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am 28. November 2015
Seit H.G.Wells üben Zeitreiseromane auf mich eine große Faszination aus. Die wunderbare Liebesgeschichten ' Die Frau des Zeitreisenden' und 'Das Haus am See' bemühen sich auf rührende Weise um das' Zeitparadoxon'.
Aber auch viele andere Zeitreise Romane versuchen, das große Zeitreiseparadoxon zu lösen ' uund sie scheitern!
Es ist ja auch unlösbar. Wenn ich eingesehen habe, dass mein Großvater ein fürchterlicher Schurke war, dann kann ich seine Missetaten dadurch verhindern, dass ich seinen Vater dabei störe, meine Urgroßmutter kennen zu lernen. Ich trete, als Zeitreisender, mit meinem Gasfeuerzeug vor meinen Urgroßvater und biete ihm Feuer für seine Havanna Zigarre an. Schon dadurch, dass ich vor ihm stehe, versperre ich seinen Blick zu meiner Urgroßmutter und das Wunderspielzeug Gasfeuerzeug fesselt ihn vollends. So wird mein schurkicher Großvater gar nicht erst in die Welt gesetzt, aber wie kann ich eine Zeitreise antreten, wenn mein Großvater gar nicht existiert. Eigentlich reicht schon so ein Gedankenspiel aus, um zu beweisen, dass Zeitreisen in die Vergangenheit wohl nie möglich sein werden. Ich glaube es war Harald Lesch, der einmal ausgerechnet hat, dass die gesamte Energie einer ganzen Galaxis erforderlich wäre, um Zeitreisen energetisch zu ermöglichen.
Jo Haldeman hat einen amüsanten Zeitreise Roman ohne viel Tiefgang abgeliefert. Etwa die erste Hälfte des Romans hat mich auch durchaus gefesselt, aber dann wurde es etwas dünner. Trotzdem fühlte ich mich durchaus gut unterhalten.
Allerdings: "Herr der Zeit" als Titel ist ein irreführender Missgriff Der Held beherrscht die Zeit keineswegs. Er stößt zufällig auf eine Maschine, die ihn in die Zukunft bringt und zwar immer zwölfmal so weit wie beim letzten Mal. Da kann vor Beherrschung wohl keine Rede sein. Auch die Funktionsweise der Maschine kann er ncht entschlüsseln. Da lob ich mir den alten H.G. Wells!
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TOP 500 REZENSENTam 24. Dezember 2014
Ein Zeitreiseroman nach meinem Geschmack.

Das Szenario: Der Physikstudent Matt erfindet durch Zufall eine Zeitmaschine - allerdings eine sehr primitive.

Denn: Sie kann nur in die Zukunft reisen, nicht zuerueck - und man kann auch nicht selbst die Zeit bestimmen, um wieviel Jahre man sich in die Zukunft bewegt, sondern man bewegt sich in festen, immer grosser werdenden Zeitspruengen in die Zukunft. Als Matt im Rahmen seiner Experimente in seiner Jetzt-Zeit in Schwierigkeiten geraet beschliesst er, in die Zukunft zu fliehen - und sucht fortan eine Zukunft, in der es Zeitmaschinen gibt, mit denen er zurueck in die Vergangenheit reisen kann.

Dabei erlebt er so einige Abenteuer. Das Ganze ist spannend und unterhaltsam geschrieben - und erfuellt alle Erwartungen an einen gelungenen Zeitreiseroman.
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am 14. April 2015
Wie von Joe Haldeman erwartet, ist auch "Herr der Zeit" ein solider Science-Fiction-Roman ohne viel Schnörkel, der sich selbst glücklicherweise nicht allzu ernst nimmt. Der Roman nimmt schnell "Fahrt auf" und beschreibt die einzelnen Zeitperioden relativ ausführlich. Warum "nur" vier und keine fünf Sterne? Aus meiner Sicht sind die einzelnen Zeitperioden nicht allzu verschieden zur aktuellen Gegenwart, obwohl doch (zehn)tausende von Jahren dazwischen liegen und ich hätte mir weitere Sprünge in die Zukunft gewünscht ;-)
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am 17. Mai 2016
Der Titel des Romans „Herr der Zeit“ ist irreführend. Der Hauptdarsteller hat nicht die geringste Ahnung wie das Gerät funktioniert, mit welchem er in die Zukunft reist und er kann es auch nicht kontrollieren. Ich gebe deswegen nur drei Sterne, weil die Geschichte mir zu brav und zu angepasst erscheint. Ich dürste nicht nach blutrünstigem Hardcoresplatter oder nach bizarren Monstern mit 5 Köpfen, aber mir fehlen in der Geschichte trotzdem irgendwie das Feuer und der Pepp. Sie ist gut geschrieben, daran gibt es keinen Zweifel, und es ist auch interessant wie der Autor versucht die Funktionsweise der Zeitmaschine zu verstehen, aber mich überzeugt das nicht vollständig.
Mit einem Schmunzeln nahm ich zur Kenntnis, dass zum wiederholten Male ein ScFi –Autor die Menschheit in der Zukunft in den Fängen eines intoleranten und religiösen Regimes sieht. Würde ich ScFi schreiben, dann würde ich den Spieß umdrehen und die katholische Kirche im Jahr 2300 als pseudokommunistische Gewerkschaft beschreiben, die sich aufopferungsvoll für die unterdrückte Menschheit einsetzt und deren Päpstin als Widerstandkämpferin gegen das Establishment verehrt wird. Das wäre echt mal was Neues.
Gegen Ende erfolgen die Zeitsprünge des Hauptdarstellers in immer kürzer werdenden Abständen und dadurch wird die Geschichte auch deutlich besser, aber aufgrund der gepflegten Langweile über doch weite Strecke der Handlung bleibe ich bei lediglich drei Sternen.
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am 1. Februar 2015
Ich mag das Thema Zeitreisen.
Der Einstieg, die szenische Schilderung in der Gegenwart, die Idee, die ersten Reisen sind super.
Dann wird es etwas langatmig. Und dann kommt die Pointe etwas überstürzt. Schade um das letzte Drittel, aber es ist sicher schwer, den Stil mit glänzenden Ideen bis zum Ende durchzuhalten. Auf alle Fälle lesenswert!
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am 29. August 2015
Dieses Buch ist jedem zu empfehlen der gerne Science-Fiction-Romane liest, in denen es um Zeitreisen geht.
Die Grundidee - per Zufall eine Zeitmaschine zu bauen - war der Anreiz für mich dieses Buch zu lesen.

Joe Haldemann kann geschickt die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht halten.
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am 20. März 2014
Ich bin ein großer Fan von Haldeman (Der ewige Krieg - eines meiner absoluten Lieblingsbücher) - auch diese Geschichte gefällt mir gut. Aber die vielen Rechtschreibfehler sind eine einzige Zumutung.
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am 31. Juli 2012
Die Handlung von "Herr der Zeit" läßt sich in wenigen Sätzen zusammenfassend erzählen: Ein Forschungsassistent am MIT stellt fest, dass ein für einen ganz anderen Zweck konstuiertes Meßgerät eine Zeitreise in die Zukunft macht, wenn man den Reset-Knopf betätigt. Beim ersten Reset ist es eine Sekunde, danach verlängert sich der Zeitraum jedes Mal auf ca. das 12-fache des vorhergehenden Resets. Nach ein paar Tests mit verschiedenen Versuchsanordnungen und einer Schildkröte zum Test am lebenden Objekt wagt Matt Fuller selbst den Sprung in die Zukunft und überbrückt mit jedem weiteren Reset immer größere Zeiträume.
Auch wenn das Buch wissenschaftlich-technisch orientierte SF ist, so bezieht es doch einen großen Teil seines Reizes aus der Art, wie Joe Haldeman die Interaktionen seines Protagonisten mit seinen Zeitgenossen und in weiterer Folge mit den Bewohnern einer immer phantastischeren Zukunft beschreibt.
Für mich wird zwar vermutlich immer Haldemans Buch "Der ewige Krieg" sein bestes Werk bleiben, trotzdem ist der "Herr der Zeit" SF auf hohem Niveau und eine wohltuende Abwechslung zum derzeit anscheinend dominierenden Subgenre Military-SF
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Oktober 2015
Worum es geht:
Matthew Fuller hat genug von seinem Leben. Seine Freundin verlässt ihn für einen anderen, dieser stiehlt im gleich auch noch seinen Job als Forschungsassistent. Seine Wohnung ist klein und verdreckt, seine Mutter geht ihm auf die Nerven und seine Forschungsarbeit für den Doktortitel scheint nirgendwo hinzuführen. Als er bei der Arbeit zufällig einen Kalibrator entdeckt, der sich als Zeitmaschine erweist, beschließt Matt, dass er die Nase voll hat und möchte schauen, was die Zukunft ihm und der Menschheit wohl bringt. Die Sprünge in der Zeit werden immer größer. Zuerst landet er nur wenige Monate in der Zukunft, doch je öfter er den Knopf betätigt, desto merkwürdiger wird die Welt. Und Matt hat keine Ahnung, wie er den Rückweg finden soll...

Als ich das Buch angefangen habe, war ich nach kurzer Zeit versucht, es wieder wegzulegen. Zum einen ist Matthew Fuller ein recht merkwürdiger Held, passiv und recht langweilig, antriebslos und irgendwie ein bisschen depressiv. Daran ändert sich im Laufe des Buches auch nur sehr wenig, Matt scheint vom Autor als solche Persönlichkeit entworfen worden zu sein.
Desweiteren muss ich offen zugeben, obwohl Zeitreise und Science Fiction Fan, nicht viel Ahnung von Physik und Technik habe und mein Interesse daran hält sich auch sehr in Grenzen. Haldeman setzt allerdings fortgeschrittene Grundkenntnisse in beidem bei seinen Lesern voraus. Vor allem zu Anfang, als recht ausführlich Matts Experimente und seine Doktorarbeit vorgestellt werden, war ich doch ein bisschen überfordert.
Mit den ersten Zeitsprüngen wird die Geschichte interessanter, auch wenn sie auf Effekthascherei a la Hollywood verzichtet. Das Buch hätte wegen mir gerne ein bisschen länger werden können, wenn der Autor dafür länger in den jeweiligen Zeiten geblieben wäre und sich mehr Zeit genommen hätte, seinen Krieg und die christlichen Staaten besser und ausführlicher zu beschreiben.
Auch für die eigentlich interessanteste "Person", La, nimmt der Autor sich wenig Zeit. Für ihre Entstehung, ihre Beweggründe... und für die sozialkristische Geschichte, die hinter dem "perfekten" L.A. steht. Ich hätte gerne ein paar von den "Aussteigern" kennengelernt.
Hier wurde leider doch recht viel an guten Ideen verschenkt.

Ob die ganze Geschichte wahrscheinlich oder logisch ist, vermag ich nicht zu beurteilen und das Ende habe ich, auch hier muss ich ehrlich sein, nicht richtig verstanden. Diese "Blasenuniversum" Geschichte konnte ich nicht nachvollziehen.
Sprechende Bären hin oder her, es ist schon merkwürdigeres passiert, zum Beispiel Affen, die sich so weit entwickeln, dass sie auf den Mond fliegen. ;-)

Es muss jeder für sich entscheiden, ob er "Herr der Zeit" lesen möchte. Mich hat das Ganze nicht gerade vom Hocker gehauen, ich hätte mir doch ein bisschen mehr Aktion und mehr Zeit für die einzelnen Zeitabschnitte gewünscht, sowie mehr Erklärungen und mehr Menschheitsgeschichte. Denn macht nicht das den Reiz der Zeitreisen aus? Sehen, wohin es die Menschheit verschlägt.

Achtung, bei mir kam ein ganz anderes Exemplar des Buches an! Statt des recht schönen abgebildeten Deckblatts bekam ich eine psychedelische Abbild des selbigen, mit bunten Neonfarben. Das hier abgebildete Cover hätte mir um einiges besser gefallen, auch wenn es am Inhalt natürlich nichts ändert.
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am 26. Mai 2015
Als 'alter' SF-Fan, der ganze Regale voller Heinlein, Asimov, ... ach, querbeet eigentlich alles in seinem Zimmer stehen hat, ist mir an diesem Buch zunächst durchaus seine gute Lesbarkeit aufgefallen. Der Autor baut keine komplizierten, verschachtelten Handlungskomplexe.
Die 'Zukünfte', welche beschrieben werden, sind entweder leider relativ flach oder könnten gut und gerne alleine einen eigenen Handlungsrahmen abgeben. Diesem entzieht sich der Autor (und seine Hauptperson, oder andersrum?), immer wieder durch einen 'Druck aufs Knöpfchen.
Etwa im letzten Drittel kommt es verstärkt zu unerklärten und unerklärlichen Vorkommnissen und der Einführung von rätselhaften Personen. ganz gegen Ende, man könnte es als 'Abschluss-Gag' betrachten, scheint der Autor die Lust verloren zu haben. Ziemlich Holterdipolter endet die Zeitreiserei, in wenigen Seiten wird das gesamte weitere Laben der Hauptpersonen zusammengefasst.
Mag sein, dass ich etwas überlesen habe, für mich jedenfalls fehlte zumindest die Auflösung jenes Vorfalls, der der Hauptperson die Kraft gab an eine Rückkehr glauben zu können.
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