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am 25. Mai 2014
Ich bin immer noch erstaunt, wie viele Leute sich darüber echauffieren, dass Mariah Carey nicht mehr so ist wie "früher". Mit "früher" ist in Deutschland die Zeitspanne zwischen 1993 und 1996 gemeint, welche ein paar Balladen und einen Weihnachtsklassiker beinhaltete. Nur ein Lied, und jenes war ausgerechnet ein Cover, schaffte es an die Spitze der Charts, die anderen dümpelten alle in den Top 20. Seit 1997 hat Mariah Carey ihre Hip Hop und R'n'B- Remixe, die es schon immer von ihren Popsongs gab, einfach direkt aufs Album gepackt und die orchestralen Balladen etwas simpler konstruiert. Diese Formel hat sie seit 17 Jahren nicht mehr verändert und dennoch ist der kirmestechnoverliebte Markt immer noch irritiert wenn einer ihrer Hits in den USA so groß ist, dass er sogar kurzweilig nach Europa schwappt. Deutschland im Speziellen mag keine Diven und ist auch an Stimmakrobatik nicht interessiert. Das wird auch dieses Album, für das sich die Künstlerin fünf Jahre Zeit gelassen hat, nicht ändern. Frau Carey gibt sich noch nicht mal die Mühe so wie alle anderen zeitgenössischen R'n'B-Künstler zu klingen: keine verzerrten Vocals, keine elektronischen Beats und keine eingängigen Vokalwiederholungen (a la Lady Gaga/Katy Perry/Rihanna/Black Eyed Peas etc.). Auch das war in den letzten zwei Jahrzehnten eigentlich nie anders. Ebenso wenig hat sich ihr Faible für das beinahe bis zur Unkenntlichkeit retuschierte Coverfoto geändert. Selbst ihr Gesichtsausdruck ist so gut wie auf jedem Album derselbe - man könnte fast meinen alle Bilder wären am gleichen Tag entstanden.
Musikalisch jedoch, und das ist es, was mich persönlich am meisten interessiert, hat Mariah Carey sich nicht wiederholt, sie ist sich treu geblieben. "Me. I am Mariah" ist ein durchgängig qualitativ hochwertiges Album, bei dem jede Note, jeder Hauch wie ein sorgfältig und liebevoll zusammengesetztes Gesamtkunstwerk erklingt. Für mich ist es noch zu früh die einzelnen Songs zu bewerten, da es die Künstlerin nicht so sehr darauf angelegt hat einen Ohrwurm nach dem nächsten zu fabrizieren. Die Kompositionen sind nicht so schnell zu fassen da überraschende Tempiwechsel und vor allem das gesamte Spektrum ihrer einmaligen Stimme Spannung erzeugen. Wie bei einem guten Wein, entfaltet sich der volle Klang erst nach einer Weile. Was grundsätzlich auffällt, ist der Gospeltouch in den Balladen, der 70er-Sound in den Uptempos und der späte 80er Beat in den HipHop-Kollaborationen. Ein Mal geht es dann doch nicht anders - ironischerweise beim Track mit dem 'merkwürdigsten' Titel. "Thirsty" hätte auch genauso von Britney Spears stammen können. Ob das zu einem Mainstream-Hit reicht, bleibt dennoch abzuwarten. Dass Mariah Carey ihre Songs immer selbst schreibt, wird auch bei diesem Werk nicht anerkannt werden. Es scheint fast so als würden ihre Stimme und ihre Erscheinung davon ablenken. Hört man ihr aber richtig zu, so erkennt man, dass die Dame auch textlich einiges zu bieten hat. Die Balladen sind lyrisch und sehr emotional, bei den schnelleren Stücken zeigt sie Humor und Wortwitz. Natürlich geht es um Liebe, auf die eine oder andere Weise, aber welches Thema ist schon universaler als dieses?! Insgesamt bin ich als Fan befriedigt: "#Beautiful" war mein Sommerhit 2013, "Money" oder/und "Meteorite" wahrscheinlich mein Sommerhit 2014, "Cry" kommt auf den Soundtrack meines Lebens, "Camouflage" vielleicht auch, "Heavenly" höre ich immer sonntags statt in die Kirche zu gehen, "Thirsty" werde ich mir trotzdem bei einem DJ wünschen, "The art of letting go" hinter die Ohren schreiben und den Rest umarmen als das, was er ist: ein weiterer Teil des Vermächtnis der letzten großen Diva. Musik machen kann die Frau nämlich wirklich gut.
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am 23. Mai 2014
Vielen Leuten scheint die musikalische Substanz zu fehlen, um eine Mariah Carey CD zu bewerten. Dieser Eindruck verstärkt sich durch die ewig gleichen Vorstellungen - die besonders deutsche "Fans" immer wieder äußern und die essentiell auf die Frage hinauslaufen, wer Mariah Carey - die Künstlerin - eigentlich ist.

Mariah Carey hatte große Erfolge als Pop-Künstlerin, wandte sich aber spätestens 1997 mit dem Album "Butterfly" dem R&B Genre zu - ein Wandel, der erstaunlicherweise mehr Erfolge als Misserfolge mit sich brachte - ein Faktum, das viele nicht erkennen bzw. wahrhaben wollen.

Was sich auf Daydream als grundlegende musikalische Wandlung ankündigte, macht heute das Mark eines jeden Mariah Carey Albums aus. Statt auf unausgegorene Elektro-Beats mit massentauglichen Refrain-Wiederholungen zu setzen, beweist Mariah auf "Me, I am Mariah" einmal mehr, dass R&B ihre Leidenschaft und schlussendlich ihr musikalisches Zuhause geworden ist, wenn auch hier und da nostalgisch - durch Piano-gestützte Balladen - an die alten Zeiten ihrer ersten 3 CDs erinnert und durchaus angeknüpft wird.

Wer nach immerhin knapp 20 Jahren erwartet, Mariah würde zum ausschließlichen Balladen-Stil der frühen 90er Jahre zurückkehren, hat eines nicht verstanden und das ist die Künstlerin Mariah Carey.

Nun, wie fügen sich die Lieder auf "Me, I am Mariah" in die Schaffenspalette früherer Werke ein?

Hier ein kurzer Durchlauf:

01 Cry: Cry ist eine retro-Ballade, die erstaunlich stark an ihre alten Zeiten erinnert - besonders an die Balladen von "Music Box". Retro-Orgel und Klavier bauschen das Lied zum schmachtvollen Opener auf und verspricht dabei doch so viel mehr. Als Zusammenfassung ihrer Karriere kündigte Mariah Carey ihr neues nunmehr 14. Studioalbum an und auf Cry kann der aufmerksame Zuhörer mit Schrecken - und vor allem Bewunderung - feststellen, dass sie dieses Mal Ernst gemacht hat. Zu oft konnte eine solche Aussage als inhaltslose Plattitüde abgestempelt werden - gerade was das Vorgängerwerk "Memoirs of an Imperfect Angel" angeht. Mit voller Stimme und bestimmend, verleiht Mariah dem Song Ausdruckskraft ohne dabei - wie früher - in endlose Vocal-Tiraden zu entgleiten. Wir wissen, dass sie singen kann - umso erfreulicher, dass sie es auch mit Gefühl kann - immer noch und immer wieder.

02 Faded: Auf Faded knüpft sie eindrucksvoll an ihr erfolgreiches Comeback von 2005 an. Eine Midtempo Ballade des "Mimi"-Stils mit fetzigen Piano-Akkorden. Der Beat dröhnt, die Stimme schleicht auf dem Klangteppich herum. Der einzige Unterschied zu genregleichen "Mimi"-Balladen ist die ausgereifte Produktion, die liebevoll Klangnuancen setzt - u.a. auch durch ihr immer noch erschreckend eindrucksvolles "whistle"-Register.

03 Dedicated ft. Nas: Ein Feature lässt ja bekanntlich die Deutschen erschaudern, weil sie a) Hip Hop nicht verstehen und b) Mariah eine Kompetenz - aus bereits erläuterten Gründen - absprechen. Was viele nicht erkennen, ist die liebevolle Hommage an vergangene Hip-Hop Größen, die vor allem textlich durchklingt. Im wörtlichen Sinne eine "Dedication" eben. Musikalisch ist das Lied ein midtempo R&B Song, der in feinster R&B Manier Melodie und Produktion - darunter verstehe ich hier vor allem den Beat - miteinander verbindet und letztendlich im Rap von Nas an Relevanz und Kraft gewinnt.

04 #Beautiful ft. Miguel: #Beautiful mauserte sich vor allem in der englisch-sprechenden Welt zu einem echten Sommerhit 2013. Erstaunlicherweise ging das Lied, das ebenso durch ein grandios-platziertes Gitarrenriff als auch die harmonische Stärke beider Interpreten besticht, in Deutschland unter. Die Frage nach dem Warum lässt sich leicht entzaubern. In Deutschland spricht man lieber im Zusammenhang von Mariah Carey über Gewichtsprobleme und diva-haftem Getue, was teilweise zynisch und teilweise ernsthaft in Endlosschleife wiederholt wird - ohne dabei die Selbstironie zu entdecken, mit der Mariah ihr - zugegebenermaßen fülligeres Ich - heute in Szene setzt. Musikalisch gehörte #Beautiful jedoch zu den Lieblingen der Musikkritiker - zumindest derer, die sich mit den feinen Unterschieden auskennen. #Beautiful klingt noch immer bezaubernd, frisch und sommerlich.

05 Thirsty: Thirsty besticht durch einen harten Beat und mausert sich im Laufe der 3:26 Minuten zu einem echten Feuerwerk - erinnern doch hypnotisch durchlaufende Klangeffekte an It's Like That, ein Eindruck, der ebenso durch den Rhythmus-Wechsel im Refrain deutlich wird. Thirsty als waschechter "Urban"-Track mit Pop Einflüssen steht den "Mimi"-Tracks in nichts nach, erscheint hingegen musikalisch voller produziert - hört man doch nicht nur sich stetig ändernde Beat-Varianten, sondern auch gezielt gesetzte Streicher, die leider nur zaghaft durchscheinen.

06 Make It Look Good: Make it Look Good startet eindrucksvoll mit einer Mundharmonika und erinnert im Tempo und Produktion an Stevie Wonder - die Einflüsse sind nicht wegzuleugnen. Mit Make It Look Good gelingt Mariah das, was auf The Emancipation of Mimi nur angedeutet werden konnte: Retro-Soul.

07 You're Mine (Eternal): Dieses Lied wurde die 2. Single aus dem Album, veröffentlicht im Februar 2014. Leider verfehlt Mariah hier das bisher erstellte Klangkonzept des Albums. You're Mine ist weder Soul noch innovative. Es kann vielmehr als endlose We Belong Together Kopie dem Original nicht das Wasser reichen, wenn auch interessante Elektro-Beats in den Zwischenstrophen herausstechen und You're Mine doch auch etwas Neues, etwas Eigene hat. Im Fluss des Albums wird das Lied zwar vom Vorgänger und Nachfolge in den Schatten gestellt, wirkt aber insgesamt doch organisch.

08 You don't know what to do ft. Wale: Dieses Lied erinnert wieder stark an die Music Box Zeiten, denn selbst in 1993 gelang es Mariah aus dem Einheitsbrei schwulstiger Balladen auszubrechen, u.a. auf dem Song Now That I Know. Experten werden sich erinnern. So hat YDKWTD auch ein knapp einmütiges Intro, bei dem sich Mariah stimmlich an harmonischen Klavier-Akkorden räkelt. Danach jedoch wird das Lied tanzbar, ändert seinen Rhythmus und offenbart gute Laune. Ein Sommersong, der im Retro-Stil vor allem an ihre Pop Vergangenheit erinnert. Cooler Beat, volle Stimme und sich ständiger wiederholender Chorus verankern das Lied sofort im Ohr.

09 Supernatural ft. Dem Babies: Mariah schreckt wohl vor nichts mehr zurück. Auf Supernatural hört man ihre 3-Jährigen Zwillinge Monroe und Moroccan lachen, singen und vor allem in Interaktion mit Mariah. "I am a Chanteuse" proklamiert Monroe, woraufhin Mariah in gewohnt herzlicher Art antwortet: "I now you are, darling". Insgesamt prasselt das Werk allerdings vor sich hin. Eine Midtempo-Ballade, wie man sie schon zu Genüge gehört hat. Mariah singt allerdings mit voller Stimme und auch die Klangelemente wirken aufeinander abgestimmt.

10 Meteorite: Meteorite ist wohl das ungewöhnlichste Lied, das Mariah jemals fabriziert hat. Retro-dance Beat erwecken die 80er Jahre zum Leben. Das Lied ähnelt sogar im Konzept an Madonnas "Deeper and Deeper" - in gewisser Weise lassen sich House-Music-Effekte erkennen. Das Lied ist hypnotisch, da Mariah sich durch den Chorus ungewohnt zurückhaltend und dennoch mitreißend hindurchschlängelt. Grandios!

11 Camouflage: Camouflage ist erneut eine vom Klavier-getragene Ballade, die durch ihre Einfachheit und Mariahs emotionalem Gesang an Soundtrack-Klassiker der frühen Hollywood-Jahre erinnert. Unterstützt wird Mariah durch ihre grandiose Back-up Sängerinnen, natürlich hat sie es sich auch nicht nehmen lassen, sich selbst in Mehrfachlayern in den Hintergrund zu packen. Hier wirkt es allerdings zusammenpassend, unterstützt das Gefühl, indem das stimmliche Spotlight nicht von Mariah abgelenkt wird. Gänsehaut-Faktor beim stimmlichen und musikalischen "Climax" des Songs, bei dem Mariah nahezu arienthaft die Noten in die Länge zieht - von Fachleuten auch als "Melisma" bezeichnet.

12 Money ft. Fabolous: Dies ist wohl der ungewöhnlichste Up-Tempo Song des Albums. Das Lied besticht durch ausdrucksstarke Trompeten, die im Endlos-Loop etwas eigenes einbringen. Songs wie diese nennt man in den USA gerne "Urban-Club-banger", was wohl an der Kombination aus Beat, Tempo und Melodie liegt. Alle drei Elemente passen hier und verleihen dem Song Eigenart und Lebensfreude.

13 One More Try: Kiddies, dieses Lied werdet ihr wahrscheinlich nicht kennen, es handelt sich aber um ein Cover. Mariah fügt ja seit 1992 auf ihren Alben mindestens ein Cover ein, dieses Mal war also George Michael dran. One More Try erhält durch die harmonische Orgel-Produktion Gospelcharakter. Der Back-up setzt die Harmonien gekonnt in Szene und anstatt die emotionale Tiefe des Originals durch unpassende Stimmen-Akrobatik zu verzerren, singt Mariah mit der Melodie und nicht über sie hinweg. Definitiv ein Highlight in Mariahs in Karriere.

14 Heavenly: Natürlich beendet Mariah ihr Album mit dem traditionellen Gospel Song. Auch hier zeigen sich wieder Rückschlüsse zu den Vorgängerwerken. Mariah singt ausdrucksstark und mit voller Stimme, wie auf jedem der Songs auf dieser CD. Orgel, ein netter Beat, inspirierende und spirituelle Lyrics machen das Lied zu einem Erlebnis - gerade am Ende, wo die Musik aussetzt und Mariah mitsamt Gospel Chor zum musikalischen Finish ansetzt. Halleluja

15 It's a Wrap ft. Mary J. Blige und 16 Betcha Gon Know ft. R. Kelly: Dies sind zwei Songs, bzw. Remixe, die eigentlich schon viel früher hätten veröffentlicht werden sollen. Sie stammen vom "Memoirs" Album. Mary und Kelly sind ja bekanntlich Freunde der Sängerin, warum also nicht Altes neu aufwärmen und vielleicht doch aus Trivialem etwas Besonderes machen - zumal beide Songs zu den stärksten Titeln des Ursprungsalbums gehören.

17: The Art of Letting Go: Entgegen der anderen Balladen handelt es sich hierbei um eine Orchesterballade. Dieses Lied wurde im November 2013 eigenständig veröffentlicht, erhielt aber nie ein Musik Video oder irgendeine andere Form von Promotion. Lyrisch vielleicht etwas zu voll, bricht die Länge der Strophen doch immer wieder den musikalischen Rhythmus. Emotional ist die Ballade dennoch und erinnert stark an ihre Anfangs-Balladen. Gänsehaut verursacht auch der Background, der musikalisch immer wieder die Melodie hervorhebt.

Nach dieser doch sehr langen Ausführung muss man doch eines feststellen. Mariah Carey ist noch immer die Gleiche wie vor 20 Jahren. Ihre Stimme klingt nach wie vor toll - zumindest auf CD - ihre Songs wechseln von Pop zu R&B und Gospel, wobei der Retro-Gedanke gerade auf diesem Album hervorgehoben wurde - wie übrigens auch schon auf Emotions oder The Emancipation of Mimi (Glitter spreche ich lieber nicht an - ich will die Fans ja nicht noch mehr verschrecken als ohnehin schon).

Musikalisch lehnt das Album an eine Vielzahl der Vorgängerwerke an, besonders der 90er Alben. Da die Songs insgesamt besser produziert sind und das thematische Ziel - im Gegensatz zu TEOM - besser umsetzen, ist dieses Album klar vorzuziehen. Es ist sicherlich die beste CD von Mariah seit Butterfly und das beste der 7 Alben, die sie seit der Jahrtausendwende hervorgebracht hat.

5 Sterne für tolle (und auch viele) Balladen. Für tolle Uptempo Songs mit witzigen Lyrics (Money, Thirsty) und vor allem für die Stimme, die - zumindest mich - noch immer mitreißt, vor allem auf den Gospelsongs und den gefühlvollen Sommersongs.
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am 23. Mai 2014
Mariah bleibt ihrer Musikrichtung treu und zieht nicht mit dem aktuellen Hype mit. Gott sei dank! Hier wird noch gesungen und nicht nur hektische, elektronische Beats aneinander gereiht. (es gibt natürlich Ausnahmen, die gut klingen)

Diese Frau wurde nicht umsonst "Best Selling Female Artist Of All Time". Das Album beginnt etwas ruhiger und sehr emotional, ab #Beautiful gehen die Sommersounds los! Abschließend setzt Mariah natürlich wieder auf das, was sie am besten kann: Balladen.

Sicherlich wird auch dieses Werk kaum im deutschen Radio zu hören sein. Hier zählt nicht die Stimme der Künstler, sondern was den aktuellen Einheitsbrei erweitert. Für mich ist das Album eine weitere Glanzleistung ihrer fast 25-jährigen Karriere.

Meine Wertung:

Cry. 8 von 10
Faded 9 von 10
Dedicated ft. Nas 8 von 10
#Beautiful ft. Miguel 10 von 10
Thirsty 9 von 10
Make It Look Good 6 von 10
You're Mine (Eternal) 9 von 10
You Don't Know What To Do ft. Wale 10 von 10
Supernatural 10 von 10
Meteorite 9 von 10
Camouflage 10 von 10
Money ($ * / ...) ft. Fabolous 10 von 10
One More Try 8 von 10
Heavenly (No Ways Tired/Can't Give Up Now) 8 von 10
It's A Wrap ft. Mary J. Blige 10 von 10
Betcha Gon Know ft. R. Kelly 10 von 10
The Art Of Letting Go 9,5 von 10

Top 3: You Don't Know What To Do, #Beautiful, Money
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am 23. Mai 2014
Als langjähriger Fan, der an Mariah sowohl die Balladen schätzt wie auch die Mid- und Up-Tempos und der gerade mag, wie Mariah ihre offensichtliche Präferenz für R&B und Hip-Hop in ihrer Musik auslebt (die macht ein Künstler eben nicht nur für die Fans, sondern auch für sich, es handelt sich schließlich um keine Dienstleistung), bin ich absolut begeistert von diesem Album.

Da es schon seit einigen Tagen bei ITunes gratis gestreamt werden kann, habe ich es bereits intensiv gehört und meine ersten positiven Eindrücke haben sich noch gesteigert. Das Album bietet natürlich R&B aber auch Pop ("You Don't Know What To Do", "Meteorite") und andere Songs, die man eigentlich nicht recht kategorisieren mag - es ist gerade diese Mischung der Stile und Stimmungen, die mir mal wieder sehr gut gefallen. Besonders hervorzuheben ist auch, dass das Album einen ausgeprägten retro-Sound hat und eine Menge Gospel beinhaltet, immer wohldosiert aber hörbar - das Ganze bleibt einfach Mariah.

Mariahs letztes Album (2009) war in diesem Aspekt für mich etwas enttäuschend, weil es stark urban-lastig war. Dieses nun aber überzeugt mich persönlich wieder vollends. Mariah bedeutet für mich eben Pop *und* R&B.

Allen recht wird es Mariah mit diesem Album sicher nicht machen können. Ich denke aber, jeder, der sich interessiert, sollte sich die Zeit nehmen, einfach mal unvoreingenommen reinzuhören. Viele dürften überrascht sein!
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am 24. Juni 2014
Mariah Carey ist für mich persönlich doch eher eine komische Figur. Ihre fragwürdigen Interviews, sich in Kleider einnähen und auf Fotos um 20 Jahre jünger retuschieren zu lassen, finde ich etwas grenzwertig, aber auch letztendlich total unwichtig, wenn es um die Musik geht, die sie macht.

Seit Jahren zieht sie nun ihre R*N*B-Tristesse konsequent durch, fast dickfällig und so unbeirrt, dass ich es echt schon beeindruckend finde. Die Zeiten, der großen europäischen Single- und Radio-Hits sind anscheinend vorbei - nur das Gejammer, dass Mariah nicht mehr so klingt wie früher (wann auch immer das war), ist uns geblieben.

Mariahs Leidenschaft für R*N*B und textliche Belanglosigkeit ist überhaupt nicht neu. Seit vielen Jahren zieren zunehmend die Klick-Klack Drum-Machine Beats ihre Alben zu denen sie hin- und her jodelt und das klingt, wie ich finde, immer besser und inzwischen wieder erstaunlich gelungen. Neben E=MC2 empfinde ich dieses Werk am Besten - abwechselungsreich und dennoch aus einem Guss.

Tolle Titel wie *Beautiful*, *Meteorite* oder *You don't know what to do" wären eigentlich gute und große Hits, poppig und tanzbar, nähme man den Maßstab anderer Zeiten. Sie verkörpern wirklich die klassische und gelungene Radiofreundlichkeit vergangener Jahre und hätten auch im "Hier und Jetzt" noch Chancen, bei entsprechender Promotion und Aufmerksamkeit.

Ein paar Songs klingen aufs erste Ohr banal oder eintönig, aber ihren Pfiff entwickeln sie charmant mit der Zeit. *Faded*, *Dedicated* und auch *You're mine* sind für mich inzwischen die wahren Königslieder - Tendenz steigend. Sie gospelt und covert, sie gackert und lacht - ihre Stimme ist nach wie vor grandios und es paßt alles zusammen. Der Sound, die Songs und der rote Faden ergeben ein gelungenes Gesamtwerk, dass sich hinter den Produktionen jüngerer Kolleginnen nicht verstecken muß, im Gegenteil.

Auch wenn Mariah hier die Musikwelt nicht neu erfunden hat, so halte ich die Cd für ganz erstaunlich gut und schon allein deshalb für zeitgemäß, weil derzeit gar nichts so wirklich richtig zeitgemäß ist. Die Cd flufft so angenehm durch die Wohnung, mit dem Auto oder auf dem MP3-Player im Urlaub, wie ein guter Begleiter. Sie ist bodenständig, gut produziert und unterhaltsam - sehr sehr schade, dass *Almost home* (Soundtrack) und *Triumphant* hier nicht enthalten sind. Auch das ist eigentlich wieder "Mariah in Höchstform" - and me?

I am ... begeistert!
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am 25. Mai 2014
Zu erst einmal: Ich mag es nicht,wenn man schreibt "die alte Mariah" war viel besser, ihre Lieder waren tiefgründiger, etc. Ich bin selbst "erst" seit 2001 Fan. Das erste Lied, bzw. Video was ich damals auf MTV gesehen habe, war "Honey". Ab da war es um mich geschehen!! Im Laufe der Jahre habe ich natürlich alle ihre Alben gekauft, aber ganz ehrlich: Mir gefällt die Musik von früher nicht wirklich. Es gab vielleicht 2,3 Lieder die ich ok fand, aber der Rest waren für mich reine Schulzen-Balladen und sie war meiner Meinung nach einfach jung und hat halt das gemacht und gesungen, was man ihr gesagt hat. Klar ist "without you" ganz nett,aber ich finde z.B. "we belong together" viel tiefgründiger und vom Beat besser. Kurz gesagt: Mir gefällt die "neue" Mariah viel besser!! Ab Daydream (1995) fing sie ja schon an, mehr Hip Hop und R'nB in ihre Musik mit einfließen zu lassen. Das waren ja gerade mal 5 Jahre nach ihrem ersten Album. Also macht sie diese "neue" Musik schon viel länger, als die "alte". Deswegen verstehe ich es einfach nicht, dass hier einige nicht DIESES Album bewerten, sondern nach der "alten Mariah" jammern!! Das musste ich mal loswerden....

So nun aber zum Album :-)
Ich finde es ist rundum gelungen und es ist lässt sich wunderbar anhören. Fans werden nicht enttäuscht sein,weil sich Mariah treu bleibt. Für mich das schon lange kein Mainstream mehr! Jedes ihrer Lieder ist einzigartig, aber man man muss sich darauf einlassen und ihre Musik schon wirklich lange hören, um das zu zu beurteilen. Für Aussenstehe mag das ein einfaches "bla bla" Album sein. Ich finde ihre Musik sehr entspannend und sie macht einfach gute Laune. Ich finde es super, dass sie einfach sie selbst bleibt und die Musik macht, die ihr Spaß macht. Ein wahrer Favorit ist auf jeden Fall "you don't know what to do" und "You're mine". Besonders gut und mein momentaner Lieblingssong ist "faded". Aber auch "dedicated", "supernatural" und "money" sind Ohrwümer! Die Balladen dagegen finde ich nicht so emotional wie auf den vorherigen Alben. Die Aufnahmen mit R.Kelly und Mary J. Blidge finde ich etwas überflüssig, da es einfach nichts neues bietet. Da hätte man besser einen Remix draus machen können.
Ich habe mich echt sehr nach einem neuen Album von ihr gesehnt, nachdem das letzte nicht so der Hammer war, wie "e=MC²" und "The emanzipation of Mimi". Ich hoffe, für ihr nächstes lässt sie sich nicht wieder 5 Jahre Zeit!
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am 24. Mai 2014
Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich "erst" seit etwa 10 Jahren Fan von Mariah und ihrer Musik, bin also mit den R'n'B Klängen von ihr groß geworden und konnte den Balladen aus ihrer früheren Zeit auch nie viel abgewinnen. Was einige als heutiges Problem ansehen, dass Leute nur noch ein paar vereinzelte Lieder ihrer Alben mögen, habe ich mit ihren früheren Alben (vor Butterfly).

Nun aber zum Album selbst: Ihr letztes Album hat mir gut gefallen, auch wenn man zugeben muss, dass fast ausschließlich jedes Lied nach einem Schema F erstellt wurden: immer der gleiche "bum bum chack"-Beat, zum Ende des Liedes nochmal sich die Seele aus dem Leib schreien und mit einem Whistle enden so wie es auch schon bei E=MC² der Fall war. Vermutlich, um an den Erfolg von We Belong Together und Don't Forget About Us anzunüpfen, die auf dem gleichen Schema basieren. Mit Me. I Am Mariah hat sie es endlich geschafft, diesem Schema zu entfliehen. Zwar wendet sie es teilweise noch an, z.B. bei You're Mine, in den meisten Fällen aber wesentlich subtiler. Die Whistles sind zwar noch in vielen Liedern enthalten, aber sehr dezent im Hintergrund. Sie benutzt endlich nicht mehr den ewig gleichen Beat, sondern bringt viel Abwechslung rein, gerade auch durch simple, Charakter gebende Instrumente, wie in #Beautiful, Make It Look Good und Money. Viele beschweren sich auch, dass sie seit langer Zeit nur noch "rumhaucht" - ja, das macht sie, ich muss aber sagen, dass mir das persönlich sehr gut gefällt. Ist wohl geshcmacksache. Das erste Mal wirklich aufgefallen, dass es mir gefällt, ist mir bei "H.A.T.E.U." vom letzten Album. Bei diesem Album sind es die gehauchten "Goodbye" in One More Try, die mir richtig gut gefallen.

Wie viel tatsächlich bei ihrer Stimme nachgeholfen wurde, kann ich nicht genau einschätzen. Ich verfolge seit etwa 2008 eigentlich jeden ihrer Auftritte auf YouTube und muss sagen, dass ihre Live-Performances wirklich nicht mehr das Gelbe vom Ei sind und es einen Grund gibt, dass sie mehr und mehr lip-synched. Das Problem ist gar nicht mal das Erreichen der Töne, sondern die Intonation von ihren Vocal-Runs. Vieles klingt schief und Töne sind deplaziert. Warum ich das alles anführe? Davon ist glücklicherweise im Album nichts zu hören. Sei es gute Technik oder die viele Zeit, die sie sich zum Aufnehmen genommen hat - es klingt wirklich alles gut und meine Befürchtungen bezüglich eines schlecht produzierten Albums nach ihrem zweiten Weihnachtsalbum, auf dem ihre Stimme wirklich sehr überproduziert und technisch verfremdet klang, gerade auch die Whistles, haben sich zum Glück nicht bestätigt.

Tatsächlich gibt es nur ein einziges Lied auf dem Album, das mir nicht gefällt: Meteorite. Klingt für mich zu sehr nach einem ESC-Disco-Lied... ist nicht meins.

Highlights gibt es für mich wirklich viele. Wenn ich eine Reihenfolge der Top 5 bilden müsste:
1. Make It Look Good (Mundharmonika ist wirklich mal abwechslungsreich und macht Lust auf Sommer, der Chorus ist außergewöhnlich und sehr eingängig)
2. Money (Guter Beat, bleibt sehr im Kopf)
3. Dedicated (Ebenfalls sehr gechillter Song für den Sommer, bleibt sofort im Ohr (Oh baby you know.... ;) ))
4. #Beautiful
5. You Don't Know What To Do (interessanter Aufbau von Ballade zu Disconummer, bleibt auf jedenfall im Ohr)

Die Balladen sind allesamt gut, Camouflage und Cry fehlt mMn etwas charakteristisches, aber - bin eh nicht so der Balladen-Fan. Dennoch gefällt mir besonders ihre Interpretation von One More Try (wie gesagt, die "Goodbye"s geben echt Gänsehaut, ganz ohne geschrien oder gewhistlet zu werden).

Zusammenfassend bin ich sehr erleichtert, dass mir dieses Album gefällt.Es ist wirklich abwechlungsreich und was mich besonders freut: hat viele sommerliche Nummern, wurde also zur richtigen Zeit released! :) Wie immer wird sie hier in Deutschland keinen Erfolg damit haben, dafür haben die deutschen Medien sie schon zu sehr zerrissen (ich kenne kein anderes Land, dass so reißerisch über sie berichtet) und dafür trifft die Musik auch nicht den Zahn der Zeit. Mittlerweile ist sie aber denke ich an einem Punkt, an dem sie niemandem mehr etwas beweisen muss und die Musik machen kann, die sie gerne macht. Ich freue mich auf den Sommer mit diesem Album! :)
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am 23. Mai 2014
Eine kurze Rezesion von mir :)

Ich bin ein relativ junger Fan von Mariah und kenne sie ander als manch anderer hier nicht schon seit den 90ern (leider :/). Meiner Meinung nach ist MIMTEC eines ihrer besten Alben und wahrscheinlich das beste seit Butterfly. Ich stimme zu das ihre Stimme hin und wieder etwas zu sehr gepitcht wurde aber das ist kein Beinbruch. Das Album ist fantastisch, gefühlvoll, ehrlich und endlich da, nach 5 Jahren ewigem wartens. Ich bin froh das sie es nochmal versucht hat und es ist ihr gelungen.

Also, von mir 5 Sterne für eines der wohl besten Alben von Mariah :) Ich hoffe es chartet in unserem Land einigermaßen gut (was ich jedoch nicht glaube :/)
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am 27. Mai 2014
Jepp-das ist SIE wahrlich-eine "unerreichbare Sängerin" !!!
Ich bin 35 Jahre alt und Fan seit 1993 :o))) Und ich bin stolz drauf !!!
Mariah ist für mich nicht bloß "eine Sängerin"-NEIN-Miss Carey bedeutet für mich eine Art Lebensgefühl-/Einstellung ;o)
Ich liebe einfach ALLES an IHR !!!
Ich verstehe nicht, wie all ihre "alten Fans" sagen können: Ach ja, sie singt nicht mehr wie früher, die schönen Balladen, etc. !!!
Anstatt sie schlecht zu reden, legt doch einfach das Kapitel Mariah Carey für euch ad acta !!!
Punkt !!!
Das ist wie morgens zu ein und dem selben Bäcker zu latschen und sich dann zu Hause angekommen, tagtäglich über die viel zu kleinen Brötchen zu mokieren !!!
Blablabla ...
Dann sucht euch doch endlich mal "Ersatz" !!!
Aber da liegt dann wohl doch der Hund begraben - diesen Ersatz gibt es eben nicht ;o)
Stattdessen wird dann lieber gemault und gemault ... Aaaaaaaaaaaaaaah !!!
Im Gegensatz zu MCC's beiden Vorgängeralben, singt Mariah diesmal doch wie in den "guten, alten Zeiten" mit VOLLEM STIMMUMFANG und haucht nicht nur so dahin, wie es oft beschrieben wird !!!
Und dass bei ALLEN SONGS dieses Albums durchgängig !!!
Anspieltipps kann ich nicht geben, da diesmal wirklich JEDES LIED "einzig", aber nicht "artig" ist ;o)
Jedes ist für mich ein absoluter Burner !!!
Ich bin sooooooo begeistert ...
Ich fahre nicht so oft Langstrecken und mußte am WE 300km fahren - da habe ich mir vorher gesagt: Gut, 3x MC hören, dann biste da, und siehe da, die Strecke war dadurch halb so wild und es hat richtig Spaß gemnacht "so lang" im Auto zu sitzen - hihi !!!

Fazit: Kaufen, kaufen, kaufen !!!

Mariah - bleib deiner Linie treu !!! Deine "wahren Lambs" wissen dies zu schätzen !!!
Jeder Mensch entwickelt sich weiter ... Es wäre ja auch schlimm, wenn alles immer beim Alten bliebe ;o)
Meinem Sohn (fast 4) gefällt die Platte auch und unsere Tochter (20Monate) "singt"bei "Supernatural" den "Dem Babies" Part perfekt mit haha :o)))
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am 26. Mai 2014
..ihr letztes Album vor vier Jahren war mehr oder weniger einfach nur Durchschnitt...
Me. I am Mariah musste ich mir auch mehrmals anhören,aber jetzt bin ich durchweg begeistert....Eine sehr schöne CD..leider wird Sie in Deutschland wieder völlig untergehen!!!
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