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Kundenrezensionen

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am 11. Juli 2014
Die Mannen von Grave Digger zeigen mit "Return of the reaper", von welchen Bands sie beeinflusst wurden: hier ein bißchen "Turbo Lover" von Judas, dazu ein wenig Motörhead, eine Prise Saxon und ganz viel 80er-Jahre Mucke - fertig ist das 5-Sterne-Gericht, welches trotz der vielfältigen Zutaten immer eindeutig nach Grave Digger klingt ...äh, schmeckt. Chris Boltendahl und Co. überzeugen mit starken Riffs und starken Melodien. Zudem wirken sie spielfreudiger als auf den letzten Veröffentlichungen, was eine gewisse Vorfreude auf die anstehende Tour heraufbeschwört. Viele der Songs werden live sicherlich tierisch abgefeiert, da sie das Potential zu Klassikern haben. Zudem bietet die Bonus-Cd 2 zusätzliche Tracks und ein Live Acoustic Set, welches einen völlig ungewohnten Blick auf Klassiker aus der Bandhistorie wirft. Das nenn ich eine gelungene Zugabe.
Aber Achtung: wer auf die Scheiben nach der Mittelalter-Triologie steht, könnte mit "Return of the reaper" Schwierigkeiten haben, weil hier fast ausschließlich 80er-Jahre Mucke geboten wird. Also Probehören.
Fazit: eine gelungene Scheibe der Totengräber, welche den 80ern huldigt und viel Livepotential bietet. Für Fans der Truppe sicherlich ein "must-have", allen anderen könnte dieser Silberling als Erinnerung an diese glorreiche Ära dienen. Viel Spaß mit einer der besten Scheiben der Truppe!
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am 12. Juli 2014
Ich kann mich den anderen Meinungen hier nur anschließen. Ein unglaubliches Album, das auf ganzer Länge fesselt und überzeugt, mir gefällt sogar die Ballade... und das hat schon etwas zu heißen ;).

Endlich haben sie es wieder geschafft ein Album zu schreiben das sehr frisches, modernes Songwriting mit klassischen 80er Sound verbindet.

Kann dieses hammer Album jeden ans Herz legen der auf schnörkellosen, schnellen Metal steht!
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TOP 500 REZENSENTam 29. März 2016
Wer gedacht hätte das sich GRAVE DIGGER in ihrem 34. Jahr irgendwelchen stilistischen Veränderungen unterzogen hätten, der irrt gewaltig. Auch wenn musikalisch alles beim Alten geblieben ist, so haben sie sich doch einer Frischzellenkur unterzogen, denn dieses Altbewährte fegt einen förmlich weg. Waren die letzten Alben doch etwas angestaubt und unspektakulär, so haben sie doch mit "Return of the Reaper" sämtliche verkrusteten Strukturen aufgebrochen und ein regelrechtes Metal-Inferno entfacht!
Ich gebe zu, das hört sich ziemlich pathetisch an, dennoch ist es in keiner Weise übertrieben, was GRAVE DIGGER hier rausgehauen haben ist wirklich allererste Sahne!
Das fängt schon mit dem unheilschwangeren Intro "Return of the Reaper" an, für mich das beste und passendste Intro das die "Grabschaufler" je gemacht haben. Schwer tragende Pianoklänge, Hufgeklapper, ein Gewitter und der Schrei einer Frau lassen keine Zweifel aufkommen - der Sensenmann ist zurück!
Ein sensationeller Auftakt der mit "Hell Funeral" und "War God" in einem wahren Stahlgewitter endet. Auch die "Turbo-Lover-Gedächtnis-Hymne" "Tattooed Rider" weiß auf Anhieb zu gefallen - spätestens bei der Nummer war klar, GRAVE DIGGER goes back to the Eighties!
Ich finde das man bei "Return of the Reaper" sehr deutlich heraushören kann, wer CHRIS BOLTENDAHL geprägt hat, denn neben JUDAS PRIEST und ACCEPT kann man auch ganz viel MOTÖRHEAD raushören. Beim rasanten "Resurrection Day" wurde ich unweigerlich an LEMMY (R.I.P.) erinnert, allerdings ist es jetzt nicht so das CHRIS BOLTENDAHL unverschämt abgekupfert hätte - bestimmt nicht!
GRAVE DIGGER können nicht nur bei den rasanten Nackenbrechern überzeugen, sondern auch bei den eher schleppenden Nummern. So haben mich "Season of the Witch", "Grave Desecrator" und "Dia de los Muertos" schon beim ersten Hören überzeugt.
Aber GRAVE DIGGER wären eben nicht GRAVE DIGGER wenn sie nicht ihr Augenmerk speziell auf die schnellen Nummern legen würden. "Road Rage Killer", "Satan's Host" und "Death Smiles at all of us" gehören deshalb auch zu den überragenden Songs auf diesem Silberling.
Auch die hymnenhaften Refrains kommen dieses Mal besser zur Geltung, sie wirken viel frischer und unverbrauchter als das größtenteils bei den anderen Alben der Fall war - zumindest empfinde ich das so.
Das Highlight gibt es aber am Schluss, in die Halbballade "Nothing to Believe" hat der "Oberschaufler" noch einmal sein ganzes Herzblut reingelegt, einfach nur schön!
Ich finde überhaupt, dass man bei jedem einzelnen Song hören kann, wie viel Herz und Seele GRAVE DIGGER in dieses Album gesteckt haben. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, für mich das beste Album seit "Excalibur" und definitiv auch ein Befreiungsschlag um verkrustete Strukturen aufzubrechen!

Mein Fazit: GRAVE DIGGER haben mich mit "Return of the Reaper" total überrascht und in diesen Silberling alles reingepackt was ich bei den vorherigen Alben vermisst hatte. Da ist jede Menge Wucht und Aggressivität am Start, Neues und Innovatives gibt es zwar nicht zu hören, aber wenn das Altbewährte in dieser Qualität aus den Boxen scheppert, bin zumindest ich zufrieden!
CHRIS BOLTENDAHL und seine "Grabschaufler" haben, nach den eher angestaubten und routinierten Vorgängern, mit "Return of the Reaper" sehr eindrücklich die Kurve gekratzt und ein knallhartes Metal-Brett vorgelegt - sehr geil!
Für mich das beste Album in den 2000ern, die "Totengräber" haben sich wieder ausgegraben und zum Angriff geblasen, ich bin begeistert!

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.
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am 2. August 2014
Mit der prägnanten düsteren brutalen Schreistimme des Sängers Chris Boltendahl werden nie alle von der Band überzeugt werden können, noch dazu hört es sich oft gewollt schief an. Eigentlich sind alle Alben der Band seit deren Comeback The Reaper 1993 auf einem relativ gleichbleibend hohen Niveau, ohne dass man sich dabei je vom angestammten Musikstil zu weit entfernt hätte. Der Unterschied war eben meist(neben den verschiedenen Albumkonzepten) der prozentuale Anteil von rauem Speed, hymnischem Midtempo und epischen Nummern. Diesmal hat man mit "War God"(Refrain leider misslungen)3/5,"Resurrection Day"4/5,"Road Rage Killer"4/5 und "Satans Host"5/5 gleich 4 pfeilschnelle kurze Speed-Killer auf dem Album mit drauf. "Season of the Witch" ist eine langsam schleppende eindringliche Metal-Hymne, deren Verse mich stark an Sinners "Judgement Day" erinnern. "Hell Funeral"4/5, die hitverdächtigen schmissigen "Tattoed Rider"(mit Turbo Lover-Gedächtnis-Intro)5/5 und "Grave Desecrator"(im Refrain werfen sich Sänger und der Chor die Bälle intelligent gegenseitig zu)5/5, und das düstere "Dia de los Muertos"4/5 sind vier stampfende schmissige Midtempo-Hymnen, die wirklich klasse geworden sind. Das verschachtelte "Death smiles at us all"3/5 ist anfangs etwas schwerer zugänglich mit seinen vielen Taktwechseln, weiss aber dann auch bald zu gefallen. Die an "Yesterday" erinnernde Ballade "Nothing to believe"4/5 ist auch gelungen. Von den Bonustracks gefällt mir noch der schmissige Midtempotrack "Rebel of Damnation"5/5 sehr gut. Die Unplugged-Versionen der alten Hits sind Geschmackssache, Ich persönlich stehe auf so abgespeckte stromlose Versionen nicht, so ist es für mich uninteressant.

Das Album tritt mehr Arsch als zuletzt die beiden Vorgänger, ist irgendwie schmissiger und die Songs kommen wesentlich schneller auf den Punkt - alles ist sehr abgespeckt und auf das wesentliche reduziert, es kommt ungeheuer frisch und ambitioniert rüber, als wenn man es nun wirklich nochmal wissen möchte. Axel Ritt ist denke ich spätestens mit diesem Album endgültig bei Grave Digger angekommen, wobei Manni Schmidt und Uwe Lulis meineserachtens sich einen Hauch banddienlicher eingebracht haben. Axel Ritt hat aber seinen eigenen Stil und haut hier ein paar tolle Riffs und Solos raus, ich hatte immer Angst er würde die Band auf Dauer auf softere Pfade führen, was mit diesem Album wiederlegt scheint und man sich wohl doch keine Sorgen in dieser Richtung mehr zu machen braucht. Nachdem Grave Digger mit Ihrer Konzept-Alben-Trilogie in den 90ern in die 1. erste Heavy Metal-Liga aufstieg und an Bekanntheit und Popularität stark gewann, hat man das Konzept seither meist beibehalten und die Musik immer geschickt auf die jeweilige Thematik abgestimmt, sich damit aber auch jeweils selbst Beschränkungen auferlegt - diesmal kann man ohne Konzept kompromisslos genau das machen was man machen will, und das kommt dam Album zugute. Als musikalisch stilistischer Vergleich ist das Album für mich eine Mischung aus The Reaper(nicht ganz so kompromisslos derb heftig) und Ballads of a Hangman(auch meist harte kurze knackige Songs). Die Produktion knallt voll rein und lässt keine Wünsche offen.

Return of the Reaper ist ein äusserst frisches knackiges energiegeladenes Album geworden, das für mich eines der allerbesten in der Karriere Grave Diggers geworden ist, und das es verdient hätte voll durch zu starten. Wer also irgendwie Interesse an der Band hat, dann ist dieses Album genau das richtige zum Einstieg oder es nochmal mit Grave Digger zu versuchen. Die Hymnen "Tattoed Rider","Grave Desecrator" und "Season of the Witch" sind grandiose Heavy Metal-Kracher, die das Zeug zum Klassiker haben. -- Kaufen - Kaufen - Kaufen
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am 15. Juli 2014
Kenne GD ja schon lange, aber DAS Album stellt alles in den Schatten, was die Jungs die letzten Jahre rausgebracht haben. Will damit nicht sagen, dass die Alben zuvor schlecht waren (hab sie auch alle gekauft), aber Return of the Reaper macht so dermaßen Laune, dass es nur so eine Freude ist! Man kann nichts dagegen machen - der Kopf beginnt ab der ersten Nummer automatisch mit dem Vor- und Zurückneigen;-) Boltendahl & Co. spielen so frisch als ob Sie wieder 25 Jahre jünger wären. Und ganz ehrlich - ich fühl mich genauso! Wer also so wie ich schon in den 80/90ern Metal gehört hat, kauft sich mit diesem Album den reinsten Jungbrunnen!
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am 3. Januar 2016
Nachdem mich viele der alten Recken die letzten Jahre doch enttäuscht haben, ( u.a Maiden, Manowar, AC/DC) gibt es doch noch einige " alte" Bands die es drauf haben.

Grave Digger war eine meiner Lieblingsbands in den 80zigern, die ich dann, leider, etwas aus den Augen verloren haben, (Ausnahme die Reaper-Scheibe) u.a wegen meines Speedmetalausflugs und danach war das Schotten bzw. Ritterdings net so meins.

Aufgrund der sehr guten Kritiken habe ich mir endlich " Return of the Reaper Scheibe" gekauft und bin nicht enttäuscht worden .

ROTR bietet Heavy Metal Vollbedienung, sägende Gitarren/Bässe, geile Drums und Chris Boltendahl `s Kreischstimme.

MEINE Anspieltipps: Wargod, Tattooed Rider, Season of the Witch und Dia De Los Muertos.

Fazit: Volle Punktzahl und klare Kaufempfehlung.
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am 11. Juli 2014
Retrun of the reaper stimmt in alles Belangen: Hammer Songs,Hammer Prodkution,Hammer Coverartwork und die Versionen in denen es das Album zu kaufen gibt. Ich habe die limitierte Holz Sarg BoX und das Clear Vinyl.
NAch dem eher schwachen Clash of the Gods zeigen sich Grave DIgger runderneuert und erfrischt wie lange nicht. Das Album knallt ohne Ende mit fettem klaren Sound. True MEtal vom feinsten. Die konkurrenz muß da erst mal nachlegen !!!
Hut ab ! Der hammer einfach !
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am 29. September 2014
Grave Digger geben mit Return of the Reaper so richtig Gas. Fettere Gitarren und weniger Keyboards lautet hier ganz klar die Marschrichtung. Auch gibt es hier kein Konzept über Ritter,Schotten oder wie zuletzt die Griechen.Es ist in der Tat schon ein bisschen Back to the Roots was einen hier serviert wird. Wenn auch nicht ganz, denn die Einflüsse der neueren Zeit sind doch vorhanden,aber die Härte und die Kompromisslosigkeit lässt sich zweifelsohne mit derer der Alben der 80er vergleichen.
Nach einem stimmigen Gruselintro mit Klavier und Frauenschreien legt Hell Funeral schon mal ordentlich vor. Fette Gitarren und Doublebass bilden das Fundament für eine vorrantreibende Strophe, die in einem epischen Refrain mündet. Und das alles auch noch mit einem extrem gut aufgelegten Chris Bolthendahl. So gut hat der schon lange nicht mehr geklungen.Das gilt auch für seine Englische Aussprache die ich auf dem letzen Album,auf Clash of the Gods ,doch schon als stark grenzwertig empfand.War god legt an härte gleich nach und macht gar keine Gefangenen.Tja, und bis auf die glänzende Ballade am Schluß gehts auch so weiter. Hier und da Schimmern auch mal die guten alten Motörhesd durch,aber da das ist hier lediglich ein kleiner Einfluss ist, stört mich das wenig.Neben den Oldschool verweisen, u.a natürlich auch Saxon und Priest, gibt es auch noch ein paar sehr gelungende moderne Grooves im Trash Gewand zu hören.Eine gelungende Mischung eben. Und 100% Grave Digger, und das so gut und kompakt wie schon lange nicht mehr.Und dazu gibts in der Mediabook Edition noch eine tolle Bonus Cd. Einiege Balladen und Klassiker werden in Akustisch gespielten Versionen in hervorragender Qualität dageboten. Eine absolut runde Sache.
Fazit:Ein Heavy Metal Bollwerk das alle begeistern sollte die auf Metal made in Germany stehen.
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am 15. Juli 2014
Das neue Album ist für mich eines der stärksten Alben von GD. Das letzte Album hatte mir schon sehr gut gefallen, aber das neue legt noch mal eine Schippe oben drauf. Es ist nicht nur ein Stück back to the roots, es ist ein kleines Meisterwerk geworden. Die Songs zünden sofort und lassen keinen mehr ruhig sitzen. Jeder Song ist ein Knaller. Vorallem wird wieder das Gaspedal ordentlich durch gedrückt. Die Band ist eingespielt, jeder Musiker beherrscht sein Instrument perfekt. Die Produktion ist satt und fett. Man merkt den Songs an, das die Band richtig Spaß daran hatte. Man kann eigentlich keinen einzelnen Song hervor heben, denn es sind alle wirklich genial. Dennoch haben es mir Hell Funeral und War God sehr angetan. Alleine bei letzterem der Chorus. Auch die Acoustic Session kommt richtig gut rüber. Fünf klasse Musiker mit Spaß an der Musik! Danke an die Band für ein tolles Album. Hoffentlich kommen noch einige hinter her. Freue mich schon auf das Konzert in Speyer!!!
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am 11. Juli 2014
Wahnsinn, was Grave Digger uns hier mal wieder durch die Lauscher jagen.
Was für ein Hammer vor dem Herrn.
Nach über 30 Jahren im Geschäft ballert uns die Gladbecker
Teutonenstahl-Truppe eine Rakete vor den Bug dass einem
Hören und Sehen vergeht.
Das Gaspedal wird hier nicht nur bis zum Anschlag durchgetreten
sondern noch durchs Bodenblech. Krass.
Nach dem wirklich wieder mal starken Intro in Form von Chopin's
Funeral March inklusive furchteinflössendem Damen-Scream gehts
auch gleich richtig zur Sache. "Hell Funeral" hämmert einem gleich
bei den ersten Tönen die Rübe weg. Aber dann kommt der "War God".
Beängstigend - bei dieser Bass-Granate muss man echt Angst um die
Boxen seiner Anlage haben. Dank hier an Jens Becker. Echt brutal was
der hier mal wieder runterzockt. Auch eine tiefe Verneigung vor
Stefan Arnold, der hier die Schiessbude beackert als gäbe es kein
Morgen mehr und der Reaper höchstpersönlich hinter ihm her wäre.
Was soll man dazu noch sagen, einfach nur Weltklasse-Niveau.
Weiter gehts mit dem "Tattooed Rider". Der Song eröffnet ziemlich
modern, klingt wie Priest zu Turbo-Zeiten, nur ne ganze Ecke schärfer.
Axel Ritt's Gitarrenarbeit kommt auf diesem (gesamten) Album um
Längen besser zur Geltung als noch auf den Alben zuvor.
Hammer-Soli, Tempo-Wechsel en Masse gepaart mit einem Riffing das seines
Gleichen sucht. All Hail the one and only "Ironfinger"!
Weiter gehts mit dem Tag der Auferstehung. Kein Grund auf die Bremse zu
treten. Hier geht die Post ab. Erst mit dem nächsten Track wird der
Handanker geschmissen und der Stampfer "Season Of the Witch" auf den
Hörer losgelassen, welcher sich jetzt bereits vor Nackenschmerzen
nur so windet...positiv betrachtet muss man sagen, wenigstens bleibt die Rübe noch
auf den Schultern. Was für ein Album. Edel, man könnte fast meinen
wir würden das Jahr 1993 schreiben. Diese Frische. Endgeil.
Und über all Dem trohnt Chris rauchige Stimme. Die passt zu den Lyrics wie
die Faust aufs Auge. Dazu sei noch angemerkt, dass dieses Mal die Lyrics
besser ausgearbeitet sind als auf den Vorgängeralben. Ist sicher auch viel wert,
dass man dieses Mal kein Konzept-Album vor sich hat. Die Band sprüht geradezu
vor Energie. HP's Keyboards wurden etwas zurückgenommen und die Gitarren dafür
wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Das steht dem Album sehr gut zu Gesicht.
Auch die düsteren Lyrics des "Road Rage Killers" tun ihr Übriges dazu bevor der
obligatorische Grave-Song aus den Boxen ballert. Erinnert mich irgendwie an
"Under My Flag" vom 1993er Reaper-Album. Die Bridges und Choruses sind sehr detailreich ausgearbeitet, eingängig und laden förmlich zum mitgröhlen ein.
Auf diesem Album sind dermassen viele starke Tracks vorhanden, da muss es für die
Band echt schwer sein, die Songs für die kommende "German Metal Attack Pt3"
zusammenzustellen. Es ist wirklich so, dass ein Nackenbrecher den nächsten jagt.
Auch "Satan's Host" reiht sich hier nahtlos ein und fällt qualitativ kein bisschen ab.
Die Produktion und der Mix für das Album sind dermassen fett, das ist einfach nicht mehr zu toppen.
Mit "Dia De Los Muertos" kommt der nächste Stampfer angekrochen und macht auch keine Gefangenen. Die Rübe wippt die ganze Zeit übelst im Takt mit.
So muss das sein, nur so darf das sein...nein, ist so!!!
"Death Smiles At All Of Us" kommt mit coolem Intro und ist die Hymne des Silberlings schlechthin. Genial. Mehr kann man auch hier dazu nicht sagen. Bis jetzt nicht ein schwacher Song oder Ausfall auf dem Album. Sehr homogen das Ganze.
Abgeschlossen wird die CD von der Halb-Ballade "Nothing To Believe", die auch das Zeug dazu hätte, live "Yesterday" abzulösen. Chris at his Best. Hört es Euch an, Ihr werdet es nicht bereuen. Für mich ist dieses Album trotz der Tatsache, dass wir erst Juli haben, das True-Metal-Album des Jahres! Hier stimmt einfach alles, ein geniales Artwork von Gyula, ein super ausgearbeitetes Booklet mit den coolsten Bandfotos seit Bestehen der Combo und zur Mucke habe ich, glaube ich zumindest, bereits schon alles gesagt.

Das Mediabook (Doppel-CD) kommt dazu noch mit ner Bonusdisk daher, die noch 2 weitere neue Tracks beinhaltet. "The Emperors Death" ist ebenfalls ein starker Song, der im Midtempo daherkommt und mich stark an "Clash Of The Gods" vom letzten Album erinnert. Einige Tempo-Wechsel und Variationen im Songaufbau sind hier vertreten. "Rebel Of Damnation" geht dann wieder mehr nach vorne los, startet ähnlich wie seinerzeit "Baphomet" von der Knights Of The Cross. Die Klasse der beiden Bonustracks bläst so manchen Standard-Albumtrack der Konkurrenz ohne Probleme weg.
Jetzt kommt noch ein besonderes Schmankerl der Band, die der Bonus-CD noch 8 Akustiktracks einiger ihrer grössten Hits beilegt. Das muss man gehört haben.
Strahlen diese Songs schwermetallisch vorgetragen bereits einen besonderen Charme aus, entfalten sie unplugged noch mehr Magie. Das muss man einfach mal gehört haben.

Für ein solches Album kann man somit nur die Höchstpunktzahl zücken!
Danke an die Band, das ist wirklich ganz grosses Kino, was Ihr hier abgeliefert habt. Sehen uns dann zur Tour! Metal On und Up The Diggers!!!
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