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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
22
4,4 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
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am 17. Februar 2015
bekomme hier immer die Filme die ich suche und mir ansehe . Bestelle sehr oft hier filme da ich im Handel sie nicht bekomme
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am 12. Mai 2004
Der Film basiert auf dem sogenannten "Affen-Prozess" im Amerika der 20er Jahre und läßt Vernunft (in Gestalt von Henry Drummond) und Religion (repräsentiert durch Matthew H. Brady) aufeinander treffen.
Wer den Wind sät ist kein "Blockbuster" und auf Special Effects wartet man vergebens, doch die schauspielerische Leistung der beiden Kontrahenten Tracy (Drummond) und March (Brady) ist beeindruckend: Innerhalb und außerhalb des Gerichtsaals liefern sich die beiden mit spitzer Zunge furiose Wortgefechte und beide tragen - ohne zu viel vom Film zu veraten - ihre gegensätzlichen Positionen mit bewunderswerter Intensität vor (in diesem Zusammenhang ist noch zu erwähnen, das man sich in beide Personen hineinversetzen kann und die jeweiligen Motive und Handlungen durchaus nachvollziehen kann).
Doch nicht nur die Haupdarsteller beindrucken, auch die restlichen Rollen überzeugen und erzeugen eine dichte Atmosphäre, der man sich kaum entziehen kann.
Diese Intensität wiegt auch die technischen Mängel des Films auf: Mono-Sound und das Schwarz/Weiß-Bild zeigen das Alter des Films (1960), doch 5.1-Sound würde bei einem dialoglastigen Film wie diesem keinen Sinn machen und das S/W unterstützt eher noch die Bildeindrücke.
Zum Schluß sei noch der Hinweis auf Gene Kelly und seine Rolle, die deutlich an einen moderneren Mephisto erinnert, gestattet: Einfach wundervoll, wie der Rest des Films.
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am 10. Januar 2011
Die Ware wurde schnell geliefert.
Allerdings befand sich in der Artikelbeschreibung kein Hinweis darauf, dass eine amerikanische Version geliefert werden würde, die eine deutsche Sprachversion enthält.
Ein Hinweis darauf wäre hilfreich gewesen...
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1925, Hillsboro, Tennessee: In dem kleinen Nest lehrt Bertram T. Cates (Dick York) seinen Schülern die Entwicklungsgeschichte des Menschen. Dies verstößt gegen ein Gesetz des Staates und so findet er sich alsbald in einer Gefängniszelle wieder. Der sogenannte "Affenprozess" wird durch die Medien schnell zum Spektakel. Insbesondere Reporter E. K. Hornbeck (Gene Kelly) weß es, zynisch seine Giftpfeile gegen die Hinterwäldler aus dem h(e)illigen Hillsboro gekonnt in Szene zu setzen. Der Chefankläger findet sich schnell: Der ohne jeden Zweifel erhabene Matthew Harrison Brady (Fredric March), ehemaliger Präsidentschaftskandidat, meldet sich freiwillig und wird wie ein zweiter Messias gefeiert, als er in die Stadt einzieht. Hornbecks Zeitung stellt einen Verteidiger, den bekanntesten Strafverteidiger der Vereinigten Staaten: Henry Drummond (Spencer Tracy). Doch ist er dort kein gern gesehener Gast. Für die Bürger von HIllsboro hat Cates keine Verteidigung mehr nötig. Er wird vorverurteilt. Die ungeheure Blasphemie, die er begangen hat, ist Grund genug auf ewig im Höllenfeuer zu schmoren. Schon bald nimmt der Gerichtsprozess ungeahnte Ausmaße an...

- Traurig, aber wahr: Der Film lehnt sich, wenn auch frei, an den tatsächlichen Affenprozess an. Die Charaktere hat es wirklich gegeben, teilweise sind Sequenzen, wie auch Höhe des Strafmaßes oder Drummonds Verhör des ungewöhnlichen Kronzeugen im Affenprozess genauso vorgekommen. John Thomas Scopes hat ermutigt durch die Bürgerrechtsbewegung American Civil Liberties Union 1925 gegen das damalige Gesetz verstoßen, das aufgrund des Butler Acts erlassen wurde. Dieses Gesetz verbot den damaligen Lehrern gegen Geldstrafe von 100 bis 500 Dollar eine andere Entstehungsgeschichte des Menschen zu lehren, die der der Bibel widersprach! Das Gesetz wurde erst 1967 aufgehoben, war also noch zur Zeit des Films durchaus aktuell. Brady entspricht dem damaligen fundamentalistischen Chefankläger William Jennings Bryan, der aufgrund des Kreuzverhörs von Clarence Darrow so sehr an Ansehen verloren hat, dass er sich davon auch nicht mehr erholt hat. Das dramaturgische Ende des Films ist zwar der Spannung geschuldet, aber es war auch Bryan ähnlich ergangen.

Während der deutsche Filmtitel „Wer den Wind sät [, wird Sturm ernten“] aus dem Buch Hosea 8, 7 angelehnt ist, bezieht sich der Originaltitel „Inherit the wind“ auf das Buch der Sprichwörter 11, 29: „Wer seine eigene Familie zerrüttet, wird [nur] Wind zum Erbe bekommen, und der Tor wird ein Knecht dessen, der weise ist.“

Kramers Film, künstlerisch von Erich Maria Remarque (Im Westen nichts Neues) beraten, hat auch heute noch Aktualität. Eigentlich gegen die Kommunistenhatz von dem fanatischen McCarthy ersonnen, zeigt er, wohin Fanatismus und Fundamentalismus in jedem Glauben führen kann. Dabei sind die Bilder kraftvoll in Szene gesetzt und man kann über die – sich stets selbst als „einfache Menschen“ sehende Wölfe im Schafspelz, die sich hinter einer Biedermeiermaske verbergen und als Musterbeispiel von Rechtschaffenheit verstehen, nur den Kopf schütteln.
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am 23. August 2012
Stanley Kramer hat diesen genialen Film-Klassiker 1959 im damals gebräuchlichen Format 4:3 gedreht. So lief der Film auch viele Jahre in den Kinos und läuft auch aktuell noch ab und zu im öffentlich rechtlichen TV. 16:9 oder 1,66:1 etc. gab es 1959 noch nicht.
Als ich mir neulich die DVD-Fassung angesehen habe bemerkte ich bald das irgendetwas am Film nicht stimmt, es ist mir nicht sofort klar gewesen was es war. Ich habe mir dann eine TV-Aufnahme von vor ein paar Jahren herausgesucht die ich per DVB von der ARD aufgenommen hatte. Die Aufnahme ist vom Bildformat her 4:3. Was bedeutet das nun? Das Bild auf der DVD wurde vom Inhalt her drastisch beschnitten um sie auf modernen TV-Geräten formatfüllend anzeigen zu können. Das geht so: Oben und unten wird das Bild mit einer Schwarzblende gemattet um das Bildformat auf 16:9 zu ändern. Welcher Kulturbanause so etwas macht ist mir rätselhaft!
Leider ist diese Art der Verstümmelung von Filmkunstwerken aber nicht selten anzutreffen.
Man stelle sich vor im Louvre würden alle Gemälde in standardisierte Rahmen gepresst egal ob sie von der Größe her hineinpassen oder nicht. Einen 4:3 Film kann man nicht verlust- oder verzerrungsfrei formatfüllend auf 16:9-Geräten anzeigen lassen! Man muss (sollte) 4:3 Filme auch als 4:3 wiedergeben, dabei erhält man nun mal bei modernen TV-Geräten links und rechts vom Bild schwarze Bereiche.
Vergleicht man das originale 4:3 Bild des Films mit dem Bild der DVD-Fassung sieht man sofort das auf der DVD ca 25 Prozent vom Bildinhalt fehlt. Besonders deutlich ist das bei den vielen Szenen im Gerichtssaal zu erkennen.
Schade, eigentlich...

Traurig finde ich auch die "Rezension" von "Movieman.de" zur Bildqualität der DVD. Dort wird von einer "soliden Abtastung im 1.66:1 Letterbox-Format" gesprochen.
Offenbar haben die "Movieman-Cineasten" keine Ahnung von Bildformaten, einen 4:3-Film letterboxed abzutasten ist nicht solide sondern eine Katastrophe!

Die beiden Wertungssterne erhält die DVD von mir weil man den Film nun auch in Deutschland in seiner Originalsprache sehen kann.
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HALL OF FAMEam 18. Oktober 2005
Mit diesem Film wurde in den 50ern die Darwinsche Theorie als Kontrapunkt zur biblischen Schöpfungslehre diskutiert. Das Drehbuch geht seinerseits auf einen Gerichtsprozess zurück, der in den 20er Jahren in den USA stattfand und von dem berühmten Schriftsteller H.L. Mencken bitterscharf kommentiert wurde. Nun sind wir im Jahre 2005 - und nichts hat sich geändert in den USA, ja es ist unter der Regierung Bush, die sehr beeinflusst ist von der Bewegung des "American evangelicalism" noch schlimmer geworden. Auch heute werden solche Lehrer vors Gericht gezerrt, die im Biologie-Unterricht die Darwinsche, naturwissenschaftliche Evolutionstheorie dem biblischen naiven Schöpfungsglauben gegenüberstellen. Creationisten, die von einem sogenannten "Intelligenten Design" Gottes ausgehen, forcieren gegenwärtig vehement ihre Forderung nach gleichberechtigter Darstellung neben Darwins Lehre. Wieso nur kann dergleichen "gleichberechtigt" genannt werden? Wird in den Schulen Vernunft gelehrt oder Duckmäuserei vor der Bedrohung durch eine aggressiv auftretende religiöse Gruppe? Haben wir hier nicht das, was uns an den Koran-Schulen mißfiel - diesmal nur unter dem Zeichen des Kreuzes? Im Film "Wer den Wind sät" (englisch: "Inherit the wind") wird der Vernunft-liebende Lehrer Henry Drummond dargestellt vom legendären, verstorbenen Spencer Tracy (in der letzten wichtigen Film-Rolle seines Lebens), die religiös ergriffene Gegenseite, Matthew H. Brady, wird dargestellt vom Mimen Fredric March. Auch heute wieder breiten sich religiöse Institutionen mit vermehrtem Selbstbewusstsein aus und sonnen sich darin, immun gegen Kritik zu sein. Selbst der törichteste abergläubische Unsinn, die schlechteste Heuchelei, - sie werden aus Angst vor einer bissig und parteiisch zugreifenden Justiz (die Kunst der Postenbesetzung!) allmählich von einer eingeschüchterten Presse in den USA unbehelligt gelassen. Einzelne Lehrer erleben sich verwundert als Alleingelassene gegenüber einer vernetzten Horde aus Heimtückischen, die sich durch Orgelgetöse, Jericho-verliebtem Trompetengeschmetter und Kirchen-Chöre ihr Selbstbewusstsein sonntäglich regelmäßig aufblasen lassen. Ein Studium liegt zumeist wie ein eingekapselter Tumor Jahrzehnte zurück und scheint mit den Berufsjahren völlig an Einfluss zu verlieren - nicht nur in der Provinz, auch in den Großstädten. So alt der Film technisch also wirkt: Mono-Audiospur, Schwarz-weiß-Kamera - die soziale Einkesselung von sich auf die Aufklärung berufenden Menschen ist beklemmend aktuell geblieben.
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am 22. Januar 2016
wer ein Freund guter, inhaltsschwerer Stories und hervorragender Rethorik ist, kommt hier auf seine Kosten. Ein junger Lehrer widersetzt sich der Bibelgenesisvorstellung und will die Darwinsche Lehre unterrichten. Ein Anwalt und ein Journalist greifen ihm unter die Arme.
Selbst in Nebenrolle hervorragend gespielt, mit viel Blick auf Geschichte und liebevoll inszenierte Details.
Heutzutage in Hollywood anscheinend unmöglich, gleichwohl aktuell und unterhaltsam.
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am 8. Juni 2014
Stammt der Mensch vom Affen ab, oder wurde er am 6. Tag - wie im Schöpfungsbericht der Bibel nachzulesen - von Gott erschaffen. Oder ist vielleicht beides richtig?
Der (authentische) Film schildert die Situation in einer kleinen Stadt der Vereinigten Staaten. Ein junger Biologielehrer wird verhaftet, weil er die Erblehre nach Darwin mit seinen Studenten diskutiert. Beim folgenden Gerichtsprozess soll nun gezeigt werden, welche Theorie stimmt.
Sehr spannend!!!
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am 27. Dezember 2012
Habe lange darauf gewartet, diesen Film endlich schauen zu können. Hatte im Vorfeld viel von dem Film und dem Affenprozess gehört, und hatte relativ hohe Erwartungen.

Alles in allem hat der Film mir ganz gut gefallen. Der Film ist unterhaltsam, teilweise spannend und humorvoll. Handlung, Dialoge und Schauspieler sind auch in Ordnung.

Allerdings hat der Film meiner Meinung nach leider ein paar Schwachstellen, speziell zum Ende hin. Schade ist, daß die "religiöse Fraktion" in dem Film etwas zu überspitzt dargestellt wird. So erscheinen im Film nahezu alle gläubigen Menschen, als wären Sie gerade erst mit einer Zeitmaschine aus dem Mittelalter angereist. Das schadet ein wenig der Glaubwürdigkeit des Films, und der Botschaft die er eigendlich verbreiten will.

Zum anderen wird dieser Konflikt (wissenschaft vs religion) nicht ausreichend geklärt bzw. entschieden. Zwar ist die religiöse Fraktion nicht in der Lage Ihre Sicht der Dinge überzeugend darzulegen, die andere Seite aber auch nicht wirklich. Am Ende scheitert die religiöse Fraktion an sich selbst bzw. an eigenen Problemen. Ein eindeutiger Sieg der Wissenschaft über die Religion findet nicht statt.

Alles in allem ist "Wer Wind säht" ein guter und unterhaltsamer Film, der sich einem wichtigen und spannenden Thema widmet. Auf jeden Fall sehenswert, nur leider mit leichten Schwächen am Ende.
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am 10. Februar 2014
Ich schaute ihn mir immer wieder gern an, wenn er im TV lief. Nun habe ich während meines VHS zu DVD Umbaus mir auch diesen zugelegt und genieße die Wahrheiten immer wieder gern. Tracy ist einfach "göttlich" in der Rolle!
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