Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug Neuerscheinungen Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More sommer2016 Herbstputz mit Vileda Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic festival 16

Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
3
4,7 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
1
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:5,99 €

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

VINE-PRODUKTTESTERam 26. September 2011
Dank (?) Wolves In The Throne Room und ihrem letzten Album Black Cascade war Black Metal sogar ein Thema für das Feuilleton. Black Metal war auf einmal nicht nur mehr kalter Lärm von norwegischen Misanthropen, sondern ein Stückchen mehr - und zwar Ton gewordene Leidenschaft, voller Spiritualität, aber immer noch animalisch und abgrundtief Böse klingend. Nun geht die Band einen Schritt weiter und legt den Abschluss ihrer Trilogie, welche mit Two Hunters begann, vor.

Celestial Linage nennt er sich und unterscheidet nicht unerheblich von seinem Vorgänger aus 2009. Während man bei Black Casacde die pure Essenz des Black Metals herausarbeitete, wird man hier klanglich wieder wesentlich offener. Statt hypnotischer Brutalität, umgibt dieses Album ein ekstatischer, zeremonieller Charakter. Neben ihren schwarzen Wurzeln verarbeiten die beiden Brüder Aaron und Nathan Weaver wieder verstärkt Elemente aus den Bereichen Ambient, Postrock und Doom. Man geht sozusagen einen Schritt zurück über Two Hunters nach vorne.

Aber trotzdem gibt es auch hier typische Black Metal-Stücke wie das garstig, massive "Subterranean initianton", voller Geschrei und Raserei, oder auch "Astral blood", bei dem man trotz einfacher Mittel einen fast schon orchestralen Charakter erschafft. Der ruhige Break mit Natur- und Harfenklängen macht das Ganze noch intensiver. Ansonsten setzt man stark auf hintergründige Synthesizer- und sonstige Klänge, um ein Plus an Atmosphäre zu erschaffen. Und diese scheint fast undurchdringlich und äußerst dicht, was das Faszinierendste an der Band ist.

Bereits "Thuja magus imperium" entführt einen mit Glockenklägen und dem sakralen Gesang von Jessika Kenney in eine andere Welt. In "Woodland cathedral" hat die Dame noch einen, etwas elfenhafteren Auftritt. Von der tiefsten Nacht geht es hier ins düstere Zwielicht der Wälder des Nordwestens der USA. Höhepunkt und Ende des Albums markiert das wieder überlange "Prayer of transformation". Zurückhaltend doomig, mit traurigen Melodien und einem latenten Shoegazing-Charme versehen, begibt sich das Duo weit über die Grenzen des üblichen Black Metal-Getümmels hinaus. Den eingeschlagenen Pfad auch mal etwas zu verlassen, kann sich oft lohnen, wie man hier sieht.

Anfangs muss man das erst einmal verdauen. Als spröde könnte man den ersten Eindruck bezeichnen. Doch mit der Zeit entwickelt Celestial Linage mit seinem dynamischen Songwriting eine ziemliche Sogwirkung auf den Hörer. Ein faszinierendes, dunkles Stück Musik!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. November 2011
Sicher sind die Wölfe grandios, ihr Werk und ihre Entwicklung sind einzigartig und sie haben der konzeptionell kränkelnden BM-Szene neues Leben eingehaucht, keine Frage. Celestial Lineage soll nun der Abschluss einer Trilogie sein, die mit Two Hunters begann. Und genau das ist das Problem. WITTR haben sich durch diese Trilogie-Denke künstlerisch ohne Not limitiert. Manche Anklänge an Two Hunters finde ich dann auch zu sehr gewollt (Woodland Cathedral), zumal der aktuelle Stil der Band kaum noch etwas mit dem spirituellen, an manchen Stellen etwas naiven Natur-Metal der Anfangstage zu tun hat. WITTR schaffen es immer noch eine magische Athmosphäre zu erzeugen, wie auf dem Opener "Thuja Magus Imperium". Wie das funktioniert, haben sie auf der zwischenzeitlich erschienenen EP "Malevolent Grain" schon mal testen können (A Looming Resonance). Ein deutlich gesteigerter Ambient-Anteil, ein stark reduzierter BM-Anteil und der deutlich spürbare Wille Hooklines zu produzieren, sind ein Schritt Richtung Massenkompatibilität. Der Kompaktheit hätte es durchaus geholfen, wenn man die Interludes "Permanent Changes in Conscioness" den doch etwas zu gewollten Tabubruch "Rainbow Illness" (Oh Schreck, ein Elektronik-Track auf einem vermeintlichen BM-Album) sowie "Woodland Cathedral" was nichts anderes als als das Two-Hunters-Intro "Dea Artio" plus etwas feminines Genöle ist, einfach weggelassen hätte. Immerhin wartet mit "Astral Blood" eine richtige Hymmne, ganz in der Tradition von "Ahrimatic Trance". Am Schluss steht "Prayer of Transformation" als doomige und pathosschwangere Ankündigung einer längeren Wartezeit auf neuen Stoff. Als was sie sich transformieren wollen; man kann nur spekulieren. Nur bitte eins nicht: Wenn noch eine meiner Lieblingsbands beschließt von nun an Vulgär-70er Rock zu machen, wären die Folgen für die Unversehrtheit meiner Leber nicht abzusehen. Das nächste WITTR Album wird ein Elektrik-Trick, wetten?
22 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
hier ist es nun, das neue album von wolves in the throne room. was habe ich diesem album (mit gemischten gefühlen) entgegengefiebert! mit gemischten gefühlen deshalb weil nathan mir mal auf einem konzert erklärte das nächste album würde "anders" werden. was dieses "anders" bedeuten solle wollte er mir nicht verraten und ich wusste nicht ganz ob ich sein verschmitztes grinsen positiv oder negativ deuten sollte und befürchtete schon das nächste album könnte ein ambient album werden, hatte aber die leise hoffnung es gehe "nur" etwas zurück in richtung "two hunters". letzteres hat sich jetzt bestätigt. es geht - erneut mit weiblicher gesangsbegleitung - im gegensatz zum vorgänger wieder etwas ruhiger und meditativer zur sache, den black metal haben wittr aber zum glück nicht aus ihrer musik gestrichen. auch auf dem neuen album spinnen wittr wieder sehr schöne melodien zusammen, endlose raserei wie in "black cascade" wird hier im schnitt weniger geboten, eher "verträumtes gewüte". dabei schaffen wittr es aber wieder ihre ganz eigenen wundersamen melodien hervorzuzaubern die einen ganz eigenen zauber inne haben. mit "rainbow illnes" befindet sich sogar ein gänzlich elektronisches stück auf dem album - solchen eskapaden stehe ich eigentlich sehr argwöhnisch gegenüber, aber selbst dieses stück hat eine ganz eigene seele und weiß zu faszinieren. der schritt den wittr mit diesem album gegangen sind ist auf jeden fall ein wohl überlegter und guter schritt. in der trilogie war "two hunters" die idee und der aufbruch in eine andere welt, "black cascade" war der wahnsinnige, steinerne weg durch den dunklen wald hin zum ziel: "celestial lineage", das ankommen in der waldkathedrale. ein grandioses album. und je öfter ich es höre desto begeisterter bin ich, hier wurde wirklich das beste von "two hunters" und "black cascade" zu einem juwel zusammengepresst. unglaublich aber wahr: der neue output der wölfe steht den beiden vorgängern in nichts nach, im gegenteil. es ist einfach unfassbar geil, majestätisch und erhaben.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,99 €
5,16 €
9,99 €
5,16 €

Benötigen sie kundenservice? Hier klicken