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Kundenrezensionen

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am 27. Mai 2014
Der Schelm von Venedig ist nun der zweite Moore in Folge, der mich enttäuscht hat. Zwar insgesamt witziger als "Verflixtes Blau", kommt es doch bei Weitem nicht an den Vorgänger "Fool" oder Klassiker wie "Bibel nach Biff" oder "Todsicherer Job" heran. Wirkten die Dialoge in "fool", trotz (oder gerade wegen?) der Schlüpfrigkeiten und Schimpfworte, erfrischend und spontan, so wirken die selben (!!! ernsthaft: viele Wiederholungen) Sprüche hier eher deplatziert und entfalten leider keine lustige Wirkung.

Dazu kommen erstmals erzählerische Schwächen, die die Handlung in sich nicht ganz schlüssig wirken lassen. Diese resultieren vermutlich aus der Schwierigkeit, gleich 3-4 Shakespeare-Stücke zu vereinen, machten das Lesen aber, neben der Vielzahl an Charakteren, etwas zäher als gewohnt.

Insofern leider keine klare Kaufempfehlung.
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am 11. Juni 2014
„Ist mir egal. Mir ist alles egal. Schickt mich ins große Nichts, dann werde ich endlich eins mit meinem Herzen, meiner Liebe, meiner Königin!“.

So spricht Fortunato, genannt Pocket, der kleine Narr, Königsgemahl der verstorbenen Cordelia, Königin von Britannien, Frankreich etc. pp..

Gerade noch hat er Senator Brabantio, der ihn gefangen gesetzt hat und gerade dabei ist, den kleinwüchsigen Mann einzumauern, kühl und wortreich verhöhnt.

Doch nun muss er erfahren, dass seine Cordelia nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, sondern Opfer einer der vielfachen Intrigen wurde, die Ende des 13. Jahrhunderts durch Europa wabern. Natürlich oft und fast immer sich in und um Venedig verdichtend.
Im Bruderkampf mit Genua zwar zur Zeit auf der Verliererstraße, aber das wäre ja gelacht, wenn nicht der starke General, der Mohr Othello der Republik wieder die nötige Geltung gegenüber Rom und Genua verschaffen könnte.

Wobei, auch hier wird es diffizil, Othello ist der Schwiegersohn des Brabantio, Ehemann dessen Tochter Desdemon: Sollte Brabantio etwas zustoßen (und keine Sorge, das wird es), dann fällt einer der wichtigen Senatorenposten in Venedig per Erbrecht Othello zu. Und wer will das schon?

Vor allem einer nicht. Jago. Strippenzieher par excellence, genauso hart und vernarbt wie Othello, doch ohne dessen weichen und liebesfähigen Kern.

Da trifft es sich gut, dass sich Othello und Pocket bereits bekannt gemacht haben. Denn mit dem klugen Narren an seiner Seite, der zudem aufs Höchste zur Rache angestachelt ist, können gewichtige Kräfte ins Feld geführt werden.

Falls Pocket aus der eingemauerten Nische tief unterhalb des Hauses einen Ausweg findet.

Der „Kaufmann von Venedig“ und „Othello“ mitsamt einigen Momenten aus „König Lear“ sind die Stücke Shakespeares, die Moore seinem neuen Roman zugrunde gelegt hat, deren „Personal“ er weitgehend übernimmt (einige Personen beider Stücke fasst er zusammen, die ein oder andere Figur tritt hinzu) und den „Geist“ beider Stücke kulminiert Moore mit großem Wortschatz und vielfachen, offenkundigen bis hintersinnigen, Humor zu einem wunderbaren Leseerlebnis.

Von deftig bis kühl, von „unter der Gürtellinie“ bis intrigant hinter aller Rücken reicht die Palette der Finten, Strategien und Vorstöße und deren sprachliche Umsetzung im Buch. Sicherlich, in den Originaltexten ist jener Moment nicht zu finden , dass „da ein Narr einen Drachen gepoppt hätte“. Aber passen täte es schon, zumindest in der Version, die Moore hier leger und locker in der Sprache erzählt. Wobei er durchaus kunstvoll Tragödie und Komödie ineinander einfließen lässt. „Buddy-Momente“ mit coolen Sprüchen und unverwüstlicher Standfestigkeit ergänzt durch immer wieder den Blick „in die Seele“, in den Schmerz der Protagonisten.

Liebe, Tod, Leid, Kampf, Rache, Machtspiele aus je verschiedenen Perspektiven beleuchtet und erzählt zeigen, wie aktuell und immer noch den Punkt treffend Shakespeares Themen und „Psychologie der Personen“ zeitlos bis heute überdauert haben.

In ebenso unangestrengter Form wie der vorhergehende Shakespeare-Roman „Fool“ versteht Moore es in bester Weise, seine moderne, freie Sprache flüssig zu setzen, dennoch mit großem Wortschatz bildkräftig und differenziert Feinheiten auszudrücken und so einerseits für Spannung in den Ereignissen zu sorgen und andererseits seine Personen glaubhaft mit Tiefe zu versehen.

Eine sehr unterhaltsame und empfehlenswerte Lektüre.
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am 22. Juli 2015
Schon einige Bücher von Christopher Moore habe ich verschlungen! Ganz klar und ganz weit vorne der "Todsichere Job"! So hatte ich mich auch auf dieses Buch richtig gefreut.
Hier vereint er einige Shakespeare-Stücke miteinander und erzählt diese auf seine Art.
Leider kommt es dabei zu einer wirklichen Unmenge an Personen und Verstrickungen, die das Buch an einigen Stellen langatmig und zäh werden lassen. Ansonsten liest es sich aber sehr gut und kurzweilig.
Der Hofnarr (und eigentlich auch König von England) hat einige wirklich gute und pikante Sprüche auf Lager und lässt sich nicht so einfach unterkriegen :-)
Und so von Rache angestachelt sollte man ihm nicht (nochmal) in die Quere kommen :-D
Ich würde sagen, es ist ein gutes aber bei weitem nicht Christopher Moores bestes Buch!
Ich würde
3,5 von 5 Sterne
geben
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. November 2015
Der Hofnarr Pocket trauert um seine geliebte Cordelia, Königin von England, die vor Kurzem einem mysteriösen Fieber erlag. Vor ihrem Tod hatte sie Pocket gebeten, nach Venedig zu reisen, um die Mächtigen der Stadt von einem Krieg abzuhalten. Doch dann muss Pocket nicht nur erfahren, dass Cordelia in Wahrheit Opfer eines Giftanschlags wurde, er wird auch noch bei lebendigem Leib in einen Keller eingemauert. Hinter alldem stecken der Senator Brabantio und der Kaufmann Antonio, die alles tun, um ihre Kriegspläne durchzusetzen. Pocket schwört Rache – wenn er sich nur erst einmal aus seinem Verlies befreien könnte ... (Quelle Amazon)

"Der Schelm von Venedig" ist die Fortsetzung von "Fool". Nur als ich das Buch beim Bloggerportal von randomhouse angeforderte, war mir das gar nicht so bewusst, denn "Fool" war für mich das schlechteste Buch von Christopher Moore, von dem ich sonst immer total begeistert war. Meiner Meinung nach, hat er sich mit seinen Shakespeare-Adaptionen keinen Gefallen getan.

Als ich anfing zu lesen hatte ich das Gefühl der Autor hätte Shakespeares Othello mit einem Porno, zotigen Ausdrücken und derber Sprache vermischt und heraus kam "Der Schelm von Venedig". Dazu kamen noch die vielen Namen der unterschiedlichen Personen und ganz schnell verlor ich die Lust an der Geschichte.

Aber ich wollte das Buch nicht nach der Hälfte abbrechen, da ich es ja kostenlos zur Verfügung gestellt bekam. Da kam mir die Idee, mir das Hörbuch aus der Biblio zu leihen. Und so hat die Geschichte wirklich funktioniert. Der Sprecher Simon Jäger hat aus der Geschichte ein Hörerlebnis gemacht. Genau wie David Nathan ist er in der Lage den Figuren Leben einzuhauchen. Was vorher nur derb und zotig war, brachte mich plötzlich zum Lachen und fing an mich zu unterhalten.

Man sollte nicht zu viel von "Fool" und der Schelm von Venedig" erwarten, aber vom Hörbuch kann man sich gut unterhalten lassen. Durch die verschiedenen Stimmen, die Simon Jäger den Figuren gibt, kann man die Personen auch viel besser auseinander halten, als wenn man das Buch selbst liest.

Wie soll ich das jetzt aber bewerten? Immerhin hörte ich das Hörbuch und las nicht selbst. Dennoch bleibt ja die Geschichte die Selbe. Ich habe lange darüber nachgedacht. Das Buch hätte von mir 2 Punkte und das Hörbuch 4 Punkte bekommen. Also werde ich für die Mischung aus Beiden den Mittelwert nehmen und vergebe 3 gute Punkte. Alles andere käme mir unfair vor.

Ich kann euch das Hörbuch nur empfehlen, wenn ihr kein Problem mit der derben Sprache habt. Aber wer Christopher Moore mag, kennt das ja schon aus seinen anderen Büchern, auch wenn der Sex und die zotigen Ausdrücke dort wohl dosiert waren. Bei "Fool" und "Der Schelm von Venedig" tauchen sie ständig auf. Sind eigentlich Hauptbestandteil der Geschichte. Da sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden. Ich werde mir jetzt nach und nach alle Hörbücher von Christopher Moore ausleihen, denn ich hatte richtig Spaß.

© Beate Senft
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am 13. September 2015
Ich gebe diesem Band gerne volle 5 Punkte. Einerseits liebe ich Buecher, die in sich eine kleine Hommage an wunderbare Klassiker enthalten und andererseits ist dieses Buechlein herrlich kurzweilig und entspannend, was man vielen Filmen und Buechern heute nicht mehr nachsagen kann. Ich fuehlte mich beim Lesen unterhalten und erheitert. Was will man mehr? Wem dies gefallen hat, sollte sich an Jasper Ffordes Thursday Next Reihe wagen, die auf wunderbar britische, humorvolle Art an Werke wie Jane Eyre und Mansfield Park herangeht.
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am 2. Oktober 2015
Ich bin GROSSER Moore-Fan. Aber mit dem Schelm hat er sich ja irgendwie reichlich verdaddelt. Was halt durchaus passieren kann wenn man 2 Shakespeare-Werke und eigenen Kram zusammen schmeisst, wild durchrührt und nachher nicht mehr weiß wo und wie es am besten enden soll. Ich lese alle Bücher bis zum Ende, aber bei dem Schelm fiel es mir dann doch recht schwer, dran zu bleiben.
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am 19. Juli 2014
Für mich hat Christophe Moore ein paar persönliche Klassiker geschrieben, ganz weit vorne dabei natürlich "Die Bibel nach Biff" und andere die ich alle gelesen habe.
Moore vereint in diesem Stück die verschiedenen Shakespeer Geschichten "Othello" und der "Kaufmann von Venedig". Beide Charaktere sind auch mit von der Partie sowie andere bekannte Zeitzeugen. Die Geschichte ist daher recht stimmig, historisch gut (mit persönlichen Freiheiten des Autors) eingebettet und natürlich toller Blödsinn. Für meinen Geschmack hätte es ruhig noch ein wenig verrückter sein dürfen um zB mit "Der Lustmolch" mithalten zu dürfen.
So ist es eine schöne Geschichte geworden, die sich leicht liest und Spass macht. Ein wenig pervers und übertrieben, aber auch das kann ein Moor sein.
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am 2. Juli 2016
Christopher Moor wie er sein soll.
Witzig, nachdenklich, leicht, ein Genuss. Dieser Autor verbindet kreativen Witz mit intellektuellem Charm wie er (leider) nur im anglo-amerikanischen Raum vor kommt.
Einfach Klasse
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am 20. Juli 2014
“Der Schelm von Venedig” ist eine kuzweilige Komödie. Es ist, als würde man einen dieser uralten Filme im Fernsehen konsumieren. Auch da hat man oft das Gefühl, man kenne die Story schon, amüsiert sich aber trotzdem.
Ich denke, es ist ein Roman, der als Lückenfüller, inmitten des gefühlten Überangebotes an gleichklingenden Geschichten auf dem Buchmarkt, gut dienen kann.
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am 1. September 2014
Endlich wieder ein richtig geiles Buch von Christopher Moore!

Nach dem (für mich) enttäuschen Sacé Bleu, ist diese Buch (für mich) ein echt
großer Wurf.
Spaßig mit einem hauch Geschichte und richtig bösen Sprüchen. Ich hoffe, wie
immer, dass Christopher Moore uns noch viele solcher Roman beschert!!!
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