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am 5. Juli 2014
Uuuh, da haben wir mal eine ganz räudige Platte. Schnoddriges explizites Nöhlen und Deklamieren geht minimalistischen BombenNachtTeppich, also The Fall geht John Cooper Clarke. Ich glaub', ich möchte gar nicht so genau wissen, was den Meister so alles stört, und ich hoffe, das alles ist einigermaßen politisch korrekt, aber es hört sich an, als hätte er recht. Tja, und die Musik ist einfach großartig, besonders der böse dunkel rollende Bass und die abgrundtiefes Unwohlsein auslösenden elektronischen Klangschlieren. Da kann man immer nur nachdrücklich und zustimmend den Kopf nicken. 2014 ist wie 1981, wie schön ...
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juli 2014
Sagen wir es mal so: Es ist vermutlich einfacher, die Sleaford Mods zu mögen als von ihnen gemocht zu werden. Das musste gerade auch Miles Kane erfahren, als er sich in die Liste der Follower der Briten eintrug und daraufhin die folgende Antwort erhielt: „This music was born out of a hate for pretenders like you. You can either leave gracefully or I will block you.“ Nicht erst mit dieser doch recht eindeutigen Adresse ist klar, dass es Jason Williamson und Andrew Fearn einen feuchten Dreck interessiert, wer sie nun gut findet, sich auf sie bezieht oder im schlimmsten Falle den „iLike“-Button drückt. Genau aus dieser Attitüde der Totalverweigerung speist sich ihre Popularität, aus der Konsequenz, alles und jeden vor den Kopf zu stoßen, weil man einfach keinen Bock auf Konsens und Kompromisse hat, weil das da, wie die beiden herkommen, eben auch keinen großen Sinn macht.

Allein der leicht angewiderte Pitbullblick der zwei auf dem Cover spricht eine deutliche Sprache, die sich dann auch in den Lyrics der vierzehn Songs wiederfindet. Wenn sich dafür überhaupt ein Vorbild finden läßt – und das ist um Himmel Willen nicht Mike Skinner aka The Streets – dann erinnern Williamsons schonungslose Tiraden in Tonfall und Wortwahl am ehesten an die des Punk-Altmeisters Mark E Smith, die Unwortdichte ist so hoch wie das Hipster- und Hundeaufkommen in englischen Großstädten, und da sind wir auch schon dort, wo die Mods uns haben wollen. Denn im Grunde hassen sie beide Spezies gleichermaßen, ob sie nun ihre stinkenden Haufen auf den Gehweg setzen („The Corgi“) oder mit dem Smartphone durch die Gegend stolzieren („All you zombies, tweet, tweet, tweet“), überall schreien Dummheit und hirnlose Poserei um die Wette, an jeder Ecke riecht’s zum Gotterbarmen und von Besserung ist weit und breit nichts zu sehen.

Dabei schwingen sich die beiden keinesfalls zu Sprachrohren der Unterschicht auf, sie wissen gut genug, dass es hier wie dort genug Idioten gibt, die einem das Leben zur Hölle machen können. Wichtig ist: „We are real, we are lucky“ („Tied Up In Nottz“) – allein das zählt. Wenn das der Punk von heute ist, dann liegt er auch musikalisch nicht ganz falsch – die gut vierzig Minuten Gossenpoesie bewegen sich zwischen Postpunk, rumpelnden, blechernen Billigbeats und vereinzelten, etwas unbeholfenen Verschönerungsversuchen mit Sax und Synthie. Der Sound ist genauso trostlos und karg wie die Umstände, über die hier gerappt wird, warum auch sollte man die Wut über das täglich wiederkehrende Elend („LiveableS***) in eine blankpolierte Produktion packen, wenn es die schrottige Kulisse viel besser bringt. So, und jetzt: Den Britpop in die Tonne und ein Büchsenbier darauf! mapambulo:blog
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am 20. September 2014
Kurzum: Kalt lässt das Gehörte Keinen! Und ich glaube genau darum geht es diesen Mods...
Auch wenn der Sound nicht in Mein bevorzugtes Hörmuster passt,die Musik erreicht mich !
Auch wenn ich aus der deutschen Mittelschicht stamme und nicht aus der britischen Untersten,die Musik erreicht mich!
Und das geniale daran ist,.... Ich habe keinen Schimmer warum!
Danke Mods für diese Hörerfahrung!
Ob es Euch gefällt? Keine Ahnung,aber kalt lassen wird Euch die Scheibe sicher nicht, so oder so ...
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am 22. Dezember 2014
aber kurz vor Weihnachten, daher leider zu spät für die Polls in einschlägigen Music Mags usw.

Kracher das.

Ich höre HipHop der Spass macht, weil er sich eben nicht nach HipHop anhört.

Dreckiges Genöle like The Fall im sound von Consolidated und Trio!

Musik/ Text wollen nix vermitteln, nur vor die Füsse, auffe Fresse! Yes!

Bin empfänglich dafür, weil sich "Routine Dean" auch noch nach "Paranoia in der Strassenbahn" anhört

Da krieg ich die Kumpels Ü40 alle zum Konzert!

UND: Das Vinyl hat für den Preis eine downloadcard dabei, wo ihr WAVE Dateien bekommt also CD Qualität UND das Original CD Bookled liegt dem Vinyl auch bei, warum also CD kaufen?

Checkt die Preise in den Stores in Eurer Umgebung, Vinyl ist bei amzaon immer noch teuer..
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am 10. September 2014
Schöne dynamische Musik, ehrliche Texte, diese CD macht gute Laune und man / frau kann sie immer und immer wieder hören.
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