioplatten eingehört hat, entwickeln diese nochmals ungeahnte Zwischentöne, -harmonien und Überraschungen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 21. Juni 2015
Auch wenn Mr. Anderson mit einer "neuen Band " auftritt, der Weggang von Martin Barre und Doane Perry ist schon ärgerlich, kommt musikalisch alles im für "Jethro Tull" typischen Sound und Perfektion rüber. Interessant finde ich die Neuigkeit, dass es zur Verstärkung einen neuen Mitstreiter gibt. Er übernimmt gekonnt viele Gesangspassagen und brilliert auch durch sein theaterliches Arrangement, welches ich auf der diesjährigen Tour bewundern konnte. Alles in Allem ein gekonntes und gut gemachtes Live-Doppelalbum.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 7. September 2014
Einen Vergleich mit der Originalfassung von "Thick As A Brick" aus dem Jahr 1972 kann diese Neueinspielung nicht standhalten. Dennoch kann ich dieser Darbietung durchaus etwas abgewinnen. Positiv ist, dass die Aufnahme musikalisch kein Abklatsch ist. Die neue Aufnahme ist durchaus eigenständig. Das war es dann aber auch schon. Gesanglich ist die Einspielung auch für mich gewöhnungsbedürftig. Ryan O'Donnell bringt mit seinem Gesang zwar neue Elemente mit ein, die mir allerdings nicht immer zusagen. Meinem Erachten nach hätte Ian Anderson auf sein Mitwirken verzichten sollen. Ich gehe mal davon aus, dass ich die ich die erste CD dieses Albums nicht allzu oft in meinen Player legen werde. Die zweite CD Thick As A Brick 2" ist allerdings gar nicht mal so übel. Wirkt sogar etwas dynamischer als die Studioaufnahme.
Klar, als Fan von Jethro Tull, wollte ich "Thick As A Brick" Live In Iceland unbedingt haben. Sie vervollständigt wieder einmal meine Sammlung. Ein großer Wurf ist dieser Livemitschnitt aber wahrlich nicht.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 6. September 2014
Vor sieben Jahren habe ich Jethro Tull zum ca. zwanzigsten Mal gesehen. Damals habe ich mir geschworen, dass dies mein letztes J.T.-Konzert ist. Ian Andersons dünner Gesang war einfach nicht auszuhalten und 1,5h Spielzeit war für J.T. Verhältnisse auch nicht berauschend. Als ich vor gut einen Jahr gehört habe, dass Ian Anderson TAAB mit Gastsänger aufführt wurde ich doch neugierig, zumal der 2. Teil von TAAB aus meiner Sicht sehr gelungen ist. Also tat ich mir das Konzert in der Bonner Beethovenhalle an und war total begeistert, besonders über die charismatische Performance des Gastsänger Ryan O'Donnell. Der klingt zwar nicht wie Ian Anderson vor 40 Jahren, trotzdem ist seine Stimme eine Bereicherung, die perfekt mit der komplexen Musik harmoniert. Live in Iceland ist mitreißendes Livedokument, das TAAB authentisch aber in modernisiertem Gewandt wiedergibt.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. September 2014
Ein interessantes Projekt, TAAB und TAAB 2 live und in einem Set aufzuführen, naheliegend natürlich auch, das Ergebnis zu veröffentlichen - und typisch für unsere ach so modernen Zeiten, dass dies in mehreren Formaten und audiovisuell geschieht.
Ich selbst besitze nur die CD, offen gesagt hält sich mein Interesse an Konzert-DVDs in engen Grenzen, aber das ist eine andere Geschichte.

Die Ian Anderson-Band (um dieses eigenartige Konstrukt, das ja nicht mehr Jethro Tull heißen darf, irgendwie zu benennen) spielt professionell auf, die Querflötensätze Andersons sind weitgehend makellos, nach wie vor zählt er zu den besten Querflötisten der Welt, so weit so gut.

Aber die Stimme - großer Vater, die Stimme.
Bislang war ich mit der ja schon oft beunkten Rock-Voice Andersons immer noch recht zufrieden; der Fandom tradiert ja die Geschichte, Andersons Organ habe schon bei den Aufnahmen des (meiner Meinung nach stark unterschätzten 84er-Albums UNDER WRAPS) stark gelitten und sei dann bei den Touren Ende der 80er Jahre endgültig in die Binsen gegangen - keine Ahnung, ob an solchen Gerüchten etwas dran ist, ich jedenfalls habe Anfang bis Mitte der 90er mehrere Konzerte von Jethro Tull besucht und fand Andersons Stimme live und auf den parallelen Alben immer gewohnt gut - wobei natürlich klar sein muss, dass er nie ein Shouter wie Ian Gillan oder gar Ronnie James Dio war, aber das hätte zum Jazz-Blues-Folk-Fusion-Rock von Jethro Tull ja auch nicht gepasst.

Aber was da jetzt auf Island passiert ist, kann man ja nur noch mit dem Wort 'Selbstdemontage' beschreiben.
Speziell die (eigentlich gar nicht soooo komplizierten Gesangsparts) von TAAB hätte ich vermutlich selbst besser singen können, obgleich das auch keine wohligeren Effekte erzielt hätte als die hier tatsächlich live teilweise eingesetzte Ersatzstimme - nämlich unangenehme und flaue Emotionen auszulösen.
Wenn Anderson selbst am Mikro steht, ist das Ergebnis überwiegend jämmerlich. Der sicherlich bereitgehaltenen modernsten Tontechnik zum Trotz klingt Anderson bestenfalls wie eine dreifach 'bootgelegte' Kopie seiner selbst.

Im TAAB 2-Teil fällt das gesangliche Totaldesaster nicht ganz so deutlich auf, vermutlich, weil die Parts von vornherein mit Rücksicht auf Andersons angegriffene Stimme komponiert wurden - doll ist es aber auch hier nicht.

Was die eingestreuten Szenen britisch-skurrilen Humors angeht - nun ja, der Gag mit dem Cellphone-Anruf während des Konzerts mag ja noch angehen (auch wenn er TAAB eigentlich sinnlos unterbricht), aber was der unappetitliche Blödsinn mit der Prostata-Untersuchung soll, erschließt sich zumindest beim Hören der CD nicht.

TAAB Live in Iceland ist, leider, alles in allem eine überflüssige, wenn nicht sogar schädliche Publikation. Neuhörer lassen sich damit sicher nicht gewinnen, und die 'alten Tull-Fans' (zu denen ich seit 1983 gehöre) erleben hier leider das, was schon auf der 70er-Scheibe TOO OLD TO ROCK'N'ROLL, hier allerdings noch voller augenzwinkernder Ironie, angedeutet wurde - das Ende des Rockstars Ian Anderson.

Dennoch 3 Sterne, aus alter Verbundenheit.
1717 Kommentare| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 23. Oktober 2014
Mit gemischten Gefühlen habe ich mir die DVD "Jethro Tull's Ian Anderson - Thick As A Brick / Live In Iceland" besorgt und auch mit ein paar Freunden kürzlich intensiv angesehen.

Dass einige dieser Live-Show "Durchschnitt" (oder gar schlechteres...) bescheinigen, dabei aber dennoch nie irgendwelche unglimpflichen Beschimpfungen oder Hass-Tiraden gegen Ian Anderson loslassen, spricht für die neuen Jethro Tull und für den respektvollen Umgang mit dem musikalischen Gesamtwerk Ian Anderson und JT. Die Ausführung dieses aktuellen Konzertes scheint aber dennoch nicht jedem Fan zu gefallen.

Dass ich dieses aktuelle Live-Konzert nicht für durchschnittlich halte, sondern für sehr gut, liegt daran, dass ich nie so richtig der große alte und beinharte Fan von JT war, aber seit einigen Jahren die sagenhafte musikalische Detailliebe und Verspieltheit der neuen Band um Ian Anderson sehr schätze. Die Konzerte der jüngsten Zeit fesseln mich, und man hört gerne zu. Das habe ich auch an anderer Stelle schon einmal so ähnlich formuliert.

Teil 1 dieser Konzert - DVD liefert eigentlich das komplette "Thick As A Brick"- Album von 1972 fast in Originalqualität. Von ein paar unnötigen Einlagen und Spielereien mal abgesehen. Solche Passagen, die nicht dem Original entsprechen, sind für den einen oder anderen Kenner störend und vielleicht fehl am Platze. Deswegen und auch angesichts der sehr sauber interpretierten Musik aber dieses Konzert abzuwerten, ist meines Erachtens nicht verhältnismäßig.

Ich kenne (fast) jede Stelle von "Thick As A Brick", da ich diesen Meilenstein des Prog-Rock seit meinem 15. Lebensjahr bestimmt gefühlt schon 1000 Mal gehört habe. Bis heute ohne jedwede Verschleißerscheinung. Darum war ich von der aktuellen Live - Umsetzung, die Ian Anderson und Musiker hiermit darbieten, schon sehr begeistert...

Noch mehr trifft das für Teil 2 zu ! Die Original - Studio - CD war im Sommer 2012 mein absolutes musikalisches Highlight, das ich zu fast jeder Gelegenheit, bevorzugt als "Sommerliche Feierabend – Droge", mir reinziehen musste. Diese Live-Show erfüllt diesen Effekt gleichermaßen, so dass ich hier nur konstatieren kann: Kompliment !

Obwohl sich wie jeder Mensch Ian Anderson dem Älterwerden nicht entziehen kann, macht er seine Sache noch ganz gut. Er gelangt klar an seine stimmlichen Grenzen, aber ein Gesangsgenie war er ja nie... Er hatte immer diese typische sonore Erzählstimme. Dafür gleicht ein junger Mann namens Ryan O'Donnell schwierigere Gesangsparts aus. Das ist zwar untypisch für Jethro Tull, aber erfüllt durchaus seinen Zweck. Erstens singt er separat die Rolle von Gerald Bostock, und zweitens ist seine Stimme in fast gleicher Tonlage, wie sie früher vielleicht Ian Anderson hatte.

Jedenfalls sind alle Songs von "Thick As A Brick Part 1 und 2" passend umgesetzt und verblüffend nah am Original interpretiert. Sowohl gesanglich als auch musikalisch. Ich kann diese DVD nur empfehlen, wenn man mal einen herrlich entspannten Abend genießen möchte.

Man sollte allerdings schon ein wenig JT-Kenntnisse haben. Und: Das Konzert macht auf DVD mehr Spaß und wirkt in diesem Fall nicht so gut auf CD... Die musikalische Bewertung meiner Rezension gilt aber für beide Tonträger...

Ansonsten bleibt mir nur, für die ganz alten Fans, auf ein Zitat hier in einer anderen Rezension zurückzugreifen: "Schwere Zeiten für einen Tullisten der ersten Stunde..."

Musikalisch dennoch nicht weniger gute... !
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 17. September 2014
Bei vielen Kritiken scheint mir die Enttäuschung über das Ende von JT die Stimme von IA im Vordergrund zu stehen; ich versuche es mal so, als ob ich nicht seit 1980 JT Fan wäre.
Sound: prima, topp, nichts zu bemängeln. Performance musikalisch perfekt, m.E. auch nichts (oder wenig) nachbearbeitet, da jeder sich über Youtube die original TV-Übertragung als Vergleich besorgen kann. Die Band geht richtig ab. Es tut mir ja auch ein bisschen leid, das zu sagen, aber so ist es. Im Übrigen schmälert es die Leistung von JT nicht, wenn man die IA-Band lobt. Die Stimme und Performance von O'Donell ist vollkommen überzeugend, ich kann eigentlich nur kritisieren, dass IA ihn nicht das komplette TAAB1 hat singen lassen. Auch das Bild und die Kameraführung sind ohne Fehl und Tadel. Den Punkt Abzug gibts für den britischen Humor Andersonscher Prägung, der auch bei mir nicht ankommt. Wäre live OK gewesen, weil die meisten Besucher die Performance nur 1x sehen, aber immer wieder anhören oder -schauen möchte ich das nicht. Die Stimme von IA ist seit Ende der 90er deutlich angegriffen, seit gut 10 Jahren ist es so schlimm, dass ich von weiteren Konzertbesuchen abgesehen habe. Bei jedem Einsatz habe ich den Eindruck, er muß erst mal Druck aufbauen. Aber so ist das, man wird nicht jünger.
Zusammengefaßt: sehr gute Performance einer Topp-Band, die in der ersten Hälfte eine überzeugende Coverversion des Erfolgsalbums ihrer Vorgängerband liefert.
11 Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Mai 2015
Man kennt ja als Rockfan dieses Stück epochemachende Musik (bzw. diese beiden, TAAB und TAAB 2), und hat es und liebt es (naja, zumindest TAAB 1).
Es brauchte nicht wirklich eine soundmäßig eher softpoppige Version wie diese hier, mit einem offensichtlich in sich selbst und die eigene Stimme verliebten Ian Anderson, der zwischen den Stücken kleine Dönekes und Erzählerchen, etwa über Prostatakrebs, und darüber, dass seine Violinistin doch per Skype am Konzert teilnehmen solle, zum Besten gibt. Was soll das?
Das ist, mit Verlaub, unerträglich.
Musik und Sound sind ok, aber man braucht das hier wirklich nicht, um glücklich zu werden,
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 1. September 2014
Was bin ich enttäuscht. Farblos, lieblos. Andersons Stimme, nun ja! Aber das Gewinsel von Ryan O'Donnell ist peinlich, kraftlos. Dann lieber gleich instrumental - den Text singen wir doch eh im Stillen mit.
Eigentlich ne Frechheit ist der "Werbeblock" zur Prostata-Vorsorge. So kann man wenigstens von Alterswerk sprechen.
Der Pseudo-Anruf von Anna Phoebe ist auch nur plumpes Sponsoring.
So ist TAAB I für die Tonne, Teil II überraschend besser. Ein Minus auch für das langweilige Publikum - siehe DVD. Iceland, eisig halt. Die Band wirkt eigentlich frustriert im Stich gelassen.
33 Kommentare| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. August 2014
Mal ganz ehrlich,so hab ich Thick As a Brick noch nicht gehört,aber nicht schlecht!!!Hoffentlich bald!!!Aber so wie sich Ian Anderson schon mal geäussert hat sucht er schon einen Nachfolger,aber gibt es den?Glaube nicht!Ein Ian Anderson ist eine Klasse für sich,so etwas gibt es kein zweites mal,Schade!Hoffentlich Fabriziert er noch ein paar CD'S. Es wäre Schade wenn so ein Musiker von der Bildfläche verschwindet.Achso hoffentlich natürlich DVD'S auch.Ein bisschen was zu sehen möchte man ja auch haben.
33 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden