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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 2. Dezember 2014
„Doch ein neues Mark Brandis Hörspiel! – Ich dachte die Reihe sei eingestellt worden…“, waren meine ersten Gedanken als ich die CD in die Hände bekam. Als ich dann noch den Klappentext gelesen habe, dachte ich nur: „Oh Nein! – Nicht schon wieder ein Prequel, was haben die alle nur mit diesen Prequels!“ – Da ich aber ein Fan der Mark Brandis Reihe bin, wollte ich dem ganzen eine Chance geben. Also los geht es!

Klappentext:
Das Ende des 21. Jahrhunderts ist eine Zeit des Aufbruchs: Alexander Münster ist der erste Mann auf der Venus. Flotten von Raumschiffen sind unterwegs, um den Planeten zu erforschen und zu besiedeln. Der junge Mark Brandis hat einen Traum: er will Raumfahrer werden! Doch als er eine Dummheit begeht und in ein geheimes Astronauten-Ausbildungszentrum einbricht, schwinden seine Chancen. Und so macht er sich als blinder Passagier an Bord eines Raumschiffes auf den Weg zur Venus …

Zum Inhalt:
Der dreizehn jährige Mark Brandis entschließt sich zu einem tollkühnen Unternehmen um seinen Schwarm, die drei Jahre ältere Nina, zu beeindrucken. Zusammen dringen die beiden in einen Außenposten der ESA ein. Als sie erwischt werden und Mark dem Diensthabenden Offizier von seinem Wunsch Astronaut zu werden erzählt, macht dieser ihm glaubhaft klar, dass diese kleine und sehr dumme Aktion, seine Chance auf eine Pilotenausbildung zunichte gemacht habe.

Doch auch ein Jahr später ist Mark noch immer fest entschlossen Astronaut zu werden und zu den Sternen zu fliegen. Durch den Sperrvermerk darf er die Astronautenschule der ESA aber nicht besuchen, daher entschließt er sich, auf der Venus an Bord des Raumschiffes Safari unter dem Kommando von Kapitän Cartier anzuheuern um so zu den Sternen zu fliegen. Umseinen Plan umzusetzen, muss er aber ersteinmal zum Mars kommen. So schleicht er sich an Bord des Frachtschiffes Barbarossa um als Blinder-Passagier dorthin zu gelangen und sein ersten Abenteuer im Weltraum anzutreten, nicht wissend welchen Gefahren auf ihn lauern und wie diese kleine Exkursion sein Leben für immer verändert wird.

Mein Fazit:
Nachdem ich, wie oben schon erwähnt etwas skeptisch gewesen bin, muss ich doch sagen, das mir das Hörspiel sehr gut gefallen hat. Wie nicht anders von den Mark Brandis Hörspielen zu erwarten, wurden auch hier wieder sehr gute Sprecher verpflichtet. Zudem wird auch diese Reihe durch eine hervorragende Soundkulisse und der passenden musikalischen Untermalung unterstützt. So dauert es keine Minute bis sich ein richtiges Höspielfeeling einstellt, bei dem man einfach nur die Augen schließen und sich akustisch verwöhnen lassen will. Der Handlungsstrang ist recht einfach, was aber der Unterhaltung nicht abträglich ist, sondern das ganze glaubwürdig macht. Die beschriebenen Charaktere wirken nicht nur echt, sondern bleiben sich in ihren Handlungen auch treu, so wie wir es von Mark Brandis her kennen.

Wer die bekannte Mark Brandis Reihe mag, wird von dieser Prequel-Reihe nicht enttäuscht werden.

Was mir extrem gut gefallen hat ist die Sonderausstattung, die dem Hörbuch mitgegeben wurde. So findet sich auf dem Datenbereich des CD neben dem E-Book zu diesem Hörspiel auch noch eine Comic-Umsetzung. Biedes als PDF-Dateine.
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am 31. Oktober 2014
Die Anfänge von Mark Brandis. Soll man über die Umsetzung Worte verlieren? Nein. Die Macher von Interplenar wissen, wie man ein gutes SF Hörspiel produziert, das haben sie mehrfach bewiesen. Und so stimmt von technischer Seite sowieso alles. Den Original Mark Brandis Michael Lott als Erzähler einzusetzen ist ein kluger Schachzug, der die alten Fans bei der Stange hält. Und natürlich macht er einen guten Job. Der junge Mark Brandis ist ebenfalls schön besetzt. Lediglich seine weibliche Partnerin finde ich hier und da etwas hölzern, aber nur in Nuancen. Insgesamt ein gelungener Neustart. Hoffentlich wird es ein Erfolg und wir bekommen noch ganz viele Folgen dieser Serie präsentiert.
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am 25. Mai 2014
Da im Jahr 2015 die Original Serie wohl dem Ende zugeht, wurde die Serie Mark Brandis Raumkadett ins Leben gerufen. Hier werden die Jugendjahre von Mark Brandis erzählt. Schön dabei ist das Bezüge aus der Original Serie gezogen werden. Das Michael Lott (der Original Mark Brandis Sprecher) als Erzähler fungiert ist ein klares "pro". Meiner Meinung sind auch die weiteren Sprecher (da sind echte Weltraumveteranen aus der Serie Commander Perkins dabei) bis auf den jungen Mark Brandis gut besetzt und die Qualität der Sounds entspricht der Originalserie. Warum dann nur 3 Sterne?
Ich kenne zwar nicht das literarische Original, aber die Story ist schon echt weit hergeholt und meiner Ansicht nach unrealistisch. Hier werden Bezüge auf die Seefahrt des 18.Jahrhunderts gezogen, welche angesichts der Sicherheitstechnik der Zukunft (Blinder Passagier) doch eher hanebüchen sind. Ebenfalls scheint der junge Mark Brandis dermassen intelligent zu sein, dass er sich die Astronautenschule auch sparen könnte. Mich überzeugt auch der Sprecher des jungen Mark Brandis nicht wirklich. Jedoch sollte man als Fan der Ursprungsserie den weiteren Teilen eine Chance geben, da die Qualität im Vergleich zur Konkurrenz weiterhin überdurchschnittlich ist. So hoffe ich das die weiteren Storys realistischer werden, finde es aber weiterhin Schade das die geniale Ursprungsserie ihr Ende findet.
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am 29. Juli 2014
Exzellente Fortführung der Mark Brandis Serie als Prequel. Hier erwartet einen dieselbe inhaltliche Qualität wie auch produktionstechnische Umsetzung des bewährten Teams Jochim C. Redeker und von Balthasar von Weymarn. Ich bin begeistert!
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Am Ende des 21. Jahrhunderts hat der junge Mark Brandis einen Traum: Er will Raumpilot wie sein Idol Alexander Münster werden. Doch als er in ein geheimes Astronautenzentrum eindringt, scheint dieser Traum begraben zu sein. Als er seine Chancen davon schwimmen sieht, setzt er alles auf eine Karte und begibt sich als blinder Passagier auf einen Raumfrachter, der sich auf dem Weg zu Venus befindet.

AUFBRUCH ZU DEN STERNEN ist die erste Folge der neuen Mark-Brandis-Hörspielserie. Ein Spin Off, in dem von den Kindertagen des Raumpiloten erzählt wird. Und dieser Auftakt ist schon recht gelungen. Eine recht spannende Geschickte und passende Soundeffekte versetzen den Hörer in ferne Dimensionen. Auch die Sprecher machen einen guten Job. Allen voran Michael Lott. Der Stammsprecher von Mark Brandis fungiert hier als Erzähler. Sein jüngeres Ego wird von Daniel Claus gesprochen. In weiteren Rollen sind Sarah Alles (Nina Axö), Tanja Kahana (Wache), Uwe Rechner (Wachhabender), Thomas Nero Wolff (Alexander Münster) oder Gernot Entenmann (Voto Marconi) zu hören.

AUFBRUCH ZU DEN STERNEN ist ein wirklich passabler Start einer neuen SF-Hörspiel-Serie. Ein Spin Of der eigentlichen Mark-Brandis-Serie, die voraussichtlich 2015 beendet wird. Wer sich für spaceige Hörspielunterhaltung interessiert, kann hier bedenkenlos zugreifen.
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Und weiter geht es mit der CD Mark Brandis Raumkadett Aufbruch zu den Sternen 1 aus dem Hause Folgenreich. Die Hörspielreihe Mark Brandis basiert auf der Jugendbuchreihe „Weltraumpartisanen“. Die Bücher wurden von Nikolai von Michalewsky verfasst und unter dem Pseudonym Mark Brandis veröffentlicht. Insgesamt wurden zwischen 1970 und 1987 einunddreißig Bände veröffentlicht.

Diesmal wagt man den Schritt ins Unbekannte, denn die CD handelt nicht von einen neuen Abenteuer von Mark Brandis, sondern von der Zeit, als er noch nicht Commander eines Schiffes unter den Sternen war. Denn auch Mark war einmal ein junger Mann voller Hoffnung und Neugier, der sich unbedingt einen großen Traum erfüllen wollte: Er will Raumfahrer werden. Es ist die Zeit, wo Alexander Münster der erste Mensch auf der Venus ist. Die Zeit, wo weitere Flotten unterwegs sind, damit der Planet erforscht und besiedelt werden kann. Und Mark will unbedingt dabei sein. Doch dann begeht er einen Fehler und seine Ausbildung steht auf dem Spiel…

65 Minuten lang wird dem Zuhörer hier die Geschichte des jungen Mark Brandis präsentiert. Schön ist, dass die die Stimme Michael Lott weiterhin zu hören ist, er spricht nämlich die ältere Version von Mark. Mir hat die Folge sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt wie es weiter geht.
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am 24. Mai 2014
Meinung
Mark Brandis – Raumkadett ist ein Science Fiction-Prequel und spielt am Ende des 21. Jahrhunderts vor den klassischen Mark Brandis-Episoden: Flotten von Raumschiffen sind im Weltraum unterwegs, um Planeten zu erforschen und zu besiedeln. Der junge Mark Brandis hat einen großen Traum: er will Raumfahrer werden! Doch schon in der Pilotfolge „Aufbruch zu den Sternen“ verbockt er fast seine Chance, jemals zu den Sternen zu fliegen...
Zusammen mit der etwas älteren Nina, die er beeindrucken will, bricht Mark ins Trainingscenter der ESA ein und wird erwischt. Diese Leichtsinnigkeit kommt ihn teuer zu stehen, denn mit diesem Einbruch sinken seine Chancen einen begehrten Platz in der Astronautenakademie zu ergattern, erheblich. Also fasst er einen gefährlichen Plan und ist schon bald als blinder Passagier auf seinem ersten Trip ins All...

Der erwachsene Mark Brandis hat in der gleichnamigen Serie bereits zahlreiche Abenteuer im Weltall erlebt. In der neuen Serie Mark Brandis – Raumkadett werden nun auch die Abenteuer erzählt, die Mark als Jugendlicher erlebt.
Dabei ist die Produktion ebenso aufwändig, wie wir es schon von den Mark Brandis-Folgen gewöhnt sind.
Gleich zu Anfang steigt der Hörer in eine spannende Situation ein, die Tempo und Spannung bringt. Dieses hohe Niveau bleibt durch die ganze Geschichte hinweg erhalten und wir erfahren nicht nur mehr über den jugendlichen Mark, sondern auch wie es ihn in den Weltraum verschlagen hat. Tempo, Witz, Gefahren und überraschende Wendungen ziehen sich durch die ganze Geschichte und machen dieses Weltraumabenteuer hörenswert.
Mark Brandis ist ein sympathischer Hauptakteur, schlau, charismatisch, mutig, einfallsreich und abenteuerlustig. Seine Handlungen und Beweggründe sorgen für einen flüssigen Verlauf der Geschichte und ziehen den Hörer mit in eine sehr dynamische Geschichte, die es von Anfang an versteht, zu fesseln und zu unterhalten.

Das Sprecherteam ist gut aufeinander eingestellt und harmoniert perfekt.
Daniel Claus, Sprecher des jungen Mark Brandis, versteht es von Anfang an zu überzeugen und wird seiner Rolle absolut gerecht.
Gabriele Libbach als Galina Suchowa, gelingt es mit ihrer ausdrucksvollen Stimme wunderbar, die energische und durchsetzungsstarke Navigatorin zu geben.
Ein besonderer Clou: Als Erzähler wurde Michael Lott wie gewohnt als erwachsener Mark Brandis eingesetzt, der mit Blick auf die Vergangenheit, die Gedanken des jungen Mark Brandis teils ironisch, teils melancholisch kommentiert.
In weiteren Rollen sind Sarah Alles, Tanya Kahana, Uve Teschner, Horst Stark und viele andere zu hören, die ein ausdrucksstarkes Team bilden.

Ebenso aufwändig wie schon in der Serie Mark Brandis ist auch die Geräuschkulisse. Die Szenen sind stimmungsvoll untermalt und realistische Geräusche lassen ein Weltraumfeeling aufkommen, das die Dynamik der Geschichte bestens abrundet.

Das Cover, das auch an die Covergestaltung der Mark Brandis-Reihe erinnert, zeigt den jungen Mark Brandis mit dem Rücken zum Betrachter. Sein Blick ist auf die Raumstation gerichtet, die vor ihm auf einem gelb-grauen Felsmassiv zu sehen ist, während gerade ein Raumschiff landet.
Die detailreiche Zeichnung und der bekannte Mark Brandis-Schriftzug wirken ansprechend und machen Lust auf den Inhalt.
Verpackt ist die CD in einem Jewelcase. Im Booklet sind Informationen zu Sprechern und Produktion nachzulesen.
Als besonderes Bonbon enthält die CD zwei pdf-Dateien, in denen die Geschichte zum Nachlesen und in Comicform enthalten sind.

Fazit
Dem Prequel der bekannten Serie gelingt es von Anfang an zu überzeugen und eine Geschichte voller Dynamik und Abenteuer zu präsentieren.
Der jugendliche Mark Brandis erlebt Abenteuer ohne unnötige Längen, die bestens von heiklen Situationen und Spannung ergänzt werden und diese Pilotfolge besonders hörenswert machen.
Die gut einstündige Spielzeit vergeht wie im Flug und macht Lust auf mehr Weltraumabenteuer.

Unbedingte Hörempfehlung!
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Die Serie um Mark Brandis geht auf die zwischen 1970 und 1983 entstandene Jugendbuchreihe "Mark Brandis: Weltraumpartisanen" von Nikolai von Michalewsky zurück. Folgenreich legt eine Hörspielreihe dazu auf, deren Anfang "Aufbruch zu den Sternen" bildet.
Darin geht es um den turbulenten Weg eines Jungen zu seinem Traumberuf, eine vielleicht nicht atemlos spannende, aber doch fesselnde Science-Fiction-Story, in Form einer Rückblende von dem erfolgreichen Raumfahrer erzählt. Mark Brandis als Ich-Erzähler präsentiert sich trotz des naturgemäß ein wenig altbacken wirkenden Stils der Vorlage als ein recht typischer Jugendlicher mit Träumen und Idealen, allenfalls mit sehr viel mehr Zähigkeit und Ausdauer ausgestattet als der Durchschnitt, denn nichts kann ihn von der Verwirklichung seines großen Wunsches abhalten, auch nicht der Umstand, dass er durch den Einbruch in der Ausbildungsstation gebrandmarkt wurde.
Der Charakter präsentiert sich natürlich und sympathisch, wozu der Sprecher Daniel Claus ganz entscheidend beiträgt. Auch die anderen Rollen werden durch die Sprecherinnen und Sprecher gut verkörpert. Den Hörspielcharakter prägen natürlich die Umgebungsgeräusche - und auch diese wirken realistisch und helfen bei der Spannungserzeugung, ohne von den Dialogen und Marks Erzählsequenzen abzulenken. Es macht Erwachsenen der entsprechenden Generation Spaß, diese alte, seinerzeit sehr beliebte Vorlage in einer ihr angemessenen Hörspielumsetzung neu zu entdecken, aber natürlich wendet diese sich primär an die jetzigen Jugendlichen, für die sie ebenfalls gute Unterhaltung bietet, ausgesprochen "unbrutal" für eine Altersempfehlung ab zwölf Jahren und insofern, da ja doch spannend, eine echte Alternative zu manch aktuellem Stück Jugendliteratur. Klare Empfehlung!
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Prequel sind bei Kinofilmen keine Seltenheit! Auch bei der Hörspielserie Mark Brandis geht man solche Wege.
Die neue Reihe "Mark Brandis - Raumkadett" erzählt die Anfänge der Erwachsenenhörspielreihe um den erfahrenen Raumcommander. Man beginnt in einer Zeit als Brandis 13 Jahre alt war und kaum eine Chance hat Raumfahrer zu werden. Besonders nicht als er in eine Militärbasis mit einem drei Jahre älteren Mädel einbricht (typisches Imponiergehabe) und deshalb die nächsten Jahre bzw. für immer als Raumkadett gesperrt wird. Daniel Klaus macht als junger Brandis eine gute Arbeit und klingt sympathisch.
Wenige Jahre später will Brandis junior als blinder Passagier zur Venus und dort sich als Schiffsjunge hochdienen. Er wird natürlich erwischt und lernt viel von der Besatzung und auf einer Gefängnisstation kann er seine Tapferkeit und Intelligenz beweisen. Das Ganze ist zwar mehr Abenteuerfilm der Sorte "Jack Holborn" mit vielen Seefahrerklischees im Weltraum (falls die alte ZDF Serie noch jemand kennt), aber die guten Sprecher und vor allen Dingen "Original Brandis" Michael Lott als Erzähler machen diese Klischees und vorhersehbare Ereignisse wieder wett. Da die Geschichten von Brandis Senior 2015 enden sollen (!?) ist das hier wohl eine "Ersatzdroge" die auch jüngere Hörspielfans anspricht.
Sound und Effekte sind wie immer tadellos, an die superben Artworks der Originalreihe kommt "Aufbruch zu den Sternen" jedoch nicht heran.
Altgediente Hörspielfans wird es freuen, dass drei Sprecher der Kultreihe "Commander Perkins" (Gabriele Libbach, Horst Stark und Gernot Endemann) an Bord sind. Als Extras gibt es auf der CD zwei Pdfs einmal die Geschichte zum Nachlesen und gar als Comic!
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Erster Eindruck: Sprung zurück in der Zeit

Der jugendliche Mark Brandis hat nur einen Traum – Raumfahrer zu werden. Aus Neugier, und um ein bisschen die zwei Jahre ältere Nina zu beeindrucken, bricht er in ein Trainingscenter ein und wird prompt erwischt. Doch das schmälert seine Chancen, auf die Astronautenakademie zu kommen deutlich. Und so fasst er einen riskanten Plan...

Mark Brandis erlebt in der gleichnamigen Folgenreich-Serie zahlreiche gefährliche Abenteuer im Weltall, durch die ausdrucksstarke Produktion und die zahlreichen politischen Verflechtungen ist diese Serie vor allem für Erwachsene gedacht. Doch nun wurde zusätzlich ein Spin-Off der Serie veröffentlicht, der die Ereignisse um den deutlich jüngeren, jugendlichen Mark Brandis ebenfalls als aufwändig produzierte Hörspielserie erzählt. Natürlich richtet sich die Serie vorrangig an diejenigen, die schon dem erwachsenen Mark gelauscht haben, doch auch für Jugendliche ist sie gut geeignet. In der anfänglichen Szene wird nicht nur der junge Mark vorgestellt, sondern auch der Einbruch in das Trainingscenter thematisiert. Schon hier gibt es einige brenzlige Situationen, die Schwung und Spannung in die Handlung bringen. Dieses setzt sich durch die gesamte Geschichte fort, immer wieder gibt es Gefahren, Überraschungen und packende Momente. So wird die Folge sehr kurzweilig erzählt, die Spannung steigert sich dabei kontinuierlich und wird von einer lockeren Abenteuergeschichte zu einer sehr dramatischen und fesselnden Handlung. Natürlich wird Mark hier sehr deutlich charakterisiert, als pfiffiger, mutiger und nicht auf den Mund gefallener junger Mann, der vor kaum etwas zurückschreckt. Dass er als Retter in der Not fungiert, steigert seine Heldenhaftigkeit natürlich noch weiter. Auch die restlichen Charaktere sind gut dargestellt und sorgen für einen flüssigen Verlauf. Sehr gut sind die Anspielungen auf die eigentliche Serie gelungen, hier wird thematisch auf den ersten Zyklus eingegangen, was für Fans natürlich ein besonderes Bonbon ist. Mir gefällt diese erste Folge der „Junior-Variante“ von Mark Brandis sehr gut, die zwar einen deutlich geringeren Anspruch hat, aber nichts von seiner Dynamik eingebüßt hat und lockere Unterhaltung bietet.

Sehr gut gelungen ist auch hier die Zusammensetzung der Sprecher, die die Geschichte und die Charaktere zum Wirken bringen. Im Mittelpunkt steht dabei Daniel Claus als junger Mark Brandis, der mit seiner sehr sympathischen und pfiffigen Art viel Leben in die Handlung bringt. Er schafft es, Witz und Ernsthaftigkeit gut miteinander zu verbinden. Gabriele Libbach ist als Galina Suchowa zu hören, mit ihrer einprägsamen Stimme kann sie die durchsetzungstarke Frau ins rechte Licht rücken. Als Erzähler ist Michael Lott zu hören, der in der Ursprungsserie ebenfalls den Mark Brandis spricht und hier aus eben dieser Perspektive auf die vergangenen Ereignisse zurückblickt. Dabei spricht er recht locker und bringt einige heitere Sprüche, kann aber auch zusätzliche Spannung einbringen. Weitere Sprecher sind Gernot Endemann, Thomas Nero Wolff und Katrin Decker.

Ähnlich aufwändig wie die originale Serie ist auch „Mark Brandis Raumkadett“ produziert worden. Viel stimmungsvolle ist in die Handlung eingebaut und verleiht den einzelnen Szenen ganz verschiedene, immer sehr passende Atmosphäre. Und auch die Geräusche sind wieder voluminös und sehr realistisch und dynamisch. So kommt das typische, eindringliche Weltraumfeeling auf, sodass die beiden Serien auch akustisch bestens zueinander passen.

Auf dem Cover sitzt der junge Mark Brandis den Rücken dem Betrachter zugewendet, um in der Ferne eine Raumstation zu beobachten. Diese ist vor dem Hintergrund gelblicher Felsen gebaut, die dem Cover die passende Stimmung verleihen. Ein detailreicher Zeichenstil und ein gerade landendes Raumschiff ergänzen das Cover. Auf der CD befinden sich noch zwei pdf-Dateien, die die Geschichte noch einmal zum Nachlesen und in Comicform präsentieren – ein sehr außergewöhnliches und lobenswertes Extra.

Fazit: Die Ableger-Serie mit dem deutlich jüngeren Raumfahrer Mark Brandis kann hier mit einer spannenden und sehr dynamisch erzählten ersten Folge vollkommen überzeugen. Immer wieder sind brenzlige und gefährliche Szenen eingebaut, sodass der Hörer stets bei Interesse gehalten wird. Die etwa einstündige Produktion vergeht so sehr schnell und kann lockere Unterhaltung mit der intensiven Weltraumszenerie verbinden.
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