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am 4. August 2006
Also wenn der erste Track "Flesh Storm" nicht wieder mal vollgas in die Fresse geht, dann weiß ich nicht mehr! Klar, das Album ist (leider) nicht zu 100% so geil wie der Opener aber... geil. Übrigens der Sound is Hammer. Hab die Scheibe auf vollster Lautstärke auf meiner Autoanlage gehört und es zertrümmert einem fast die Frontscheibe!!! HÖLLE
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am 6. Januar 2014
Ein grundsolides Slayer Album. Es gibt mit Sicherheit bessere, aber alleine für die Vollständigkeit ist die Platte ein muss. Wenn doch nur auf alle Bands so viel verlass wäre.
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Fünf Jahre nach dem mittelmäßigen "God hates us all", präsentierten "Slayer" mit "Christ Illusion" ihrer gespannten Anhängerschar das 10. Studioalbum. Eines vorneweg, auf "Christ Illusion" findet man viel weniger "Hardcore" und "Nu Metal", zu meiner großen Freude hat man sich wieder an seinen klassischen "Thrash"- Wurzeln orientiert. Ob das an der Rückkehr von "Dave Lombardo" gelegen hat - keine Ahnung!
"Christ Illusion" hört sich an wie der direkte Nachfolger von "Sesaons in the abyss" und hat das Potential "Slayer" wieder aus dem Mittelmaß herauszukatapultieren! Da sind wieder klare Songstrukturen zu erkennen, man hat wieder mehr Wert auf Melodien gelegt und die unmotivierte "Knüppelei" wurde auch sehr stark eingeschränkt. Die Songs bestechen wieder durch messerscharfe Riffs, auch finde ich die Gitarrensoli überdurchschnittlich und sensationell! Nachdem ich auf "God hates us all" das permanente Geschrei von "Tom Araya" angeprangert habe, muss ich zu meiner großen Erleichterung sagen, dass das auf "Christ Illusion" viel besser geworden ist. Man findet wieder diesen ganz speziellen Sprechgesang und den melodischeren Gesang den man von ältere Alben her kennt. Gelegentlich verfällt er zwar noch in dieses "Geschreie" allerdings ist das auf "Christ Illusion" in einem sehr erträglichen Maß.
Ganz ehrlich, schon vom ersten Song an macht dieses Album richtig Spaß, vor allem Freunde der ersten fünf Alben sollten hier endlich wieder auf ihre Kosten kommen. "Slayer" feuern ein richtig geiles "Thrash-Metal-Feuerwerk" ab, da wird ordentlich Gas gegeben - so muss sich das anhören! Auch wenn "Christ Illusion" in einem Oldschool-Gewand daher kommt, wirkt es zu keiner Zeit altbacken oder angestaubt. Im Gegenteil, es ist wie eine frische Brise, die Spielfreude der vier Kalifornier kann man förmlich aus jedem Track heraushören. Vielleicht haben sie in den letzten Jahren einfach versucht ZU modern zu klingen, die Ergebnisse der letzten Jahre sprechen Bände! Seit "Seasons in the abyss" aus dem Jahre 1990 war das Niveau eines "Slayer"- Presslings nicht mehr so hoch wie auf "Christ Illusion" - well done!
Als Anspieltipps würde ich "Flesh storm", "Eye of the insane", "Catatonic" und "Cult" empfehlen.

Mein Fazit: "Christ Illusion" hat alle meine Erwartungen übertroffen und schließt von seiner Klasse her an die großen Alben der 90er an. Nach den eher schlimmen Veröffentlichungen der letzten Jahre haben sich "Slayer" offensichtlich wieder auf ihre "Wurzeln" besonnen und sich auf ihre Stärken konzentriert mit denen sie sich in den 80ern auf den "Thrash"- Thron gespielt haben.
Für Freunde älterer Veröffentlichungen durchaus eine Überlegung Wert, für mich sind das satte 4 Sterne!
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am 26. April 2007
Der 6.6.2006 war ein symbolträchtiges Datum. Dem wird der Großteil der Leserschaft zustimmen, trotz der Diskussionen darüber, ob denn nun 666 oder 616 die wahre Number Of The Beast sei.

Viel wichtiger ist, dass Slayer mit ihrem zehnten Album, "Christ Illusion", an ihr stilprägendes Meisterwerk "Reign In Blood" (1986) anknüpfen und diverse schwache Veröffentlichungen vergessen machen können.Obwohl einige Songs von "Christ Illusion" schon zwei bis fünf Jahre alt sind ("Catalyst" war eigentlich für den Vorgänger gedacht), klingt die Band frischer denn je. Inhaltlich wie immer kein Blatt vor den Mund nehmend (in "Jihad" geht es natürlich um die Anschläge des 11. September 2001), liefern Slayer ein gutes Album ab, das sich auf die üblichen Trademarks stützt und deshalb die Erwartungen der Fans erfüllen sollte. Mit abwechslungsreichem Riffing, beeindruckender Härte und der gewohnt bösen Erscheinung ist es genau der richtige Appetitmacher für die bevorstehende Tour.

Und Wenn man die neue Slayer-CD in den Händen hält, beschleicht einen das Gefühl einer gewissen Vertrautheit. Dies ist das erste Album von Slayer in der Originalbesetzung seit "Seasons In The Abyss" - und genau das möchten Slayer mit ihrem Coverartwork gleich beim ersten Hinsehen auch vermitteln. Das typische, gezeichnete Artwork von "Christ Illusion", das aussieht, als wäre es den Zeichenkünsten eines Kindes zu verdanken, zieht einen Schlußstrich unter die etwas designteren Artworks der letzten Slayer-Alben. Viel Freunde werden sich Slayer damit wohl nicht machen - das wollen sie aber auch gar nicht.

Und Warum Tom Arayas Stimme erträglich ist, weiß wohl niemand so genau, und die etwas anspruchsvolleren Musikfreunde, die auch Slayer schätzen, rätseln seit über 20 Jahren daran herum, wieso man trotz dieser unerträglich schlechten, atonalen und antimelodiösen Stimme immer wieder zu Slayer-CD's greift. Dieses Rätsel wird nicht lösbar sein, auch "Christ Illusion" gibt keine Antwort. Nur gut, daß klar ist, warum Dave Lombardo immer noch der beste Metaldrummer ist, und warum Kerry King eine Gitarre bedienen kann. Damit sind dreiviertel des Rätsels von Slayer gelöst!Schnelligkeit und Härte sind, wie versprochen, die richtigen Schlagworte für die neue Scheibe der Thrash Metallaner. Aber Was soll ich groß erzählen über die beinharten Riffs des Duos King/Hanneman oder über die kompromisslose Schnelligkeit, mit denen Slayer ans Werk gehen? Wer kennt nicht die typischen Gitarrensoli Hannemans oder die schonungslose Drumarbeit LombardoŽs?Müßig zu erwähnen, dass Slayer ihre technische Versiertheit auf den Punkt bringen - ohne, dass die Songs an spielerischen Raffinessen überladen wirken.Erwähnenswert ist jedoch, dass zwischen druckwellenartiger Härte und schonungsloser Schnelligkeit auch "langsamere",(also langsame Tracks für die Band an sich,denn ein langsames Lied von Slayer hättŽich gerne mal gehört) Tracks den Weg auf die Platte fanden. Nummern wie "Black Serenade" oder "Eyes Of The Insane" hauen ordentlich rein und setzen sich im Gehörgang fest. Für die Produktion des neuen Albums war Josh Abraham zuständig, unter Begleitung von Rick Rubin. Und Weil aller guten Dinge drei sind, setzte man neben Lombardo und Rubin auch mit Larry Carroll auf alte Bekannte. Dieser gestaltete auch schon die Cover von "Reign In Blood", "South Of Heaven" und "Seasons In The Abyss". Heute ist er für das visuelle Blutbad auf "Christ Illusion" verantwortlich,(das hinter dem hier sichtbaren Cover ist,dies ist nur ein Bild was darüber gemacht ist,kann man aber nach Kauf der CD abnehmen und sich dann angucken),das in Kalifornien schon für Proteste aus konservativen Kreisen sorgte. Das Motiv selbst bezieht sich auf eine Textzeile in "Cult" ("Jesus is a bloodbath.").Womit wir bei den Lyrics ankommen, die wie gewohnt die Themen Krieg, Hass und Religion abdecken - mit aktuellem Bezug. "Religion is Hate, Religion is

Fear, Religion is a war..." brüllsingt Tom Araya in dem Song "Cult" .Der Vorgänger "God Hates Us All" erschien ironischerweise am 11. September 2001, mit "Jihad" beschreiben Slayer wiederum dieses Ereignis aus Sicht eines Selbstmordattentäters. Dass sie sich damit auf dünnes Eis begeben, wissen sie laut eigener Aussage!!!Allzu viel Kritik dürfte Slayer in musikalischer Hinsicht erspart bleiben,auch wenn dieses Album für Leute ab 30 wohl überhaupt nichts mehr ist,ich selber war auch sehr überrascht,über diese brutale Härte,die trotzdem noch eine Melodie besitzt,und mir gefälltŽs einfach.Und nachdem mir MetallicA dann doch nach einiger Zeit ein bischen "zu langsam" geworden waren,war dies genau das richtige,um mal wieder richtig zu bangen!!!Und Durch das Ineinandergreifen der von Härte und Schnelligkeit strotzenden Nummern und mit einigen langsameren Stücken schaffen sie ein intensives Album, das einfach nicht langweilig wird. Wer sich also wieder mal genüsslich die Hirnwindungen weich klopfen lassen möchte, um danach ahnungslos, aber glücklich, aus der Wäsche zu schauen, ist hier absolut richtig.

Anspieltipps:

1.Flesh Storm

2.Cult

3.Catalyst
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am 14. August 2006
Ich habe die Scheibe heute Morgen bekommen und konnte es kaum erwarten sie auszupacken.Ich sah das Cover schon öfters im Internet und habe immer gedacht es würde verboten werden wie bei God Hates Us All.Doch ich sah das Cover das geplant war und muss sagen es ein typisches düsteres Slayer Cover wie bei Raining Blood oder Hell Awaits. Übrigens das Cover ist von Larry Carrol.

Auf der Rückseite sind nur die Schatten von den 4 Schlächtern zu sehen und oben drüber die 10 Titel.Auf der Cd ist ein schwarz-weißer Hintergrund mit dunklen Blutflecken drauf.Wenn man die Cd heraus nimmt sieht man Slayer im Hintergrund und links ist ein Booklet mit 2 bildern von der Band und die Songtexte.

ABER JETZT ZUR CD:Die Songs kann man nicht mehr mit Show no Mercy oder Hell Awaits vergleichen. Sie sind einfach neuer und perfektionierter.Die Musik ist schneller aber meiner Meinung nach dürfte sie um einiges düsterer sein wie z.B. Praise of Death oder Crypts of Eternity.

Zu den Bandmitgliedern:

Tom Araya Ok er ist nun schon Mitte 40 und er hat selbst in einer bekannten Metal-zeitschrift gesagt:Ich werde Alt,Mann!Das ist doch ganz mensclisch.

Es ist klar dass seine Stimme dünner geworden ist und auch dunkler.Aber dass bringt der Musik einen besonderen Touch.Sonst schreit er sich die Stimme aus dem Leib und das höllisch schnell und gut.

Dave Lombardo:Hinter den Drums kann man ihn schon fast ein Monster nennen.Niemand schlachtet seine Tomtoms so sehr wie er.

Kerry King/Jeff Hanneman:Beide zersägen wortwörtlich ihre Gitarren und schmettern sehr schnelle Gitarrensolis hin.

Ich hoffe das Album war nicht das letzte.

Ich gebe diesem Album 5 Sterne weil ich es nur gut finde.
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am 4. August 2006
Wer eine Slayer-CD einlegt, soll dieen Ratschlag unbedingt befolgen - es lohnt sich. Auch bei ihrer neuen Scheibe.

"Es ist schnell, heavy und wahrscheinlich temporeicher als alles, was wir je vorher gemacht haben", verkündete Tom Araya vor der Veröffentlichung des Longplayers.

Schnelligkeit und Härte sind, wie versprochen, die richtigen Schlagworte für die neue Scheibe, Slayer enttäuschen diesbezüglich keinesfalls.

Zwischendurch klingenauch mal etwas ruhigere Töne durch, was dem Album nur gut tut, aber keine Angst: Slayer kriegen jedesmall die Kurve wieder und rocken drauflos.

Durch das Ineinandergreifen der vor Härte und Schnelligkeit strotzenden Nummern mit einigen langsameren Stücken schaffen sie ein intensives Album, das einfach nicht langweilig wird. Wer sich also wieder mal genüsslich die Hirnwindungen weich klopfen lassen möchte, um danach ahnungslos, aber glücklich, aus der Wäsche zu schauen, ist hier absolut richtig.
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am 3. Dezember 2006
Zugegeben, die Erwartungen waren nach den eher bescheidenen Vorgängern eher gering, aber wie es halt so ist, wenn man Fan einer Band ist, legt man sich den neuesten Output doch irgendwie zu. Ich habe bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung zugeschlagen und kann nur sagen, das Slayer damit DAS Album des Jahres eingeprügelt haben.

Schon im Vorraus wurde das Album als eine Mischung als Seasons in the abyss und God hates us all beschrieben, was im Groben auch gut hinkommt: Tom brüllt immernoch, jedoch diesmal mehr in Tonlagen, die wohlig an vergangene Großtaten erinnern und die Gitarren sind immernoch tief gestimmt, jedoch nicht mehr so im Keller wie beim 2001er Release. Der größte Vorteil dieses Albums gegenüber dem Vorgänger ist meiner Meinung nach, das es diesmal nicht mehr nur noch zu 100% voll auf die 13 geht, sondern wesentlich mehr Melodie im Spiel ist, was dem Album deutlich mehr Abwechslung verpasst. Womit wir auch schon bei den Songs angekommen wären:

- Flesh Storm: Nach einem Kurzem Intro legt der Song in bester "War Ensemble"-Manier los. Ein schneller Thrash-Song, der geschickt alte und neue Elemente verbindet und dabei noch recht eingängig bleibt.

- Cataclyst: Hier wird die Geschwindigkeit nochmal gesteigert und Tom brüllt sich wahrlich die Seele aus dem Leib (und probiert nebenbei aus, wie of man das berühme F-Wort in einem Song unterbringen kann). Wenn nach diesem Song die Wohnzimmereinrichtung noch steht, haben Sie wohl was falsch gemacht.

- Skeleton Christ: Jetzt folgt schon die erste Verschnaufpause. Der Song ist eher im Midtempo-Bereich angesiedelt und baut eine ziemlich fiese Atmosphäre auf. Dies ist neben dem Hochgeschwindigkeits-Geballer der zweite Typ von Songs, den man auf der Christ Illusion findet. Textlich geht es um christlichen Fanatismus, der gerade in den USA immer absurdere Ausmaße zu erreichen scheint.

- Eyes of the insane: Schlägt in die Selbe Kerbe wie Skeleton Christ. Ein langsamer Song, der sich steigert und in bester "south of heaven"-manier langsam an Atmosphäre aufbaut.

- Jihad: Der für jede Ami-Band obligatorische Song über die Terroranschläge vom 11. September 2001, politisch korrekt, wie Slayer nun mal eben sind, geht es hier jedoch um die Perspektive der Terroristen. Der Song beginnt mit sehr fremdartig wirkenden Riffs, was zumindest sehr an die allgemeine, verstörende Atmosphäre erinnert, die damals überall präsent schien und entwickelt sich dann sehr schnell zu einem Nackenbrecher erster Kajüte. Vielleicht muss man ihn ein paarmal hören, aber sobald er einmal gezündet hat, ist der der bis jetzt beste song der CD.

- Consfeary: Weiter gehts im Uptempo. Weil ich mich nicht wiederholen und den Leser nicht langweilen will, fasse ich mich kurz: Reign in Blood³

- Catatonic: Wieder einer der Songs, die sehr viel wert auf eine fiese Atmopsphäre legen. Jedoch gehört dieser Song zu den Schwächeren den Albums

- Black Serenade: Im Prinzip dasselbe wie bei Catatonic, nur knallt der song ein bisschen mehr.

- Cult: Der mit Abstand beste Song des Albums und das genialste, was Slayer seit der "Seasons..." je veröffentlicht haben. Die (mehr oder weniger intelligente) Meinung des Sterns zu diesem Song kann man ja schon hier lesen und genau so schauts auch aus. Nach einen kurzem Intro mit stampfenden Riffs bricht eine musikalische Dampfwalze los, die alles platt macht, was nicht sofort anfängt zu bangen. Textlich zeigen Slayer hier der Kirche den ausgestrecken Mittelfinger. Darüber kann man denken wie man will (gerade wenn man weiß, das Tom Araya bekenneder Christ ist), ich persönlich finde den Text geil und angesichts der aktuellen weltlage auch gar nicht mal so daneben.

- Supremist: Zum Abschluss leben Slayer noch mal mit stampfenden Ryhtmen ihre misanthrophische Ader aus und verabschieden sich danach mit sanft ausklingenden Gitarrenheulen (wer sich darunter jetzt nichts vorstellen kann, denke bitte an das ende von "for whom the bell tolls")

Fazit: Dieses Album ist einfach nur noch geil: Slayer kombinieren ihre Trademarks mit neuen Einflüssen ohne jedoch wieder zu stark in Metalcore/Nu Metal-Abgründe abzudriften. Die Gitarrensoli entbehren nach wie vor jeglicher Melodie, Dave Lombardo beweist eindrucksvoll, das er nach wie vor einer der besten (Metal)Drummer der Welt ist, Kerry King und Jaf Hanneman zeigen, das sie doch noch geile Riffs schreiben können und Tom Araya stellt unter Beweis, das seine Stimme zumindest im Studio noch eiwandfrei funktioniert.

Alle Slayer-Fans, die dieses Album noch nicht besitzen, stellen sich jetzt erst mal für 666 Stunden in die Ecke und alle Anderen, die mit Harter Musik auch nur ein bisschen was anfangen können, greifen zu!
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am 11. August 2006
Slayer sind wieder da nach 5 jähriger Abstinenz und haben seit "God hates us all" endlich mal wieder ein Studio-Album auf den Markt gebracht. Der vorab veröffentlichte Song "Cult" ließ schon mal auf ein Hammer-Album hoffen, zeigte er doch Slayer von seiner besten Seite: Knüppelhart und absolut rücksichtslos, ohne dabei jedoch so stupide zu klingen wie die meisten Metalbands des harten Metals.

Und was vor allem schon gleich auffällt: Der Drum-Gott Dave Lombardo ist wieder mit dabei!

Wenn man die CD in seinen Player legt und die Band loslegt mit "Flesh Storm", wird man das pfeifen in den Ohren wohl für einige Zeit nicht mehr los. Slayer knüppelt wieder wie zu besten Tagen.

Die gnadenlosen High-Speed Passagen, die sie schon immer ausgezeichnet haben, wechseln sich perfekt mit den Mid-Tempo-Passagen ab. Araya schreiht sich bei diesem Album ebenfalls wieder die Seele aus dem Leib als sei er der Leibhaftige, wenn auch nicht mehr ganz so aggressiv wie bei GHUA.

Das Song-Material ist durchgehend auf hohem Niveau. Einzig "Catatonic" fällt meiner Meinung nach etwas ab. Von dem Opener bis zu Supremist eine durchgehend überzeugende Scheibe, wann gibt es das heute schon noch?

Die Gitarrenarbeit von Hannemann und King sucht nachwievor ihresgleiches. Es ist immer wieder beeindruckend, wie genau diese beiden ihre Instrumente beherrschen, Arayas Gesang ist wie gesagt böse wie eh und je und Dave Lombardo bringt bei diesem Album wohl die mitbeste Leistung seinerseits überhaupt. Ich habe überhaupt glaube ich noch nie gehört, dass jemand ein solch perfektes Drumming abliefert wie er bei diesem Album.

Die besten Songs des Albums sind meiner Meinung nach der Opener "Flesh Storm", das geniale "Jihad", das knüppelharte "Consfearacy", der Übersong "Cult" und das abschließende "Supremist", bei dem Lombardo den maskentragenden Möchtegerndrummer schlichtweg zerschmettert. 5 der 10 Songs haben das Zeug zu absoluten Klassikern des Genres, wenn sie es nicht schon sind und die übrigen Songs sind keineswegs Füllmaterial, sondern sind ebenso absolute Metal-Kracher.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man Slayer so seit der genialen "Seasons in the Abyss"-Scheibe nicht mehr gehört hat, besonders Dave Lombardo hat sich wieder sehr gut eingebunden und das Album braucht sich keineswegs vor den Legenden "Hell Awaits" und "Reign in Blood" verstecken, auch wenn es deren Qualität nicht ganz erreicht. Eine eindeutige Kaufempfehlung!
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am 14. August 2006
Slayer werden langsam alt, aber diese alten Haudegen zeigen es nochmal mit dieser Scheibe all den heutigen Metall-Bands wo es lang geht. Als ich mit 15 Jahren 1986 das Album "Reign in Blood" in den Händen hielt dachte ich, was ist das! das Megabrett, das gleiche dachte ich heute wieder. Es gibt auf dem Album keinen schlechten Song von 1 bis 10 alles Knaller, einmal schnell, einmal hart, einmal düster alles dabei. Lombardo geht ab wie die Feuerwehr, Hanneman und King sägen alles ab was in den Weg kommt, aber das geilste an diesem Album ist der Gesang von Tom Araya er war niemals besser als hier. Nehmen wir mal "Jihad" was für ein Song oder "Supremist" davon träumt doch jeder Slayerfan. Sehr düster gehts bei "Eyes of the Insane" zu und Toms Gekrunze ist genial, und "Skeleton Christ" verdammt cooler Song, fette Drums. Den Song "Cult" dazu muss man wohl nicht viel sagen, und so ist jeder Song wirklich klasse auf diesem Hammeralbum das ich persönlich mit "Reign in Blood" für das Beste Slayer Album halte. Es hat was von GHUA und den dem Sound der 80er Alben, rausgekommen ist ein Meisterwerk.
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am 31. August 2007
Skepsis machte sich bei mir breit nach "God hates us all". Nicht, das es ein schlechtes Album gewesen wäre, aber es konnte mich nicht recht überzeugen. Klang phasenweise müde, uninspiriert und wie schon mal gehört vor langer Zeit. "Christ Illusion" hingegen ist um Ecken besser. Da stimmt das Songwriting wieder, die Atmosphäre ist düster und da fliegt dem Hörer das Hackebeil so sauber um die Ohren, wie es sich gehört. Bravissimo. Vielleicht liegt es am fortgeschrittenen Alter des Hörers, aber die Texte finde ich nun inzwischen etwas beliebig (Tom Araya ist ja nun auch schon Mitte 40)..."Gott ist tot, Jesus auch, der Teufel ist ein super Typ, buhuhuaaaa" usw. Das habe ich vor 15 Jahren noch als halbbwegs inspirierend empfunden, inzwischen ruft es eine gewisse Müdigkeit hervor. Aber wen interessiert das schon, wenn die Musik stimmt? Und das ist auf Christ Illusion definitiv der Fall. Uneingeschränkte Empfehlung.
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