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am 17. Februar 2016
Das E-Book entspricht voll meinen Erwartungen, zumal ich das Buch und auch die Verfilmung kenne. Das E-Book ist sehr empfehlenswert.
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Schon immer wollte ich gern Nathaniel Hawthornes „Der scharlachrote Buchstabe“ lesen. Durch das Hörbuch des Audio Verlages (DAV) bot sich nun die Gelegenheit, den Klassiker als Hörbuch zu hören und damit nebenbei einen lange gehegten Lesewunsch zu erfüllen. Es stellte sich aber heraus, dass „Der scharlachrote Buchstabe“ mehr Konzentration braucht als die modernen Romane. Daher muss ich vermutlich das ganze Werk noch einmal hören. Ich habe das Hörbuch in einer ungekürzten Lesung mit einer Länge von fast 9 Stunden auf einer mp3-CD, erschienen im DAV (der Audio-Verlag) gehört. Gelesen wird das Hörbuch von Rolf Boysen.

Zum Inhalt: Hester Prynne ist in die Neue Welt nach Neuengland ausgewandert; ihr Ehemann ist noch in England. Als sie ein uneheliches Kind zur Welt bringt, wird sie mit einem scharlachroten 'E', gestickt auf ihrer Brust, für ihr Leben gebrandmarkt. Der Vater bleibt unbekannt, aber der Leser weiß bald, um wen es sich handelt. Der Ehemann reist nach, findet den Vater des Kindes heraus und brandmarkt ihn auf seine perfide Weise. Der Vater des Kindes zerbricht am Rachefeldzug des Ehemannes.

Der Inhalt des Buches ist eigentlich spannend, aber die Handlung ist lang, die Erzählweise ein wenig ausschweifend. Daher ist es nicht leicht, Hawthorne zu folgen, wenn man nebenbei noch etwas anderes macht. Zuviel passiert gar nicht, doch man muss genau folgen. Der Sprecher liest gut und passend zu diesem klassischen Erzählstoff.

Fazit: Ich hatte mich schon lange auf dieses Buch/Hörbuch gefreut. Doch ein Buch von 1850 hat es schwer, uns heute noch so zu begeistern. Was mir gut gefallen hat, ist, dass man Einblick in die Engstirnigkeit und das Leben der Puritaner damals bekommt. Hätte Hester weggehen sollen, statt sich der Schande zu stellen? Sie hat es ja nicht leicht, trägt ihr Schicksal aber mit Würde. Aber wo hätte sie hingehen können? So habe ich das Gefühl, ich muss dieses Hörbuch auf jeden Fall noch einmal lesen, um es in seiner Gänze zu erfassen. Es ist auch sehr gut gelesen und bekommt daher gerade noch 4 Sterne.
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am 15. Mai 2014
Dieses Buch wurde mir empfohlen. Habe es nur gebraucht bekommen. Es ist in einem sehr guten Zustand. Würde wieder bei der Dieterich'schen Buchhandlung kaufen.
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am 15. Juni 2015
Das Buch der scharlachrote Buchstabe von Nathaniel Hawthorne wurde für den Unterricht in der Schule bestellt. Die Lieferung war im angegebenen Zeitraum.
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am 16. Dezember 2015
Der Buch war für mein Frau als Geschenk und sie wird der Buch nachdem sie mit ihr zur Zeit angefangene Buch fertig ist.
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am 10. April 2016
Ich lese recht gern historische Romane aus dieser Zeit und finde diese Geschichte ist recht spannend erzählt und gut aufgebaut.
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am 16. Juli 2015
Sehr schöner einband, altertümlich. Genau das richtige für buchliebhaber.
Die größte überraschung was die kleine aufmerksamkeit. Danke :-)
( buch: das leben des lazarillo vom tormes)
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. August 2008
Im puritanischen Neu-England Mitte des 17 Jahrhunderts wird Hester Prynne vor einer gaffenden Menge auf den Pranger gestellt. Auf ihrer Brust prangt - fast schon obszön - ein großes wunderbar verziertes rotes A, im Arm hält sie ein Baby. Hester ist alleinstehend, niemand kennt den Vater des Kindes, sie weigert sich ihn zu nennen, und wird aus der Gesellschaft ausgeschlossen. Das A steht für "Adultress" - Ehebrecherin

Vorboten für Unglück, persönlichen Verfall, ein Kind das in der Misere aufwächst und zum Schluß eingeht? Bei Hawthoren keineswegs. Erstaunlich modern sind Hester Prynne und ihre Tochter Pearl: Hester ist eine starke Frau, die zwar von der Gesellschaft geächtet wird und dies auch respektiert. Aber sie schämt sich ihres Kindes keineswegs! Der Name Pearl und der dominante, wunderschön gearbeitete Buchstabe A zeigen deutlich, daß sie - egal wie das Umfeld ist - ihr Muttersein als Zierde empfindet und daß sie vor nichts und niemandem die Augen senken muß. Sie drängt sich der Gesellschaft nicht auf, aber sie meidet sie auch nicht. Durch diese Haltung gewinnt sie langsam den Respekt der Gesellschaft zurück und schafft es immer, den Unterhalt für sich und ihre Tochter zu verdienen. Soviel Mut wünscht man manch alleinerziehenden Frauen heute! Dabei deckt Hester die ganze Zeit die Identität des Vaters, der im Vergleich zu ihr schwach ist und seine einzige Sorge nur darin besteht, daß seine Stellung in der Gesellschaft oder vor Gott geschwächt werden könnte. Sein Handeln und Tun sind niemals von Sorge um Hester und ihre gemeinsame Tochter geprägt, sondern nur von Sorge um sich selbst. Hester scheint diesen Mann so sehr zu lieben, daß sie ihm diese Sorge für den Preis der gesellschaftlichen Verbannung abnimmt. Schockierend, überraschend? Keineswegs! Wieviele Frauen gibt es denn heute, die ihre Kinder stark und alleine großziehen und den Vätern sämtliche Verantwortung abnehmen? Sehr, sehr viele. Das Umfeld hat sich geändert, das Muster nicht.

Pearl selbst ist ein Triumph des Menschen über die Moral. Mit einer starken Mutter wächst sie in einer Freiheit auf, die die puritanischen Kinder nicht kennen. Sie empfindet das Ausgestoßensein nicht als Stigma sondern nutzt es für ihre eigene Entwicklung. Das ist ein einfach grandioses Bild, wie es ein Charles Dickens, der zur selben Zeit geschrieben hat, nie erschaffen hätte. Seine benachteiligten Kinder sind Opfer, die Mitleid erregen und die entweder sterben oder durch eine wohlwollende Person gerettet werden. Pearl braucht das nicht, da sie niemals an sich und ihrer Mutter zweifelt und selbst extrem stark ist.

Mit dem "Scarlett Letter" war Nathaniel Hawthorne seiner Zeit deutlich voraus. Er hat mit diesem Buch einen psychologischen Roman verfaßt, lange ehe es diese Gattung gab. Den heute gängigen Methoden - innerer Monolog, Stream of Consciousness - konnte er sich noch nicht bedienen, er mußte seine Charactere in ihrem äußeren Umfeld agieren lassen und beschreiben, was zu einem leider nicht einfach zu lesenden Stil führt. Ich kann die mäßigen 2-sterne Rezensenten verstehen, denn im Vergleich zu einem Dickens, der zur selben Zeit zwar anspruchsvolle aber doch höchst unterhaltsame Romane verfasst hat, ist Hawthorne zäh, mit vielen Längen und häufig gekünstelt wirkenden Szenen. Ich denke aber, daß diese Leser den psychologischen Tiefgang der Geschichte nicht erfaßt bzw. daß er für sie einfach nicht wichtig war. Wer nach dieser Rezension thematisches Interesse entwickelt hat, sollte vor Hawthorne nicht zurückschrecken.

Anmerkung: ich habe das Buch im englischen Original gelesen, aber die Kritiken der anderen Leser sprechen dafür, daß die Übersetzung die Geschichte wirklich sehr gut transportiert. Das Englisch ist recht altmodisch, als "Easy Reading" nicht zu empfehlen"
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am 23. Juni 2013
Mir hat der Film sehr gefallen, aber das Buch ist etwas, was man nicht wirklich braucht. Film gut, Buch mies.
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am 8. Oktober 2009
Sie kennen die Geschichte. Ich schildere hier nur, was mich besonders beeindruckt hat.

1. Einstieg in die Geschichte.

Schon die ersten Sätze der Geschichte sind von einer bedrohlichen Düsternis. Es ist ein genialer, eindrücklicher Einstieg in diese Geschichte der Hester Prynne.

2. Der geschichtliche Konnex

Was Hawthorne beschreibt, ist nicht nur erfunden. In puritanischen Gesetzen war vorgesehen, das fremdgehende Frauen eine grosses, rotes AD - das A steht für Adulteress: Ehebrecherin - auf ihrer Kleidung tragen mussten und das blieb nicht toter Buchstabe, das wurde verhängt.

3. Der Prediger und Kindesvater

Arthur Dimmesdale, der junge begnadete Prediger kann die Sündhaftigkeit so stark vermitteln, weil er selber sündig geworden ist, ohne das zugeben zu können. Sein Fehltritt ist die Basis seines Aufstiegs als Prediger und es ist sein Weg in den Tod, weil ihn das schlechte Gewissen zermürbt. Diese Zweischneidigkeit wird hinreissend durch den Roman getragen.

4. Das Ende, die Auflösung

Hester wird die vielgefragte Weise, ihre Tochter hat den Ehemann beerbt und hat gut ins alte Heimatland geheiratet. Hester geht ungebrochen aus den Zumutungen hervor und die phantasievolle, unerzogene Pearle trifft ein gutes Los. Das ist nach der puritanischen-aggressiven, engstirnigen, herzlosen Geschichte ein versöhnliches Ende.

5. Die Kritik

Die Kritik aus den noch theokratischen Kolonien war deshalb natürlich verheerend. Hawthorne wurde die Hölle angedroht, weil er eine unmoralische Geschichte geschrieben habe.Verwunderlich ist, dass sich Hawthorne vom weiterhin einflussreichen Puritanismus in manchen Detail beeinflussen liess, und das mehr als ein halbes Jahrhundert nach In-Krafttreten der revolutionären, amerikanischen Verfassung, die auch die letzten theokratischen Kolonien der strikten Trennung von Kirche und Staat unterworfen hatte.

6. Die heutige Parallele

Das puritanische Erbe ist bis heute nicht verschwunden. Hester Prynne stand auf dem Pranger, mit ihrem scharlachroten Buchstaben auf der rechten Brust. Heute werden Sexualtäter in den USA im Internet mit Namen veröffentlicht, so dass sie sich nirgends mehr unbehelligt niederlassen können.

Der scharlachrote Buchstabe, eine bedrohliche, schlimme Geschichte, spannend erzählt und bis heute aktuell.
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