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VINE-PRODUKTTESTERam 20. März 2015
Rezension

Audreys letzte Jahre waren die schwersten ihres Lebens. Sie verlor ihren Vater bei einem Autounfall und war selbst schwer verletzt. Die Narben erinnern sie immer an das, was sie verloren hat. Doch nun, mit achtzehn und einige Jahre nach dem Unfall, kehrt Audrey an den Ort des Geschehens zurück, versucht, ihr Leben neu zu beginnen. Doch dies bedeutet auch, Asher wieder zu begegnen. Asher, der ihr bester Freund in der Kindheit war - bis zu dem Augenblick, als ein Kuss zwischen ihnen alles veränderte, er sich in Kämpfe stürzte und sie fortan ignorierte. Doch so sehr Audrey es auch versucht: Sie schafft es einfach nicht, sich von ihm fernzuhalten. Und auch Asher hat seine Schwierigkeiten, sich von Audrey fernzuhalten, auch wenn ihn eigene Probleme plagen, von denen sie nichts erfahren darf. Beide versuchen, sich aus dem Weg zu gehen - doch das Schicksal hat andere Pläne für sie.

Asher ist der erste Band der Inked Brotherhood Series von Jo Raven, welcher sich im Bereich New Adult ansiedelt und die Geschichte zweier Menschen mit schweren Schicksalsschlägen erzählt. Dabei scheint zunächst die Story aus Audreys Sicht ausschlaggebender Punkt der Handlung zu sein - was sich jedoch schnell ändert, als plötzlich Asher zum Mittelpunkt allen Handelns wird. Aus Sicht der beiden Protagonisten im Perspektivwechsel verfolgt man eine Story um Schuld und Vergebung, Misstrauen und Vertrauen - und einer großen Liebe, welche trotz vieler Hürden und Hindernisse irgendwie seinen Weg geht und dabei überraschend intensiv und einfühlsam daherkommt.

Audrey als Protagonisten der Story kommt einem auf den ersten Blick sympathisch und verletzlich daher. Sie bringt dabei viele, für dieses Genre typische, Charaktereigenschaften einer weiblichen Hauptfigur mit und zeigt sich vor allem zu Beginn der Story resigniert und zurückhaltend. Bis Asher auf der Bildfäche auftaucht, den man ganz, ganz anders einschätzt. Zurückhaltend, dennoch ein Bad Boy durch und durch. Ebenfalls resigniert, sogar kalt und geheimnistuerisch. Beide verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, welche Höhen und Tiefen durchlebt hat und trotzdem wird Audrey immer mehr klar, dass Asher zwar ihr bester Freund in ihrer Jugend war - sie jedoch kaum was von ihm oder seiner Familie (geschweige denn von seinen Problemen) mitbekommen hat. Glaubt man also zunächst, die Geschichte würde sich um Audreys Entwicklung drehen und sie und ihre Vergangenheit näher beleuchten, überrascht die Autorin alle, indem genau das Gegenteil eintritt: Asher wird zum Fokus der Handlung und zwar in jeder erdenklichen Ebene: sowohl auf emotionaler als auch handlungstechnischer Ebene. Dabei entwickeln sich die Figuren ganz anders als erwartet. Überblicke und klischeehafte Schuldzuweisungen, Anschuldigungen oder unbedachte Handlungsweisen sowie unlogisches Verhalten gibt es hier nicht. Es geht nicht darum, wie Audrey ihre Vergangenheit besiegt oder was damals zwischen ihnen vorgefallen ist. Es geht darum, was Asher ertragen musste, was er sein Leben lang durchmachen musste und wie ihn diese Erfahrungen als Mann prägen. Und welchen Einfluss diese auch auf eine mögliche Beziehung mit Audrey haben könnten. Hier entwickelt sich ein interessantes und spannendes Beziehungsgeflecht, welches erfrischend und authentisch überzeugt und den Leser gerne in die Geschichte eintauchen lässt und dabei auch die Nebencharaktere in die Geschichte einführt und gekonnt einbindet, auch wenn diese nicht im Vordergrund stehen.

Die Handlung selbst folgt einem klassischen Aufbau, entwickelt sich jedoch schnell zu einer Hetzjagd der Vergangenheit wieder. Da die Story aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird (die der beiden Protagonisten), bekommt man viele unterschiedliche Eindrücke und Einblicke in die Geschehnisse, erfährt Details, welche einem sonst verborgen blieben und kann voller Spannung verfolgen, wie sich der Plot weiterentwickelt. Dabei legt die Autorin nicht nur einen sehr schönen und fließenden Sprachstil, sondern auch eine Menge Einfühlungsvermögen und Tiefe an den Tag, welcher den Leser von Beginn bis zum Schluss durchgehend an die Geschichte bindet. Man kann kaum die Augen von diesem Roman nehmen, so sehr vertieft man sich in diese rührende und emotionale Geschichte zwischen Asher und Audrey. Besonders gut kommt auch das Ende des Romans daher, in welchem sich einige Ereignisse überschlagen und auch Gewalt an den Tag gelegt wird. Man fiebert mit den Figuren mit und betet, dass es ein Happy End für Audrey und Asher geben möge. Bei der Auflösung der Ereignisse endet die Geschichte jedoch nicht, ohne auch die Nachwirkungen der Betroffenen und deren Erlebnisse zu beleuchten, wofür die Autorin sich Zeit nimmt, Beziehungsstrukturen sich entwickeln und die Figuren gebührend verabschiedet. werden Ein rundes und abschließendes Ende, welches man nicht oft zu lesen bekommt und daher umso neugieriger auf den zweiten Band der Serie macht, der hoffentlich das Potenzial der Serie weiterhin ausschöpfen wird.

Fazit

Asher von Jo Raven ist ein außergewöhnlich sensibler und einfühlsamer Roman, welcher aus dem Mainstream des Genres heraus sticht. Dabei überrascht die Autorin nicht nur mit unvorhergesehenen Wendungen, sondern auch mit der Tatsache, dass sich der Fokus der Geschichte um Asher aufbaut und nicht, wie zuvor erwartet, um Audrey. Beide Figuren verbindet dabei eine gemeinsame Vergangenheit, welche ihr Zukunft bestimmt und es ist wunderschön mitzuverfolgen, wie sich die Beziehungsstrukturen in diesem Roman entwickeln. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite ist dies einer der begeisterungsfähigsten Romane des Genres, welches man sich definitiv nicht entgehen lassen sollte!

Gesamte Reihe in einem Überblick:

0.5. Kiss me Goodbye (Kurze Vorgeschichte zum ersten Band)
01. Asher
02. Tyler
03. Zane
04. Dylan
05. Rafe (coming soon)

Pro & Contra

+ Fokus der Geschichte richtet sich unerwarteter Weise auf Asher
+ Einfühlsamkeit der Story
+ Sensibler und fließender Schreibstil der Autorin
+ Beziehungsstrukturen und deren Entwicklung
+ Audrey und Asher als sich ergänzende Protagonisten
+ Spannend und interessant von der ersten bis zur letzten Seite
+ Befriedigender Schlussteil, der die Geschichte ausklingen lässt
+ Gefühle und Hoffnung, die dem Leser vermittelt werden

Bewertung:

Handlung: 4,5/5
Charaktere: 5/5
Lesespaß: 5/5
Preis/Leistung 4,5/5
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am 10. August 2017
Diese Geschichte hat mich fasziniert. Konnte nicht aufhören zu lesen. Die Charakter sind gut beschrieben. Die anderen Charakter standen gerade genug im Hintergrund um Die Lust zu wecken deren Geschichte zu lesen.
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am 24. Juli 2014
Wäre das kein Schnäppchen e-book gewesen, hätte ich bei Amazon mein Geld zurück verlangt.
Das Buch sollte noch mal gründlich überarbeitet werden, die Steuerzeichen entfernt werden. Die Geschichte ist genauso miserabel wie die Satzzeichen. Eine Handvoll Kinder rennen jeweils nach 1 Satz aufgeregt davon und so führt es logischerweise dazu, daß keiner richtig mit dem anderen für absolute Kleinigkeiten redet. Es braucht die gesamte Länge des Buches, stundenlange Gedankentiraden, was wäre wenn, bis die beiden Hauptdarsteller mehr als 3 Sätze miteinander reden und siehe da, prompt alles gelöst ;-) Nebenbei suggeriert einem das Buch unterschwellig, daß es OK ist, seine Eltern aus falsch verstandener Liebe davor zur schützen, ins Gefängnis gehen, wenn sie saufen ihre Kinder mißhandeln. Ne, genaugenommen ist das nicht mal den Schnäppchenpreis wert....
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am 26. Mai 2014
Als Schnäppchen-E-Book hab ich dieses gute Stück gekauft und heruntergeladen. Ich hatte vorher ehrlichgesagt keine Ahnung, dass es sich bei der "Inked Brotherhood" fast noch um Schulkinder handelt. Nach einer gute Weile jedoch konnte ich mich dann auf diese Tatsache einlassen und hab dann einfach mal "keine" Fragen mehr diesbezüglich gestellt...
Die Kids sind also gemeinsam zur Schule gegangen, und einer von ihnen kann richtig gut tätowieren. Also tragen einige von ihnen einen echt coolen Drachen auf ihren inzwischen echt heißen Bodies. In diesem Band geht es um Asher. Asher lebt bei seinem Vater, und ihm gehts total dreckig, und das schon seit Jahren. Von seinen Freunden allerdings kaum / niemand darüber Bescheid... Whatever, ich möchte nicht zuviel preisgeben. Insgesamt ist die Geschichte gut geschrieben, das gefällt mir sehr gut. Manchmal konnte ich mich nicht so recht in die Protagonisten hineinversetzen, aber das hat meinem Lesevergnügen nicht unbedingt geschadet. Deswegen gebe ich auch vier Sterne. Die weiteren vier Bände würde ich insofern auch gern lesen.
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am 29. März 2016
Ich fands jetzt nicht schrecklich. Ich schäume nicht über vor Begeisterung wie manch anderer hier, aber ich fands jetzt nicht allzu schlimm. Oh je das hört sich furchtbar negativ an. Dabei war das Buch sehr gut geschrieben. Jo Raven hat einen Schreibstil der mich zumindest fesselt.
Zum Inhalt, man hat die ganze Zeit Mitleid mit dem armen Asher. Ich hab auch ein zwei Tranchen vergossen, aber hauptsächlich hat er mir einfach nur Leid getan. Während des Lesens war es nicht so als ob Ash sich in seinem Selbstmitleid suhlt, aber im Rückblick kommt es mir schon so vor. Rückblickend möchte ich ihm sagen, dass er sich zusammen reißen soll und mal die Augen aufmachen soll damit er sieht, dass er großartige Freunde hat. Ich weiß, dass ich mir sicher keine Freunde mache wenn ich so negativ bin, aber als Fazit muss ich sagen, so toll war das Buch nicht und es hätten wieder ein Mal alle Probleme durch simple Kommunikation gelöst werden können.
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am 13. Januar 2017
Asher was second Jo Raven book and I didn't exactly know what I'd be getting myself into since her Candy Boys was somewhat light and sweet and yet angsty. Asher kicks of a totally different series and yet, my heart was squeezing so much for him throughout the book it's crazy. I breezed through this since I found the writing style captivating, and the story held me prisoner right from the start.
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am 7. Juni 2014
Loved it. It's a great story and you just fall in love with both of them and can't believe all they have to go thru. And will they even make it. I can recommend its an awesome story.
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am 8. Juli 2014
Buch ist gut zu lesen und unterhaltsam, aber nicht zu anspruchsvoll (Schreibstil). Macht auch Spaß wenn man nicht perfekt Englisch spricht.
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